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Die generalistische Pflegeausbildung. Ergebnisse einer Meinungsumfrage unter Auszubildenden, Lehrenden und Praxisanleitenden

Titel: Die generalistische Pflegeausbildung. Ergebnisse einer Meinungsumfrage unter Auszubildenden, Lehrenden und Praxisanleitenden

Masterarbeit , 2023 , 95 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Gabriele Werner (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Masterarbeit ist es, ein Stimmungsbild zu erhalten, wie der Anspruch hinsichtlich einer wissenschaftlichen Kompetenzentwicklung in der generalistischen Pflegeausbildung von Auszubildenden, Lehrenden und Praxisanleitenden eingeschätzt wird und einen möglichen Unterstützungsbedarf im Umgang mit wissenschaftlichen Inhalten abzuleiten.

Das Berufsbild der professionellen Pflege hat sich in den letzten Jahrzehnten erheblich geändert. Von einer traditionell geprägten Vorstellung des aufopferungsvollen und selbstlosen Dienens entwickelte sich die Pflege zu einem modernen Dienstleistungsberuf mit zahlreichen Perspektiven. In der Öffentlichkeit genießt der Pflegeberuf ein hohes Ansehen. Trotzdem persistiert in vielen Köpfen ein veraltetes Bild über diesen traditionsreichen Beruf.

Dabei stehen professionell Pflegende in der heutigen Zeit einer Vielzahl von Herausforderungen gegenüber, die durch medizinische, organisatorische und gesellschaftliche Faktoren hervorgerufen werden. Der medizinische Fortschritt, eine steigende Lebenserwartung mit einer Zunahme an Multimorbidität und chronischen Krankheitsbildern sowie kürzere Verweildauern in Krankenhäusern führen zu komplexen Pflegesituationen. Das Pflegeverständnis richtet sich verstärkt auf den Erhalt und die Wiederherstellung der Eigenständigkeit der zu pflegenden Personen. Der gesamte Pflegeprozess muss unter Berücksichtigung einer multidisziplinären Arbeitsteilung gestaltet werden. Zudem wächst der Abstimmungsbedarf mit weiteren betreuenden und assistierenden Berufsgruppen. Das alles fordert vom Pflegepersonal ein hohes Maß an medizinisch-pflegerischen Kompetenzen, aber auch an Kommunikations- und Koordinationsfähigkeiten.

Um unter diesen Herausforderungen eine qualitativ hochwertige Pflege zu gewährleisten ist es unabdingbar, eine wissenschaftliche Erkenntnisbasis zu schaffen und Forschungsergebnisse im beruflichen Handlungskontext zu nutzen. Pflegeinterventionen benötigen eine wissenschaftliche Legitimation, so wie auch alle anderen Maßnahmen in der Gesundheitsversorgung. Um das pflegerische Handeln auf eine wissenschaftliche Basis zu stellen, müssen in der Ausbildung die entsprechenden Kompetenzen angebahnt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hintergrund und Problembeschreibung

3. Fragestellung und Zielsetzung

4. Theoretischer Rahmen

4.1 Pflegekompetenz

4.1.1 Kompetenzstufen nach Patricia Benner

4.1.2 Pflegekompetenzmodell nach Christa Olbrich

4.2 Pflegekompetenz und Evidence based Nursing

4.3 Kompetenzentwicklung in der generalistischen Pflegeausbildung

4.4 Der Deutsche Qualifikationsrahmen und die verschiedenen Kompetenzniveaus

5. Methodische Vorgehensweise

6. Forschungsergebnisse

6.1 Ergebnisse der Befragung Auszubildender

6.2 Ergebnisse der Befragung Lehrender

6.3 Ergebnisse der Befragung Praxisanleitender

7. Zusammenfassung

8. Diskussion

9. Schlussfolgerung und Ausblick

Zielsetzung & Forschungsthemen

Ziel dieser Masterarbeit ist es, ein Stimmungsbild darüber zu erheben, wie der wissenschaftliche Anspruch in der generalistischen Pflegeausbildung von Auszubildenden, Lehrenden und Praxisanleitenden bewertet wird, um möglichen Unterstützungsbedarf für die Vermittlung wissenschaftlicher Kompetenzen zu identifizieren.

  • Wahrnehmung des wissenschaftlichen Anspruchs in der generalistischen Pflegeausbildung.
  • Untersuchung der Bedeutung von Pflegewissenschaft und Forschung in der Ausbildung.
  • Analyse der subjektiven Kompetenzeinschätzung der verschiedenen Personengruppen.
  • Erhebung des Bedarfs an Fortbildungen und Unterstützung zur Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte.
  • Zusammenhang zwischen Qualifikation bzw. Berufserfahrung und der Einstellung zu wissenschaftlichem Arbeiten.

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Kompetenzstufen nach Patricia Benner

Patricia Benner entwickelte ein Stufenmodell der Pflegekompetenz und griff dabei auf Erkenntnisse des Mathematikers und Systemanalytikers Stuart Dreyfus sowie des Philosophen Hubert Dreyfus zurück, welche den Kompetenzerwerb bei Schachspielern und Piloten untersuchten. Nach diesem Modell durchlaufen Lernende beim Erwerb einer Fähigkeit fünf verschiedene Leistungsstufen. Während dieser Entwicklung ändern sich drei grundlegende Aspekte. Der erste Aspekt bezieht sich auf die Abkehr von einem rein regelgeleiteten Verhalten hin zum Rückgriff auf konkrete Erfahrungen. Der zweite Aspekt beinhaltet eine veränderte Wahrnehmung der situativen Erfordernisse. Eine Situation wird immer weniger als Summe gleich wichtiger Einzelheiten, sondern mehr als vollständiges Ganzes erkannt. Der dritte Aspekt schließlich bezieht sich auf die Entwicklung vom unbeteiligten Beobachter hin zum engagierten Handelnden. Lernende betrachten eine Situation nicht mehr nur von außen, sondern sind direkt beteiligt (Benner, 2017, S. 57).

