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Neuronale Netze in der Finanzanalyse. Eine empirische Untersuchung anhand von Finanznachrichten

Título: Neuronale Netze in der Finanzanalyse. Eine empirische Untersuchung anhand von Finanznachrichten

Tesis , 2023 , 81 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
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Die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz hat einen revolutionären Einfluss auf verschiedene Aspekte unseres Lebens und unserer Gesellschaft. Seit der Einführung von ChatGPT durch die Firma OpenAI am 30. November 2022 hat sich die Landschaft des Informationsaustauschs und der Entscheidungsfindung grundlegend verändert. Diese Veränderungen sind besonders in der Finanzwelt spürbar, wo Investoren und Anleger stets bestrebt sind, innovative Wege zu finden, um Wertentwicklungen präziser vorherzusagen und fundierte Entscheidungen in Echtzeit zu treffen.

Die Integration von künstlicher Intelligenz, insbesondere von neuronalen Netzen, in die Finanzanalyse ist ein Thema von wachsender Bedeutung und eröffnet neue Perspektiven für die Analyse und Bewertung von Finanzmärkten. Die vorliegende Arbeit widmet sich daher einer umfassenden Untersuchung des Einsatzes von neuronalen Netzen in der Finanzanalyse, mit dem Ziel, sowohl ihre Legitimität und Integration in die Finanzmarkttheorie zu bewerten als auch ihre Leistungsfähigkeit in der Praxis zu prüfen.

Um das Thema in den betriebswirtschaftlichen Kontext einzuordnen, wird mit einer eingehenden Betrachtung der Grundlagen der Finanzmarkttheorie begonnen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Entwicklung von der Hypothese effizienter Märkte hin zu den Überlegungen der Behavioral Finance gelegt, die traditionelle Annahmen über die Rationalität von Marktteilnehmern in Frage stellt.

Im weiteren Verlauf der Arbeit wird der Sentimentanalyse von Finanzartikeln und den Möglichkeiten, die künstliche Intelligenz bietet, um ein tieferes Verständnis für das Verhalten der Finanzmärkte zu entwickeln, Aufmerksamkeit geschenkt. Insbesondere wird die Anwendung von neuronalen Netzen in der Sentimentanalyse betrachtet und mit klassischen Machine Learning-Ansätzen verglichen.

Durch empirische Untersuchungen wird die Fähigkeit neuronaler Netze zur Sentimentanalyse von Finanznachrichten analysiert und die Ergebnisse in den Kontext der theoretischen Grundlagen gesetzt. Dabei werden sowohl Vor- und Nachteile dieses Ansatzes im Themenfeld der Finanzmärkte beleuchtet als auch mögliche Weiterentwicklungen oder Verbesserungen diskutiert. In der Zusammenfassung und im Ausblick werden schließlich wichtige Erkenntnisse zusammengefasst und Implikationen für zukünftige Forschung und Praxis aufgezeigt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Von der Markteffizienztheorie zur Behavioral Finance

