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Überprüfung der Aussagen über Deadlines in "Time in the Classical Film" von Bordwell, Staiger und Thompson. Am Beispiel des Films "Speed"

Titre: Überprüfung der Aussagen über Deadlines in "Time in the Classical Film" von Bordwell, Staiger und Thompson. Am Beispiel des Films "Speed"

Dossier / Travail , 2000 , 21 Pages

Autor:in: Esther Kuhn (Auteur)

Filmologie
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Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Arbeit werden die Aussagen über Deadlines von David Bordwell, Janet Staiger und Kristin Thompson in deren Text "Time in the Classical Film" überprüft. Dies geschieht anhand des in Hollywood produzierten Films "Speed". Dafür werden im ersten Kapitel die notwendigen Kenntnisse über den Begriff der Deadline gegeben.

Der Text Bordwells, Staigers und Thompsons wurde für diese Arbeit ausgewählt, da er verschiedene Arten von Deadlines aufweist, durch Beispiele nachvollziehbar belegt wird und sachlich – ohne stilistische Verschnörkelungen – geschrieben ist. Außerdem liegt der Studie der drei Autoren eine beachtenswerte Anzahl von 100 Filmen zugrunde, die nach einem Zufallsprinzip ausgewählt wurden. Diese Gründe lassen auf einen kompetenten Text schließen, der als Ausgangspunkt einer wissenschaftlichen Arbeit herangezogen werden kann.

Anschließend an die Überprüfung erfolgt zur Übersicht eine strukturierte und kommentierte Einteilung der behandelten Deadlines. Diese graphische Darstellung soll das Einwirken der zuvor unterschiedenen Deadlines aufeinander veranschaulichen und die wichtigsten Erkenntnisse in Bezug auf die Fragestellung der Arbeit zusammenfassen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Grundlegendes zum Begriff „Deadline“ im Film

1.1 Bordwell über das grundsätzliche Wesen der Deadline

2. Bordwells Deadlines überprüft und erklärt anhand von Speed

2.1 Zum Umfang der Deadline

2.2 Wie Deadlines mittgeteilt werden

2.3 Der last minute rescue

2.4 Die repeated Deadline

2.5 Die Verabredung als Deadline

2.6 Der Flashback als Deadline

3. Zusammenfassende und kommentierte Strukturierung der im Text „Time in the Classical Film“ behandelten Deadlines

3.1 Bestätigte, von Bordwell beschriebene Deadlines

3.2 Halb bestätigte, von Bordwell beschriebene Deadline

3.3 Nicht bestätigte von Bordwell beschriebene Deadline

Glossar der verwendeten Filmtermini

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die filmtheoretischen Aussagen von David Bordwell, Janet Staiger und Kristin Thompson über das narrative Mittel der „Deadline“ anhand des Hollywood-Blockbusters „Speed“ aus dem Jahr 1994, um deren Gültigkeit und praktische Anwendung im modernen Kino zu verifizieren.

  • Analyse filmdramaturgischer Strukturen und Zeitmanagement im Film.
  • Überprüfung der Deadline-Typologie nach Bordwell (u.a. "localized", "entire structure", "repeated").
  • Untersuchung der Informationsvermittlung über Deadlines durch Dialog, Einstellung und Crosscutting.
  • Kritische Bewertung von Spezialformen wie "last minute rescue" und Verabredungsszenarien.
  • Erarbeitung einer systematischen Einteilung filmischer Fristsetzungen.

Auszug aus dem Buch

2. Bordwells Deadlines überprüft und erklärt anhand von Speed

Bordwell unterscheidet die Deadline zunächst in „a strictly confined duration“ oder in „stipulated deadlines for the characters“12. Entweder sind die Deadlines durch eine Zeitangabe zeitlich genau bestimmt (wie beispielsweise in Nur 48 Stunden13; so lautet der Titel eines Films mit Nick Nolte und Eddie Murphy, in welchem diese beiden Protagonisten innerhalb von 48 Stunden, die Murphy dafür aus dem Gefängnis entlassen wird, den „Bösen“ des Films finden und hinter Gitter bringen müssen) oder durch einen genannten bzw. gezeigten Umstand ohne genaue Zeitangaben festgesetzt (jemand bekommt zum Beispiel den Auftrag den Mörder zu finden, bevor die Polizei ihn schnappt oder jemanden zu retten, bevor dieser von der Brücke springt).

Schon gleich zu Beginn von Speed (in der 6. Minute) kommt eine zeitlich genau bestimmte Deadline wie Bordwell sie benennt vor: 13 Menschen eines Firmenmeetings sind im Fahrstuhl eingesperrt, an dessen Zugzeilen Bomben angebracht sind. Der Bombenleger fordert 3 Millionen US-Dollar innerhalb einer Stunde oder er zündet die Bomben, wodurch der Fahrstuhl des Hochhauses ohne Halt in den Keller stürzen würde und die Insassen tot wären.

