I grew up on the wracks of soviet society, in times when socialist ideology was no more able to resist new movements in the world and communist ideals burst like a soapbubble.
The time came to become different after a long and disruptive period during which there were no individuals, but a soviet nation with the same opportunities as well as the same ideas and way of thinking. I purposely avoid the term “equal” because equality presupposes freedom of choice that failed in soviet regime. Any difference, no matter what sphere - is it a dress or a thought -, was considered to be malicious and alien. There was no other way of living, no bad or good, right or wrong. Just one way that should be accepted as the only one possible.
At that time I never thought of being different. I was happy having the same dress as my neighbours and doing the same things during summer holidays as my class-mates though we were at different places. Those who somehow differed were bad foreigners.
But they were very rare guests. And we were happy about it as well. Then, there were Americans who were for me more than different, like an alien from different planet.
Actually they were taboo.
Like two different poles, two countries, one of which with the freedom of choice and the other without any choices at all.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Der Weg zur eigenen Identität
1.2 Die amerikanische Perspektive auf Differenz
2. Die Natur der amerikanischen Gesellschaft
2.1 Tocqueville und das Streben nach Glück
2.2 Der Schmelztiegel und die Realität der Einwanderung
2.3 Freiheit der Wahl als treibende Kraft
3. Herausforderungen nationaler Identität
3.1 Spannung zwischen Diversität und nationaler Einheit
3.2 Die Ideologie des "Self-Made"-Individuums
4. Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themen
Die Arbeit untersucht die historische und soziologische Entwicklung der amerikanischen Identität unter besonderer Berücksichtigung der individuellen Freiheit und der gesellschaftlichen Vielfalt. Dabei wird analysiert, wie sich das Verständnis von Differenz innerhalb der USA von einem homogenen Ideal hin zu einer multikulturellen Gesellschaftsstruktur gewandelt hat.
- Die Bedeutung von individueller Freiheit und "Wahlfreiheit" in der amerikanischen Gesellschaft.
- Kritische Auseinandersetzung mit der "Melting Pot"-Metapher und dem Assimilationsgedanken.
- Die Rolle von nationaler Kohäsion in einer kulturell diversen Gesellschaft.
- Die kulturelle Bedeutung des "Self-Made"-Mythos für das amerikanische Selbstverständnis.
- Der historische Wandel von nationalen Identitätsvorstellungen seit Tocqueville.
Auszug aus dem Buch
The Right of Being Different
USA is a nation of immigrants and that the metaphor “melting pot” contains individuals from a variety of different cultural backgrounds. However, the essence of imigration has always been assimilation into common American society. Being fully American, as the United States defines its citizens, does not presuppose an ancestral linkage to the nation or to its religious traditions. All Americans, including the native born, are assumed to be Americans by choice. Mark Patcher, director of the Smithsonian Institution’s National Portrait Gallery in Washington, D.C., argues that “a passion for choice is the engine”. It is the active mode of freedom and assumes not only the freedom from political or economic restraints but an opportunity to select from a rich menu of possibilities.
The argument for the recognition of the diversity of cultures and backgrounds as being fundamental to American ideals has forced the society to debate anew the implications of its unusual, i. e. different, notion of national community as process and interaction. President Theodore Roosevelt pronounced a century ago: “The one absolutely certain way of bringing this nation to ruin, of preventing all possibility of its continuing to be a nation at all, would be to permit it to become a tangle of squabbling nationalities. We have but one flag.” This authoritative proclamation came at a high tide of American immigration, when literally hordes of immigrants from Eastern as well as South Europe were flooding America’s shores and filling its cities.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die persönliche Entwicklung der Autorin im Kontext sozialistischer Gleichheitsideologien und führt in das amerikanische Ideal der individuellen Freiheit ein.
2. Die Natur der amerikanischen Gesellschaft: Dieses Kapitel untersucht mittels historischer Zitate und gesellschaftstheoretischer Ansätze, was die amerikanische Nation zusammenhält und wie der Begriff des Strebens nach Glück definiert wird.
3. Herausforderungen nationaler Identität: Hier wird der Konflikt zwischen der Anerkennung kultureller Diversität und dem Wunsch nach nationaler Geschlossenheit thematisiert, ergänzt durch die Analyse des "Self-Made"-Konzepts.
4. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die Erkenntnisse über die Entwicklung der amerikanischen Identität zusammen und reflektiert die persönliche Haltung der Autorin zur Bedeutung von Differenz.
Schlüsselwörter
Amerikanische Identität, Freiheit, Wahlfreiheit, Assimilation, Melting Pot, Diversität, Einwanderung, Selbstverwirklichung, Nationaler Zusammenhalt, Individuum, Gesellschaft, Kultur, Geschichte, Demokratie, Differenz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und den Charakteristika der amerikanischen Identität, wobei der Fokus auf dem Recht auf Anderssein und der individuellen Freiheit als zentralen Pfeilern liegt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Themen sind das Konzept des "Melting Pot", der Mythos des "Self-Made"-Menschen, die Auswirkungen von Einwanderung auf den nationalen Zusammenhalt und die Bedeutung der persönlichen Wahlfreiheit.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, den amerikanischen Identitätsbegriff zu hinterfragen und zu verstehen, wie eine Gesellschaft, die auf Freiheit basiert, mit kultureller Vielfalt und dem Bedürfnis nach Einheit umgeht.
Welche wissenschaftliche Perspektive wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine kulturwissenschaftliche und gesellschaftspolitische Herangehensweise, ergänzt durch historische Zitate von Denkern wie Tocqueville und politischen Führern wie Theodore Roosevelt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die historischen Wurzeln der amerikanischen Gesellschaft, die Rolle der Einwanderung sowie die fortwährenden Debatten über die nationale Identität in einer modernen, urbanen und multikulturellen Umgebung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "Wahlfreiheit", "Assimilation", "Diversität" und die amerikanische Identitätsentwicklung geprägt.
Wie steht die Autorin zum Begriff der Gleichheit im Vergleich zu ihrer sowjetischen Vergangenheit?
Die Autorin lehnt den Begriff der "Gleichheit" ab, da er in ihrer Erfahrung im sowjetischen System mit der Unterdrückung individueller Freiheit und Wahlmöglichkeiten gleichgesetzt wurde.
Warum wird Theodore Roosevelt in der Arbeit zitiert?
Roosevelt dient als historisches Beispiel für eine konservative Sichtweise, die vor der Zersplitterung der Nation durch unkontrollierte kulturelle Differenzen warnte.
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- M.A. Natalia Brouwers (Author), 2005, The Right of Being Different, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145190