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Suchterkrankungen bei Männern

Alkoholismus

Título: Suchterkrankungen bei Männern

Trabajo Escrito , 2009 , 12 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Andreas Hansen (Autor)

Salud - Otros
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Resumen Extracto de texto Detalles

Die folgende Hausarbeit befasst sich mit dem
Alkoholismus. Nach einem kurzen geschichtlichen Überblick zum Thema Alkohol und der
Definition wird auf das Vorkommen der Erkrankung in Deutschland eingegangen und im
weiteren Verlauf auch auf die Entstehung der Abhängigkeit. Bei der Betrachtung soll
außerdem auf die geschlechtsspezifischen Unterschiede Bezug genommen werden. Auf
therapeutische Maßnahmen wird in dieser Hausarbeit nicht eingegangen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichtlicher Überblick

3. Was ist Alkoholismus?

4. Epidemiologie

5. Konsumklassen

6. Entstehung der Sucht

6.1 Ätiologie

6.2 Männer und Alkohol

6.3 Komorbidität

6.4 Phasenmodell nach Jellinek

7. Klassifikation

7.1 nach Jellinek

7.2 nach Cloninger

8. Verlauf

9. Ausstieg aus der Sucht

10. Folgen

10.1 Missbrauch

10.2 Abhängigkeit

11. Fazit

12. Literaturverzeichnis und Internetquelle

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die gesundheitliche Situation von Männern im Hinblick auf Alkoholismus, beleuchtet die Entstehungsursachen und geschlechtsspezifische Unterschiede im Konsumverhalten sowie in der therapeutischen Versorgung.

  • Historische Entwicklung des Alkoholbegriffs und Krankheitsverständnisses
  • Epidemiologische Daten und Konsumklassifikationen
  • Multifaktorielle Ätiologie der Alkoholabhängigkeit
  • Geschlechtsspezifische Aspekte und komorbide Störungen
  • Klassifikationsmodelle nach Jellinek und Cloninger

Auszug aus dem Buch

6. 2 Männer und Alkohol

Nach Lindenmeyer (1994) gibt es in Deutschland fünf ungeschriebene Gesetze für den Umgang mit Alkohol, die jedoch nur eingeschränkt auch für Frauen gelten. Das erste Gesetz besagt, dass das regelmäßige Trinken von Alkohol normal ist. Das zeigt sich z.B. dadurch, dass dieser selbstverständlich in Lebensmittelgeschäften zu erwerben ist. Alkohol gehört zum Leben, wie das zweite Gesetz besagt. In vielen alltäglichen Situationen ist der Konsum alkoholhaltiger Getränke völlig selbstverständlich, z.B. zu den Mahlzeiten, beim Fernsehen, bei geselligen Zusammentreffen. Das dritte Gesetz lautet „Alkohol tut gut“. Hiernach werden die positiven Konnotationen vom Alkoholkonsum in den Vordergrund gerückt, z.B. die entspannende und kontaktfördernde Wirkung. Laut dem vierten Gesetz ist die Orientierung an den mittrinkenden Menschen bedeutsam. Bei der konsumierten Menge wird darauf geachtet, dass man sich in Bezug auf die Menge an den anderen orientiert und die Menge derer als normal angesehen wird. Die weitläufige Meinung, dass Alkoholtrinken Privatsache sei, bildet die Basis für das fünfte Gesetz. Das führt unter anderem dazu, dass Alkoholabhängige durch ihre Mitmenschen, wie z.B. Arbeitskollegen „gedeckt“ werden und diese unbeabsichtigt zu Co-Abhängigen werden (vgl. Lindenmeyer, 1994). Grade bei Männern wird das Trinken von Alkohol oftmals als etwas Selbstverständliches angesehen und Alkoholkonsum, sowie die Folgen – der Rausch oder ein „Kater“ am nächsten Tag − als typisch männlich betrachtet (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz der Gesundheitsforschung bei Männern und stellt den Fokus der Arbeit auf Alkoholismus sowie geschlechtsspezifische Unterschiede dar.

2. Geschichtlicher Überblick: Skizziert den Wandel von der Betrachtung des Alkoholkonsums als Sünde hin zum modernen Krankheitsmodell ab den 1940er Jahren.