Die Deadline ist klar ersichtlich; sie tritt in einer Stunde ein.

Ein Beispiel für eine Deadline ohne genaue Zeitangabe findet sich in Speed, wenn sich Keanu Reeves, der Hauptdarsteller, auf dem Dach des Frachtlifts befindet, in dem sich Dennis Hopper, der Bösewicht und Bombenleger des Films, befindet14. Hopper bemerkt, dass ein Vertreter der Spezialeinheit der Polizei, also einer seiner Gegner, am Dach des Lifts lauert. Im Zuge dessen Fährt er mit dem Lift ganz nach oben, um diesen Polizisten zu zerquetschen. Reeves bleibt nur noch wenig Zeit (bis der Lift ganz oben ankommt), eine Möglichkeit zu finden und zu vollziehen, sein Leben zu retten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Grundlegendes zum Begriff „Deadline“ im Film: Definition der filmwissenschaftlichen Bedeutung von „Deadline“ oder „time limit“ nach Bordwell als Mittel, um Spannung zu erzeugen und die Handlung voranzutreiben.

2. Bordwells Deadlines überprüft und erklärt anhand von Speed: Praktische Anwendung der theoretischen Deadline-Kategorien (wie Zeitvorgaben, "last minute rescue" oder "repeated deadline") am Beispiel des Films „Speed“.

3. Zusammenfassende und kommentierte Strukturierung der im Text „Time in the Classical Film“ behandelten Deadlines: Systematisierung der Erkenntnisse in eine graphische Übersicht und Auswertung, welche der theoretischen Modelle im Film bestätigt, teilweise bestätigt oder widerlegt werden konnten.

Schlüsselwörter

Deadline, Filmtheorie, Speed, Bordwell, Filmdramaturgie, Zeitlimit, Crosscutting, Last Minute Rescue, Regie, Handlung, Erzählstruktur, Hollywood, Blockbuster, Narrative Struktur, Filmtechnik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, ob die theoretischen Konzepte über „Deadlines“ aus dem Werk „Time in the Classical Film“ von Bordwell, Staiger und Thompson auf den modernen Actionfilm „Speed“ anwendbar sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die verschiedenen Arten der zeitlichen Fristsetzung (Deadline), deren Bedeutung für die Erzählung und die filmtechnische Umsetzung durch Mittel wie Schnitt und Dialog.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit prüft, inwieweit die über Deadlines getroffenen Aussagen der Autoren Bordwell, Staiger und Thompson durch den Film „Speed“ verifiziert oder revidiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt die Film-Rezeption, vergleicht Szenen aus „Speed“ mit Bordwells Definitionen und erstellt daraus eine strukturierte, kommentierte Einteilung filmischer Deadlines.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Es erfolgt eine detaillierte Analyse spezifischer Deadline-Szenen aus „Speed“, unterteilt in Kategorien wie „stipulated deadlines“, „last minute rescue“, „repeated deadline“ und deren Vermittlungsarten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit fokussiert sich primär auf die Begriffe Deadline, Filmdramaturgie, Zeitlimit, Crosscutting und Erzählstruktur im Kontext klassischer und moderner Hollywood-Produktionen.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen verschiedenen Arten von Zeitdruck?

Die Untersuchung differenziert zwischen Deadlines mit expliziten Zeitvorgaben und solchen, die sich aus äußeren Umständen ergeben, und analysiert deren Einfluss auf die Szenenlänge.

Welcher Stellenwert wird dem „Crosscutting“ zugeschrieben?

Crosscutting wird als elementares filmisches Mittel identifiziert, um Zeitdruck durch simultane Handlungsstränge zu visualisieren und die Dringlichkeit einer Deadline für den Zuschauer erfahrbar zu machen.

Bestätigt das Fazit die theoretischen Annahmen von Bordwell vollständig?

Nicht in allen Punkten: Während viele Deadlines bestätigt werden konnten, erwies sich die Verabredung als „Deadline“ als Grenzfall und die These zum „Flashback“ als nicht schlüssig belegbar.

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Résumé des informations

Titre
Überprüfung der Aussagen über Deadlines in "Time in the Classical Film" von Bordwell, Staiger und Thompson. Am Beispiel des Films "Speed"
Université
University of Vienna  (Institut der Theater-, Film- und Medienwissenschaften)
Cours
Proseminar IV - Filmdramaturgie
Auteur
Esther Kuhn (Auteur)
Année de publication
2000
Pages
21
N° de catalogue
V1452307
ISBN (PDF)
9783963562334
ISBN (Livre)
9783963562341
Langue
allemand
mots-clé
Deadlines Time Limits Filmdramaturgie Filmhandlung Drehbuch Drehbuchschreiben Filmwissenschaften
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Esther Kuhn (Auteur), 2000, Überprüfung der Aussagen über Deadlines in "Time in the Classical Film" von Bordwell, Staiger und Thompson. Am Beispiel des Films "Speed", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1452307
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Extrait de  21  pages
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