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Language Contact - Der Einfluss englischer Lehnwörter auf die chinesische Sprache

Titel: Language Contact - Der Einfluss englischer Lehnwörter auf die chinesische Sprache

Diplomarbeit , 2009 , 132 Seiten , Note: 1,8

Autor:in: Jan Höglund (Autor:in)

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Zusammenfassung Leseprobe Details

“The Babel fish is small, yellow and leech-like, and probably the oddest thing in the Universe. It feeds on brainwave energy received not from its own carrier but from those around it. It absorbs all unconscious mental frequencies from this brainwave energy to nourish itself with. The practical upshot of this is that if you stick a Babel fish in your ear you can instantly understand anything said to you in any language. [...] Meanwhile, the poor Babel fish, by effectively removing all barriers to communication between different races and cultures, has caused more and bloodier wars than anything else in the history of creation.”1 - Douglas Adams' “Hitch-Hikers Guide to the Galaxy”

Languages have always changed and evolved over the course of time. This somewhat organic process of change can neither be stopped, nor controlled. It is also a process that is quite difficult to monitor because it happens very subtle and on many different levels. One of the levels where it is possible to monitor and study language change is the phenomenon of lexical borrowing. Lexical borrowing is an inevitable result of language contact, because people will always utilize whatever communication tools they have to achieve mutual understanding and exchange. From this exchange new ideas and concepts may result that can enrich and sometimes change languages.

The present thesis aims at giving a comparatively thorough analysis of lexical borrowing between two of the most widely spoken languages with worldwide distribution: International English and Standard (or Mandarin) Chinese. It therefore analyses different aspects of lexical borrowing between English and Chinese, including a historical survey of foreign language influences on Chinese, different channels of borrowing, loanword classification, adaptation methods for lexical borrowing and the cultural and linguistic impacts of the English language.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Begründung zu Themenwahl und Aufbau der Arbeit

2. Inhaltlicher Kommentar Teil 1

2.1 Aims and Significance of this Thesis

2.2 Loanword Adaption into Chinese: A Review of Related Literature

2.3 Language Contact – A Conceptual Account

3. Übersetzungwissenschaftlicher Kommentar Teil 1

3.1 Einleitung – Theoretische Grundlagen

3.2 Der Äquivalenzbegriff in der Übersetzungswissenschaft

3.3 Texttypen – Ein übersetzungsorientiertes Modell

3.4 Funktionales Übersetzen

3.5 Analyse und Charakteristika der Ausgangstexte

3.6 Verfremden oder Einbürgern – Die (Un-)Sichtbarkeit des Übersetzers

4. Übersetzung

4.1 Das Fremdwort im Chinesischen 汉语外来词 – Shi Youwei 史有为

4.1.1 Gliederung der übersetzten Auszüge

4.1.2 Auszug 1: S. 4 – 24

4.1.3 S. 62 – 69

4.1.4 S. 78 – 79

4.2 Die Fremdwortforschung im modernen Chinesisch 现代汉语外来词研究 – Gao Mingkai 高名凯 & Liu Zhengtan 刘正琰

4.2.1 Auszug 1: S. 34 – 41

5. Übersetzungswissenschaftlicher Kommentar Teil 2

5.1 Übersetzungorientierte Terminologiearbeit

5.2 Linguistische Terminologie der Fremdwortforschung

5.3 Übersetzungsprobleme - Lexik

5.4 Glossar zur Fremdwort-Terminologie (Deutsch / Englisch / Chinesisch)

6. Inhaltlicher Kommentar Teil 2

6.1 Lexical borrowing into Chinese – A Theoretical Study

6.1.1 Lexical Borrowing and the Definition of Loanword

6.1.2 Motivation Behind Lexical Borrowing and Function of Loanwords

6.2 Lexical Borrowing – Loanword Adaption in Modern Chinese

6.2.1 Types of Loanwords

6.2.2 Classification of Loanwords in Chinese

6.2.2.1 Phonetic/Phonemic Loans

6.2.2.2 Semantic Loans

6.2.2.3 Graphic Loans

6.2.2.4 Hybrids

6.2.3 Adapting English into Chinese – Translating Loanwords

6.3 Impact of English Loanwords on Chinese – A Sociolinguistic Perspective

6.3.1 A Brief History of the Chinese Language

6.3.2 Foreign Language Influences on Chinese – A Lexical Periodization

6.3.3 English Language Influence and Linguistic Imperialism

6.4 Chinese and English

6.4.1 Linguistic Outcomes of Language Contact – Chinglish and China English

6.4.2 Status of Chinese in the International World of Tomorrow

6.5 Conclusion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit untersucht den Einfluss der englischen Sprache auf die chinesische Sprache unter Berücksichtigung sowohl westlicher als auch chinesischer Perspektiven der Fremdwortforschung. Ziel ist es, die Auswirkungen von Anglizismen auf das Chinesische sowie die theoretischen und methodischen Rahmenbedingungen für die Übersetzung solcher Begriffe in einem interkulturellen Kontext wissenschaftlich aufzuarbeiten.

  • Analyse lexikalischer Entlehnungsprozesse zwischen Englisch und Chinesisch.
  • Historischer Abriss fremdsprachlicher Einflüsse auf die chinesische Sprache.
  • Untersuchung von Übersetzungsmethoden und Typologien der Fremdwortforschung.
  • Diskussion über linguistischen Imperialismus und Sprachkontaktphänomene.
  • Vergleich terminologischer Ansätze in der chinesischen und westlichen Linguistik.

