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Berichterstattung des Baseler Zinsänderungsrisiko-Quotienten bei Kreditinstituten im deutschsprachigen Raum

Titre: Berichterstattung des Baseler Zinsänderungsrisiko-Quotienten bei Kreditinstituten im deutschsprachigen Raum

Thèse de Bachelor , 2009 , 63 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Matthias Wos (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Diese Arbeit untersucht die herrschende Berichterstattung sowie die anhand der verfügbaren Marktinformationen ermittelbare Höhe des Zinsänderungsrisiko-Quotienten bei deutschsprachigen Instituten. Dieser wurde mit der Einführung der Empfehlung „Internationale Konvergenz der Kapitalmessung und Eigenkapitalan-forderungen“ (Basel II) vom Baseler Ausschuss und durch die EU-Richtlinie „2006/48/EG“ zum Bestandteil der Risikomessung von Kreditinstituten. Er misst das überaus bedeutungsvolle Risiko, welches Banken durch Fristentransformati-onsstrategien eingehen können, um aus dem Kreditgeschäft Ergebnisbeiträge über den Konditionsbeitrag hinaus zu erwirtschaften.
In dieser Arbeit wird, in einem ersten Schritt die Bedeutsamkeit und Ausgestal-tung dieser Risikokennziffer im Rahmenwerk von Basel II aufzeigt. Anschließend wird die Umsetzung der freiwilligen Offenlegung im deutschsprachigen Raum analysiert. Dabei geht es darum zu überprüfen, ob das Baseler Rahmenwerk und die Umsetzung in Form der EU-Richtlinie bzw. nationalem Recht tatsächlich zu einer Berichterstattung beiträgt, die eine Risikotransparenz herstellen kann, welche die gewünschte Marktdisziplinierung der Institute zur Folge hat. Folglich wird auch analysiert, inwieweit das bei vorliegender Risikotransparenz ermittelbare Durchschnittsniveau des Zinsänderungsrisiko-Quotienten der Stichprobe über-haupt dem wahren Niveau des Zinsänderungsrisiko-Quotienten entsprechen kann.
Abschließend sollen Hinweise gegeben werden, wie die Berichterstattung des Zinsänderungsrisiko-Quotienten verbessert werden kann.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Ausgewählte theoretische Grundlagen des Zinsänderungsrisikos

1.1 Einordnung des Zinsänderungsrisiko-Quotienten ins Gesamtbankrisiko

1.2 Aufsichtsrechtliche Messung des Zinsänderungsrisiko-Quotienten

1.3 Externe Berichterstattung des Zinsänderungsrisiko-Quotienten

2 Analyse der Berichterstattung im deutschsprachigen Raum

2.1 Auswahl und Aufbereitung der Datengrundlage

2.2 Analyse der Risikotransparenz und des Zinsänderungsrisiko-Quotienten

2.3 Vorstellung der Ergebnisse

3 Kritische Würdigung

3.1 Interpretation der Untersuchungsergebnisse

3.2 Beurteilung getroffener Annahmen und mögliche Verbesserungsansätze

3.3 Weiterführende Untersuchungsmöglichkeiten

Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Qualität und Transparenz der Berichterstattung über den Baseler Zinsänderungsrisiko-Quotienten bei Kreditinstituten im deutschsprachigen Raum. Ziel ist es zu analysieren, ob die durch das Rahmenwerk Basel II geforderte freiwillige Offenlegung eine ausreichende Marktdisziplinierung ermöglicht oder ob die resultierende Informationsbasis für Marktteilnehmer unzureichend ist.

  • Analyse der aufsichtsrechtlichen Grundlagen und Bedeutung des Zinsänderungsrisikos.
  • Empirische Untersuchung der Transparenzgrade bei Banken in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
  • Kritische Reflexion der Vergleichbarkeit von Risikokennzahlen aufgrund unterschiedlicher Berechnungsmethoden.
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Offenlegungspflichten.

Auszug aus dem Buch

Einordnung und Bedeutung des Zinsänderungsrisiko-Quotienten

Abschließend lässt sich der Zinsänderungsrisiko-Quotient (ZÄR-Q) als substanziell bedeutsame Größe für Kreditinstitute klassifizieren. Zum einen handelt es sich dabei um eine Risikokennziffer, die den größten Marktrisikobereich der Banken abdeckt. Zum anderen misst der ZÄR-Q die Auswirkungen eines Zinsschocks auf den von Marktteilnehmern viel beachteten „Barwert“ der Bank (Substanzwertperspektive). Insbesondere wird durch den Quotienten aber die häufigste Quelle von Zinsänderungsrisiken, das Neufestsetzungsrisiko quantifiziert, welches durch die im Anlagebuch praktizierte Fristentransformation entsteht.

