Miteinander Glauben – Füreinander da sein - Miteinander feiern


Unterrichtsentwurf, 2009

17 Seiten, Note: 3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Analyse der Lehr- und Lernvoraussetzungen
1.1 Die Schule
1.2 Die Klasse

2 Gegenstand und Einordnung der Stunde

3 Sachanalyse
3.1 Einordnung des Themas in einen fachwissenschaftlichen Zusammenhang

4 Methodisch didaktische Analyse
4.1 Thema im Rahmen des Lehrplans
4.2 Begründungszusammenhang
4.3 Schülerorientierte Themenbegründung
4.4 Fachdidaktische Begründung

5 Kompetenzen und Ziele

6 Geplanter Unterrichtsverlauf
6.1 Einstieg
6.2 Erarbeitung
6.3 Ergebnissicherung
6.4 Transfer
6.5 Puffer

7 Unterrichtsskizze

8 Literatur

1. Analyse der Lern- und Lehrvoraussetzung

1.1 Die Schule

Die Schloss-Realschule Gaildorf liegt innerhalb eines Schulzentrums, in dem sich außerdem noch die Hauptschule und das Gymnasium befinden. Die Räumlichkeiten sind jedoch klar getrennt und Berührungspunkte gibt es so gut wie keine. Allerdings hat die Realschule einige Klassenräume des Gymnasiums wegen Platzmangels im eigenen Hause belegt. Der Schulhof ist groß und teilweise überdacht. Es sind ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten, wie eine Anzahl von Tischtennisplatten und Sitzbänken, vorhanden. Eine schulfreundliche und finanzkräftige Stadtverwaltung ermöglicht eine gute Ausstattung der Schule an Materialien. Die Gänge sind mit Schülerarbeiten (Plakate, Schaukästen) dekoriert und geben Einblicke in die Unterrichtsarbeit der Klassen. Die Klassenzimmer sind meist sehr nüchtern gehalten. In dem Klassenzimmer der Klasse 5 steht ein Overheadprojektor. Die Projektionswand für den Overheadprojektor ist rechts neben der Tafel angebracht und begünstigt dadurch das gleichzeitige Arbeiten mit beiden Medien. Das Klassenzimmer ist mit einer großen Fensterfront versehen, so kommt ausreichend Licht hinein.

Als Lehrwerk wird in der ganzen Schule das Religionsbuch „Jahresringe“, erschienen im Katholischen Bibelwerk-Verlag, 1992, verwendet. Da mit diesem veralteten Schulwerk nicht mehr gearbeitet werden kann, hat sich die Fachschaft bereits für die Heranschaffung des Unterrichtswerks Reli Konkret 1, erschienen im Kösel-Verlag, 2008, für die kommende Jahrgangsstufe entschieden.

1.2 Die Klasse

Die Religionsklasse Fünf der Schloss-Realschule setzt sich aus insgesamt 17 SchülerInnen zusammen. Davon sind 12 Mädchen und 5 Jungen. In der Klasse sind neben den deutschen SchülerInnen auch Emigrantenkinder.

Die Klasse hat pro Woche zwei Einzelstunden Religion (dienstags in der fünften Stunde und donnerstags in der dritten Stunde). Nach James Fowler Entwicklungsstufenmodell befinden sich die SchülerInnen auf der zweiten Entwicklungsstufe, der sogenannten Stufe des mythisch-wörtlichen Glaubens. Ansichten und Dinge werden teilweise mit wörtlicher Interpretation übernommen, sowie auch Glaubensinhalte und Regeln. Hier werden Symbole vielmehr eindimensional und wörtlich verstanden.

2. Gegenstand und Einordnung der Stunde

Die Klasse hat sich bis vor den Pfingstferien mit der Lehrplaneinheit „Kinder in anderen Ländern“ beschäftigt. Abschließend wurde der Themenblock Kinderarbeit und Kinderrechte in diesem Kontext erarbeitet. Die neue Lehrplaneinheit „Miteinander Glauben – Füreinander da sein Miteinander feiern“ heute neu eingeführt.

Die Einteilung der Einheit „Miteinander Glauben – Füreinander da sein Miteinander feiern“ sieht folgendermaßen aus: In der ersten Stunde soll ein Überblick über Gemeinsamkeiten und Unterschiede geschaffen werden.

Im Mittelpunkt stehen beide Gotteshäuser, die genau unter die Lupe genommen werden. Anhand der Kircheneinrichtung sollen Unterschiede, wie auch Gemeinsamkeiten angesprochen werden. Die darauf folgende Stunde wird dann vor allem der vertiefenden Betrachtung von ausgewählten Gemeinsamkeiten und Unterschieden gewidmet werden.

3. Sachanalyse

3.1 Einordnung des Themas in einen fachwissenschaftlichen Zusammenhang

Die christliche Kirche blickt auf eine etwa 2000-jährige Geschichte zurück. Sie selbst ist entstanden durch eine Trennung vom Judentum. Dabei kam es in der Folgezeit immer wieder zu Abspaltungen, die eine Herausbildung von Konfessionen zur Folge hatte. Das Christentum wird in verschiedene Konfessionen gegliedert, die sich inhaltlich und rechtlich voneinander unterscheiden. Dies besaß über Jahrhunderte den Charakter einer Spaltung. Die Folge war, dass katholische und evangelische Christen sich bewusst voneinander abgrenzten. Obwohl sie zwar wenig von den anderen Konfessionen wussten, verdächtigten sie sich auf unterschiedlichsten Weisen um sich voneinander fern zu halten. Um ein Beispiel zu nennen wurden konfessionsverschiedene Ehen nicht geduldet.

Im 20. Jahrhundert kam es dann zu einer theologischen Neubesinnung, die zu einer Annäherung im Verständnis der Rechtfertigungslehre geführt hat. Der Dialog zwischen den Konfessionen hat vor allem nach dem II. Vatikanischem Konzil an Intensität gewonnen. Im evangelischen Kirchenverständnis wird das Christusgeschehen in der Verkündigung vergegenwärtigt. Dabei sind Wort und Sakrament die Mittel, in denen der Heilige Geist vorgegeben wird und den Glauben lehren. Die Kirche wird in dieser Hinsicht durch die Verkündung der Christusbotschaft begründet. Die Reformatoren begründen ausdrücklich, dass für die Einheit der Kirche das Evangelium in diesem Verständnis verkündigt und die Sakramente entsprechend dem göttlichen Wort gereicht werden. Die Menschenwerke, wie rechtliche und gottesdienstliche Ordnungen, sind zur Einheit der evangelischen Kirche nicht notwendig. Daher kennen die Reformatoren kein besonderes Priesteramt in dem Sinne, dass nur der geweihte Priester wirksam die Sakramente austeilen könne, sondern sprechen von einem Priestertum aller Gläubigen. Damit ist gemeint, dass alle Christen Zeugen des Evangeliums in der Welt sind. Um der Ordnung der Gemeinde willen gibt es ein besonderes Amt mit dem Auftrag der öffentlichen Wortverkündigung und Sakramentsverwaltung.

[...]

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Miteinander Glauben – Füreinander da sein - Miteinander feiern
Hochschule
Staatliches Studienseminar für das Lehramt an Realschulen Trier
Note
3
Autor
Jahr
2009
Seiten
17
Katalognummer
V145184
ISBN (eBook)
9783640558148
Dateigröße
812 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Miteinander, Glauben, Füreinander, Miteinander
Arbeit zitieren
Francesca Rosa (Autor), 2009, Miteinander Glauben – Füreinander da sein - Miteinander feiern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145184

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