Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention

Gerontopsychologie. Psychische Erkrankungen im Alter und Präventionsmaßnahmen

Titel: Gerontopsychologie. Psychische Erkrankungen im Alter und Präventionsmaßnahmen

Seminararbeit , 2023 , 16 Seiten , Note: 3

Autor:in: Ramona Künkel (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit werden psychische Erkrankungen vorgestellt und wie diesen präventiv begegnet werden kann.

Seit 1960 beschäftigt sich die Entwicklungspsychologie mit den Prozessen des Alterns. Genauer gesagt mit der Lebensspannenpsychologie, hier werden die Phasen von der Pädiatrie bis hin zur Geriatrie betrachtet. Dabei konnte festgestellt werden, dass jede Phase von Gewinnen und Verlusten geprägt ist. Die biologische Sichtweise ergibt, dass in der Gerontologie höhere Verluste zu verzeichnen sind, als in der Pädiatrie und der Adoleszenz. Im September 2023 wurde ein Artikel in Bezug auf den Koalitionsvertrag 2021 in der Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie veröffentlicht. Aus dieser geht hervor, dass der Anteil älterer Menschen deutlich wächst. Im Jahre 2020 lebten 83,1 Millionen Menschen in Deutschland, hiervon waren 28,9% über 60 Jahre alt. Bis 2035 geht das statistische Bundesamt von einem weiteren deutlichen Anstieg der älteren Bevölkerungsgruppe aus. Ziel dieser Studie war es festzustellen ob das Bewusstsein für ältere Menschen sich auch im Koalitionsvertrag feststellen lässt, hierbei wurde festgestellt, dass sich 1% der Textpassagen explizit auf ältere Menschen beziehen.

Es kann daher festgestellt werden, dass der Themenbereich Gerontologie und Geriatrie in den nächsten Jahren noch deutlich an Bedeutung gewinnen wird. So nimmt der Bereich der Technikentwicklung bereits jetzt schon auch ältere Menschen in den Fokus, so wird bereits in der Robotik Forschung geforscht. Zu betonen gilt es, dass es auch in der heutigen Zeit bereits 100-Jährige gibt, welche in der Lage sind ein Smartphone zu bedienen, hierbei werden auch Messenger Dienste wie WhatsApp fleißig genutzt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Methodik

3 Psychische Erkrankungen im Alter

4 Vorstellung der psychischen Erkrankungen

4.1 Depression

4.2 Demenz

4.3 Suizidalität

5 Unterschiede zwischen den Erkrankungen

6 Lösungsansätze

6.1 Integration in die Gesellschaft

6.2 Bildungsmaßnahmen

6.3 Psychotherapie

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit den psychologischen und gesundheitlichen Dimensionen des Alterns auseinander. Das primäre Ziel ist es, die Verbreitung psychischer Erkrankungen bei älteren Menschen zu untersuchen und präventive Lösungsansätze zu identifizieren, um die Lebensqualität im Alter zu sichern und zu fördern.

  • Analyse der Relevanz der Gerontopsychologie angesichts des demografischen Wandels.
  • Detaillierte Vorstellung der klinischen Merkmale von Depression, Demenz und Suizidalität.
  • Herausarbeitung der Unterschiede in Entstehung, Diagnostik und Behandlung dieser Erkrankungen.
  • Darstellung präventiver Ansätze wie gesellschaftliche Integration und lebenslanges Lernen.
  • Bewertung der Rolle der Psychotherapie bei der Bewältigung von Krisen im hohen Alter.

Auszug aus dem Buch

4.1 Depression

In den Diagnostischen Kriterien DSM-5 wird auf die Major Depression näher eingegangen. Bei der Diagnostik der Major Depression gilt es 3 Kriterien zu beachten, jedoch gibt es bei dem ersten Kriterium noch neun Unterkriterien auch Symptome genannt. Im ersten Kriterium ist es zu beachten, dass von den Symptomen mindestens fünf in einem Zeitraum von zwei Wochen gegeben sein müssen, diese stellen eine Veränderung im davor bestehenden Funktionsniveau dar. Ebenso ist es von Bedeutung, dass ein Symptom entweder die depressive Verstimmung oder der Verlust an Interesse und Freude sein muss. Außerdem sollten Symptome die eindeutig auf einen medizinischen Faktor zurückzuführen sind, dringend ausgeschlossen werden (Falkai et al., 2020, S. 112).

