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Zur Motivation der Nutzung virtueller Netzwerkräume

Eine qualitative Untersuchung am Beispiel des „studiVZ“

Title: Zur Motivation der Nutzung virtueller Netzwerkräume

Research Paper (postgraduate) , 2009 , 33 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: M.A. Michael Noack (Author)

Sociology - Individual, Groups, Society
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Internetplattformen wie das „schülerVZ“, das „studiVZ“ oder auch das „Facebook“ sind in aller Munde. Über die Gründe der Nutzung dieser webbasierten Netzwerke gibt es bisher nur wenige empirisch abgesicherte Erkenntnisse.

Diese Tatsache ist ein Grund dafür, dass diese Hausarbeit die Nutzungsmotivation und das Nutzungsverhalten von Individuen in virtuellen Netzwerken zum Thema hat.

Um die Untersuchung in ihrer Planung, ihrem Verlauf und den ermittelten Ergebnissen zu beschreiben, ist diese Ausarbeitung folgendermaßen gegliedert.
Die Forschungsfrage, die dieser Hausarbeit zugrunde liegt sowie deren theoretischer Hintergrund wird unter Punkt eins beschrieben, um das Thema dieser Ausarbeitung exakt einzugrenzen. Punkt zwei dient der Erläuterung, wieso welche Form qualitativer Interviews für diese Thematik ausgewählt wurde.
Unter Punkt drei wird die Erstellung des Fragenkatalogs beschrieben. Hier wird dargelegt, welche Erkenntnisse der theoretischen Vorbereitung den Inhalt bzw. die Strukturierung des Katalogs wieso beeinflusst haben.
Die Darstellung des Interviewpartners und der Untersuchungssituation erfolgt unter Punkt vier. Anschließend, unter Punkt fünf, wird zunächst erläutert welches Verfahren wieso ausgewählt wurde um die Ergebnisse des Interviews auszuwerten. Die Erkenntnisse der Auswertung werden unter diesem Punkt beschrieben.
Im Fazit werden die Erkenntnisse auf die Forschungsfrage bzw. deren theoretischen Hintergrund rückbezogen, um einen Abgleich zwischen Theorie und Empirie zu ermöglichen. Zur besseren Nachvollziehbarkeit der Interaktions- und Kommunikationsangebote des „studiVZ“ sowie den Möglichkeiten diese innerhalb einer „Privatsphäre“ zu nutzen werden diese im Anhang beschrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Theoretische Hintergrund und Darstellung der Forschungsfragen

1.1. Psychodynamische Erklärungsansätze

1.2. Der anale Identitätsstandard

1.3. Der narzisstische Identitätsstandard

1.4. Darstellung der Forschungsfrage

2. Zur Auswahl der Interviewform

3. Strukturierung und Inhalt des Fragenkatalogs

3.1. Zur Struktur des Fragenkatalogs

3.2. Der Inhalt des Fragenkatalogs

3.3. Zur Dokumentation und Transkription des Interviews

4. Darstellung des Interviewpartners, der Interviewsituation und des Interviewverlaufs

5. Auswertung

5.1. Zur Auswahl der Analysetechnik

5.2. Analyse des erhobenen Materials

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Nutzungsmotivation und das Nutzungsverhalten von Individuen in virtuellen Netzwerken, insbesondere am Beispiel von studiVZ, um den Wandel der Selbstdarstellung im Kontext narzisstischer Identitätsstandards zu beleuchten.

  • Psychodynamische Ursprünge der Selbstdarstellung
  • Einfluss des narzisstischen Identitätsstandards auf das Nutzerverhalten
  • Analyse der Privatsphäre-Einstellungen und Kontaktmanagement
  • Qualitative Untersuchung mittels problemzentrierter Interviews
  • Effekte der Nutzung auf soziale Isolation und Anerkennung

Auszug aus dem Buch

1.1. Psychodynamische Erklärungsansätze

Im Folgenden gebe ich einen Überblick über eine für diese Ausarbeitung relevanten Erklärungsansätze zur Entstehung und Funktion von Identität, da es, beschäftigt man sich mit der Selbstdarstellung von Nöten ist zu beschreiben, wofür der Begriff des Selbst steht.

In psychodynamischen Theorien wird das „Ich-Ideal“ als Produkt gesellschaftlicher Wertvorstellungen beschrieben: „Das Über-Ich beinhaltet aber auch das Ich-Ideal, das nach Perfektion und der Realisierung verinnerlichter Ideale strebt“ (Altenthan u.a. 1983: 381).

