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Effektivitätsanalyse in der Kostenrechnung. Ein Vergleich zwischen Umsatz- und Gesamtkostenverfahren zur kurzfristigen Erfolgsberechnung

Title: Effektivitätsanalyse in der Kostenrechnung. Ein Vergleich zwischen Umsatz- und Gesamtkostenverfahren zur kurzfristigen Erfolgsberechnung

Term Paper , 2020 , 16 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Mit einem klaren Fokus auf das interne Rechnungswesen widmet sich diese Hausarbeit der eingehenden Analyse zweier zentraler Verfahren: dem Gesamtkostenverfahren und dem Umsatzkostenverfahren. Beide spielen eine entscheidende Rolle bei der Berechnung des kurzfristigen Erfolges und werden im Kontext der traditionellen Istkostenrechnung auf Vollkostenbasis betrachtet.

Die anfängliche Auseinandersetzung mit relevanten Literaturquellen hat zu einer zentralen Fragestellung geführt: "Inwiefern ist eines der beiden Verfahren effektiver?" In diesem Zusammenhang sollen die beiden Verfahren nicht nur ausführlich erläutert, sondern auch durch praxisnahe Beispiele veranschaulicht werden.

Die Hausarbeit beginnt mit einem umfassenden Überblick über die kurzfristige Erfolgsrechnung im zweiten Kapitel, welcher als Einführung in das Thema dient. Im darauf folgenden Kapitel wird das Gesamtkostenverfahren eingehend erklärt und durch ein konkretes Beispiel verdeutlicht. Im vierten Kapitel erfolgt eine ebenso detaillierte Darlegung des Umsatzkostenverfahrens, ebenfalls begleitet von einem anschaulichen Beispiel. Der fünfte Abschnitt widmet sich dem Vergleich beider Verfahren, um im Schlussteil eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Die zentrale Frage, welches der beiden Verfahren effektiver ist, zieht sich dabei wie ein roter Faden durch die gesamte Arbeit. Das übergeordnete Ziel besteht darin, aufzuzeigen, wie Unternehmen auf Grundlage dieser Verfahren sinnvolle und realitätsnahe Entscheidungen in ihren Kosten- und Leistungsrechnungen treffen können. So sollen sie den höchstmöglichen Nutzen aus ihrer Betrachtung ziehen können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die kurzfristige Erfolgsrechnung (Kostenträgerzeitrechnung)

2.1. Überblick

2.2. Verfahren für die Berechnung des kurzfristigen Erfolges

3 Ermittlung des kurzfristigen Erfolges mit dem Gesamtkostenverfahren

3.1. Erklärung des Gesamtkostenverfahrens

3.2. Vorgehensweise im Gesamtkostenverfahren

3.3. Gesamtkostenverfahren in Konten- und Staffelform

3.4. Durchführung des Gesamtkostenverfahrens in Kontenform anhand eines Beispiels

3.5.Vorteile und Nachteile des Gesamtkostenverfahrens

4 Ermittlung des kurzfristigen Erfolges mit dem Umsatzkostenverfahren

4.1.Erklärung des Umsatzkostenverfahrens

4.2. Vorgehensweise zur Berechnung des kurzfristigen Erfolges mit dem Umsatzkostenverfahren

4.3. Durchführung des Umsatzkostenverfahrens anhand eines Beispiels

4.4. Vorteile und Nachteile des Umsatzkostenverfahrens

5 Vergleich des Umsatz- und Gesamtkostenverfahrens

5.1. Gemeinsamkeiten

5.2. Unterschied

6 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht und vergleicht das Gesamtkostenverfahren sowie das Umsatzkostenverfahren im internen Rechnungswesen, um zu klären, welches der beiden Verfahren für eine effektive Berechnung des kurzfristigen Erfolgs unter Berücksichtigung einer realitätsnahen Unternehmenssteuerung besser geeignet ist.

  • Grundlagen der kurzfristigen Erfolgsrechnung (Kostenträgerzeitrechnung)
  • Methodische Vorgehensweise und Berechnungsbeispiele des Gesamtkostenverfahrens
  • Methodische Vorgehensweise und Berechnungsbeispiele des Umsatzkostenverfahrens
  • Direkter Vergleich der Verfahren hinsichtlich ihrer Eignung und Aussagekraft
  • Abwägung der Vor- und Nachteile für die betriebliche Praxis

Auszug aus dem Buch

3.1. Erklärung des Gesamtkostenverfahrens

Mit dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB werden die kompletten Erlöse innerhalb einer bestimmten Abrechnungsperiode, den Kosten der Abrechnungsperiode gegenübergestellt. Jedoch werden die Kosten in Kostenarten unterteilt wie zum Beispiel die Personalkosten, Materialkosten und kalkulatorische Abschreibungen usw. (vgl. Jorasz 2009: 199).

