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Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitskräftemangel in Deutschland

Title: Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitskräftemangel in Deutschland

Term Paper , 2021 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Lea Rönfeldt (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitskräftemangel. Nach einer einführenden Darstellung in Kapitel 1 und einem Überblick über den Forschungsstand in Kapitel 2, konzentriert sich die Analyse auf die verschiedenen Facetten des demografischen Wandels in Kapitel 3 und operationalisiert die relevanten Konzepte in Kapitel 4. Kapitel 5 untersucht eingehend den Zusammenhang zwischen dem demografischen Wandel und dem Arbeitskräftemangel, wobei Faktoren wie offene Stellen auf dem Arbeitsmarkt, Geburtenrate, Wanderungssaldo und die alternde Gesellschaft betrachtet werden. Das Fazit in Kapitel 6 fasst die Erkenntnisse zusammen und bietet einen Ausblick auf mögliche Entwicklungen. Die Arbeit schließt mit einem Literaturverzeichnis und einem Anhang, der zusätzliche Informationen zur Verfügung stellt. Insgesamt bietet diese Arbeit einen umfassenden Einblick in die Komplexität der Verbindung zwischen dem demografischen Wandel und dem Arbeitskräftemangel.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsstand

3. Der demografische Wandel

4. Operationalisierung

5. Der demografische Wandel und Arbeitskräftemangel

5.1 Offene Stellen auf dem Arbeitsmarkt

5.2 Geburtenrate und Arbeitskräftemangel

5.3 Wanderungssaldo und Arbeitskräftemangel

5.4 Alternde Gesellschaft und Arbeitskräftemangel

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den deutschen Arbeitsmarkt mit dem primären Ziel, die Ursachen für den zunehmenden Arbeitskräftemangel zu identifizieren. Dabei wird analysiert, inwieweit Faktoren wie die Geburtenrate, das Wanderungssaldo und die Altersstruktur der Gesellschaft den Anstieg offener Stellen im Zeitverlauf erklären können.

  • Analyse der demografischen Entwicklung und deren Einfluss auf die Erwerbsbevölkerung.
  • Untersuchung der Korrelation zwischen Geburtenraten und dem zukünftigen Arbeitskräfteangebot.
  • Bewertung des Einflusses von Zuwanderung als ausgleichender Faktor auf den Arbeitsmarkt.
  • Evaluation der demografischen Alterung und deren Konsequenzen für die Erwerbspersonenzahlen.
  • Deskriptive Auswertung statistischer Daten zur Entwicklung offener Stellen.

Auszug aus dem Buch

5.1 Offene Stellen auf dem Arbeitsmarkt

Zunächst werden die offenen Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt betrachtet. Das folgende Diagramm stellt diese dar.

Mit Schwankungen abwechselnd nach oben und unten bleiben die offenen Stellen in ganz Deutschland von 2010 bis 2015 mit zwischen 730 Tsd. Und höchstens 919 Tsd. relativ konstant, Ende 2015 ist mit 1047 Tsd. Offenen Stellen ein klarer Anstieg zu sehen. Nach einem kurzen Fall der Zahlen steigen ab dem vierten Quartal von 2016 die offenen Stellen bis 2018 und erreichen eine Zahl von 1442 Tsd. Offene Stellen. Bis 2020 sinkt die Zahl dann rapide auf mindestens 844 Tsd. ab. Ein möglicher Erklärungsansatz für das kurzzeitige Sinken der Anzahl der offenen Stellen um 2019/2020 könnte die Corona Pandemie darstellen. Danach ist jedoch zu beobachten, wie enorm die offenen Stellen steigen. Ende 2021 sind es 1689 Tsd. offene Stellen und damit ist der Arbeitskräftemangel so hoch wie vorher noch nicht.

Das IAB hat zusätzlich eine Statistik von offenen Stellen nach Wirtschaftszweigen in Deutschland veröffentlicht. Es fällt auf, dass in den Bereichen wie Land- und Forstwirtschaft sowie Bergbau/Energie/Wasser/Abfall aber auch der Wirtschaftsbereich Finanz- und Versicherungsdienstleistungen die Anzahl der offenen Stellen zwar langsam steigen, jedoch im Vergleich mit anderen Bereichen in den vergangenen Jahren weniger offene Stellen verfügbar waren (vgl. IAB-Stellenerhebung 2022). Verarbeitendes Gewerbe, das Baugewerbe und Handel und KFZ-Reparatur haben weitaus mehr offene Stellen. Im verarbeitenden Gewerbe sind es im vierten Quartal von 2021 208 Tsd. offene Stellen, 2014 waren es nur 91 Tsd. Doch die meisten offenen Stellen in Deutschland sind im Wirtschaftszweig der unternehmensnahen Dienstleistungen sowie sonstige Dienstleistungen (vgl. ebd.). Ende 2021 sind in den unternehmensnahen Dienstleistungen 408 Tsd. offene Stellen zu verzeichnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die Problematik, dass Deutschland durch eine schrumpfende und alternde Gesellschaft vor großen Herausforderungen am Arbeitsmarkt steht, und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Ursachen des Fachkräftemangels.

