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Das Zinsstrukturmodell von Black-Derman-Toy

Analyse und Gründe für die Entwicklung neuerer Modelle

Titel: Das Zinsstrukturmodell von Black-Derman-Toy

Bachelorarbeit , 2007 , 36 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Lars Mulfinger (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Zeiten, in denen Anleger ihr Geld ausschließlich in Geldvermögenskonten, festverzinsliche Wertpapiere, Aktienportfolios oder Fonds investierten, sind vorbei. Moderne Finanzinstrumente lassen risikofreudige Anleger an Zinsentwicklungen oder Aktienmarktbewegungen mit Hilfe von Zertifikaten und strukturierten Produkten aller Art teilhaben.
Bei strukturierten Produkten liegt für die Anbieter solcher Anlageklassen das Problem in der Bewertung von Zinsprodukten, welche durch stochastische Prozesse und Modelle ermittelt wird.
Mit dieser Arbeit wird untersucht, wie durch stochastische Modelle Zinsprodukte bepreist werden können.
Dabei beschränkt sich diese Thesis auf die Funktionsweise und die Grenzen des Zinsstrukturmodells von Black-Derman-Toy (BDT), welches 1990 für Goldman Sachs entwickelt wurde.
Zu Beginn dieser Arbeit werden Grundlagen geschaffen, um die Thematik besser erfassen zu können.
Zunächst werden allgemeine Notationen und Grundvoraussetzungen für einperiodige Modelle und die Zeitkomponenten beschrieben.
Um zum Kernthema, der Bewertung von zinssensitiven Anlageklassen zu kommen, müssen erst Bewertungsgrundlagen wie Arbitragefreiheit und Martingalmaße erklärt werden.
Anschließend erfolgt dann die Hinführung zur wichtigsten Komponente des Black-Derman-Toy Modells: den kurzfristigen Terminzinsen oder auch Short Rates.
Das nächste Kapitel gibt dann den allgemeinen Rahmen eines binomialen Baummodells vor, auf dessen Grundlage dann der Hauptteil dieser Arbeit aufgebaut ist.
Schwerpunkt dieser Thesis ist die Methode, nach dem Fischer Black, Emanuel Derman und William Toy Zinsstrukturkurven abbilden und Derivate mit diesem Modell bewerten.
Der Abschluss der Arbeit ist einem übergreifenden Ausblick auf weitere Zinsstrukturmodelle und die größten Unterschiede zu dem hier Beschriebenen gewidmet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziele

1.3 Aufbau/Methodik

2 Grundlagen

2.1 Einperiodiges Modell

2.1.1 Allgemeiner Modellaufbau

2.1.2 Arbitragefreie Bewertung

2.1.2.1 Arbitragefreiheit

2.1.2.2 Law Of One Price

2.1.3 Risikoneutrale Bewertung

2.1.4 Terminzinsen

2.1.5 Short Rate

2.2 Bewertung in einem Binomialbaum

2.3 Überblick über Ein-Faktor-Modelle

3 Das Modell von Black-Derman-Toy

3.1 Modellierung des Short Rate Baums

3.2 Kalibrierung des BDT Zinsmodells

3.2.1 Direkte Volatilitäten der Short Rates

3.2.2 Volatilitäten der Kassazinsen in t = 1

3.3 Beispiel zur Kalibrierung des BDT-Modells

3.4 Berechnung von Short Rates aus einer Zinsstrukturkurve

4 Ausblick auf weitere Modelle

4.1 Heath-Jarrow-Morton-Modell

4.2 Libor-Market-Modell

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Funktionsweise und die Grenzen des Zinsstrukturmodells von Black-Derman-Toy (BDT) zur Bepreisung zinssensitiver Finanzprodukte zu analysieren und deren Einordnung in den Kontext moderner stochastischer Bewertungsmodelle vorzunehmen.

  • Grundlagen der stochastischen Modellierung und Arbitragefreiheit
  • Methodik der Kalibrierung des BDT-Modells mittels Binomialbäumen
  • Berechnungswege für Short Rates aus gegebenen Zinsstrukturen
  • Vergleichende Analyse von Ein-Faktor-Modellen
  • Weiterführende Bewertungsmodelle wie das HJM-Modell und das Libor-Market-Modell

Auszug aus dem Buch

3. Das Modell von Black-Derman-Toy

Das Zinsstrukturmodell von Black, Derman und Toy wurde 1990 entwickelt. Um die Unsicherheit der zukünftigen Zinsentwicklung abzubilden, benutzt dieser Ansatz einen Binomialbaum mit pfadunabhängiger Entwicklung der einzelnen Zeitschritte.

