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Additive Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen

Titel: Additive Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen

Abschlussarbeit , 2024 , 38 Seiten , Note: 1,2

Autor:in: Kateryna Rymar (Autor:in)

Didaktik - Deutsch
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit stellt mögliche Sprachunterrichtsmodule in Integrations- und Orientierungskursen dar.

Nach einer knappen Reflexion zu Beginn der Arbeit, stellt die Autorin 8 Module dar, welche anhand diverser Lernmethoden verschiedene Unterrichtsinhalte vermitteln sollen.

Die Autorin selbst teilt die folgende Ansicht zur Didaktik: Meiner Meinung nach lernt man am besten, wenn man unterschiedliche Strategien miteinander kombiniert. Bei guten Leistungen lobe ich meine Teilnehmende. Wenn ich die Schwächen und Stärken meiner TN rausgefunden habe, überlege ich mir entsprechende Methoden. In meinem Unterricht setze ich sehr oft Partnerarbeit, Gruppenarbeit ein. Bei Partnerarbeit mische ich die TN sodass sie nicht immer den gleichen Sprachpartner haben. Die Partnerarbeit ermöglicht das gegenseitige Lernen voneinander. Sie arbeiten gemeinsam an den Lösungen einer Aufgabe.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einstiegsreflexion
  • 2. Aufgabe zu Modul 1
  • 3. Aufgabe zu Modul 2
  • 4. Aufgabe zu Modul 3
  • 5. Aufgabe zu Modul 4
  • 6. Aufgabe zu Modul 5
  • 7. Aufgabe zu Modul 6
  • 8. Aufgabe zu Modul 7
  • 9. Aufgabe zu Modul 8
  • 10. Abschlussreflexion
  • 11. Anhang
  • 12. Quellenangaben

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dient der Dokumentation einer additiven Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen. Ihr primäres Ziel ist es, Lehrkräfte umfassend für den berufsbezogenen Deutschunterricht zu qualifizieren und ihnen innovative Lehrmethoden sowie digitale Fertigkeiten zu vermitteln. Die Autorin strebt dabei die Zulassung für den Unterricht in Berufssprachkursen an, insbesondere mit dem Fokus auf das Berufsfeld der Pflege.

  • Grundlagen der Berufspädagogik und berufsfeldspezifische Kommunikation (insbesondere Pflege).
  • Didaktik und Methodik im Deutschunterricht für den Beruf, einschließlich der Szenario-Methode und authentischer Texte.
  • Vorbereitung auf berufsbezogene Deutschprüfungen (DTB) und Sprachmittlungskompetenzen.
  • Integration digitaler Tools und Medien in den Sprachunterricht.
  • Förderung interkultureller Kompetenzen und Strategien zum Umgang mit Konflikten in heterogenen Lerngruppen.
  • Persönliche Reflexion über die eigene Lehrtätigkeit und die Weiterentwicklung didaktischer Ansätze.

Auszug aus dem Buch

Einstiegsreflexion

Ich bin in Mariupol in der Ukraine geboren. Von 2005 bis 2012 absolvierte ich an der Stätischen Universität Mariupol das sechsjährige Masterstudium „Sprachen und Weltliteratur". Damit erwarb ich die ukrainische Berufsqualifikation Englisch zu unterrichten. Schon während meines Studiums sammelte ich erste Erfahrungen als Lehrerin, in dem ich parallel in einer Sprachschule unterrichtete.

Anfang 2011ging ich als Au-Pair zu einer Familie nach Bochum und im Mai 2012 begann ich an der Ruhr Universität mit dem Deutschkurs. Im Jahr 2013 bekam ich das C1 Zeugnis. Ich habe immer davon geträumt, in einer deutschsprachigen Stadt zu leben. Dann bekam ich die Möglichkeit, in Deutschland zu bleiben und habe mir gedacht, warum nicht?

Als meine Au-Pair Zeit und der Deutsch-C1 Kurs zu Ende waren, habe ich entschieden mich hier in Deutschland weiter zu bilden. Ich habe eine Ausbildung zur Packmitteltechnologin mit IHK-Abschluss absolviert. Das war dann doch nicht meins, im Jahr 2021 habe ich eine Umschulung zur Bürosachbearbeiterin gemacht und als Quereinsteigerin an einer Grundschule Deutsch für ukrainische Kinder unterrichtet Und mache das immer noch. In dieser Zeit habe ich auch festgestellt, dass ich als DAZ Lehrerin unterrichten darf, und habe die Zulassung beantragt.