Auszug aus dem Buch

11.1.1 Definition

Im Chinesischen gleicht der Begriff für Fremdwort (wàiláicí 外 来 词 ), auch Fremdsprache (wàiláiyǔ 外来语) genannt, gewissermaßen dem Begriff Lehnwort (jiècí 借词). Prinzipiell versteht man im Chinesischen unter Fremdwörtern die chinesischen Wörter, die erstens in ihrer Bedeutung von Wörtern aus einer anderen Sprache stammen und die zweitens ihre phonetische Form vollständig oder teilweise von den entsprechenden Wörtern aus anderen Sprachen übernommen haben und in verschiedenem Maße chinesisch geprägt sind. Streng genommen muss ein solches Wort über einen langen Zeitraum im Chinesischen verwendet werden, um als echtes Fremdwort gelten zu können.

Bedeutung und Aussprache des Begriffs jiāshā 袈 裟 beispielsweise gehen, obwohl chinesische Schriftzeichen verwendet werden, ganz offensichtlich aus dem Sanskrit-Begriff kasaya hervor. Noch ein Beispiel ist bīngqílín 冰淇淋. Bedeutung und Zusammensetzung gehen aus dem Englischen ice-cream hervor, wobei dies jedoch nur auf den Laut des hinteren Teils lín 淋 zutrifft, da beim vorderen Teil dem Chinesischen inhärente Morpheme zur Übersetzung verwendet werden, die den Begriff so zu einer Art Hybridwort machen. Ein weiteres Beispiel ist kǎchē 卡车, das nur teilweise aus einer anderen Sprache hervorgeht. Bedeutung und Aussprache von kǎ 卡 entstammen in der Form dem Englischen Wort car, wohingegen chē 车 ein traditionelles chinesisches Wort für Wagen ist, ein semantischer Marker, der das Wort von Chinesen leichter akzeptieren lässt.

Die oben genannten Beispiele werden bereits seit relativ langer Zeit im Chinesischen verwendet, haben dort Fuß gefasst und sind fester Bestandteil des chinesischen Wortschatzes.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Erläutert die Motivation für die Themenwahl durch die Verknüpfung von Chinastudien, Anglistik und Übersetzungswissenschaft.

2. Inhaltlicher Kommentar Teil 1: Behandelt die theoretischen Grundlagen des Sprachkontakts und gibt einen Überblick über die Literatur zur Fremdwortadaption im Chinesischen.

3. Übersetzungwissenschaftlicher Kommentar Teil 1: Analysiert den Äquivalenzbegriff sowie Übersetzungsmethoden und stellt ein Modell zur Textanalyse vor.

4. Übersetzung: Präsentiert übersetzte Auszüge aus bedeutenden chinesischen Werken zur Fremdwortforschung von Shi Youwei sowie Gao Mingkai und Liu Zhengtan.

5. Übersetzungswissenschaftlicher Kommentar Teil 2: Fokussiert auf übersetzungsorientierte Terminologiearbeit und spezifische Probleme bei der Übersetzung lexikalischer Fachbegriffe.

6. Inhaltlicher Kommentar Teil 2: Vertieft die theoretische Auseinandersetzung mit lexikalischer Entlehnung, soziolinguistischen Auswirkungen und dem Status des Englischen im chinesischen Kontext.

Schlüsselwörter

Sprachkontakt, Lehnwort, Fremdwort, Chinesisch, Englisch, Lexikalische Entlehnung, Übersetzungswissenschaft, Terminologie, Soziolinguistik, Fremdwortforschung, Hybridwort, Sprachwissenschaft, Äquivalenz, Kulturkontakt, Linguistischer Imperialismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht den Einfluss der englischen Sprache auf die chinesische Sprache unter linguistischen und übersetzungswissenschaftlichen Gesichtspunkten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Fremdwortforschung im Chinesischen, der Theorie des Sprachkontakts, der Übersetzung von Fachtermini und dem soziolinguistischen Status des Englischen in China.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Mechanismen der lexikalischen Entlehnung zu analysieren und aufzuzeigen, wie unterschiedliche Fremdwörter in die chinesische Sprache integriert und dort adaptiert werden.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es werden translationstheoretische Modelle wie das von Christiane Nord zur Textanalyse sowie die Äquivalenztheorien von Werner Koller verwendet, um die Übersetzungspraxis zu fundieren.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit chinesischen Originalwerken zur Fremdwortforschung und deren Übersetzung in den deutschen Kontext.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Sprachkontakt, Lehnwort, Übersetzungsmethode, Fremdwortforschung und Interkulturalität.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von "Fremdwort" im Chinesischen von der deutschen?

Im Chinesischen herrscht eine komplexe, teilweise diskursive Verwendung der Begriffe für "Fremdwort" (wàiláicí, wàiláiyǔ, jiècí), die oft durch historisch-politische Einflüsse geprägt ist, während im Deutschen eine strengere begriffliche Differenzierung angestrebt wird.

Welche Rolle spielen japanische Kanjis für das Chinesische in diesem Kontext?

Die Arbeit beleuchtet, dass chinesische Schriftzeichen, die über das Japanische zurück in das Chinesische flossen (Rückentlehnungen), eine besondere Stellung als "Quasi-Fremdwörter" einnehmen, da sie zwar eine chinesische Schriftform, aber oft eine spezifische japanische Prägung besitzen.

Ende der Leseprobe aus 132 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Language Contact - Der Einfluss englischer Lehnwörter auf die chinesische Sprache
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Institut für Orient- und Asienwissenschaften)
Note
1,8
Autor
Jan Höglund (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
132
Katalognummer
V145775
ISBN (eBook)
9783640563647
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Chinesisch Linguistik Englisch Lehnwörter loan words Sinologie Übersetzung Sprachwissenschaften Übersetzungswissenschaften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Höglund (Autor:in), 2009, Language Contact - Der Einfluss englischer Lehnwörter auf die chinesische Sprache, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145775
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