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Innovationsmanagement in mittelständischen Familienunternehmen

Title: Innovationsmanagement in mittelständischen Familienunternehmen

Diploma Thesis , 2009 , 126 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Verena Müller (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Der deutsche Mittelstand und die dort vorherrschenden Familienunternehmen werden oft als Vorreiter in Sachen Innovationen bezeichnet. Beruhen Innovationen hier häufig noch auf dem „Prinzip-Zufall“ oder hat sich das in Großunternehmen bereits etablierte Innovationsmanagement auch in den Familienunternehmen durchgesetzt? Dieser Frage ist die Philipps-Universität Marburg (Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement) im Rahmen einer Umfrage nachgegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Ziele und Aufbau der Arbeit

2. Abgrenzung der zentralen Begriffe

2.1 Innovationen

2.2 Innovationsstrategie

2.3 Innovationsmanagement

3. Mittelstand und Familienunternehmen

3.1 Definitionsansätze und Definitionsprobleme

3.2 Wirtschaftliche Bedeutung und Besonderheiten von Familienunternehmen

4. Literaturüberblick und Darstellung aktueller Forschungsergebnisse

4.1 Herausforderungen wissenschaftlicher Studien über Familienunternehmen

4.2 Die Rolle des Familienunternehmers und der Unternehmens-/Innovationskultur

4.3 Die strategische Ausrichtung von Familienunternehmen

4.4 Die Performance von Familienunternehmen

4.5 Innovationen und Innovationsmanagement in Familienunternehmen

5. Ergebnisse der empirischen Studie zum Innovationsmanagement in mittelständischen Familienunternehmen

5.1 Konzeption und Durchführung der Untersuchung

5.2 Darstellung der Ergebnisse des Fragebogens

5.2.1 Struktur der teilnehmenden Unternehmen

5.2.2 Innovationsorientierung und Erfolgsindikatoren

5.2.3 Innovationshemmnisse

5.2.4 Gestaltung des Innovationsmanagements

5.2.5 Zusammenfassung Methodeneinsatz

6. Darstellung besonders hervorzuhebender Zusammenhänge

6.1 Vorbemerkung

6.2 Einfluss des Unternehmensalters

6.3 Einfluss der Art des Gewerbes

6.4 Einfluss eines systematischen Innovationsmanagements auf den Innovationserfolg

6.4.1 Auswirkung der Nutzung verschiedener Informationsquellen

6.4.2 Auswirkungen der Hemmfaktoren auf den Innovationserfolg

6.4.3 Innovationsmanagement und Innovationserfolg

7. Fazit

7.1 Zusammenfassung der Ergebnisse

7.2 Limitationen der Arbeit und Implikationen für weitere Forschungsarbeiten

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über die Innovationsausrichtung mittelständischer Familienunternehmen zu geben. Dabei wird untersucht, inwieweit diese Unternehmen spezielle Instrumente und Methoden des Innovationsmanagements nutzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem dynamischen Marktumfeld zu sichern und zu steigern.

  • Innovationsausrichtung und -strategien in Familienunternehmen
  • Stellenwert und Institutionalisierung des Innovationsmanagements
  • Empirische Analyse von Innovationshemmnissen und Erfolgsfaktoren
  • Einfluss von Unternehmensalter und Gewerbeart auf Innovationsprozesse
  • Methodeneinsatz in den verschiedenen Phasen des Innovationsmanagements

Auszug aus dem Buch

2.1 Innovationen

Gemäß HAUSCHILDT sind Innovationen „im Ergebnis qualitativ neuartige Produkte oder Verfahren, die sich gegenüber dem vorangehenden Zustand merklich – wie immer das zu bestimmen ist – unterscheiden. Die Neuartigkeit besteht darin, dass Zweck und Mittel in einer bisher nicht bekannten Form verknüpft werden. Diese Verknüpfung hat sich auf dem Markt oder im innerbetrieblichen Einsatz zu bewähren. Das reine Hervorbringen der Idee genügt nicht, Verkauf oder Nutzung unterscheidet Innovation von Invention.“ Innovationen müssen nicht zwangsläufig eine Markt- bzw. Weltneuheit darstellen. Produkte oder Verfahren werden bereits dann als innovativ bezeichnet, wenn sie innerhalb des betrachteten Betriebes zum ersten Mal eingeführt werden. Somit sind auch die Anschaffung neuer Maschinen, deren Technik oder die Imitation einer Produktinnovation und deren Verwendung im eigenen Unternehmen Innovationen, obwohl diese im Kern keine originären Innovationen (im Sinne einer Marktneuheit) darstellen.

