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Digitale Medien als unterrichtliche Innovation?

Zur individuellen Förderung mit Hilfe digitaler Medien im Schulunterricht

Titre: Digitale Medien als unterrichtliche Innovation?

Thèse de Master , 2023 , 97 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Jule Mönnichs (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie curative, Pédagogie spécialisée
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Die folgende Arbeit stellt eine theoretische und kritische Diskussion über das Konstrukt der individuellen Förderung als Umgangsart mit Heterogenität dar. Dabei wird untersucht, inwiefern der adaptive Unterricht als Form der individuellen Förderung mit Hilfe von digitalen Medien unterstützt werden kann. Um eine umfassende Beantwortung der Fragestellung zu gewährleisten, wird zunächst das Konstrukt der Leistungsdifferenz in das Feld der Heterogenität eingeordnet. Daraufhin werden die Differenzierungsstrategien des deutschen Schulsystems dargelegt. Als mögliche Umgangsform mit Leistungsheterogenität wird im Anschluss daran das Konstrukt der individuellen Förderung diskutiert. Um diesen komplexen Begriff einzugrenzen, wird folgend der adaptive Unterricht fokussiert. Hierbei werden digitale Medien in Bezug auf ihre medialen Potenziale sowie das didaktische Prinzip des Flipped Classroom dargelegt. Eine fiktive Unterrichtsstunde versucht die zuvor dargelegten Theorien zu bündeln und in eine praxisnahe Orientierungshilfe zu übertragen. Implikationen für die Integration individueller Förderung mittels digitaler Medien ergänzen diese Ausführung praxisnah. Im Anhang befindet sich eine Stundenkonzeption.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Heterogenität in der Schule

2.1 Begriffsbestimmung

2.2 Schule als Ort divergenter leistungsbezogener Ausgangsbedingungen

2.3 Strategien der Differenzierung innerhalb des Schulsystems

2.4 Differenzierungsmaßnahmen auf unterrichtlicher Ebene

2.5 Zwischenfazit - Dilemmata des Schulwesens

3. Individuelle Förderung

3.1 Annäherung an den Begriff

3.2 Idealtypischer Verlauf individueller Förderung

3.3 Dimensionen individueller Förderung

3.3.1 Additive innerschulische Förderung

3.3.2 Integrierte Förderung

3.4 Individuelle Förderung im In- und Ausland

3.4.1 Das Schulsystem in Finnland

3.4.2 Das nationale Beispiel Hamburg

4. Individuelle Förderung durch adaptiven Unterricht mit Hilfe digitaler Medien

4.1 Potenziale digitaler Medien in Bezug auf adaptiven Unterricht

4.1.1 Mediale Merkmale

4.1.2 Mediendidaktische Gestaltung

4.1.3 Unterrichtsmethodische und schulorganisatorische Einbindung

4.2 Gelingensbedingungen des adaptiven Unterrichts

4.3 Das didaktische Prinzip Flipped Classroom

4.4 Anwendungsbeispiel für die Praxis - Unterrichtskonzeption

5. Implikationen für eine gelingende Integration von individueller Förderung mittels digitaler Medien

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Masterarbeit untersucht, inwiefern ein adaptiver Unterricht mittels digitaler Medien als Form der individuellen Förderung dazu beitragen kann, der heterogenen Schülerschaft im deutschen Bildungssystem gerecht zu werden und Lehrkräfte bei der Gestaltung differenzierter Lernprozesse zu entlasten.

  • Analyse von Heterogenität als schulpädagogisches Konstrukt und Herausforderung.
  • Diskussion theoretischer Ansätze und Umsetzungsformen der individuellen Förderung.
  • Untersuchung der Potenziale digitaler Medien für die Gestaltung adaptiver Lernumgebungen.
  • Ableitung von Gelingensbedingungen für einen mediengestützten, individuellen Unterricht.
  • Konkretisierung in einer fiktiven Praxisbeispiel-Konzeption (Flipped Classroom).

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffsbestimmung

Der Terminus Heterogenität ist innerhalb der Schulpädagogik ein beständiger Begriff, welcher sich in den letzten Jahren in der Forschung zunehmend gefestigt sowie etabliert hat (vgl. Budde 2012). Gleichwohl ist die Bedeutung dauernd umstritten und eine vollständige begriffliche sowie konzeptuelle Klärung ausstehend (vgl. Koller 2014, S. 10). So gilt der Begriff in schulpädagogischen Reformdiskursen als „umfassendes Schlagwort“ (Wischer 2018, S. 284) sowie als eine „Reformvokabel“ (ebd.), welche keiner einheitlichen Definition unterliegt. Dies führt infolgedessen zu kritischen Auseinandersetzungen (vgl. Beiträge in Koller et al. 2014). Im Folgenden soll, mit Rückgriff auf etablierte Forschungsergebnisse eine, dieser Arbeit zu Grunde liegende, Arbeitsdefinition formuliert werden, um eine essenzielle Grundlage für den weiteren Umgang mit dieser Thematik zu bieten.