2.1 Markteffizienzhypothese

2.1.1 Theorie der Markteffizienzhypothese

2.1.2 Implikationen der Markteffizienzhypothese für Investitionsentscheidungen

2.1.3 Kritische Betrachtung der Markteffizienzhypothese

2.2 Behavioral Finance als deutlicher Widerspruch

2.3 Zusammenfassung

3. Sentimentanalyse von Finanznewsartikeln

3.1 Bedeutung der Sentimentanalyse in der Finanzwissenschaft

3.2 Analyse von Finanznachrichten

3.3 Klassische regelbasierte Verfahren

3.3.1 Natural Language Processing

3.3.2 Regelbasierten Verfahren zur Sentimentanalyse

3.3.3 Auswertung der Ergebnisse und kritische Betrachtung

3.3.4 Vom regelbasierten Ansatz zum Machine Learning

4. Machine Learning und Deep Learning

4.1 Machine Learning

4.1.1 Support-Vector-Machine

4.1.2 Die Ermittlung der optimalen Grenzlinie

4.1.3 Hyperparameter C und Pufferzone

4.1.4 Vorteile und Grenzen des Ansatzes

4.2 Deep Learning

4.2.1 Neuronale Netze

4.2.2 Abgrenzung zum maschinellen Lernen und Kritik

4.2.3 Implikationen für die Finanzanalyse

5. Empirische Untersuchungen

5.1 Ziel dieser Untersuchungen

5.2 Sentimentanalyse von Finanzartikeln mit der SVM-Methode

5.2.1 Vorüberlegungen

5.2.2 Modelltraining im überwachten Lernen

5.2.3 Zielformulierung

5.2.4 Datenvorbereitung und -bearbeitung

5.2.5 Erklärung des Codes zur Sentimentanalyse mithilfe des SVM-Ansatzes

5.2.6 Darstellung und Diskussion der Ergebnisse

5.3 Sentimentanalyse von Finanzartikeln mithilfe Neuronaler Netze

5.3.1 Zielformulierung

5.3.2 Wahl des Neuronalen Netzes (Vorüberlegungen)

5.3.3 Hergang der Ausgangsuntersuchung

5.3.4 Darstellung und Diskussion der Ergebnisse

5.4 Anschlussuntersuchung Sentimentanalyse und Korrelation

5.4.1 Hergang der Anschlussuntersuchung

5.4.2 Darstellung und Diskussion der Ergebnisse

5.5 Kritische Betrachtung

6. Fazit und Zukunftsausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, insbesondere neuronaler Netze, zur Sentimentanalyse von Finanznachrichten. Ziel ist die Bewertung der Leistungsfähigkeit dieser modernen Ansätze im Vergleich zu klassischen Methoden sowie deren Integration in die moderne Finanzmarkttheorie.

  • Markteffizienzhypothese und Behavioral Finance
  • Grundlagen und Leistungsfähigkeit der Sentimentanalyse
  • Vergleichende Analyse von Machine Learning (SVM) und Deep Learning (Transformer/ChatGPT)
  • Empirische Untersuchung der Vorhersagekraft von Finanzartikeln für Aktienrenditen
  • Kritische Diskussion der Grenzen von KI-Modellen als Prognose-Instrument

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Spätestens seit am 30. November 2022 die Firma OpenAI die künstliche Intelligenz ChatGPT für die allgemeine Öffentlichkeit auf den Markt gebracht hat, leben wir aktuell in einer Ära, in der Künstliche Intelligenz unaufhaltsam in viele Lebens- und damit auch Forschungsbereiche Einzug hält. Der Einsatz künstlicher Intelligenz in der Finanzwelt ist zweifelsohne ein Thema von wachsender Relevanz. In Anbetracht der rasanten Fortschritte im Bereich der KI und der breiten Verfügbarkeit von Systemen wie ChatGPT eröffnen sich neue Horizonte für Anleger und Investoren, welche stets auf der Suche nach Möglichkeiten sind Wertentwicklung zu prognostizieren. In einer Zeit, in der Informationen in nie dagewesenem Umfang verfügbar sind und die Geschwindigkeit, mit der Finanzmärkte reagieren, weiter zunimmt, stehen Anleger vor der Herausforderung, fundierte Entscheidungen in Echtzeit zu treffen.

Wenn auch die generelle Auswirkung von Informationen auf die Marktentwicklung bzw. auf die Entscheidungsprozesse der Marktakteure schon lange in der finanzwissenschaftlichen Debatte diskutiert wird, ist die Forschung zum Einsatz von Neuronalen Netzen in der Finanzwelt noch vergleichsweise jung. Erste Überlegungen und Untersuchungen zu diesem Thema gibt es seit den 1990er Jahren, wobei verschiedene Aspekte wie die Vorhersage von Investments, Kreditrisiken oder die Bewertung finanzieller Schieflagen untersucht wurden (vgl. Riyazahmed, 2021).

Besonders aktuell sind Themen Sentimentanalyse von Finanznachrichten und die Anwendung Neuronaler Netze in der Sentimentanalyse (zum Beispiel in den Arbeiten von Arratia et al., 2021, und Wankhade et al., 2022).

Diese Arbeit widmet sich daher einer umfassenden Untersuchung des Einsatzes von Neuronalen Netzen in der Finanzanalyse. Dabei steht die Bewertung ihrer Legitimität und Integration in die Finanzmarkttheorie sowie die Prüfung ihrer Leistungsfähigkeit in der Finanzanalyse im Fokus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz Künstlicher Intelligenz in der modernen Finanzanalyse ein und umreißt die Untersuchungsziele bezüglich der Leistungsfähigkeit neuronaler Netze.

2. Von der Markteffizienztheorie zur Behavioral Finance: Das Kapitel beleuchtet den theoretischen Wandel von neoklassischen Modellen hin zu verhaltensökonomischen Ansätzen, die Marktanomalien berücksichtigen.