Die Symptome des ersten Kriteriums, welches sich in neun Unterkriterien aufgliedert, sollen kurz angeführt werden. Relevant wären die depressive Verstimmung, ein spürbares vermindertes Interesse oder Freude an fast allen Aktivitäten, ein relevanter Gewichtsverlust ohne dass eine Diät in Anspruch genommen wurde, eine Insomnie oder auch Hypersomnie, Psychomotorische Unruhe oder auch Verlangsamung, Müdigkeit und Energieverlust, Gefühle von Wertlosigkeit, verminderte Denkfähigkeit und wiederkehrende Gedanken an den Tod und eine Suizidalität (Falkai et al., 2020, S. 112–113).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Gerontopsychologie aufgrund der alternden Gesellschaft und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Verbreitung und Prävention psychischer Erkrankungen im Alter.

2 Methodik: Das Untersuchungsdesign basiert auf einer systematischen Literaturrecherche über Datenbanken wie Google Scholar und die Online-Bibliothek der IU Internationale Hochschule, wobei der Fokus auf aktueller Forschung liegt.

3 Psychische Erkrankungen im Alter: Es wird die hohe Morbidität im Alter thematisiert und dargelegt, dass trotz plastischer Gehirnfunktionen eine psychotherapeutische Versorgung oft an Defizitmodellen scheitert.

4 Vorstellung der psychischen Erkrankungen: Dieses Kapitel erläutert detailliert die diagnostischen Kriterien von Depression, Demenz und Suizidalität gemäß DSM-5 und ICD-10.

5 Unterschiede zwischen den Erkrankungen: Hier werden die spezifischen Entstehungsweisen und Behandlungsansätze von Depression, Demenz und Suizidalität differenziert betrachtet.

6 Lösungsansätze: Verschiedene präventive Strategien wie gesellschaftliche Integration, Bildungsmaßnahmen und Psychotherapie werden als Wege zur Stärkung der Lebensqualität vorgestellt.

7 Fazit: Die Arbeit resümiert, dass psychische Erkrankungen im Alter weit verbreitet sind und durch soziale Einbindung sowie gezielte therapeutische Angebote frühzeitig adressiert werden sollten.

Schlüsselwörter

Gerontopsychologie, Altern, Depression, Demenz, Suizidalität, Prävention, Lebensqualität, Psychotherapie, Geragogik, demografischer Wandel, psychische Erkrankungen, Teilhabe, Gesundheitswesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht psychische Erkrankungen bei älteren Menschen, analysiert deren Verbreitung und diskutiert präventive Lösungsansätze für ein selbstbestimmtes Leben im Alter.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Gerontopsychologie, spezifische Erkrankungsbilder wie Depression und Demenz sowie Konzepte zur sozialen und therapeutischen Gesundheitsförderung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „Wie verbreitet sind psychische Erkrankungen im Alter und wie kann diesen präventiv begegnet werden?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine systematische Literaturrecherche, gestützt auf aktuelle wissenschaftliche Publikationen, Fachlehrbücher und S3-Leitlinien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der klinischen Krankheitsbilder (Depression, Demenz, Suizidalität), deren Abgrenzung voneinander sowie die Präsentation praktischer Lösungsansätze.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören unter anderem Gerontopsychologie, psychische Erkrankungen im Alter, Lebensqualität, Demenz, Depression, Prävention und soziale Teilhabe.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Depression und demenziellen Prozessen relevant?

Die Unterscheidung ist entscheidend, da beide Krankheitsbilder unterschiedliche Ursachen und Behandlungsstrategien erfordern, die für eine adäquate Versorgung im Alter essenziell sind.

Welchen Stellenwert nimmt die Geragogik ein?

Die Geragogik wird als wichtige Verknüpfung von Gerontologie und Erziehungswissenschaft gesehen, die durch lebenslanges Lernen die Lebenssituation älterer Menschen verbessern soll.

Welche Rolle spielt die soziale Integration für die Prävention?

Soziale Integration, etwa durch Besuchsdienste oder Mehrgenerationenhäuser, wirkt präventiv gegen Einsamkeit und soziale Isolation, welche Risikofaktoren für psychische Erkrankungen im Alter darstellen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gerontopsychologie. Psychische Erkrankungen im Alter und Präventionsmaßnahmen
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
3
Autor
Ramona Künkel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
16
Katalognummer
V1447010
ISBN (PDF)
9783963556388
ISBN (Buch)
9783963556395
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gerontologie Psychische Erkrankungen Demenz Suizidalität Depression Bildungsmaßnahmen Psychotherapie Integration Krankentransport Geriatrie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ramona Künkel (Autor:in), 2023, Gerontopsychologie. Psychische Erkrankungen im Alter und Präventionsmaßnahmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1447010
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  16  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum