Der Sportunterricht an der Institution Schule ist Bestandteil des Bildungssystems, die mit bestimmten Zielen und Lehrplänen verbunden sind. Auf der anderen Seite bestehen einige Problem im Sportunterricht, die sich im Verhältnis zu der Schule herausbilden. Auf diese institutionellen Probleme wird in dieser Hausarbeit eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Begriffsdefintion
2.1 „Tanzunterricht“
2.2 „Außerschulisches Tanzen“
3. Was bewirkt das Tanzen?
3.1 Zusammenspiel von Musik und Bewegung
3.2 Entwicklung durch Gestaltung
3.2.1 Die Ebenen der Entwicklung durch das Tanzen bzw. Gestalten
4. Tanzunterricht
4.1. Warum Sportunterricht bzw. Tanzunterricht in der Schule?
4.2. Sportunterricht/Tanzunterricht und institutionelle Bedingungen
5. Außerschulisches Tanzen
6. Schüler zum Tanzen in der Schule motivieren
7. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen der institutionell geprägten Struktur des schulischen Tanzunterrichts und den freizeitbezogenen Erwartungen von Kindern und Jugendlichen. Ziel ist es, die Gründe für mangelnde Motivation im Schulsport zu identifizieren und didaktische Strategien aufzuzeigen, wie das außerschulische Interesse am Tanzen erfolgreich in den Sportunterricht integriert werden kann.
- Analyse der Unterschiede zwischen schulischem Tanzunterricht und freizeitlichem Tanzen
- Untersuchung der institutionellen Rahmenbedingungen von Schule und deren Einfluss auf den Sport
- Herausarbeitung der motivierenden Faktoren beim außerschulischen Tanzen
- Entwicklung von Ansätzen zur Steigerung der Schülermotivation durch Idole und aktuelle Trends
Auszug aus dem Buch
3.1 Zusammenspiel von Musik und Bewegung
Um den Sinn vom Tanzen überhaupt verstehen zu können, muss man tief in die historischen Ereignisse und Erkenntnisse zurückblicken. Damit man auch den Zusammenhang von Tanzen und Entwicklung versteht, muss man ebenfalls in der Vergangenheit recherchieren, denn Musik und Bewegung stellen ein natürliches Phänomen dar, das ich im Verlauf dieses Abschnittes näher erläutern werde, dar.
Wenn man heute das Wort Musik hört, dann assoziiert man damit oft Bewegung und Tanzen. Manchmal bewegen wir automatisch unsere Körperzentren zur Musik, ohne dass es uns auffällt.
Musik und Bewegung wurden jedoch nicht schon von Beginn ihrer Entstehung als ein zusammenhängendes Teil anerkannt. Es dauerte erst einige Jahre, bis man durch die Musik und die Bewegung zu einer Bewegungserziehung kam. Nach und nach bekam das Zusammenspiel von Musik und Bewegung eine immer wichtigere Rolle. Insbesondere für die musische Erziehung rückte das Zusammenspiel immer weiter in den Vordergrund. Anschließend kam es so weit, dass Musik und Bewegungs erziehung ein eigenständiges Ausbildungsfach und Berufsfeld bezeichneten.
Aus dem Zusammenwirken von Musik und Bewegung entstand der Begriff „Rhythmik“. Wird der Körper bzw. die Körperzentren (Kopf, Schulter, Brustkorb, Arme und/oder Beine) zu verschiedenen Zeiten der Musik bewegt, so spricht man vom Bewegen in der Rhythmik. Das Individuum analysiert somit die Musik, wobei bestimmte Merkmale (verschiedene Takte usw.) durch körperliche Bewegung sichtbar gemacht werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die Problematik des Tanzunterrichts in der Schule und stellt die Forschungsfragen bezüglich der Unterschiede zum außerschulischen Tanzen und der Motivationsmöglichkeiten für Schüler.
