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Auswirkungen und Chancen der Bankenkrise für Genossenschaftsbanken

Titre: Auswirkungen und Chancen der Bankenkrise für Genossenschaftsbanken

Travail d'étude , 2009 , 23 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Hendrik Dieckmann (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Bankenkrise auf den genossenschaftlichen Bankensektor.

Die analytische Fragestellung lautet:
Welche Auswirkungen hatte die Bankenkrise auf das Privatkundengeschäft der Genossenschaftsbanken in Deutschland und welche zukünftigen Wettbewerbsvorteile ergeben sich für den genossenschaftlichen Bankensektor?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

2.1. Bankenkrise

2.2. Privatkundengeschäft

2.3. Wettbewerbsvorteile

3. Grundlagen des genossenschaftlichen Bankensektors

3.1. Einlagensicherungsfond

3.2. Genossenschaftsbanken in der öffentlichen Wahrnehmung

3.3. Generelle Bedeutung des genossenschaftlichen Bankensektors

3.3.1 Das deutsche Bankensystem

3.3.2 Der genossenschaftliche Bankensektor in Zahlen

3.3.3 Das Geschäftsmodell der Genossenschaftsbanken

3.3.4 Bedeutung des genossenschaftlichen Bankensektors

4. Auswirkungen der Bankenkrise

4.1. Entwicklungen während der Krise

4.2. Entstandene Wettbewerbsvorteile

5. Zukunftsaussichten

6. Abschließende Würdigung/Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie sich die globale Bankenkrise auf die Genossenschaftsbanken in Deutschland ausgewirkt hat. Dabei wird analysiert, inwieweit das spezifische Geschäftsmodell der Genossenschaftsbanken in Krisenzeiten zu Wettbewerbsvorteilen geführt hat und welche Implikationen sich daraus für die zukünftige Ausrichtung im Privatkundengeschäft ergeben.

  • Analyse des Einflusses der Bankenkrise auf den genossenschaftlichen Sektor.
  • Untersuchung der Strukturverschiebungen im Einlagengeschäft während der Krise.
  • Herausarbeitung von Wettbewerbsvorteilen durch das genossenschaftliche Regionalprinzip.
  • Bewertung der zukünftigen strategischen Herausforderungen im Privatkundengeschäft.
  • Identifikation von Potenzialen zur nachhaltigen Kundenbindung nach der Krise.

Auszug aus dem Buch

4.1 Entwicklungen während der Krise

Das Geschäftsjahr 2008, mit dem Höhepunkt der Bankenkrise durch die Pleite der US-Investmentbank Lehmann Brothers INC. Mitte September, war für die Mehrzahl der deutschen Banken ein schlechtes, wenn nicht sogar katastrophales, Jahr. Die Lage war sogar so dramatisch, dass die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel (CDU), die Spareinlagen der deutschen Sparer für sicher erklärt hat, um einen massiven Mittelabzug bei den Banken durch die Kunden zu verhindern. Einst erfolgreiche und schillernde Banken, wie z.B. die Commerzbank, mussten Staatshilfen beantragen, um nicht in die Insolvenz gehen zu müssen. Lediglich der genossenschaftliche Bankensektor hat im Krisenjahr Marktanteile ausbauen können und von der Schieflage einiger Großbanken profitieren können, wobei hier auch erwähnt werden soll, dass das genossenschaftliche Spitzeninstitut, die DZ Bank AG, im Geschäftsjahr 2008 einen Verlust von knapp einer Mrd. Euro erwirtschaftet hat.

Um die Entwicklung des genossenschaftlichen Bankensektors im Krisenjahr 2008 bewerten zu können, eignet sich am besten der kumulierte Jahresabschluss der Genossenschaftsbanken. Dieser zeigt, dass die Genossenschaftsbanken im Geschäftsjahr 2008 einen Jahresüberschuss von insgesamt 1,93 Mrd. erwirtschaftet haben. Zum Vergleich: 2007 wurde ein Jahresüberschuss von 2,8 Mrd. Euro erwirtschaftet. Der Jahresüberschuss ist somit also um knapp 900 Mil. Euro gesunken. Angesichts der teilweise Milliardenverluste von Landesbanken und Großbanken ist dies aber ein gutes Ergebnis. Die Eigenkapitalrentabilität betrug hierbei 5,7%, im Vorjahr lag diese noch bei 8,1%. Allerdings ist auch hier zu beachten, dass Genossenschaftsbanken Werte wie Regionalität oder Mitgliederförderung, aufgrund des Genossenschaftsgesetzes, wichtiger sind als das reine „Profitstreben“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Robustheit des genossenschaftlichen Geschäftsmodells während der Finanzkrise ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach den Auswirkungen auf das Privatkundengeschäft.