Aus etymologischer Sicht lässt sich Heterogenität aus dem altgriechischen Begriff heteros, welcher als „anders“ (von der Groeben 2003, S. 6) und „verschieden“ (ebd.) übersetzt werden kann und dem Begriff genos, welcher die „Klasse“ oder die „Art“ bedeutet, ableiten (vgl. Dotzel 2020, S. 9). Im Duden (2023) wird Heterogenität mit „Verschiedenartigkeit, Ungleichartigkeit, Uneinheitlichkeit im Aufbau, in der Zusammensetzung“ (ebd.) übersetzt und bezeichnet somit Unterschiede oder Differenzen. Daraus geht hervor, dass Heterogenität „die Verschiedenheit der Teile in einem zusammengesetzten Ganzen“ (zitiert nach Dotzel 2020, S. 9) beschreibt. Übertragen auf den Kontext Schule verweist der Begriff auf die „Verschiedenheit, Ungleichartigkeit oder Andersartigkeit […] [von] Individuen, Gruppen oder pädagogischen Organisationen“ (ebd.). Des Weiteren meint Heterogenität „jene schülerseitigen Dimensionen, die für das Lernen relevant sind, wie beispielsweise Vorwissen, Geschlecht, Alter, […] sowie sozioökonomische Unterschiede“ (Bär 2017, S. 11).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die bildungspolitische und soziale Relevanz von Heterogenität an Schulen und stellt das Ziel der Arbeit vor, digitale Medien zur Unterstützung individueller Förderung zu evaluieren.

2. Heterogenität in der Schule: Dieses Kapitel definiert Heterogenität als schulpädagogisches Konstrukt und erörtert die Herausforderungen, die Schülervielfalt für die Unterrichtsgestaltung und die selektierenden Schulsysteme mit sich bringt.

3. Individuelle Förderung: Hier werden theoretische Grundlagen, Methoden und der idealtypische Prozess individueller Förderung (Diagnose, Planung, Durchführung, Evaluation) dargelegt sowie internationale und nationale Implementierungsbeispiele angeführt.

4. Individuelle Förderung durch adaptiven Unterricht mit Hilfe digitaler Medien: Das Kapitel verknüpft das didaktische Prinzip des adaptiven Unterrichts mit den Potenzialen digitaler Medien für eine individualisierte Diagnostik und Lernbegleitung und erläutert praxisnah Methoden wie den Flipped Classroom.

5. Implikationen für eine gelingende Integration von individueller Förderung mittels digitaler Medien: Die Implikationen behandeln die notwendigen schulischen Rahmenbedingungen, wie etwa Medienkonzepte, Lehrerprofessionalisierung und sächliche Ausstattung, um digitale Medien nachhaltig in den Förderalltag zu integrieren.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, wonach individuelle Förderung essenziell für den Lernerfolg ist, die aktuelle Diskrepanz zwischen Theorie und Schulpraxis jedoch nur durch engere Kooperation und politische Weichenstellungen überwindbar erscheint.

Schlüsselwörter

Heterogenität, Individuelle Förderung, Adaptiver Unterricht, Digitale Medien, Schulentwicklung, Binnendifferenzierung, Flipped Classroom, Diagnostik, Lernumgebung, Bildungsgerechtigkeit, Medienkompetenz, Inklusion, Leistungsheterogenität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit diskutiert, wie mit der zunehmenden Heterogenität in Schulklassen umgegangen werden kann und in welcher Form individuelle Förderung unter Einsatz digitaler Medien dazu geeignet ist, Lernprozesse effektiver an die Bedürfnisse der einzelnen Schüler:innen anzupassen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen den Umgang mit Leistungsheterogenität, Konzepte der inneren und äußeren Differenzierung, Strategien der individuellen Förderung sowie das Potenzial digitaler Medien zur Gestaltung adaptiven Unterrichts.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, theoretische Ansätze zur individuellen Förderung mit praktischen Möglichkeiten digitaler Tools zu verknüpfen und aufzuzeigen, wie Schule als lernende Organisation diese Anforderungen bewältigen kann.

Welche methodische Herangehensweise wird verwendet?

Die Autorin wählt einen theoretisch-analytischen Ansatz unter Rückgriff auf bildungswissenschaftliche Literatur, Studienergebnisse sowie eine fiktive Unterrichtskonzeption („Flipped Classroom“), um die Anwendbarkeit in der Schulpraxis zu demonstrieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Heterogenitätsdimensionen, setzt sich kritisch mit selektierenden Schulsystemen auseinander, definiert individuelle Förderung als Prozess und belegt, wie digitale Medien (z.B. adaptive Lernprogramme) diagnostische und didaktische Herausforderungen adressieren können.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Heterogenität, Individuelle Förderung, Adaptiver Unterricht, Digitale Medien, Differenzierung und Flipped Classroom.

Warum wird das internationale Beispiel Finnland herangezogen?

Finnland dient als Vorreiterbeispiel für eine umfassend implementierte Förderkultur, um Orientierungshilfen und Leitideen für eine Umstrukturierung des selektiven deutschen Schulsystems in Richtung eines förderorientierten Systems zu bieten.

Welche Anforderungen stellt laut Arbeit die Etablierung digitaler Medien an Einzelschulen?

Für eine gelingende Implementierung wird eine Kombination aus technischer Infrastruktur (basale Ausstattung), der Entwicklung eines schulinternen Medien- und Förderkonzepts sowie die kontinuierliche Professionalisierung (Fort- und Weiterbildung) der Lehrkräfte als zwingend notwendig erachtet.

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Résumé des informations

Titre
Digitale Medien als unterrichtliche Innovation?
Sous-titre
Zur individuellen Förderung mit Hilfe digitaler Medien im Schulunterricht
Université
Ruhr-University of Bochum  (Erziehungswissenschaft)
Note
1,0
Auteur
Jule Mönnichs (Auteur)
Année de publication
2023
Pages
97
N° de catalogue
V1459201
ISBN (PDF)
9783389009703
ISBN (Livre)
9783389009710
Langue
allemand
mots-clé
digitale Medien im Unterricht adaptive Unterrichtsgestaltung individuelle Förderung Heterogenität in Schulen Flipped Classroom Individuelle Förderung mit digitalen Medien Heterogenität digitale Medien adaptiver Unterricht Unterrichtskonzeption Implikationen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jule Mönnichs (Auteur), 2023, Digitale Medien als unterrichtliche Innovation?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1459201
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Extrait de  97  pages
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