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Minderleister unter hochbegabten Kindern

Titre: Minderleister unter hochbegabten Kindern

Dossier / Travail , 2022 , 21 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Meyrem Tiftikci (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie sociale
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit Hochbegabung bei Kindern und der Zusammenhang zu Leistung, insbesondere Minderleistung. Zwei bis drei Prozent aller Menschen haben einen Intelligenzquotienten von 130 und höher; sie gelten damit als hochbegabt. Das sind in Deutschland derzeit etwa 400.000 Kinder und Jugendliche und 1,8 Millionen Erwachsene. Mit Blick auf die Entwicklung der Kinder und später Jugendlichen stellt sich hier die Frage, welche Auswirkungen eine bestehende Hochbegabung oder eben auch eine Minderleistung auf sie haben können – sowohl in schulischen als auch in privaten Belangen. Welchen Hürden müssen sie sich stellen und welche Chancen bieten sich ihnen durch ihre Situation? Die frühere SPD-Politikerin Edelgard Bulmahn greift beispielgebend Professor Franz Weinert, den ehemaligen Direktor des Max-Planck-Instituts für psychologische Forschung, auf „Eine besondere Begabung ist ein Weg, den man übersehen und verpassen – oder aber erkennen und gehen kann.“

Dabei wird exemplarisch von Begabung als eine offene Möglichkeit zur Entfaltung und gleichzeitig die Bereicherung der Gesellschaft durch hochbegabte Kinder und deren Beiträge gesprochen, sofern ihnen eine Chance gegeben wurde, dieses Potenzial zu nutzen. Wie kann man also nun als PädagogIn ein möglichst positives, inklusives Feld schaffen, damit diese Heranwachsenden einen ebenmäßigen emotionalen, sozialen, aber selbstverständlich auch schulischen Weg gehen können? Die folgende Hausarbeit widmet sich diesen Fragen und soll den Zusammenhang zwischen Hochbegabung und Leistung näher ausführen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hochbegabung

2.1 Diagnose einer Hochbegabung

2.2 Vorgehen nach der Diagnose

3. Minderleister

3.1 Definition „Minderleister“

3.2 Wie kommt es zu Minderleistung?

3.3 Hochbegabung vs. Leistung - Wenn ich hochbegabt bin, wieso habe ich so schlechte Noten?

3.4 Leistungsverweigerung und das Minimalprinzip

4. Prävention und Unterstützung von Minderleistern

4.1 Drei-Schichten-Modell des Selbstregulierten Lernens

4.2 Das Drehtürmodell

4.3 Förderkurse am Beispiel des Kinder Colleges Koblenz

4.4 Arbeit mit Eltern und LehrerInnen

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Phänomen von Underachievement bei hochbegabten Kindern und Jugendlichen, analysiert Ursachen für die Diskrepanz zwischen intellektuellem Potenzial und tatsächlicher Schulleistung und zeigt pädagogische Unterstützungs- sowie Präventionsmöglichkeiten auf.

  • Definition von Hochbegabung und diagnostisches Vorgehen
  • Ursachen und Ausdrucksformen von Minderleistung
  • Leistungsverweigerung im Lichte ökonomischer Prinzipien
  • Präventionsansätze (Drei-Schichten-Modell & Drehtürmodell)
  • Rolle von Eltern, Lehrkräften und externen Mentoring-Programmen

Auszug aus dem Buch

3.1.Definition „Minderleister“

Unter allen hochbegabten Kindern und Jugendlichen gibt es laut dem Bundesministerium für Bildung und Forschung circa 15% Underachiever. Bei der Beschreibung von Minderleistung muss zunächst hinterfragt werden, was denn überhaupt einen Minderleister auszeichnet. „Wenn zwischen der intellektuellen Begabung und den schulischen Leistungen eines Kindes eine deutliche Diskrepanz besteht, spricht man von Underachievement oder erwartungswidrigen Minderleistungen“.

Das bedeutet, dass ein Kind, bei dem eine Hochbegabung besteht, in der Schule nicht die Leistungen erzielen kann, die man regulär mit hoher Intelligenz verknüpfen würde. Die „intellektuelle Begabung“ wird nicht in den Schulnoten wiedergespiegelt.

Dies zeigt sich über mehrere Monate hinweg und kann gar Jahre andauern. Dabei sei es wichtig, zu unterscheiden zwischen „kurzfristigen Leistungseinbrüchen“ und einer langanhaltenden Demotivation und niedrigen Leistungen in der Schule. Kurzfristige Leistungseinbrüche können durch unangenehme Umstände wie Umzüge, familiäre oder soziale Probleme hervorgerufen werden und deuten daher nicht auf ein innerliches Hindernis, Leistung zu erbringen, hin.