Demzufolge, können die Kosten aus der Kostenartenrechnung entnommen werden oder im Falle eines bereits vorhandenen Kostenstellenrechnung, die Herstellkosten der jeweiligen hergestellten Leistung, Verwaltungs- und Vertriebskosten, Vertriebsgemeinkosten und Sondereinzelkosten des Vertriebs angesetzt werden. (vgl. Ebert 2004: 114). Somit müssen diese betrieblichen Werteverzehre den jeweiligen Leistungen zugeordnet werden. Im Gesamtkosten- verfahren werden Bestandsveränderungen (Bestandsminderung und Bestandserhöhung) bei den fertigen, unfertigen Erzeugnisse und innerbetriebliche Eigenleistungen in Betracht gezogen, da die Gesamtkosten innerhalb einer Abrechnungsperiode nicht nur allein durch die verkauften Produkte entstehen. (vgl. Käsler 2011: 98). Demnach gilt beim Vorliegen einer Bestandsveränderung, dass die Leistungsseite um den Wert der Lagerzugänge erhöht beziehungsweise um den Wert der Lagerabgänge verringert werden müssen. Daher ist eine Bewertung der Herstellungskosten erforderlich. Außerdem ist im Falle eine aktivierungspflichtige innerbetriebliche Leistung zusätzlich auf der Leistungsseite mit dem eigenen Herstellkostenwert mit einzubeziehen. Daraus folgend ergibt sich die Kosten- und Leistungsseite, der Saldo zwischen den beiden liefert das Betriebsergebnis. (vgl. Ebert 2004: 114).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung formuliert das Ziel der Hausarbeit, die beiden Verfahren des internen Rechnungswesens zu erklären, zu vergleichen und deren Effektivität zu bewerten.

2 Die kurzfristige Erfolgsrechnung (Kostenträgerzeitrechnung): Dieses Kapitel führt in die Kostenträgerzeitrechnung ein und erläutert die Notwendigkeit, Erlöse und Kosten innerhalb kürzerer Abrechnungsperioden gegenüberzustellen.

3 Ermittlung des kurzfristigen Erfolges mit dem Gesamtkostenverfahren: Es wird die systematische Vorgehensweise des Gesamtkostenverfahrens inklusive der Bestandsbewertung beschrieben und anhand konkreter Beispiele in Kontenform veranschaulicht.

4 Ermittlung des kurzfristigen Erfolges mit dem Umsatzkostenverfahren: Dieses Kapitel behandelt die absatzorientierte Methode, bei der nur die Kosten der verkauften Erzeugnisse den Umsatzerlösen gegenübergestellt werden, erläutert durch Anwendungsbeispiele.

5 Vergleich des Umsatz- und Gesamtkostenverfahrens: Hier werden die Gemeinsamkeiten der Verfahren sowie die wesentlichen Unterschiede, insbesondere in Bezug auf Produktions- versus Absatzorientierung, herausgearbeitet.

6 Schluss: Das Schlusskapitel fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass das Umsatzkostenverfahren aufgrund seiner kostenträgerorientierten Gliederung für die interne Steuerung vorteilhafter sein kann.

Schlüsselwörter

Kostenträgerzeitrechnung, Gesamtkostenverfahren, Umsatzkostenverfahren, kurzfristiger Erfolg, Kostenartenrechnung, Bestandsveränderung, Herstellkosten, Betriebsergebnis, interne Erfolgsrechnung, Umsatzkosten, Kosten-Nutzen-Analyse, Produktionsorientierung, Absatzorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der kurzfristigen Erfolgsrechnung im internen Rechnungswesen und vergleicht die zwei gängigen Verfahren: das Gesamtkostenverfahren und das Umsatzkostenverfahren.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Funktionsweise beider Verfahren detailliert aufzuzeigen und zu untersuchen, inwiefern eines der beiden Verfahren effektiver für die Unternehmenssteuerung ist.

Welches methodische Vorgehen wird angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer vergleichenden Gegenüberstellung, ergänzt durch praktische Rechenbeispiele zur Veranschaulichung der Ergebnisermittlung in Konten- und Staffelform.

Was unterscheidet das Gesamtkostenverfahren im Kern vom Umsatzkostenverfahren?

Das Gesamtkostenverfahren ist produktionsorientiert und bezieht die gesamte Erzeugnismenge ein, während das Umsatzkostenverfahren absatzorientiert ist und nur die Kosten der tatsächlich verkauften Leistungen berücksichtigt.

Welche inhaltlichen Kernbereiche werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Erklärungen, die schrittweise Vorgehensweise bei der Berechnung, die Durchführung an konkreten Beispielen sowie eine kritische Abwägung der jeweiligen Vorteile und Nachteile.

Welche Kriterien charakterisieren diese Ausarbeitung?

Charakteristisch sind der Fokus auf das interne Rechnungswesen, die Gegenüberstellung von HGB-konformen Methoden sowie die praxisnahe Aufbereitung der Materie für das Controlling.

Warum wird beim Gesamtkostenverfahren eine Bestandsbewertung benötigt?

Da beim Gesamtkostenverfahren die gesamte Produktion einer Periode den Kosten gegenübersteht, müssen zur korrekten Abgrenzung Bestandsänderungen an unfertigen und fertigen Erzeugnissen bewertet und berücksichtigt werden.

Zu welcher Schlussfolgerung kommt der Autor betreffend der Effektivität?

Der Autor schließt, dass das Umsatzkostenverfahren aufgrund der kostenträgerorientierten Gliederung vorteilhaftere Informationen für ein aussagefähiges internes Berichtswesen liefert.

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Details

Title
Effektivitätsanalyse in der Kostenrechnung. Ein Vergleich zwischen Umsatz- und Gesamtkostenverfahren zur kurzfristigen Erfolgsberechnung
College
University of Applied Sciences Bremen
Grade
1,2
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
16
Catalog Number
V1445685
ISBN (PDF)
9783964878700
ISBN (Book)
9783964878717
Language
German
Tags
effektivitätsanalyse kostenrechnung vergleich umsatz- gesamtkostenverfahren erfolgsberechnung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Effektivitätsanalyse in der Kostenrechnung. Ein Vergleich zwischen Umsatz- und Gesamtkostenverfahren zur kurzfristigen Erfolgsberechnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1445685
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