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Natur als Schöpfung oder Verfall. Naturauffassung bei Brockes und Benn dargestellt anhand der Gedichte "Die Rose" und "Rosen"

Titre: Natur als Schöpfung oder Verfall. Naturauffassung bei Brockes und Benn dargestellt anhand der Gedichte "Die Rose" und "Rosen"

Dossier / Travail , 2006 , 20 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Susanne von Pappritz (Auteur)

Lettres - Généralités
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Zwischen dem Wirken und Schaffen der beiden Lyriker Barthold Hinrich Brockes und Gottfried Benn liegen knapp 200 Jahre. Nichtsdestotrotz erscheint ein Vergleich zwei ihrer Gedichte, vielleicht gerade weil sie sich im Titel nahezu gleichen und doch zwei
Jahrhunderte auseinander liegen, erstrebenswert. Zwar ist es nicht verwunderlich, dass sie beide die Rose als ein grundlegendes Motiv gewählt haben, wo es sich doch als ein gängiges Motiv vieler Blumen- und Liebesgedichte bewährt und durchgesetzt hat, doch sei bereits an dieser Stelle erwähnt, dass es sich um keinen oberflächlichen oder gar kitschigen Hintergrund dieser Gedichte handelt. Schwerpunkt und somit Thema dieser Arbeit soll es sein, die kontrastive Naturauffassung beider Dichter darzustellen. Als Grundlage dient hierfür das von Brockes im Jahre 1721 verfasste Gedicht „Die Rose“ und Benns Gedicht „Rosen“, verfasst 1946 – ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Zur Begründung der Thematik

2. Epochenrelevante Vorbetrachtungen

2.1 Barock und Aufklärung

2.2 Moderne

3. Naturauffassung im Wandel der Zeiten

3.1 Das Motiv der Rose – Ein Exkurs

3.2 Bedeutung der Natur in Brockes’: „Die Rose“

3.3 Bedeutung der Natur in Benns: „Rosen“

4. Schwerpunktorientierte Gegenüberstellung

4.1 Schöpfung versus Verfall

4.2 Stellung des Menschen in der Natur

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kontrastive Naturauffassung der Lyriker Barthold Hinrich Brockes und Gottfried Benn anhand ihrer jeweiligen Rosengedichte, um historische Wandlungsprozesse im Verständnis von Natur und deren kultureller Einbettung aufzuzeigen.

  • Kontrastive Analyse der Naturdarstellung bei Brockes und Benn
  • Die Rose als Symbolträger zwischen Natur und Kultur
  • Historischer Wandel der Naturauffassung im Barock/Aufklärung vs. Moderne
  • Rolle des Menschen als Beobachter, Schöpfer oder entfremdetes Individuum
  • Transformation des Naturbegriffs: Von der Schöpfungsordnung zum existenziellen Verfall

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Motiv der Rose – Ein Exkurs

Die Rose ist als Königin aller Blumen bekannt und ein Symbol für Liebe, Schönheit und Ausdruckskraft und das nahezu in allen Medien, die uns heute zugänglich sind. In Literatur, Musik, der Kunst und sogar in der Werbung wird sich ihre Bedeutung zu Nutzen gemacht.

Die Popularität der Rose ist in dem Maße gegenwärtig, dass sie bereits ein negatives Konnotat von Kitsch zu besitzen scheint. Unverkennbar ist die Rose nicht nur mehr Symbol für Natur, sondern eine Art Kulturträger geworden und scheint besonders im herrschenden technisierten Zeitalter Romantik und Natur zu repräsentieren. Rose – das ist ein Wort, „das fast uferlose Assoziationsmöglichkeiten bietet.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zur Begründung der Thematik: Einführung in die Fragestellung und Begründung des Vergleichs zweier Lyriker, die durch eine zeitliche Spanne von 200 Jahren getrennt sind.

2. Epochenrelevante Vorbetrachtungen: Skizzierung der historisch-gesellschaftlichen Hintergründe von Barock/Aufklärung und der Moderne zur besseren Einordnung der literarischen Gattung.

