In der vorliegenden Hausarbeit werde ich nach einer kurzen Darstellung des klassischen Volksmärchens die Märchenkonzeption von Novalis, die ich am Klingsohrmärchen aus "Heinrich von Ofterdingen" verdeutliche, und die Ludwig Tiecks, anhand des "Blonden Eckbert", darlegen.
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in der genaueren Untersuchung der Grenzübergänge und Innen- und Außenräume im "Blonden Eckbert".
Diesem schließt sich ein Vergleich der beiden Märchenkonzeptionen an.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Das Volksmärchen als Vorbild der Romantiker
- Märchenauffassung der Romantiker
- Strukturelle Merkmale des Volksmärchens
- Die Märchenkonzeption von Novalis
- Die Märchenkonzeption von Tieck
- Probleme der Gattungsbestimmung
- Textanalyse zum "Blonden Eckbert"
- Die Eigenart des Märchenhaften im "Blonden Eckbert" – Ein struktureller Vergleich: "Blonder Eckbert" - Volksmärchen
- Innenräume und Außenräume im "Blonden Eckbert"
- Die Märchenkonzeptionen von Novalis und Tieck im Vergleich
- Abschluß und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert die Märchenkonzeptionen von Novalis und Ludwig Tieck im Vergleich, wobei das Klingsohr-Märchen aus "Heinrich von Ofterdingen" und Tiecks "Blonder Eckbert" als Beispiele dienen.
- Darstellung des klassischen Volksmärchens als Vorbild für die Romantiker
- Analyse der Märchenkonzeption von Novalis
- Analyse der Märchenkonzeption von Tieck
- Vergleich der Märchenkonzeptionen von Novalis und Tieck
- Untersuchung der Grenzübergänge und Innen- und Außenräume im "Blonden Eckbert"
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Diese Einleitung stellt den Fokus der Hausarbeit dar, nämlich die Analyse der Märchenkonzeptionen von Novalis und Tieck.
- Das Volksmärchen als Vorbild der Romantiker: Dieses Kapitel betrachtet das Volksmärchen als Ausgangspunkt für die Romantiker, wobei die Märchenauffassung der Romantiker, strukturelle Merkmale des Volksmärchens und die Märchenkonzeption von Novalis beleuchtet werden.
- Die Märchenkonzeption von Tieck: Dieses Kapitel befasst sich mit den Problemen der Gattungsbestimmung in Bezug auf Tiecks Märchen.
- Textanalyse zum "Blonden Eckbert": Dieses Kapitel analysiert die Eigenart des Märchenhaften im "Blonden Eckbert" durch einen strukturellen Vergleich mit dem Volksmärchen und untersucht die Bedeutung von Innenräumen und Außenräumen in der Geschichte.
- Die Märchenkonzeptionen von Novalis und Tieck im Vergleich: Dieses Kapitel vergleicht die beiden Märchenkonzeptionen von Novalis und Tieck.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Volksmärchen, Romantik, Novalis, Tieck, Märchenkonzeption, "Heinrich von Ofterdingen", "Blonder Eckbert", Innenräume, Außenräume, Grenzübergänge, Gattungsbestimmung, Phantasie, Wunderbares.
Häufig gestellte Fragen
Wie unterscheiden sich Volksmärchen von Kunstmärchen der Romantik?
Volksmärchen haben oft eine feste Struktur und ein klares Gut-Böse-Schema, während romantische Kunstmärchen (wie bei Tieck) psychologisch komplexer und oft düsterer sind.
Was ist das Besondere an Tiecks „Der Blonde Eckbert“?
Es gilt als Paradebeispiel des „Schauermärchens“, in dem die Grenzen zwischen Realität und Wahnsinn sowie Innen- und Außenräumen verschwimmen.
Welche Märchenkonzeption verfolgte Novalis?
Novalis sah im Märchen den „Kanon der Poesie“; sein Klingsohr-Märchen ist allegorisch und strebt nach einer Harmonisierung der Welt.
Was symbolisieren Innen- und Außenräume bei Tieck?
Sie spiegeln die psychische Verfassung der Charaktere wider und dienen als Grenzübergänge zwischen dem Alltäglichen und dem Wunderbaren bzw. Unheimlichen.
Welche Rolle spielt das „Wunderbare“ in der Romantik?
Es dient dazu, die rationale Welt aufzubrechen und die Macht der Phantasie als zentrales Element der menschlichen Erfahrung darzustellen.
- Quote paper
- M.A. Sabine Lommatzsch (Author), 1994, Tiecks Märchenkonzeption am Beispiel des Blonden Eckbert im Vergleich zur Märchenkonzeption von Novalis am Beispiel des Klingsohr-Märchens (in Heinrich von Ofterdingen), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14526