3. Was ist Alkoholismus?: Definiert Alkoholismus anhand von Kriterien wie Kontrollverlust und Abstinenzunfähigkeit sowie unter Bezugnahme der ICD-10 Klassifikationskriterien.

4. Epidemiologie: Analysiert den Alkoholkonsum in verschiedenen Kulturen und die geschlechtsspezifische Verteilung riskanten Konsums.

5. Konsumklassen: Unterscheidet vier Konsumklassen hinsichtlich der täglichen Gramm-Zahl reinen Alkohols zur Risikoeinschätzung.

6. Entstehung der Sucht: Beleuchtet biologische, psychische und soziale Bedingungen, inklusive spezifischer männlicher Bewältigungsmuster und dem Phasenmodell von Jellinek.

7. Klassifikation: Stellt die Typologien nach Jellinek und Cloninger gegenüber, um unterschiedliche Ausprägungen und Verläufe der Abhängigkeit zu kategorisieren.

8. Verlauf: Erläutert die zeitliche Entwicklung von ersten Konsumerfahrungen bis hin zur manifesten Sucht bei Männern und Frauen.

9. Ausstieg aus der Sucht: Thematisiert die Hürden der professionellen Suchtbehandlung und die Rolle der hausärztlichen Intervention.

10. Folgen: Beschreibt direkte Intoxikationserscheinungen sowie langfristige psychische und physische Folgeschäden des Alkoholmissbrauchs.

11. Fazit: Fasst zusammen, dass ein gesellschaftlicher Wandel hin zu einem aufgeklärten und verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol notwendig ist.

12. Literaturverzeichnis und Internetquelle: Listet die verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Internetpublikationen auf.

Schlüsselwörter

Alkoholismus, Männergesundheit, Suchtprävention, Epidemiologie, Alkoholabhängigkeit, Jellinek-Phasenmodell, Komorbidität, Riskanter Konsum, Bewältigungsverhalten, Alkoholmissbrauch, Gesundheitspsychologie, Entzugssymptomatik, Suchttherapie, Geschlechterunterschiede, Krankheitsmodell.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Problematik des Alkoholismus speziell bei Männern, analysiert die Ursachen, den Verlauf und die Folgen aus einer gesundheitspsychologischen Perspektive.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den zentralen Feldern gehören die Geschichte des Alkoholkonsums, epidemiologische Vergleiche, die Klassifizierung von Suchttypen und die gesundheitlichen Langzeitfolgen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den aktuellen Wissensstand über männlichen Alkoholismus darzustellen und auf die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Umdenkens sowie verbesserter Präventionsansätze hinzuweisen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zur Anwendung?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Literaturrecherche und der Aufarbeitung bestehender epidemiologischer sowie psychologischer Forschungsergebnisse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Ätiologie der Sucht, klassifikatorische Einteilungen (Jellinek, Cloninger), den Verlauf der Abhängigkeit und eine detaillierte Aufzählung körperlicher und psychischer Folgen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte umfassen Alkoholismus, Geschlechtsspezifische Unterschiede, Prävention, Komorbidität und das Krankheitsmodell.

Wie unterscheidet sich der Typ-1- vom Typ-2-Alkoholismus nach Cloninger?

Typ-1 zeigt sich meist erst nach dem 25. Lebensjahr, ist weniger familiär geprägt und stärker von Umweltfaktoren abhängig, während Typ-2 einen früheren Beginn aufweist und oft eine starke familiäre Komponente besitzt.

Welche Bedeutung haben die "fünf ungeschriebenen Gesetze" nach Lindenmeyer?

Diese Gesetze beschreiben die gesellschaftliche Normalisierung und Bagatellisierung des Alkoholkonsums in Deutschland, die den Einstieg in die Sucht und die Identifizierung Betroffener erschweren.

Final del extracto de 12 páginas  - subir

Detalles

Título
Suchterkrankungen bei Männern
Subtítulo
Alkoholismus
Universidad
University of Flensburg  (Institut für Psychologie)
Curso
Geschlecht und Gesundheit
Calificación
1,7
Autor
Andreas Hansen (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
12
No. de catálogo
V145020
ISBN (Ebook)
9783640557141
ISBN (Libro)
9783640557622
Idioma
Alemán
Etiqueta
Suchterkrankungen Männern Alkoholismus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andreas Hansen (Autor), 2009, Suchterkrankungen bei Männern , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145020
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