3. Sentimentanalyse von Finanznewsartikeln: Hier werden methodische Grundlagen der Stimmungsanalyse im Finanzkontext erörtert, mit Fokus auf regelbasierte Ansätze und deren Limitationen.

4. Machine Learning und Deep Learning: Das Kapitel bietet eine theoretische Einführung in die Funktionsweise und Architekturen von Machine Learning Modellen wie SVM sowie Deep Learning Ansätzen und deren Nutzen für komplexe Textanalysen.

5. Empirische Untersuchungen: Dieser Kern der Arbeit vergleicht experimentell die Performance von SVM-Modellen und dem Transformer-Modell ChatGPT bei der Klassifizierung von Finanznachrichten und deren Korrelation mit Marktdaten.

6. Fazit und Zukunftsausblick: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der Ergebnisse ab und diskutiert kritisch die Zukunft der Sentimentanalyse mittels KI unter Berücksichtigung von Datenqualität und Bias.

Schlüsselwörter

Sentimentanalyse, Finanzmarkttheorie, Behavioral Finance, Machine Learning, Deep Learning, Support Vector Machine, Neuronale Netze, ChatGPT, Informationseffizienz, Finanzmarktanalyse, Marktanomalien, Datenvorbereitung, Klassifizierung, Aktienkursprognose, Künstliche Intelligenz

Häufig gestellte Fragen

Was ist das übergeordnete Ziel dieser Arbeit?

Das Hauptziel besteht in der Untersuchung und Bewertung der Leistungsfähigkeit von Algorithmen des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz bei der Sentimentanalyse von Finanzartikeln, um deren potenzielle Anwendung als Prognose-Instrument zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturrecherche mit einem empirischen, vergleichenden Versuchsdesign. Hierbei werden regelbasierte Ansätze, Support-Vector-Machine (SVM) Klassifikatoren und Transformer-basierte Deep-Learning-Modelle (ChatGPT) auf ihre Klassifizierungsgenauigkeit geprüft.

Wozu dient die Sentimentanalyse konkret im Finanzbereich?

Sie ermöglicht es, subjektive Meinungen, Stimmungen und Informationen in Finanztexten systematisch zu erfassen, um emotionale Treiber von Marktteilnehmern zu identifizieren und mögliche Zusammenhänge mit Preisentwicklungen zu analysieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit verbindet klassische Finanztheorien (Markteffizienz) mit modernen Methoden der Informatik (Text Mining, Natural Language Processing, KI) und der Verhaltensökonomik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung zum Finanzmarkttheoriewandel, eine Erläuterung der technischen Analyseverfahren und eine umfangreiche empirische Untersuchung inklusive Validierung und Korrelationsbetrachtungen bei VW-Aktien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Sentimentanalyse, Künstliche Intelligenz, Deep Learning, SVM, Markteffizienzhypothese und Finanzmarktanalyse.

Warum wird ChatGPT 3.5 als spezifisches Vergleichsmodell herangezogen?

Aufgrund seiner hohen Trainings-Datenfülle und der Transformer-Architektur bietet es die Fähigkeit, komplexe, kontextabhängige Texte aus Finanznachrichten präziser zu interpretieren als einfache auf Stichworten basierende Verfahren.

Welches Fazit zieht die Untersuchung bezüglich der Markteffizienzhypothese?

Die Untersuchung deutet durch die identifizierten Herausforderungen und die nachweisbare Beeinflussbarkeit von Markteilnehmern darauf hin, dass die Hypothese informationseffizienter Märkte durch eine ganzheitlichere, verhaltenswissenschaftliche Betrachtung ergänzt werden muss.

Final del extracto de 81 páginas  - subir

Detalles

Título
Neuronale Netze in der Finanzanalyse. Eine empirische Untersuchung anhand von Finanznachrichten
Universidad
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
81
No. de catálogo
V1446743
ISBN (PDF)
9783963567551
ISBN (Libro)
9783963567568
Idioma
Alemán
Etiqueta
Finanzanalyse Künstliche Intelligenz KI ChatGPT OpenAI Neuronale Netze Behavioral Finance Sentimentalanalyse Markteffizienzhypothese Machine Learning
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2023, Neuronale Netze in der Finanzanalyse. Eine empirische Untersuchung anhand von Finanznachrichten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1446743
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