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Die Bedeutung der Regionalpolitik der Europäischen Union für die Regionalpolitik und regionale Entwicklung Großbritanniens

Title: Die Bedeutung der Regionalpolitik der  Europäischen Union für die Regionalpolitik und regionale Entwicklung Großbritanniens

Seminar Paper , 2008 , 15 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Stefanie Meyer (Author)

Politics - Region: Western Europe
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Summary Excerpt Details

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts versucht Großbritannien durch eine Vielzahl regionalpolitischer Maßnahmen und Aktivitäten gegen die regionalen Disparitäten im Königreich vorzugehen. Bis zum Beitritt Großbritanniens zur Europäischen Gemeinschaft (EG) im Jahre 1973 war die Regierung Großbritanniens der alleinige Akteur in der Regionalpolitik des Landes. Zu diesem Zeitpunkt kam die EG als regionalpolitischer Akteur im Vereinigten Königreich hinzu, denn durch den Beitritt war nunmehr auch Großbritannien dazu berechtigt, Hilfsgelder aus den Fonds der EG zu erhalten.
In der vorliegenden Arbeit werde ich untersuchen, welche Bedeutung die Regionalpolitik der EG für die Großbritannien hatte, beziehungsweise welche Bedeutung die Regionalpolitik der Europäischen Union (EU) auch heutzutage noch hat.
Hierfür werde ich zunächst den Begriff der „Regionalpolitik“ samt seiner Ziele zu definieren. Es folgt ein kurzer Abriss der Regionalpolitik in Großbritannien seit ihrem Beginn bis in die Gegenwart, mit den meines Erachtens nach wichtigsten Fakten und Maßnahmen. Anschließend werde ich die wichtigsten Instrumente und Ziele der europäischen Regionalpolitik darstellen.
Im Anschluss daran werde ich die Auswirkungen des EU-Beitritts für Großbritan-nien in der Vergangenheit und in der Gegenwart bezüglich der Regionalpolitik darstellen und abschließend diskutieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Regionalpolitik

2.1 Begriffsbestimmung und Zielsetzung der Regionalpolitik

2.2 Begründungen für regionalpolitische Aktivitäten

2.3 Die „traditionelle“ Regionalpolitik Großbritanniens bis 1984

2.4 Die „moderne“ Regionalpolitik Großbritanniens von 1984 bis heute

3. Die Grundzüge der Regionalpolitik der Europäischen Union

3.1 Die Instrumente der europäischen Regionalpolitik

3.2 Die Zielregionen der europäischen Regionalpolitik

4. Die Auswirkungen des EU-Beitritts für Großbritannien

4.1 Die Auswirkungen von 1973 bis 2006

4.2 Ausblick auf den Zeitraum 2007 bis 2013

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Studienarbeit untersucht die historische und aktuelle Bedeutung der Regionalpolitik der Europäischen Union für die regionale Entwicklung in Großbritannien. Dabei wird analysiert, inwieweit EU-Fördermaßnahmen die strukturellen Disparitäten im Vereinigten Königreich beeinflusst haben und wie sich der Fokus von einer zentralistischen hin zu einer dezentralen, subsidiären Regionalpolitik verschoben hat.

  • Grundlagen und Zielsetzungen der Regionalpolitik
  • Entwicklung der britischen Regionalpolitik seit 1945
  • Strukturfonds und Instrumente der EU-Regionalpolitik
  • Analyse der Auswirkungen des EU-Beitritts (1973 bis 2013)

Auszug aus dem Buch

2.3 Die „traditionelle“ Regionalpolitik Großbritanniens bis 1984

Die ärmsten und am meisten benachteiligten Regionen in Großbritannien waren schon immer der Südwesten, Teile der Nordostküste und der industrielle Norden. Die Gründung des Industrial Transference Board im Jahre 1928 war der Beginn der regionalpolitischen Aktivitäten im Vereinigten Königreich. Diese Behörde wollte der Arbeitslosigkeit entgegenwirken, indem sie Arbeitslosen finanzielle Unterstützungen zusicherte, falls diese in wohlhabende Gebiete mit Arbeitsplätzen abwanderten. Nachdem dieser Ansatz nicht den erhofften Erfolg mit sich brachte, wurden im Jahre 1934 Special Areas (SAs) gegründet, das waren die Gebiete mit dem größten Rückstand und der höchsten Arbeitslosigkeit. Diese SAs wurden in den kommenden Jahrzehnten gebietsmäßig immer wieder angepasst und verändert. Im Gegensatz zu vorher sollte nun die Arbeit zu den Arbeitern in den SAs gebracht werde und nicht umgekehrt. Durch finanzielle Anreize sollten sich Firmen in den rückständigen Gebieten ansiedeln.

