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Geschlechtsspezifische Sozialisation. Geschlechtsidentitätsfindung bei Kindern

Título: Geschlechtsspezifische Sozialisation. Geschlechtsidentitätsfindung bei Kindern

Trabajo Escrito , 2003 , 29 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Ricardo Westphal (Autor), J.-Ch. Busker (Autor)

Sociología - Relaciones y Familia
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Wodurch wird einem Kind bewußt, daß es Mädchen oder Junge ist? Was verbindet es damit? Die Frage, ob es mit äußeren Einflüssen wie der Kultur, den Medien, der Erziehung und den Gleichaltrigen oder ob innerliche Prozesse eine Rolle spielen, will diese Arbeit beantworten.
Ebenfalls wird der Frage nachgegangen, woher diese geschlechtsspezifischen Unterschiede herrühren, die mit dem Alter – also der Heranreifung zu Mann oder Frau – offenbar werden. Wieso werden aus anfangs gleichgestellten Kleinkindern sich förmlich anfeindende, miteinander konkurrierende Frauen und Männer? Es ist wohl so, daß kein anderes menschliches Merkmal so grundsätzliche Auswirkungen auf die Sozialisation hat wie die Geschlechtszugehörigkeit.
In der Arbeit wird kurz auf die Unterscheidung von biologischem und sozialem Geschlecht eingegangen. Im Hauptteil wird die Geschlechtsidentität und die Bedeutung der Geschlechtszugehörigkeit in der Gesellschaft von allen Seiten beleuchtet, wobei das Hauptaugenmerk auf der kindlichen Findung und Erfahrung zu dieser liegt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Geschlechtsunterschiede

1. Biologischer Geschlechtsunterschied

2. Sozialer Geschlechtsunterschied

III. Geschlechtsidentität und Geschlechterrolle

1. Definition

2. Entstehung

3. Bedeutung der Geschlechtsidentität für die Sozialisation

4. Geschlechterrollen

a) Erziehung

b) Gesellschaft

c) Religion

d) Medien

e) Andere Kulturen

IV. Fazit

V. Quellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die geschlechtsspezifische Sozialisation und die Entwicklung der Geschlechtsidentität bei Kindern. Dabei wird die zentrale Forschungsfrage verfolgt, inwiefern biologische Grundlagen oder soziale Konstrukte durch Erziehung, Kultur und Medien die geschlechtliche Identitätsfindung beeinflussen.

  • Unterscheidung zwischen biologischem und sozialem Geschlecht
  • Theoretische Ansätze der Geschlechtsidentitätsfindung
  • Einflussfaktoren der Sozialisation (Erziehung, Medien, Religion)
  • Kulturvergleichende Perspektiven auf Geschlechterrollen
  • Rolle von Stereotypen in der kindlichen Entwicklung

Auszug aus dem Buch

3.2. Entstehung der Geschlechtsidentität – Theoretische Ansätze

Der Mensch bildet in einem bestimmten Abschnitt der Kindheit Verhaltensweisen, Persönlichkeitsmerkmale, emotionale Reaktionen, Einstellungen und Ansichten aus, die in seiner eigenen Kultur als für sein Geschlecht angemessen definiert werden. Diese Eigenschaften sind nicht angeboren, weswegen sie erlernt bzw. angeeignet werden müssen.

Das wie und wodurch der sogenannten Geschlechtertypisierung beschäftigt verschiedene Wissenschaftler und Theoretiker, welche vor allem mit Hilfe der Durchführung von Tests von Männlich- bzw. Weiblichkeit, zur Entwicklung diverser theoretischer Ansätze gelangten. Diese Tests bestanden aus Untersuchungen über das Spielverhalten von Kindern oder Vorlieben bei der Spielzeug- und Kleidungsauswahl. Grundlegend dafür waren empirische Erkenntnisse über die Häufigkeit der Auswahl bestimmter Dinge, durch Angehörige eines Geschlechts.

Über die Stabilität der Geschlechtsidentität liegen nur wenige Ergebnisse vor. Die Wissenschaftler Kagan und Moss (1962) beispielsweise, belegten durch Langzeitstudien, daß mit entsprechender Geschlechtertypisierung übereinstimmende Charakterzüge sich als relativ stabil von der Kindheit bis ins reife Alter erwiesen. (z.B. Passivität und Abhängigkeit bei Mädchen; Aggressivität bei Jungen).