Eine Untersuchung des vorherrschenden Niveaus des ZÄR-Q ist also seitens aller drei Ebenen des Gesamtbankrisikos interessant (vgl. Abb. 1). Neben der reinen quantitativen Bedeutsamkeit hat die Einführung der Risikokennziffer durch den Baseler Ausschuss noch weiter reichende Folgen, die die Relevanz der Untersuchung des ZÄR-Q begründen. Die beiden nächsten Unterabschnitte gehen deshalb auf die aus Basel II resultierenden Konsequenzen der Einführung und die angestrebten Wirkungen der Offenlegung der Risikokennziffer ein.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage bezüglich der Transparenz des Zinsänderungsrisiko-Quotienten im Kontext der Basel-II-Richtlinien.

1 Ausgewählte theoretische Grundlagen des Zinsänderungsrisikos: Theoretische Einordnung des Quotienten in das Gesamtbankrisiko sowie Erläuterung der aufsichtsrechtlichen Messvorgaben.

2 Analyse der Berichterstattung im deutschsprachigen Raum: Methodische Aufbereitung des Datensatzes und Analyse der Risikotransparenz bei den untersuchten Banken.

3 Kritische Würdigung: Diskussion der Untersuchungsergebnisse, Prüfung der methodischen Annahmen sowie Vorschläge für zukünftige Optimierungen der Berichterstattung.

Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Unzulänglichkeit aktueller Offenlegungspraktiken und Plädoyer für verpflichtende Standards.

Schlüsselwörter

Baseler Ausschuss, Basel II, Zinsänderungsrisiko, Zinsänderungsrisiko-Quotient, Risikotransparenz, Marktdisziplin, Anlagebuch, Fristentransformation, Offenlegung, Kreditinstitute, Aufsichtsrecht, Barwertänderung, Risikomanagement, Gesamtbankrisiko, MaRisk

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch, wie Kreditinstitute im deutschsprachigen Raum über den Zinsänderungsrisiko-Quotienten (ZÄR-Q) berichten und ob diese Berichterstattung die von Basel II beabsichtigte Marktdisziplinierung tatsächlich erreicht.

Welche zentralen Themenfelder behandelt der Autor?

Die zentralen Themen sind das Risikomanagement im Bankenbereich, die regulatorischen Anforderungen von Basel II sowie die Qualität der externen Offenlegung von Risikokennzahlen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, inwieweit die aktuelle Berichterstattung eine ausreichende Transparenz herstellen kann, um eine wirksame Marktdisziplinierung der Banken durch Marktteilnehmer zu gewährleisten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor führt eine empirische Analyse basierend auf einem cross-sectional Datensatz aus Geschäftsberichten von insgesamt 120 Banken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte empirische Untersuchung der Transparenzgrade sowie eine kritische Interpretation der Ergebnisse und Verbesserungsvorschläge.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Wesentliche Begriffe sind der Zinsänderungsrisiko-Quotient, die "Pyramide der Risikotransparenz" als Analysemethode, Basel II, Marktdisziplin und das Wesentlichkeitsprinzip bei der Offenlegung.

Wie unterscheidet sich die Transparenz in den untersuchten Ländern?

Die Analyse zeigt, dass Österreich beim Grad der Risikotransparenz (GRT) eine Führungsposition einnimmt, gefolgt von der Schweiz und Deutschland.

Welche Hauptschlussfolgerung zieht der Autor?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die freiwillige Offenlegung in der aktuellen Form scheitert und fordert daher die Einführung verpflichtender Publikationsvorschriften für den ZÄR-Q.

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Résumé des informations

Titre
Berichterstattung des Baseler Zinsänderungsrisiko-Quotienten bei Kreditinstituten im deutschsprachigen Raum
Université
University of Duisburg-Essen
Note
1,7
Auteur
Matthias Wos (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
63
N° de catalogue
V145143
ISBN (ebook)
9783640557257
ISBN (Livre)
9783640557813
Langue
allemand
mots-clé
Berichterstattung Zinsänderungsrisiko-Quotienten Basel II Basel III Bafin Kapitalmarktaufsicht Bundesbank Banken Versicherungen Fristentransformation Risikotransparenz
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Matthias Wos (Auteur), 2009, Berichterstattung des Baseler Zinsänderungsrisiko-Quotienten bei Kreditinstituten im deutschsprachigen Raum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145143
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Extrait de  63  pages
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