3. Naturauffassung im Wandel der Zeiten: Untersuchung des Bedeutungswandels der Natur am Beispiel des Rosensymbols bei Brockes und Benn sowie eine allgemeine kulturtheoretische Einordnung.

4. Schwerpunktorientierte Gegenüberstellung: Direkter Vergleich der gegensätzlichen Konzepte von Natur als Schöpfung versus Natur als Verfall sowie der jeweiligen Stellung des Menschen.

5. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Darstellung der These, dass der Naturbegriff eine historisch wandelbare gesellschaftliche Kategorie darstellt, die untrennbar mit dem Kulturverständnis verknüpft ist.

Schlüsselwörter

Brockes, Gottfried Benn, Naturauffassung, Rose, Rosensymbolik, Barock, Aufklärung, Moderne, Expressionismus, Schöpfung, Verfall, Naturlyrik, Vergänglichkeit, Literaturvergleich, Kulturkritik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die kontrastive Wahrnehmung und Darstellung von Natur in der Lyrik von Barthold Hinrich Brockes und Gottfried Benn.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Natur als göttliche Schöpfung versus Natur als Ausdruck existenziellen Verfalls sowie die Reflexion der menschlichen Stellung in diesen Welten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Bedeutungswandel des Naturbegriffs über die Jahrhunderte aufzuzeigen und zu belegen, dass Naturvorstellungen untrennbar an die kulturelle und gesellschaftliche Matrix der jeweiligen Epoche gebunden sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine kontrastive Gedichtanalyse durchgeführt, die gattungspoetische Aspekte mit kulturhistorischen Kontextualisierungen verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die epochenrelevante Kontextualisierung, die Untersuchung der Rosensymbolik und die tiefgehende Gegenüberstellung der Naturkonzepte "Schöpfung" und "Verfall".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Naturauffassung, Rosensymbolik, Schöpfung, Verfall, Vergänglichkeit, Literaturvergleich und Kulturkritik.

Wie unterscheidet sich Brockes' Naturverständnis von der Moderne?

Für Brockes ist die Natur ein geordnetes, schönes Beweisstück für die Existenz Gottes, während sie bei Benn im Kontext der Moderne als zerbrechlich, wertlos und als Metapher für den Verfall erscheint.

Welche Funktion hat die Rose als Motiv in Benns Gedicht?

Bei Benn dient die Rose primär als Träger von Kultur, der den Kulturverfall des modernen Menschen und die existenzielle Entfremdung symbolisiert.

Warum spielt die Religion in der Analyse von Brockes eine zentrale Rolle?

Brockes steht in der Tradition der Physikotheologie; für ihn dient die Natur als rational begründbarer Beweis für die göttliche Ordnung und Schöpferkraft.

Inwiefern beeinflusst die geschichtliche Situation die Lyriker?

Die Arbeit zeigt, dass die Zeitumstände – wie der Dreißigjährige Krieg für das Barock oder die Nachkriegszeit für Benns Spätwerk – maßgeblich definieren, ob die Natur als Ort göttlicher Gewissheit oder als Ort der Isolation wahrgenommen wird.

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Résumé des informations

Titre
Natur als Schöpfung oder Verfall. Naturauffassung bei Brockes und Benn dargestellt anhand der Gedichte "Die Rose" und "Rosen"
Université
University of Erfurt  (Philosophische Fakultät)
Cours
Natur - Kultur
Note
2,0
Auteur
Susanne von Pappritz (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
20
N° de catalogue
V1453560
ISBN (PDF)
9783963565403
ISBN (Livre)
9783963565410
Langue
allemand
mots-clé
Natur Brockes Benn Barock Expressionismus Rosensymbol Rose Gedichtanalyse Gedicht Lyrik Gottfried Benn Hinrich Brockes Gedichtvergleich Blumengedicht Naturauffassung Die Rose Rosen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Susanne von Pappritz (Auteur), 2006, Natur als Schöpfung oder Verfall. Naturauffassung bei Brockes und Benn dargestellt anhand der Gedichte "Die Rose" und "Rosen", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1453560
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Extrait de  20  pages
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