Zur Entwicklung der Geschlechterrolle unterschiedet man zwischen drei erklärenden Hypothesen: soziales Lernen, Identifikation und kognitive Entwicklung. Im Folgenden gilt es diese Theorien darzulegen:

Die Theorie des sozialen Lernens befaßt sich im wesentlichen mit dem „Erlernen der Geschlechterrolle“ durch Sozialisationsinstanzen. Dem Kind wird Zeit seines Lebens die Geschlechterrolle „eingepaukt“ und es wird aufgrund seines Geschlechts mit bestimmten Rollen und Geschlechtserwartungen identifiziert. „Die Anerziehung der Geschlechterrolle beginnt mit der Geburt, durch die Verwendung blauer Deckchen für Jungen und rosa Deckchen für Mädchen“.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein und umreißt die Fragestellung, wie Kinder ihre Geschlechtsidentität durch elterliche Erziehung, Medien und gesellschaftliche Erwartungen erlernen.

II. Geschlechtsunterschiede: Dieses Kapitel differenziert zwischen biologisch bedingten körperlichen Gegebenheiten und durch die Gesellschaft konstruierten sozialen Rollenzuschreibungen.

III. Geschlechtsidentität und Geschlechterrolle: Hier werden theoretische Ansätze zur Entstehung der Geschlechtsidentität erläutert und der Einfluss von Erziehung, Gesellschaft, Religion, Medien sowie anderen Kulturen detailliert untersucht.

IV. Fazit: Das Fazit fasst die Arbeit zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Geschlecht weitgehend ein gesellschaftliches Konstrukt ist, welches einer kontinuierlichen Hinterfragung bedarf.

Schlüsselwörter

Geschlechtsspezifische Sozialisation, Geschlechtsidentität, Geschlechterrolle, Kindheit, Erziehung, Geschlechtertypisierung, Lerntheorie, Psychoanalyse, Kognitive Entwicklung, Rollenverhalten, Geschlechterstereotypen, Kulturvergleich, Zweigeschlechtlichkeit, Sozialisationsinstanzen, Identifikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Kinder ihr Wissen über ihre Geschlechtszugehörigkeit erlangen und wie sich geschlechtstypisches Verhalten durch soziale Einflüsse entwickelt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Unterscheidung von biologischem und sozialem Geschlecht, die psychologischen Theorien zur Identitätsbildung sowie die Rolle von Erziehung, Medien und kulturellen Traditionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den Ursprung geschlechtsspezifischer Unterschiede bei Kindern zu ergründen und zu untersuchen, ob diese angeboren sind oder durch die Umwelt „eingeübt“ werden.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse soziologischer und psychologischer Studien, darunter lerntheoretische, psychoanalytische und kognitionspsychologische Ansätze.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen spezifische Sozialisationsinstanzen wie das Elternhaus, schulische Einflüsse, Medien und der interkulturelle Vergleich des Geschlechtsbegriffs diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Geschlechtsspezifische Sozialisation, Geschlechtsidentität, Geschlechterrolle, Stereotypen und kulturelle Konstruktion von Geschlecht.

Welche Rolle spielt die Psychoanalyse bei der Entstehung der Geschlechtsidentität laut dem Text?

Die Psychoanalyse beschreibt die Identitätsfindung als einen tiefgreifenden Prozess, bei dem das Kind versucht, Ideale und Einstellungen des gleichgeschlechtlichen Elternteils zu übernehmen und den Ödipuskomplex zu verarbeiten.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Geschlecht in anderen Kulturen im Vergleich zur westlichen Welt?

Während die westliche Welt stark auf einem binären Zweigeschlechtlichkeitsmodell aufbaut, kennen andere Kulturen (z.B. Buginesen oder indigene Völker Nordamerikas) mehr als zwei Geschlechter oder stufen das soziale Geschlecht über das biologische.

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Detalles

Título
Geschlechtsspezifische Sozialisation. Geschlechtsidentitätsfindung bei Kindern
Universidad
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Soziologie)
Calificación
2
Autores
Ricardo Westphal (Autor), J.-Ch. Busker (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
29
No. de catálogo
V14568
ISBN (Ebook)
9783638199308
ISBN (Libro)
9783638719421
Idioma
Alemán
Etiqueta
Geschlechtsspezifische Sozialisation Geschlechtsidentitätsfindung Kindern geschlechtsspezifische Sozialisation Identität Kinder Mädchen Junge Geschlecht Erziehung Medien Biologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ricardo Westphal (Autor), J.-Ch. Busker (Autor), 2003, Geschlechtsspezifische Sozialisation. Geschlechtsidentitätsfindung bei Kindern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14568
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