Das zinsstrukturkonforme Modell baut grundlegend auf der Short Rate als Variable auf. Durch die Annahme der lognormalen Verteilung ist es unmöglich, negative Zinsen als Ergebnis zu errechnen.

In der BDT Umgebung existieren keine Steuern und keine Transaktionskosten. Ein Vorteil ist die Möglichkeit, exogen vorgegebene Volatilitäten in das Modell einfließen zu lassen und somit die Realität wesentlich exakter abbilden zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Hinführung zur Problematik der Bewertung strukturierter Finanzprodukte und Definition der Zielsetzung der Arbeit.

2 Grundlagen: Erläuterung der notwendigen theoretischen Konzepte wie Arbitragefreiheit, risikoneutrale Bewertung, Terminzinsen und der Aufbau von Binomialbäumen.

3 Das Modell von Black-Derman-Toy: Detaillierte Darstellung der Modellierung der Short Rate, der mathematischen Kalibrierung und praktischer Berechnungsbeispiele.

4 Ausblick auf weitere Modelle: Einführung in komplexere Ansätze wie das Heath-Jarrow-Morton-Modell und das Libor-Market-Modell als Weiterentwicklungen.

5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Stärken und Grenzen des BDT-Modells sowie Ausblick auf alternative Simulationsmethoden.

Schlüsselwörter

Black-Derman-Toy, Zinsstrukturmodell, Short Rate, Arbitragefreiheit, Binomialbaum, Zinsderivate, Kalibrierung, Risikoneutrale Bewertung, Volatilität, Ein-Faktor-Modell, Heath-Jarrow-Morton, Libor-Market-Modell, Finanzmathematik, Stochastische Prozesse, Anleihebewertung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Funktionsweise des Zinsstrukturmodells von Black-Derman-Toy zur Bewertung zinssensitiver Finanzprodukte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die stochastische Modellierung, die mathematische Kalibrierung von Zinsmodellen an Marktgegebenheiten sowie der Vergleich verschiedener Modelltypen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Methode der Bepreisung mittels BDT zu erläutern und aufzuzeigen, wo die Grenzen dieses speziellen Modells bei komplexen Produkten liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretisch-mathematische Analyse durchgeführt, die die Anwendung von Binomialbäumen und risikoneutralen Bewertungsgleichungen zur Konstruktion des Modells nutzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich dem Aufbau des BDT-Modells, der Modellierung des Short-Rate-Baums sowie der schrittweisen Kalibrierung anhand von Volatilitäten und Anleihepreisen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Black-Derman-Toy, Short Rate, Zinsstrukturkurve, Binomialmodell und Arbitragefreiheit.

Warum wird im BDT-Modell die Short Rate verwendet?

Die Short Rate dient als zentrale Variable, da durch die Annahme einer lognormalen Verteilung negative Zinsentwicklungen ausgeschlossen werden können.

Welche Herausforderung ergibt sich bei der Kalibrierung des Modells?

Die Herausforderung liegt in der exakten Abbildung der exogen gegebenen Zinsstruktur bei gleichzeitiger Einbindung von Volatilitätsdaten, was bei zunehmender Anzahl der Zeitschritte komplex wird.

Wie unterscheiden sich HJM-Modell und BDT-Modell?

Während sich das BDT-Modell auf den kurzfristigen Teil der Terminzinsen konzentriert, bildet das Heath-Jarrow-Morton-Modell die gesamte Zinsstrukturkurve ab.

Welche Rolle spielt die Monte-Carlo-Simulation?

Sie dient im Fazit als Lösungsansatz für komplexere Zinsderivate, die mit klassischen Baummodellen aufgrund von Rechenproblemen schwer zu bewerten sind.

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Details

Titel
Das Zinsstrukturmodell von Black-Derman-Toy
Untertitel
Analyse und Gründe für die Entwicklung neuerer Modelle
Hochschule
Frankfurt School of Finance & Management  (HfB)
Note
1,7
Autor
Lars Mulfinger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
36
Katalognummer
V145083
ISBN (eBook)
9783640557196
ISBN (Buch)
9783640557639
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zinsstrukturmodell Black-Derman-Toy Analyse Gründe Entwicklung Modelle
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lars Mulfinger (Autor:in), 2007, Das Zinsstrukturmodell von Black-Derman-Toy, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145083
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Leseprobe aus  36  Seiten
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