2. Begriffsdefintion: Hier werden die zentralen Begriffe „Tanzunterricht“ als Teil der Schulinstitution und „außerschulisches Tanzen“ als freizeitorientierte Aktivität definiert.
3. Was bewirkt das Tanzen?: Dieses Kapitel beleuchtet das historische Zusammenspiel von Musik und Bewegung sowie die Entwicklung durch verschiedene Gestaltungsformen wie Improvisation und Komposition.
4. Tanzunterricht: Es wird analysiert, warum Tanzunterricht in der Schule unter institutionellen Bedingungen wie Lehrplänen, Zensuren und festen Zeitvorgaben leidet.
5. Außerschulisches Tanzen: Hier werden die Merkmale des freien Tanzens in der Freizeit hervorgehoben, die durch Eigenverantwortung und intrinsische Motivation gekennzeichnet sind.
6. Schüler zum Tanzen in der Schule motivieren: Dieses Kapitel diskutiert Wege, wie Lehrkräfte durch die Integration aktueller Trends und eine bessere Lehrer-Schüler-Beziehung die Motivation steigern können.
7. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die Erkenntnisse über die Spannungen zwischen Schulinstitution und Schülern und betont die Notwendigkeit des persönlichen Engagements der Lehrkraft.
Schlüsselwörter
Tanzunterricht, Schulsport, Außerschulisches Tanzen, Motivationsproblem, Rhythmik, Bewegungsgestaltung, Institutionelle Rahmenbedingungen, Lehrer-Schüler-Beziehung, Körperwahrnehmung, Sportdidaktik, Tanztrends, Kompetenzerwerb, Freizeitkultur, Selbstbewusstsein, Pädagogische Ziele
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Problematik, dass Tanzen im Schulsport häufig auf geringe Motivation und Widerstand stößt, da die institutionellen Vorgaben der Schule mit den freizeitlichen Interessen der Jugendlichen kollidieren.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind der Vergleich zwischen schulischem und freizeitlichem Tanz, die Auswirkungen von Rahmenbedingungen (wie Zeitdruck und Benotung) auf den Tanzunterricht und didaktische Möglichkeiten zur Motivationssteigerung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Lehrer den Tanzunterricht gestalten können, damit er für Schüler attraktiv wird, ohne dabei die pädagogischen Anforderungen gänzlich zu vernachlässigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit tanzdidaktischer Literatur sowie der Analyse von Rahmenbedingungen des Schulsports und spezifischer Studien zum Freizeitverhalten von Jugendlichen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen von Rhythmik und Gestaltung, die institutionellen Einschränkungen des Sportunterrichts sowie Ansätze zur Einbindung von Idolen und Trends zur Motivierung der Schüler.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlüsselwörter sind Tanzunterricht, Schulsport, Motivationsproblem, Lehrer-Schüler-Beziehung, Bewegungsgestaltung und außerschulisches Tanzen.
Warum wird das Tanzen in der Schule oft als Qual empfunden?
Die Schüler empfinden Tanzen in der Schule häufig als Qual, weil der schulische Zwang und der Leistungsdruck im Widerspruch zu der im Freizeitbereich erlebten Lust und Freiheit am Tanzen stehen.
Welche Rolle spielen "Idole" im Unterricht?
Die Einbeziehung von Idolen und aktuellen Tanztrends aus Musikvideos kann als Werkzeug dienen, um die Unterrichtsinhalte näher an die Lebenswelt der Schüler zu rücken und so die Beteiligung zu erhöhen.
Wie beeinflusst die Lehrerpersönlichkeit den Erfolg?
Die Arbeit betont, dass eine gute Lehrer-Schüler-Beziehung eine wesentliche Voraussetzung für einen gelingenden Einstieg in das Thema ist, da sie Hemmschwellen und Ängste vor Peinlichkeit deutlich reduzieren kann.
- Citation du texte
- Kemal Akman (Auteur), 2007, Tanz(Unterricht) - Zwischen Ablehnung und Begeisterung , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146022