Durch die Analyse von Situationsschilderungen konnte Benner diese Erkenntnisse auf die Pflege übertragen und die Entwicklung von der Anfängerstufe bis hin zur Pflegeexpertenstufe beschreiben (Benner, 2017, S. 62). Im Folgenden wird auf die einzelnen Stufen näher eingegangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel des Pflegeberufs und leitet die Relevanz wissenschaftlicher Kompetenzentwicklung in der modernen, generalistischen Pflegeausbildung her.

2. Hintergrund und Problembeschreibung: Dieses Kapitel erläutert die Anforderungen durch das Pflegeberufegesetz und die daraus resultierende Diskrepanz zwischen wissenschaftlichem Anspruch und praktischer Umsetzung im Ausbildungsalltag.

3. Fragestellung und Zielsetzung: Hier wird die zentrale Forschungsfrage formuliert, die darauf abzielt, die subjektive Einschätzung des wissenschaftlichen Anspruchs durch Auszubildende, Lehrende und Praxisanleitende zu ergründen.

4. Theoretischer Rahmen: Das Kapitel liefert die wissenschaftliche Basis über Kompetenzmodelle (Benner, Olbrich) und definiert Konzepte wie Evidence based Nursing im Kontext der Pflege.

5. Methodische Vorgehensweise: Beschreibung des quantitativen Forschungsansatzes und des querschnittsorientierten Designs zur systematischen Befragung der drei Zielgruppen.

6. Forschungsergebnisse: Detaillierte Darstellung der empirischen Befunde getrennt nach den Gruppen Auszubildende, Lehrende und Praxisanleitende anhand deskriptiver statistischer Methoden.

7. Zusammenfassung: Zentrale Erkenntnisse der Umfragen werden konzis zusammengefasst und die wesentlichen Trends hinsichtlich der Akzeptanz und Umsetzbarkeit wissenschaftlicher Anforderungen aufgezeigt.

8. Diskussion: Kritische Reflexion der erhobenen Daten, Einordnung in den theoretischen Kontext der Literatur sowie Darstellung der Limitationen der vorliegenden Studie.

9. Schlussfolgerung und Ausblick: Fazit zur Notwendigkeit einer differenzierteren wissenschaftlichen Kompetenzentwicklung und Empfehlungen für zukünftige curriculare Anpassungen.

Schlüsselwörter

generalistische Pflegeausbildung, Pflegewissenschaft, evidenzbasierte Pflege, Pflegekompetenz, Forschungskompetenz, Kompetenzentwicklung, Pflegeforschung, Pflegepädagogik, Praxisanleitung, Wissenschaftsorientierung, Berufsabschluss, Pflegefachperson, DQR, Evidence based Nursing, Handlungskompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Stimmungsbild und die Einschätzung zum wissenschaftlichen Anspruch in der neuen generalistischen Pflegeausbildung unter Auszubildenden, Lehrenden und Praxisanleitenden.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Kompetenzentwicklung, der Stellenwert der Pflegewissenschaft im Rahmencurriculum sowie die praktische Anwendbarkeit wissenschaftlicher Methoden im Ausbildungsalltag.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es herauszufinden, ob der im Rahmencurriculum geforderte Wissenschaftsanspruch als angemessen empfunden wird und wo Unterstützungsbedarf für die beteiligten Akteure besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Es wurde ein quantitativer Forschungsansatz mittels schriftlicher Befragung gewählt, wobei die Datenlage deskriptiv statistisch ausgewertet wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Neben dem theoretischen Fundament durch Kompetenzmodelle werden die detaillierten Ergebnisse der Befragung jeder Zielgruppe inklusive der Korrelation zu demografischen Daten wie Abschluss und Berufserfahrung dargelegt.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Generalistische Pflegeausbildung, Pflegewissenschaft, Pflegekompetenz, Evidence based Nursing und Forschungskompetenz.

Warum wird der Kompetenzbereich V (Wissenschaft) von vielen als zu anspruchsvoll empfunden?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die geforderte Expertise in der Literaturrecherche und kritischen Bewertung von Studien ohne vertiefte methodische Ausbildung eine hohe Barriere darstellt.

Welche Empfehlungen gibt die Autorin für die Praxisanleitenden?

Es werden Fortbildungen zu EbN, die Einführung von Journal Clubs und der Zugang zu gut ausgestatteten Fachbibliotheken empfohlen, um die wissenschaftliche Denkhaltung zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 95 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die generalistische Pflegeausbildung. Ergebnisse einer Meinungsumfrage unter Auszubildenden, Lehrenden und Praxisanleitenden
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
2,0
Autor
Gabriele Werner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
95
Katalognummer
V1458844
ISBN (PDF)
9783389001608
ISBN (Buch)
9783389001615
Sprache
Deutsch
Schlagworte
generalistische Pflegeausbildung Pflegewissenschaft evidenzbasierte Pflege Pflegekompetenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gabriele Werner (Autor:in), 2023, Die generalistische Pflegeausbildung. Ergebnisse einer Meinungsumfrage unter Auszubildenden, Lehrenden und Praxisanleitenden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1458844
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Leseprobe aus  95  Seiten
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