Das Individuum strebt danach, verinnerlichte Ideale zu verwirklichen und von der Außenwelt an Hand dieser Wertvorstellungen als Person definiert zu werden. Dieses Handeln ist Teil des „Realitätsprinzips“: An Stelle der Verdrängung, (...), trat die unpatreiische Urteilsfällung, welche entscheiden sollte, ob eine bestimmte Vorstellung wahr oder falsch ist, das heißt im Einklang mit der Realität sei oder nicht“ (Freud 1914: 233).

Da das Ich-Ideal das Produkt gesellschaftlicher Wertvorstellungen ist und dieses die Bildung von personalen Identitäten, deren gemeinsame Eigenschaften den Identitätsstandard bilden, beeinflusst, lassen sich von diesem Rückschlüsse auf gesellschaftliche Wertvorstellungen ziehen (vgl. Lasch 1995: 63).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der Arbeit aufgrund bisher weniger empirischer Erkenntnisse zur Nutzung von webbasierten Netzwerken wie dem studiVZ.

1. Theoretische Hintergrund und Darstellung der Forschungsfragen: Dieses Kapitel verknüpft psychodynamische Theorien über Identität mit den Forschungsfragen bezüglich narzisstischer Selbstdarstellung.

2. Zur Auswahl der Interviewform: Hier wird die Wahl des problemzentrierten Interviews begründet, um biographische Daten mit dem gesellschaftlichen Wandel der Selbstdarstellung zu verknüpfen.

3. Strukturierung und Inhalt des Fragenkatalogs: Die Strukturierung des Leitfadens wird erläutert, unterteilt in Nutzungsmotivation und Nutzungsverhalten, sowie die methodische Dokumentation.

4. Darstellung des Interviewpartners, der Interviewsituation und des Interviewverlaufs: Dieses Kapitel beschreibt die Auswahl der Interviewpartnerin und reflektiert die Gesprächsatmosphäre während der Datenerhebung.

5. Auswertung: Die qualitative Inhaltsanalyse der Interviews wird dokumentiert, inklusive der Paraphrasierung und Kategorisierung der Ergebnisse.

Fazit: Das Fazit führt Theorie und Empirie zusammen und bewertet die Gültigkeit der theoretischen Annahmen anhand des vorliegenden Einzelfalls.

Schlüsselwörter

studiVZ, Selbstdarstellung, Narzissmus, Identitätsstandard, Internetplattform, Nutzungsmotivation, Privatsphäre, Qualitative Sozialforschung, Virtuelle Kommunikation, Anerkennung, Kontaktpflege, Soziale Netzwerke, Psychodynamik, Bewunderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Nutzungsmotivation und dem Verhalten von Nutzern in virtuellen Netzwerken, konkret am Beispiel des studiVZ.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft Themen wie Selbstdarstellung, psychodynamische Identitätsbildung, Privatsphäre in sozialen Medien und die Kompensation realer sozialer Isolation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob das Nutzerverhalten im studiVZ durch narzisstische Bedürfnisse, wie das Verlangen nach externer Bestätigung, geprägt ist oder anderen Motivationen folgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird das problemzentrierte Interview eingesetzt, gefolgt von einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Flick zur Auswertung des erhobenen Materials.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die methodische Vorgehensweise bei der Interviewführung und die systematische Auswertung der Aussagen zur Nutzungsmotivation und zum Verhalten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören studiVZ, Selbstdarstellung, Narzissmus, Identitätsstandard sowie qualitative Sozialforschung.

Warum wurde explizit das studiVZ als Beispiel gewählt?

Das studiVZ wurde gewählt, da es sich spezifisch an Studierende richtet und für einen unreflektierten Umgang mit persönlichen Informationen bekannt ist.

Welche Schlussfolgerung zieht die Arbeit über die Privatsphäre-Einstellungen?

Die Untersuchung zeigt, dass Einstellungen zur Privatsphäre häufig erst dann angepasst werden, wenn Nutzer negative Konsequenzen oder unreflektierte Datenweitergabe bewusst wahrnehmen.

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Details

Title
Zur Motivation der Nutzung virtueller Netzwerkräume
Subtitle
Eine qualitative Untersuchung am Beispiel des „studiVZ“
College
Cologne University of Applied Sciences
Grade
1,0
Author
M.A. Michael Noack (Author)
Publication Year
2009
Pages
33
Catalog Number
V145422
ISBN (eBook)
9783640561179
ISBN (Book)
9783640560943
Language
German
Tags
StudiVZ Selbstdarstellung virtuelle Netzwerke soziale Netzwerke Problemzentriertes Interview
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Michael Noack (Author), 2009, Zur Motivation der Nutzung virtueller Netzwerkräume , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145422
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