Diese Hausarbeit befasst sich mit dem regionalen Energieversorger e.dis Energie Nord AG. In der Belegarbeit soll versucht werden, einen genaueren Einblick in den Cash Flow und damit in den „Strom“ des Geldes des Unternehmens mit Hilfe einer Kapialflussrechnung zu gewinnen. Analysiert wird dabei der Geschäftsbericht des Jahres 2001 bestehend aus Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht.
Zur Aufstellung der Kapitalflussrechnung wird ein Vorlageschema der Kapitalflussrechnung nach Fonds 1 von Prof. Dr. Haas benutzt. Im Fonds 1 werden besonders die Liquiden Mittel (Besitzwechsel, Guthaben) betrachtet.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Vorstellung der e.dis Energie Nord AG
3 Einleitung zur Kapitalflussrechnung
4 Die Kapitalflussrechnung als Fondsrechnung
5 Analyse der extern aufgestellten Kapitalflussrechnung nach Fonds 1
5.1 Umsatzbereich
5.2 Investitionsbereich
5.3 Außenbereich
5.4 Zusammenfassung
8 Anhang
8.1 Kapitalflussrechnung (kompakt)
8.2 Kapitalflussrechung (ausführlich)
8.3 Bilanz
8.4 Gewinn- und Verlustrechnung
8.5 Veränderungsbilanz
8.6 Anlagegitter
8.7 Berechnung des Nettozuganges
Zielsetzung und Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die finanzielle Situation und den Cash Flow der e.dis Energie Nord AG für das Geschäftsjahr 2001 auf Basis der publizierten Geschäftsberichte zu analysieren. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, inwieweit das Unternehmen in der Lage ist, seine Investitionen aus dem operativen Geschäft zu decken.
- Analyse des Cash Flows mittels Kapitalflussrechnung nach Fonds 1
- Untersuchung der Umsatz-, Investitions- und Außenbereiche des Unternehmens
- Bewertung der Mittelherkunft und Mittelverwendung im Berichtsjahr 2001
- Interne und externe Perspektiven der Unternehmensanalyse
Auszug aus dem Buch
3 Einleitung zur Kapitalflussrechnung
Kapitalflussrechnungen sind neben Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, sowie Anhang und Lagebericht seit den 70er Jahren des 20.Jahrhunderts im Ursprungsland Amerika obligatorisch. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht dabei die kurzfristige Liquidität einer Unternehmung. In Deutschland wurden sie bis zur Jahrtausendwende eigentlich mehr „stiefmütterlich“ behandelt. Man war hier der Meinung, dass Daten aus der Liquidität eines Unternehmens aus Bilanz und GuV gewonnen werden können und somit eine Extraausweisung des Kapitalflusses nicht notwendig sei. Eine diesbezüglich anzuwendende Vorschrift existiert im deutschen Handelgesetzbuch (HGB) auch nicht.
Erst mit zunehmender Globalisierung und Internationalisierung der Wirtschaft und der damit verbundenen Bildung von weltweit agierenden multi-nationalen Unternehmenskonzernen gelangte über IAS der Gedanke einer Kapitalflussrechung auch nach Deutschland. Und seid dem auch deutsche Unternehmen zwecks Anpassung an internationale Standard immer mehr dazu übergehen auch nach IAS oder US-GAAP zu bilanzieren, wird die Kapitalflussrechnung in Deutschland zum zusätzlichen Finanzinstrument.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Arbeit führt in die Untersuchung des Energieversorgers e.dis Energie Nord AG ein und erläutert die Methodik der Kapitalflussrechnung nach Fonds 1.
2 Vorstellung der e.dis Energie Nord AG: Es erfolgt ein Überblick über die Historie, das Versorgungsgebiet und die regionale Struktur des Unternehmens.
3 Einleitung zur Kapitalflussrechnung: Das Kapitel erläutert die theoretische Bedeutung und historische Entwicklung der Kapitalflussrechnung als Analyseinstrument.
4 Die Kapitalflussrechnung als Fondsrechnung: Hier wird der theoretische Begriff des Fonds als Zusammenfassung von Bilanzpositionen zur Darstellung von Mittelveränderungen erklärt.
5 Analyse der extern aufgestellten Kapitalflussrechnung nach Fonds 1: Dieser Hauptteil analysiert die Zahlungsströme in den Bereichen Umsatz, Investition und Außenfinanzierung.
Schlüsselwörter
Kapitalflussrechnung, e.dis Energie Nord AG, Cash Flow, Controlling, Fondsrechnung, Liquidität, Investitionstätigkeit, Jahresabschluss, Geschäftsbericht 2001, Mittelherkunft, Außenfinanzierung, Energieversorgung, Finanzanalyse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit befasst sich mit der Analyse der finanziellen Zahlungsströme der e.dis Energie Nord AG für das Jahr 2001.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Kapitalflussrechnung, die Bilanzanalyse und die Ermittlung des Cash Flows eines regionalen Energieversorgers.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, einen Einblick in den Cash Flow und die Liquiditätsveränderungen der e.dis Energie Nord AG durch eine externe Analyse zu gewinnen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird das Vorlageschema der Kapitalflussrechnung nach Fonds 1 von Prof. Dr. Haas angewendet, basierend auf Daten aus dem Geschäftsbericht 2001.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert die Zahlungsströme in Umsatzbereich, Investitionsbereich und Außenbereich, um die Finanzkraft des Unternehmens zu bewerten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Kapitalflussrechnung, Cash Flow, Controlling und Jahresabschlussanalyse beschreiben.
Wie beeinflusst die Erhöhung der Rückstellungen das Ergebnis?
Die Erhöhung der Rückstellungen leistete einen signifikanten Beitrag zu den betrieblichen Nettoeinnahmen, was darauf hindeutet, dass diese Finanzmittel zukünftig für Investitionen benötigt werden.
Konnte die e.dis AG ihre Investitionen decken?
Ja, das Unternehmen konnte im Berichtsjahr 2001 sämtliche Investitionen in Sachanlagen und Finanzanlagen durch die operative Geschäftstätigkeit finanzieren.
- Quote paper
- Danilo Jahnke (Author), 2003, Kapitalflussrechnung der e.dis Energie Nord AG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14584