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Fallbearbeitung anhand der Lebensweltorientierung von Hans Thiersch

Título: Fallbearbeitung anhand der Lebensweltorientierung von Hans Thiersch

Proyecto de Trabajo , 2021 , 13 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Alina Ebel (Autor)

Sociología - Niños y adolescentes
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Die Hausarbeit wird in dem Wahlschwerpunkt der Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit geschrieben. Es wird ein Fall aufgezeigt, der anhand eines Konzepts der Sozialen Arbeit analysiert wird.

Aufgrunddessen, dass keine berufliche Praxis bzw. Erfahrung mit einem bekannten Fall vorliegt, bezieht sich das Fallbeispiel auf ein Beispiel, welches vom Haus des Jugendrechts in Stuttgart gegeben wurde.

Somit erfolgt im ersten Kapitel eine Darstellung des Konzepts der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch. Das darauffolgende Kapitel gibt das Fallbeispiel aus der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe wieder. Dieses Fallbeispiel wird im dritten Kapitel anhand der Lebensweltorientierung betrachtet und analysiert. Es schließt unter anderem die Frage ein, wie das Konzept umgesetzt wird und ob es gegebenenfalls Probleme bei der Umsetzung gibt. Abschließend wird ein zusammenfassendes Fazit formuliert und ein Ausblick gegeben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch

3. Fallbeispiel

4. Analyse des Fallbeispiels

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Projektarbeit verfolgt das Ziel, das Konzept der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch anhand eines Praxisbeispiels aus der Kinder- und Jugendhilfe zu untersuchen und auf seine Anwendungsmöglichkeiten sowie Grenzen hin zu prüfen.

  • Theoretische Grundlagen der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch
  • Darstellung eines konkreten Fallbeispiels eines straffälligen Jugendlichen
  • Analyse des Falles unter Anwendung der Struktur- und Handlungsmaximen
  • Diskussion über die institutionelle Zusammenarbeit und die Rolle der Eigenmotivation
  • Reflexion der Erfolgsfaktoren und der Problematik bei der Umsetzung des Konzepts

Auszug aus dem Buch

3. Fallbeispiel

Im Folgenden wird ein Fallbeispiel, welches vom Haus des Jugendrechts Stuttgart veröffentlicht wurde, wiedergegeben (Haus des Jugendrechts Stuttgart, n.d., S. 1):

Das Fallbeispiel bezieht sich auf Mehmet, der schon als Kleinkind mit seinen Eltern und seinen beiden älteren Geschwistern aus der Türkei nach Deutschland kam. Schon von klein auf werden Verhaltens- und Lerndefizite in der Schule erkannt, weshalb er des Öfteren einen Schulwechsel vornehmen musste. Schlussendlich kam er dann auf eine Förderschule für Lernbehinderte, in der Kleinkassen unterrichtet werden, die durch mehr Betreuungszeit der Lehrer auch für jeden einzeln gewährleistet. Jedoch treten auch hier Schwierigkeiten auf. Mehmet hält sich nicht an Regeln, beleidigt und bedroht seine Mitschüler und Lehrer und beschädigt sogar Schuleigentum.

Aufgrund angebotener Schulsprechstunden in Zusammenarbeit mir dem Haus des Jugendrechts, werden die Verhaltensauffälligkeiten von Mehmet durch die Schulleiterin bekannt. Durch eine sogenannte Drehscheibenfunktion wird das Beratungszentrum der Jugendhilfe im Strafverfahren schnellstmöglich über die gefährdete Entwicklung von Mehmet informiert.

Im Alter von 12 Jahren wurde Mehmet durch verschiedene Straftaten bekannt. Sie begonnen mit Sachbeschädigung und gingen sogar über zu Körperverletzungen. Diese versuchte Mehmet vor seinen Eltern geheim zu halten – was ihm auch gelang. Somit war nicht nur der Kontakt zwischen der Polizei und den Eltern, sondern auch zwischen der Schule und den Eltern schwierig.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung erläutert den thematischen Fokus auf die Kinder- und Jugendhilfe und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit anhand des Konzepts der Lebensweltorientierung.

2. Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch: Dieses Kapitel stellt die theoretischen Grundlagen und die zentralen Struktur- und Handlungsmaximen des Konzepts nach Hans Thiersch vor.

3. Fallbeispiel: Hier wird der konkrete Fall des Jugendlichen Mehmet dargestellt, von den ersten Verhaltensauffälligkeiten in der Schule bis hin zu den strafrechtlichen Konsequenzen.

4. Analyse des Fallbeispiels: Das Kapitel verknüpft die Erfahrungen von Mehmet mit den theoretischen Dimensionen und Maximen von Thiersch, um die pädagogischen Interventionsmöglichkeiten zu verdeutlichen.

5. Fazit und Ausblick: Abschließend wird resümiert, dass das Konzept bei entsprechender Kooperation der Institutionen und vorhandener Eigenmotivation erfolgreich zur Bewältigung von Lebenskrisen beitragen kann.

Schlüsselwörter

Lebensweltorientierung, Hans Thiersch, Kinder- und Jugendhilfe, Sozialpädagogik, Fallanalyse, Jugendstrafrecht, Prävention, Partizipation, Integration, Hilfe zur Selbsthilfe, Alltagsnähe, Sozialraumorientierung, Jugendhilfe im Strafverfahren, Verhaltensauffälligkeit, Empowerment.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Anwendung des fachwissenschaftlichen Konzepts der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch auf einen realen Fall in der Kinder- und Jugendhilfe.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Grundlagen der Sozialen Arbeit, der Analyse von Lebensverhältnissen, institutioneller Unterstützung sowie der Resozialisierung von straffälligen Jugendlichen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu prüfen, wie das Konzept der Lebensweltorientierung in der praktischen Arbeit mit einem Jugendlichen umgesetzt wird und welche Erfolge oder Schwierigkeiten dabei auftreten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Fallbearbeitung, bei der ein konkreter Praxisfall mittels fachwissenschaftlicher Konzepte und Theorien systematisch analysiert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Konzepts, die detaillierte Darstellung der biografischen Entwicklung des Fallbeispiels sowie die anschließende analytische Interpretation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind unter anderem Lebensweltorientierung, Sozialraumorientierung, Hilfe zur Selbsthilfe, Prävention und institutionelle Zusammenarbeit.

Warum spielt die Lebensphase der Pubertät im Fallbeispiel eine so große Rolle?

Die Pubertät markiert einen kritischen Übergang, an dem Mehmets bestehende Verhaltens- und Lerndefizite eskalierten und durch vermehrte Straftaten in den Fokus der Jugendhilfe und Justiz rückten.

Warum ist laut Autorin die Freiwilligkeit der Klienten für das Konzept entscheidend?

Das Konzept ist stark auf Partizipation und Eigenmotivation angewiesen; wenn Klienten sich verweigern („das Spiel nicht mitspielen“), verliert das Konzept seine Wirksamkeit.

Welche Bedeutung hat die „Drehscheibenfunktion“ im gewählten Fallbeispiel?

Sie ermöglichte eine schnelle Vernetzung zwischen Schule und Beratungszentrum, wodurch frühzeitig professionelle Hilfen eingeleitet werden konnten.

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Detalles

Título
Fallbearbeitung anhand der Lebensweltorientierung von Hans Thiersch
Calificación
2,0
Autor
Alina Ebel (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
13
No. de catálogo
V1459980
ISBN (PDF)
9783389004975
ISBN (Libro)
9783389004982
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wahlschwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit Familienarbeit Lebensweltorientierung Hans Thiersch Handlungsmaxime Strukturmaxime Alltagsnähe Regionalisierung, Sozialraumorientierung Prävention Integration, Inklusion Partizipation Erfahrene Zeit Erfahrener Raum Soziale Beziehungen Alltägliche Bewältigungsaufgaben Hilfe zur Selbsthilfe Gesellschaftliche Bedingungen Haus des Jugendrechts Stuttgart
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alina Ebel (Autor), 2021, Fallbearbeitung anhand der Lebensweltorientierung von Hans Thiersch, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1459980
Leer eBook
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