Auch dieser Ansatz hatte nicht den gewünschten Erfolg, die meisten Unternehmen blieben in London und Umgebung. Die Probleme dieser Verdichtung der Industrie versuchte zuerst der Barlow Report im Jahre 1940 zu lösen. Die Städte sollten aufgelockert werden und die Arbeiter in die benachteiligten Regionen gehen. 1947 wurden die SAs in Development Areas (DAs) umbenannt und das vorrangige Ziel der Regionalpolitik war, die Industrie angemessen über die gesamte Nation zu verteilen. Im Zuge dessen wurde 1948 das Industrial Development Certificate (IDC) System eingeführt. Das System vereinfachte die Errichtung von Unternehmen in den DAs und verzögerte oder verhinderte die Bauvorhaben in anderen Regionen. Die finanziellen Beihilfen und Steuervergünstigungen bei Ansiedlung in benachteiligten Gebieten blieben weiterhin bestehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Problematik regionaler Disparitäten in Großbritannien und stellt das Vorhaben dar, die Bedeutung der EU-Regionalpolitik für das Land zu untersuchen.

2. Regionalpolitik: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Definition der Regionalpolitik, erläutert deren Ziele sowie die historische Entwicklung in Großbritannien von der traditionellen bis zur modernen Phase.

3. Die Grundzüge der Regionalpolitik der Europäischen Union: Hier werden die zentralen Strukturfonds und das Subsidiaritätsprinzip als Fundament der EU-Regionalpolitik sowie die Kriterien für Zielregionen dargestellt.

4. Die Auswirkungen des EU-Beitritts für Großbritannien: Dieses Kapitel analysiert die konkreten wirtschaftlichen Effekte der EU-Förderung in Großbritannien zwischen 1973 und 2006 sowie einen Ausblick auf die Förderperiode 2007 bis 2013.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die EU nach anfänglichen Schwierigkeiten zu einem entscheidenden Partner für Großbritannien wurde und die Regionalpolitik durch das Subsidiaritätsprinzip maßgeblich professionalisiert hat.

Schlüsselwörter

Regionalpolitik, Europäische Union, Großbritannien, Strukturfonds, EFRE, ESF, Kohäsionsfonds, Regionalentwicklung, Disparitäten, Strukturwandel, Subsidiarität, Dezentralisierung, Arbeitsmarkt, Wirtschaftspolitik, Zielregionen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Entwicklung der Regionalpolitik in Großbritannien und die Rolle, die die Europäische Union dabei seit dem Beitritt 1973 spielt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Regionalpolitik, die historischen Phasen der britischen Industriepolitik sowie die Funktionsweise der EU-Strukturfonds.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, welchen Einfluss die EU-Regionalpolitik auf die Reduzierung regionaler Disparitäten innerhalb Großbritanniens hatte.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Auswertung regionalpolitischer Daten und offizieller EU-Dokumente.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die Geschichte der britischen Regionalpolitik, die Mechanismen der EU-Förderung und eine detaillierte Auswirkungsanalyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Regionalpolitik, EU-Strukturfonds (EFRE, ESF), Subsidiarität, regionale Disparitäten und Dezentralisierung.

Welche Bedeutung hatte das Jahr 1984 für die britische Regionalpolitik?

1984 markiert einen Wendepunkt, an dem die Regierung von automatischen Beihilfen auf eine selektive, stärker auf Eigenverantwortung der Regionen ausgerichtete Politik umstellte.

Warum ist das Subsidiaritätsprinzip so wichtig für die Regionalpolitik?

Es stärkt die lokalen Behörden, da diese besser über die Bedürfnisse vor Ort Bescheid wissen und somit effizientere Entscheidungen für die regionale Entwicklung treffen können.

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Details

Title
Die Bedeutung der Regionalpolitik der Europäischen Union für die Regionalpolitik und regionale Entwicklung Großbritanniens
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät )
Course
Seminar: Die Wirtschaftspolitik Großbritanniens seit 1945
Grade
2,0
Author
Stefanie Meyer (Author)
Publication Year
2008
Pages
15
Catalog Number
V145127
ISBN (eBook)
9783640557219
ISBN (Book)
9783640557943
Language
German
Tags
Regionalpolitk EU Großbritannien regionale Entwicklung Europäische Union EG regionale Disparitäten Vereinigtes Königreich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Meyer (Author), 2008, Die Bedeutung der Regionalpolitik der Europäischen Union für die Regionalpolitik und regionale Entwicklung Großbritanniens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145127
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