Zu erwähnen ist ebenfalls, dass sich Minderleistung oder auch Underachievement nicht nur bei jungen Menschen, sondern auch bei Erwachsenen zeigen kann, was darauf hindeutet, dass es sich über viele Jahre hinweg erstrecken kann. Besonders fallen dabei Menschen auf, bei denen die Hochbegabung zu spät oder gar nicht festgestellt wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stellt das Thema Hochbegabung sowie das Problem der Minderleistung vor und definiert das Ziel der Hausarbeit.

2. Hochbegabung: Erläutert das Konzept der Hochbegabung, zeigt Merkmale auf und beschreibt den Prozess sowie die Konsequenzen einer entsprechenden Diagnose.

3. Minderleister: Analysiert das Phänomen des Underachievements, unterteilt betroffene Schülergruppen in verschiedene Typen und untersucht psychologische sowie systemische Ursachen für Leistungsverweigerung.

4. Prävention und Unterstützung von Minderleistern: Stellt gezielte Förderstrategien wie das Drei-Schichten-Modell und das Drehtürmodell sowie die Bedeutung von Mentoring durch Eltern und Lehrkräfte dar.

5. Fazit und Ausblick: Fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer frühzeitigen Diagnose und spezifischer Fördermaßnahmen, um das Potenzial betroffener Kinder zu sichern.

Schlüsselwörter

Hochbegabung, Minderleistung, Underachievement, Intelligenz, Diagnose, Fördermaßnahmen, Leistungsverweigerung, Selbstregulation, Drei-Schichten-Modell, Drehtürmodell, Mentoring, Pädagogik, Begabtenförderung, Lernmotivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Diskrepanz zwischen intellektueller Begabung und den tatsächlichen schulischen Erfolgen bei Kindern, die als hochbegabt eingestuft sind.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Thematisiert werden Diagnoseverfahren für Hochbegabung, die Definition von „Minderleistern“, psychologische Ursachen von Leistungsverweigerung sowie diverse Förder- und Präventionsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Hochbegabung und Minderleistung zu erörtern und aufzuzeigen, wie Pädagogen und Eltern betroffene Kinder durch gezielte Förderung unterstützen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis wissenschaftlicher Quellen, Studien und pädagogischer Modelle (wie dem Drei-Schichten-Modell) eine theoretische Analyse des Themas vornimmt.

Was ist der Kerninhalt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition und Ursachenforschung von Minderleistung sowie die Darstellung konkreter Interventionsmöglichkeiten, einschließlich spezieller Begabtenförderprogramme.

Welche Schlagworte charakterisieren das Gesamtwerk?

Zentrale Begriffe sind Underachievement, Hochbegabung, Begabtenförderung, Leistungsverweigerung, Selbstregulation und Schulerfolg.

Warum wird das „Minimalprinzip“ in Bezug auf Schüler angewandt?

Das Minimalprinzip beschreibt den Versuch von Schülern, den schulischen Anforderungen mit minimalem Anstrengungsaufwand zu begegnen, oft als Anpassungsreaktion auf Unterforderung oder Demotivation.

Was genau ist das „Drehtürmodell“?

Das Drehtürmodell ist ein Förderansatz, der es begabten Schülern ermöglicht, flexibel zwischen regulärem Unterricht und einem speziellen „Ressourcenraum“ oder Förderprogrammen zu wechseln, um ihre Talente gezielt einzubringen.

Welche Rolle spielen Eltern bei der Förderung von Underachievern?

Eltern nehmen eine Schlüsselrolle ein; eine unterstützende Umgebung, die warmherzig auf die Bedürfnisse des Kindes eingeht, ist entscheidend, um die Hemmung vor Leistungsabruf zu reduzieren.

Was unterscheidet „Spezialisten“ von „Inaktiven“ oder „Verweigerern“?

Während Spezielisten ihre Energie auf ein enges Interessengebiet fokussieren, zeichnen sich Inaktive durch Anpassung an die Norm aus Desinteresse aus, und Verweigerer zeigen infolge von negativen Erfahrungen deutliche Lernblockaden und Verhaltensprobleme.

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Résumé des informations

Titre
Minderleister unter hochbegabten Kindern
Université
University of Marburg  (Erziehungswissenschaft)
Note
2,0
Auteur
Meyrem Tiftikci (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
21
N° de catalogue
V1457258
ISBN (PDF)
9783389000458
ISBN (Livre)
9783389000465
Langue
allemand
mots-clé
Hochbegabung Hochbegabte Mindeleister Schule Inklusion Förderung Begabtenförderung Kindercollege Jugend forscht
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Meyrem Tiftikci (Auteur), 2022, Minderleister unter hochbegabten Kindern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1457258
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Extrait de  21  pages
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