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Cash-Pooling und die Grundsätze der Kapitalaufbringung und -erhaltung im GmbH-Recht

Titre: Cash-Pooling und die Grundsätze der Kapitalaufbringung und -erhaltung im GmbH-Recht

Dossier / Travail , 2009 , 25 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Stefanie Jehle (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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In Zeiten starken Wettbewerbs hat die Konzernfinanzierung zunehmende Bedeutung für die Ertragskraft eines Konzerns. Das Cash-Pooling hat hierbei zentrale Bedeutung für die Konzernfinanzierung. Die vorliegende Hausarbeit stellt die wirtschaftliche Bedeutung des Cash-Poolings sowie GmbH-rechtliche Probleme einschließlich der derzeitigen gesetzgeberischen Lösung vor. Die Arbeit befindet sich auf dem Stand nach der GmbH-Rechtsreform, enthält also die rechtlichen Änderungen, die das MoMiG gebracht hat, sowie weiterhin offene Fragestellungen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung: Relevanz und Abgrenzung des Themas

2. Begriffsabgrenzung und Grundlagen

2.1 Cash-Pooling

2.2 Arten des Cash-Poolings

2.2.1 Physisches Cash-Pooling

2.2.2 Virtuelles Cash-Pooling

2.3 Wirtschaftliche Bedeutung des physischen Cash-Poolings

2.4 Rechtsbeziehungen beim physischen Cash-Pooling

3. Kapitalaufbringung (§§ 8, 19 GmbHG)

3.1 Grundbegriffe: Bar- und Sacheinlage

3.2 Bisherige herrschende Meinung zum Cash-Pooling

3.3 Cash-Pooling de lege lata nach dem MoMiG

3.3.1 Hin- und Herzahlen (§ 19 Abs. 5 GmbHG)

3.3.2 Verdeckte Sacheinlage (§ 19 Abs. 4 GmbHG)

4. Kapitalerhaltung (§ 30 Abs. 1 GmbHG)

4.1 Grundsatz der Kapitalerhaltung

4.2 Kapitalerhaltung und Cash-Pooling

4.2.1 Früher herrschende Meinung

4.2.2 BGH-Urteil vom 24.11.2003

4.3 Cash-Pooling de lege lata nach dem MoMiG

5. Würdigung der Änderungen durch das MoMiG

6. Überlagerung durch Konzernrecht

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die gesellschaftsrechtliche Zulässigkeit von Cash-Pooling-Systemen im GmbH-Recht unter besonderer Berücksichtigung der Kapitalaufbringungs- und Kapitalerhaltungsvorschriften sowie der durch das MoMiG eingeführten Neuregelungen und der BGH-Rechtsprechung.

  • Wirtschaftliche Grundlagen und Arten des Cash-Poolings
  • Kapitalaufbringung und das Problem des "Hin- und Herzahlens"
  • Kapitalerhaltungsgrundsatz und Einfluss der BGH-Rechtsprechung
  • Auswirkungen der MoMiG-Reform auf die Rechtssicherheit
  • Spezifika im Konzernrecht

Auszug aus dem Buch

2.3 Wirtschaftliche Bedeutung des physischen Cash-Poolings

Durch das Cash-Pooling muss ein Konzern erst dann Kredite bei Banken aufnehmen, wenn die Liquidität konzernintern nicht zur Deckung des Finanzbedarfs ausreicht. Dadurch wird der Zinsaufwand minimiert. Dabei spielt nicht nur eine Rolle, dass das benötigte Volumen sinkt, sondern auch, dass die gebündelte Kreditnachfrage niedrigere Zinssätze verhandelbar macht. Bei Liquiditätsüberschüssen, die angelegt werden können, trägt die Bündelung der Mittel dazu bei, bessere Konditionen am Finanzmarkt zu erzielen. Aufgrund dieser Vorteile ist Cash-Pooling in der Praxis von Unternehmensgruppen weit verbreitet.

Diesen Vorteilen stehen Nachteile auf der Ebene der teilnehmenden Gesellschaften gegenüber, insbesondere tragen sie das Bonitätsrisiko, dass der Poolführer die von den Gesellschaften erhaltenen Mittel nicht zurückzahlen kann. Dieses Risiko kann auch zu einem Dominoeffekt führen: Kann eine Gesellschaft, die vom Poolführer Mittel bezogen hat, diese nicht zurückzahlen, erleidet der Poolführer einen finanziellen Verlust. Dadurch ist es denkbar, dass der Poolführer anderen Gesellschaften, von denen er Mittel erhalten hat, jene nicht wieder zur Verfügung stellen kann – mit möglicherweise existenzbedrohenden Konsequenzen. Dadurch können Krisen über die Teilnahme am Cash-Pool auf an sich gesunde Gesellschaften durchschlagen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Relevanz und Abgrenzung des Themas: Vorstellung des Themas Cash-Pooling im Konzern und Abgrenzung des Untersuchungsgegenstands von steuerrechtlichen Aspekten sowie dem Kapitalersatzrecht.