Seit 2022 unterrichtete ich bei unterschiedlichen Kursträgern Integrations-und Orientierungskurse. Die Erfahrungen wurde auf den Niveaustufen A1-B1 bei den Prüfungsvorbereitungen gesammelt. In der Zwischenzeit habe ich die Prüferlizenz für „deutsch Integration DTZ“ erworben.

Im Laufe der Zeit hat sich bei mir folgendes Arbeitsschema herausgebildet: die Unterrichtstage beginne ich immer mit mündlichen „Warmmachübungen“, gefolgt von Wiederholungen der Grammatik der letzten Stunden Anhang der Arbeitsblätter, Vergleich der Hausaufgaben, anschließend das Schwerpunkt Thema des Tages münden. Meine Stärken liegen in Bereichen wie Handlungsorientierung, Lernender Orientierung, Prüfungsvorbereitung; Medienkompetenz, Interkulturalität. Meine Fähigkeiten im Bereich der digitalen Kompetenz schätze ich als gut ein, da ich mich viel mit Onlineübungen auseinandersetze und eine aktive Computernutzerin bin.

Zusammenfassung der Kapitel

Einstiegsreflexion: Die Autorin stellt ihren beruflichen Werdegang, ihre aktuellen Lehrtätigkeiten und ihre didaktischen Stärken dar und formuliert ihre Erwartungen an die Zusatzqualifizierung sowie ihre zukünftigen beruflichen Ziele im Bereich der Berufssprachkurse für Pflegekräfte.

Modul 1 Grundlagen der Berufspädagogik: Dieses Kapitel beleuchtet die kommunikativen Anforderungen in Pflegeberufen und die Rolle der Fach- und Allgemeinsprache, sowie didaktische Ansätze zum Training von Schreibfähigkeit, Hörverständnis und Grammatik in einer Unterrichtssequenz.

Modul 2: Beschreibt die Bedeutung von Texten in Berufssprachkursen und die Arbeit mit einem Ausschnitt zum "Aseptischen Wundverbandwechsel" zur Wortschatzaktivierung und zum Training von Lesestrategien und Grammatik auf B1-B2 Niveau.

Modul 3: Konzentriert sich auf selbstgesteuertes Lernen und verschiedene Methoden wie Schlüsselwortsuche, Textzusammenfassung, Binnendifferenzierung, Gruppenarbeit, Quiz und Karussellgespräch zur Förderung der Lernmotivation und Eigenverantwortung.

Modul 4: Behandelt die Szenario-Methode und die Didaktisierung authentischer Texte zur Förderung von Lese- und Schreibfertigkeiten im berufsbezogenen Deutschunterricht, beispielhaft dargestellt an einem Szenario zur Dienstplanänderung.

Modul 5: Widmet sich der Vorbereitung auf die "Deutschtests für den Beruf" (DTB) und analysiert Prüfungsformate, Aufgabenstellungen sowie die Bedeutung von Sprachmittlung und Zeitmanagement.

Modul 6: Beschreibt die Entwicklung einer Unterrichtssequenz zum Thema "Dienstplantausch" und die Integration digitaler Tools und Apps im Unterricht, inklusive einer Reflexion über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung.

Modul 7: Führt eine Hospitation in einem BSK B2-Kurs durch, wobei die Sprachkompetenz des Kursleiters, die Unterrichtsgestaltung und die Vermittlung von indirekter Rede und Konjunktiv I analysiert und reflektiert werden.

Modul 8: Diskutiert die Begriffe Interkulturalität und Transkulturalität im Kontext der Berufssprachkurse, den Umgang mit Konflikten in Lehrwerken und die Bedeutung kultursensibler Kommunikation im Arbeitsleben.

Abschlussreflexion: Die Autorin resümiert die positiven Erfahrungen und Lernerfolge der Zusatzqualifizierung, insbesondere im Hinblick auf neue Methoden und digitale Kompetenzen, und bekräftigt ihren Wunsch, in BSK-Kursen, speziell für Pflegekräfte, zu unterrichten.