2. Forschungsstand: Das Kapitel gibt einen Überblick über relevante Sammelbände und Projektberichte, die seit Ende der 1990er Jahre den Zusammenhang zwischen demografischem Wandel und Arbeitsmarktstrukturen untersuchten.

3. Der demografische Wandel: Hier werden die Kernelemente des demografischen Wandels erläutert, insbesondere Geburtenquote, Wanderungssaldo und Lebenserwartung als treibende Faktoren der Bevölkerungsschrumpfung und -alterung.

4. Operationalisierung: Dieses Kapitel bereitet das Forschungsdesign vor, indem es die unabhängigen Variablen (Geburtenrate, Wanderungssaldo, Alter) definiert und die Hypothesen für die anschließende Prüfung präzisiert.

5. Der demografische Wandel und Arbeitskräftemangel: Der Hauptteil analysiert deskriptiv die Korrelation zwischen demografischen Variablen und der Entwicklung offener Stellen auf dem Arbeitsmarkt, unterteilt in vier spezifische Unterkapitel.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass der demografische Wandel zwar einen starken Einfluss auf das sinkende Erwerbspersonenpotenzial hat, die Entwicklung jedoch durch unvorhersehbare Ereignisse wie die Pandemie nicht pauschal als rein negativ zu bewerten ist.

Schlüsselwörter

Demografischer Wandel, Arbeitskräftemangel, Arbeitsmarkt, Deutschland, Erwerbstätigenpotenzial, Bevölkerungsschrumpfung, Alternde Gesellschaft, Geburtenrate, Wanderungssaldo, Offene Stellen, Fachkräftebedarf, IAB, Wirtschaftszweige, Bevölkerungsentwicklung, Qualifikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Bachelorarbeit hauptsächlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen den demografischen Veränderungen in Deutschland und dem zunehmenden Mangel an Arbeitskräften auf dem Arbeitsmarkt.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die Themenfelder umfassen die demografische Entwicklung (Geburtenraten, Migration, Lebenserwartung) und deren messbare Auswirkungen auf die betriebliche Arbeitskräftenachfrage und das Erwerbspersonenpotenzial.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage lautet: „Warum sorgt der demografische Wandel für einen Arbeitskräftemangel auf dem deutschen Arbeitsmarkt?“

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse, bei der Daten von Eurostat und dem IAB (Stellenerhebung) miteinander in Beziehung gesetzt werden, um Korrelationen zwischen demografischen Faktoren und der Entwicklung offener Stellen zu prüfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die einzelnen Hypothesen geprüft, indem das Wanderungssaldo, die Geburtenrate und die Altersstruktur (Altersmedian/Bevölkerungspyramide) jeweils mit der statistischen Entwicklung der offenen Stellen in verschiedenen Wirtschaftszweigen verglichen werden.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Demografischer Wandel, Arbeitskräftemangel, Erwerbspersonenpotenzial, Geburtenrate, Wanderungssaldo und offene Stellen.

Welchen Einfluss hatte das Rekord-Wanderungssaldo des Jahres 2015 auf den Arbeitsmarkt laut der Autorin?

Die Autorin stellt fest, dass trotz des enorm hohen Wanderungssaldos im Jahr 2015 die Anzahl der offenen Stellen zeitgleich stark gestiegen ist, was darauf hindeutet, dass Zuwanderung allein den Arbeitskräftemangel nicht aufheben konnte.

Welche Bedeutung kommt dem Altersmedian für die Argumentation der Arbeit zu?

Der Altersmedian verdeutlicht, dass die deutsche Bevölkerung kontinuierlich altert. Zusammen mit der Bevölkerungspyramide für 2060 belegt er den Anstieg des Anteils älterer Menschen, was den Druck auf das Erwerbspersonenpotenzial zukünftig weiter erhöhen wird.

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Details

Title
Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitskräftemangel in Deutschland
College
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Institut für Sozialwissenschaften, Bereich Politikwissenschaft)
Course
Arbeit und WIrtschaft im Umbruch
Grade
2,0
Author
Lea Rönfeldt (Author)
Publication Year
2021
Pages
16
Catalog Number
V1457421
ISBN (PDF)
9783963569609
ISBN (Book)
9783963569616
Language
German
Tags
arbeit wirtschaft demografie demografischer wandel arbeitskräftemangel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lea Rönfeldt (Author), 2021, Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitskräftemangel in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1457421
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