2. Begriffsabgrenzung und Grundlagen: Definition und Kategorisierung der verschiedenen Cash-Pooling-Arten sowie Erläuterung deren wirtschaftlicher Bedeutung und der zugrundeliegenden Rechtsbeziehungen.

3. Kapitalaufbringung (§§ 8, 19 GmbHG): Analyse der Problematik der Einlageleistung im Zusammenhang mit Cash-Pooling, insbesondere unter dem Aspekt des "Hin- und Herzahlens" und der verdeckten Sacheinlage.

4. Kapitalerhaltung (§ 30 Abs. 1 GmbHG): Erörterung der Grundsätze der Kapitalerhaltung und der Auswirkungen der BGH-Rechtsprechung auf die Zulässigkeit von Liquiditätsabflüssen an Gesellschafter.

5. Würdigung der Änderungen durch das MoMiG: Kritische Auseinandersetzung mit der durch das MoMiG geschaffenen Rechtslage und den verbliebenen Unsicherheiten bei der Beurteilung der Vollwertigkeit von Rückforderungsansprüchen.

6. Überlagerung durch Konzernrecht: Untersuchung des Verhältnisses von GmbH-Kapitalerhaltungsvorschriften zum Konzernrecht, speziell im Hinblick auf Vertragskonzerne.

Schlüsselwörter

Cash-Pooling, GmbH-Recht, Kapitalaufbringung, Kapitalerhaltung, MoMiG, Hin- und Herzahlen, verdeckte Sacheinlage, Konzerngesellschaft, Liquidität, Stammkapital, Konzernfinanzierung, Bonitätsrisiko, BGH, Darlehen, Konzernrecht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, ob und unter welchen Bedingungen die Teilnahme einer GmbH an Cash-Pooling-Systemen mit den kapitalrechtlichen Anforderungen an die Aufbringung und Erhaltung des Stammkapitals vereinbar ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Einlagenleistung bei Gründung, die verbotene Auszahlung von Stammkapital, die Ausgestaltung von konzerninternen Darlehen und die Auswirkungen des MoMiG auf die Rechtssicherheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die rechtliche Einordnung des Cash-Poolings unter Berücksichtigung der strengen GmbH-rechtlichen Kapitalvorschriften und die Bewertung, ob die Reformen des MoMiG die bestehende Rechtsunsicherheit erfolgreich beseitigen konnten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine juristische Facharbeit, die eine systematische Analyse der Gesetzeslage, der einschlägigen BGH-Rechtsprechung und der aktuellen rechtswissenschaftlichen Literatur sowie des Schrifttums vornimmt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Kapitalaufbringung (inkl. Hin- und Herzahlen), die Kapitalerhaltung unter Einbezug der BGH-Novemberentscheidung und die spezifische Situation im Vertragskonzern.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Cash-Pooling, Kapitalaufbringung, Kapitalerhaltung, MoMiG, Konzerndarlehen und verdeckte Sacheinlage geprägt.

Welche Bedeutung hat das MoMiG für Cash-Pooling-Systeme?

Das MoMiG zielte darauf ab, das Cash-Pooling rechtlich zu legalisieren und die Rechtsunsicherheiten, die durch vorherige Urteile des BGH entstanden waren, durch spezifische Regelungen (§ 19 Abs. 5, § 30 Abs. 1 S. 2 GmbHG) zu beseitigen.

Was besagt das "Alles-oder-nichts-Prinzip" in Bezug auf die Einlageleistung?

Im Rahmen der Neuregelung des § 19 Abs. 5 GmbHG wird die Einlage nur dann anerkannt, wenn der Rückforderungsanspruch der GmbH gegen den Gesellschafter voll werthaltig und fällig (oder fällig stellbar) ist; fehlt es daran, wird die Einlage nicht anerkannt.

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Résumé des informations

Titre
Cash-Pooling und die Grundsätze der Kapitalaufbringung und -erhaltung im GmbH-Recht
Université
University of Applied Sciences Berlin
Note
1,0
Auteur
Stefanie Jehle (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
25
N° de catalogue
V145727
ISBN (ebook)
9783640549610
ISBN (Livre)
9783640551439
Langue
allemand
mots-clé
Cash-Pool Cash-Pooling Konzern GmbH MoMiG Hin- und Herzahlen verdeckte Sacheinlage Kapitalaufbringung Kapitalerhaltung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stefanie Jehle (Auteur), 2009, Cash-Pooling und die Grundsätze der Kapitalaufbringung und -erhaltung im GmbH-Recht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145727
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