2. Begriffsdefinitionen: Hier werden die zentralen Begriffe Bankenkrise, Privatkundengeschäft und Wettbewerbsvorteil definiert, um ein einheitliches Verständnis für die weitere Analyse zu schaffen.

3. Grundlagen des genossenschaftlichen Bankensektors: Dieser Abschnitt erläutert den Einlagensicherungsfonds sowie das genossenschaftliche Geschäftsmodell und seine Bedeutung innerhalb des deutschen Bankensystems.

4. Auswirkungen der Bankenkrise: Hier werden die Entwicklungen des Jahres 2008 analysiert und die daraus resultierenden Wettbewerbsvorteile für die Genossenschaftsbanken herausgearbeitet.

5. Zukunftsaussichten: Dieses Kapitel gibt einen Ausblick auf die zukünftige Strategie der Genossenschaftsbanken und identifiziert Potenziale im Bereich des Private Banking und der Qualitätsführerschaft.

6. Abschließende Würdigung/Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz, die die Genossenschaftsbanken als Gewinner der Krise positioniert und die Notwendigkeit einer konsequenten Kundenbindung betont.

Schlüsselwörter

Bankenkrise, Genossenschaftsbanken, Privatkundengeschäft, Wettbewerbsvorteile, Einlagensicherung, Institutsschutz, Regionalprinzip, Finanzmarkt, Kundenvertrauen, Geschäftsmodell, Strukturverschiebung, Marktanteile, Zukunftsaussichten, Qualitätsführerschaft, Bankensystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie sich die Bankenkrise auf die Genossenschaftsbanken in Deutschland ausgewirkt hat und warum diese im Vergleich zu anderen Banken stabil geblieben sind.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse des genossenschaftlichen Geschäftsmodells, der Stabilität des Sektors während der Finanzkrise und der Identifikation von Wettbewerbsvorteilen für die Zukunft.

Was ist die primäre Forschungsfrage des Autors?

Die zentrale Frage ist, welche Auswirkungen die Bankenkrise auf das Privatkundengeschäft der Genossenschaftsbanken hatte und welche zukünftigen Wettbewerbsvorteile sich daraus ableiten lassen.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Analyse auf Basis von Sekundärdaten, Geschäftsberichten, Branchenpublikationen und Marktstudien, um die Position der Genossenschaftsbanken im Krisenjahr 2008 zu bewerten.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die Grundlagen des Sektors, die Auswirkungen der Krise auf die Bilanzzahlen und die Einlagenentwicklung sowie die daraus resultierenden strategischen Vorteile im Wettbewerb.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich diese Arbeit charakterisieren?

Zu den prägenden Begriffen zählen Bankenkrise, Genossenschaftsbanken, Privatkundengeschäft, Vertrauen, Regionalität und Wettbewerbsvorteil.

Warum haben Genossenschaftsbanken während der Krise an Vertrauen gewonnen?

Durch ihr konservatives Geschäftsmodell, das regionale Verankerung und Mitgliederförderung statt reiner Gewinnmaximierung in den Vordergrund stellt, wirkten sie in Zeiten allgemeiner Unsicherheit als "Hort der Stabilität".

Welche Rolle spielt der Einlagensicherungsfonds für die Kunden?

Der privat finanzierte Einlagensicherungsfonds des BVR bietet einen umfassenden Institutsschutz, der auch in Krisenzeiten ein hohes Maß an Sicherheit für Kundeneinlagen gewährleistet.

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Résumé des informations

Titre
Auswirkungen und Chancen der Bankenkrise für Genossenschaftsbanken
Note
2,0
Auteur
Hendrik Dieckmann (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
23
N° de catalogue
V144718
ISBN (ebook)
9783640548767
Langue
allemand
mots-clé
Bankenkrise Genossenschaftsbanken Banken Auswirkungen Bankenkrise Finanzkrise Volksbanken Raiffeisenbanken Bundesverband deutscher Volks- und Raiffeisenbanken
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Hendrik Dieckmann (Auteur), 2009, Auswirkungen und Chancen der Bankenkrise für Genossenschaftsbanken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144718
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