Im Hinblick auf die Neuartigkeit einer Innovation lassen sich radikale und inkrementelle Innovationen unterscheiden. Erstere beinhalten ein wesentlich höheres Risiko. Sowohl die Kundebedürfnisse als auch die Aktionen der potentiellen Wettbewerber sind durch eine große Unsicherheit geprägt. Allerdings können Unternehmen durch das Hervorbringen radikaler Innovationen große Wettbewerbsvorteile schaffen. Somit ist die Entwicklung dieser Innovationen zwar riskant, kann aber potentiell zu hohen Gewinnen führen, wenn sich das Produkt erfolgreich am Markt etabliert hat. Inkrementelle Innovationen hingegen sind im Kern Modifikationen bereits vorhandener Produkte. Diese Innovationen werden zumeist von Unternehmen angestrebt, welche Strategien verfolgen, die sich auf vorhandene Märkte mit etablierten Produkten/Technologien konzentrieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ziele und Aufbau der Arbeit: Einführung in die Thematik der Innovationskraft in Familienunternehmen und Darlegung der Zielsetzung der vorliegenden empirischen Untersuchung.

2. Abgrenzung der zentralen Begriffe: Definition der für die Arbeit zentralen Konzepte Innovation, Innovationsstrategie und Innovationsmanagement sowie Einordnung verschiedener Innovationsarten.

3. Mittelstand und Familienunternehmen: Definition der betrachteten Unternehmensgruppe sowie Erläuterung der wirtschaftlichen Bedeutung und spezifischen Besonderheiten von Familienunternehmen.

4. Literaturüberblick und Darstellung aktueller Forschungsergebnisse: Zusammenfassung des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstands bezüglich der Rolle des Unternehmers, der Unternehmenskultur und der strategischen Ausrichtung von Familienunternehmen.

5. Ergebnisse der empirischen Studie zum Innovationsmanagement in mittelständischen Familienunternehmen: Detaillierte Darstellung der durchgeführten empirischen Untersuchung, ihrer Konzeption sowie der zentralen Ergebnisse bezüglich Innovationsorientierung und -hemmnissen.

6. Darstellung besonders hervorzuhebender Zusammenhänge: Analyse spezifischer Einflussfaktoren wie Unternehmensalter, Branchenzugehörigkeit und die Wirkung eines systematischen Innovationsmanagements auf den Unternehmenserfolg.

7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Studienergebnisse, Diskussion der Limitationen der Arbeit sowie Ableitung von Empfehlungen für zukünftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Innovationsmanagement, Familienunternehmen, Mittelstand, Innovationsstrategie, Innovationsprozess, Empirische Studie, Innovationshemmnisse, Unternehmertum, Produktinnovation, Prozessinnovation, Innovationserfolg, Unternehmensführung, Innovationskultur, Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Innovationsmanagement in mittelständischen Familienunternehmen und analysiert, wie diese Unternehmen ihre Innovationsaktivitäten planen, umsetzen und welche Faktoren ihren Erfolg beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Besonderheiten von Familienunternehmen, theoretische Ansätze zum Innovationsmanagement, sowie die empirische Analyse von Innovationsstrategien, Hemmnissen und dem tatsächlichen Methodeneinsatz in Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, einen Überblick über die Innovationsausrichtung mittelständischer Familienunternehmen zu geben und empirisch zu prüfen, inwieweit diese Unternehmen strukturierte Innovationsprozesse anwenden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer explorativen empirischen Untersuchung mittels einer Online-Umfrage unter 74 Unternehmen, deren Daten mittels Kreuztabellen und Korrelationsanalysen ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit dem Literaturüberblick über Familienunternehmen, der Darstellung der eigenen empirischen Ergebnisse, der Analyse von Zusammenhängen zwischen Unternehmensalter/Gewerbe und Innovationsverhalten sowie der Untersuchung des Einflusses eines systematischen Innovationsmanagements auf den Innovationserfolg.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Innovationsmanagement, Familienunternehmen, Mittelstand, Innovationsstrategie, Innovationsprozess, Innovationshemmnisse und Unternehmenserfolg.

Wie wirkt sich die Unternehmensgröße auf das Innovationsmanagement aus?

Die Studie zeigt, dass bei größeren Unternehmen tendenziell mehr Mitarbeiter ausschließlich für Innovationsaufgaben abgestellt werden und sie häufiger ein systematisches Innovationsmanagement etablieren als kleinere Familienbetriebe.

Welche Rolle spielt die Intuition des Familienunternehmers?

Es zeigt sich, dass eine weniger institutionalisierte, intuitiv geprägte Herangehensweise des Unternehmers in bestimmten Phasen des Innovationsprozesses, wie der Ideenfindung, sogar zu einer höheren Erfolgsquote führen kann als eine rein analytische Planung.

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Details

Title
Innovationsmanagement in mittelständischen Familienunternehmen
College
University of Marburg
Grade
1,7
Author
Verena Müller (Author)
Publication Year
2009
Pages
126
Catalog Number
V145555
ISBN (eBook)
9783640564101
ISBN (Book)
9783640564286
Language
German
Tags
Innovationsmanagement Familienunternehmen Mittelstand Methoden des Innovationsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Verena Müller (Author), 2009, Innovationsmanagement in mittelständischen Familienunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145555
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