Schlüsselwörter

Berufssprachkurse, Zusatzqualifizierung, Lehrkräfte, Berufspädagogik, Deutsch als Zweitsprache, Didaktik, Methodik, Szenario-Methode, authentische Texte, digitale Kompetenz, Interkulturalität, Kommunikation, Pflegeberufe, Prüfungsvorbereitung, Selbstgesteuertes Lernen, Binnendifferenzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert die Erfahrungen und Lernerfolge einer Lehrkraft im Rahmen einer additiven Zusatzqualifizierung für den Unterricht in Berufssprachkursen, mit dem Ziel, die didaktischen und methodischen Kompetenzen für berufsbezogenen Deutschunterricht zu erweitern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Grundlagen der Berufspädagogik, didaktische Methoden wie die Szenario-Methode, den Einsatz authentischer Texte und digitaler Medien, die Förderung interkultureller Kompetenzen sowie die Vorbereitung auf berufsbezogene Deutschprüfungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Qualifizierung der Lehrkraft für den professionellen Unterricht in Berufssprachkursen, insbesondere im Pflegebereich, durch die Aneignung neuer Lehrmethoden und digitaler Fertigkeiten. Die implizite Forschungsfrage betrifft, wie die eigenen Kompetenzen und Methoden im Kontext dieser Kurse weiterentwickelt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf Reflexionen, Fallbeispielen und der Beschreibung von Unterrichtssequenzen, die im Rahmen der Zusatzqualifizierung entwickelt oder beobachtet wurden. Es handelt sich um eine praxisorientierte, reflexive Darstellung der eigenen Lern- und Lehrerfahrungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die verschiedenen Module der Zusatzqualifizierung, von den Grundlagen der Berufspädagogik über spezifische Lehrmethoden (z.B. Szenario, selbstgesteuertes Lernen) und den Einsatz von Materialien (authentische Texte, digitale Tools) bis hin zu Prüfungsformaten und interkulturellen Aspekten im berufsbezogenen Deutschunterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie Berufssprachkurse, Zusatzqualifizierung, Lehrkräfte, Berufspädagogik, Didaktik, Interkulturalität, digitale Kompetenz und Pflegeberufe charakterisieren die Arbeit.

Welchen Bezug nimmt die Autorin zum Berufsfeld der Pflege und warum?

Die Autorin äußert den Wunsch, zukünftig in Berufssprachkursen für Pflegekräfte zu unterrichten, da dies ein zukunftsrelevanter Bereich mit hohem Bedarf an qualifiziertem Personal ist und sie hier ihre didaktischen Fähigkeiten gezielt einsetzen möchte.

Welche Rolle spielen digitale Tools und Apps im von der Autorin konzipierten Unterricht?

Digitale Tools und Apps wie "ein Tag Deutsch in der Pflege" und die VHS App werden als wichtige Hilfsmittel für das lebenslange Lernen und die Erweiterung der Lernmethoden betrachtet, um den Unterricht abwechslungsreicher und berufsbezogener zu gestalten.

Wie reflektiert die Autorin die Bedeutung von Interkulturalität für den Deutschunterricht im Beruf?

Die Autorin betont die Notwendigkeit interkultureller Kompetenzen für Kursleiter, um die kulturelle Vielfalt der Lernenden zu berücksichtigen, Konflikte zu vermeiden und einen wechselseitigen Verstehensprozess zu fördern.

Welche persönlichen Weiterentwicklungen zieht die Autorin aus der Zusatzqualifizierung?

Die Autorin konnte durch die Zusatzqualifizierung ihr Wissen an Lernmethoden und Übungen vertiefen, ihre digitale Kompetenz verbessern und ihre Sicht auf BSK-Kurse als interessante und motivierende Unterrichtsfelder ändern. Sie legt nun mehr Wert auf die Eigenständigkeit der Lernenden und eine klare, deutliche Sprache.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Additive Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen
Note
1,2
Autor
Kateryna Rymar (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
38
Katalognummer
V1449465
ISBN (PDF)
9783389015469
ISBN (Buch)
9783389015476
Sprache
Deutsch
Schlagworte
BSK ZUSATZQUALIFIZIERUNG DEUTSCH
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kateryna Rymar (Autor:in), 2024, Additive Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1449465
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  38  Seiten
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