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Die Bedeutung der Glücksforschung für die Soziale Arbeit

Eine Untersuchung am Beispiel der Bewältigung von Arbeitslosigkeit

Titre: Die Bedeutung der Glücksforschung für die Soziale Arbeit

Thèse de Bachelor , 2010 , 190 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Kirsten Vieth (Auteur)

Psychologie - Psychosociologie
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Résumé Extrait Résumé des informations

Arbeitslosigkeit und Glück sind hochaktuelle und scheinbar gegensätzliche Themen, die hier vor dem Hintergrund zunehmender gesellschaftlicher und politischer Konflikte zusammengeführt werden. Am Beispiel der Erwerbslosigkeit werden Nutzen, Möglichkeiten und Grenzen der Glücksforschung für die Soziale Arbeit kritisch untersucht. Dazu werden zunächst wesentliche Theorien und empirische Befunde der Arbeitslosenforschung zusammengetragen. Das Verständnis dieses Problemfeldes wird durch zahlreiche Ergebnisse aus der Glücksforschung und Positiven Psychologie vertieft und so um eine positive Sichtweise erweitert. Daraus werden konkrete Möglichkeiten der psychologischen Bewältigung für Betroffene und Mitbetroffene abgeleitet. Allerdings ist dieses „happy coping“ in vielen Fällen begrenzt – wichtig ist vor allem der eigene Antrieb und die Unterstützung durch das soziale Netz.

Demgegenüber wird am Beispiel der Beratung, des Empowerment-Ansatzes und des Nutzens in eigener Sache gezeigt, dass es für Sozialarbeiter in mehrfacher Hinsicht fruchtbar sein kann, sich intensiver mit der Glücksforschung zu beschäftigen. Entscheidend ist die Ergänzung der sonst vorherrschenden defizitorientierten Wahrnehmung um eine positive, stärkenbezogene Sichtweise und die Steigerung des Problemlösungsvermögens durch reflektierten Optimismus und positive Stimmungen. Allerdings fördert nicht jeder institutionelle Kontext den Einbezug von Wohlbefinden, Zufriedenheit und Kreativität. Außerdem ist die Aneignung aktueller relevanter Erkenntnisse aufwändig, weil die meisten Veröffentlichungen über Glück den besonderen Anforderungen der Sozialen Arbeit nicht genügen. Der kulturelle Hintergrund angloamerikanischer Studien und Untersuchungen mit College-Studenten erschweren die Übertragbarkeit der Ergebnisse.

Eine selber durchgeführte Internetbefragung von 32 Erwerbslosen zeigt, dass die komplementäre Ausrichtung (Problem- und Glücksbezug) in mehrfacher Hinsicht nützlich ist. Ein Ergebnis ist, dass alle Erwerbslosen arbeiten wollen und dass Gelderwerb dabei nicht allein das zentrale Motiv ist. Solange Sozialpolitiker und Arbeitgeber glückspsychologische Zusammenhänge ignorieren, können sie keine sinnvollen Lösungen finden.
Während eigene Glücksstudien mit Hochrisikogruppen überaus fruchtbar sind, findet die positive Orientierung in den deutschen berufsethischen Prinzipien wenig Unterstützung. Die Bedeutung der Glücksforschung hängt in hohem Maße vom Selbstverständnis der Sozialen Arbeit ab.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Wesentliche Theorien und Stand der Arbeitslosenforschung

2.1 Definition und Bedeutung von Arbeit und Erwerbsarbeit

2.1.1 Definition von Arbeit und Erwerbsarbeit

2.1.2 Subjektive Bedeutung der Erwerbsarbeit

2.2 Definition von Erwerbslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit

2.3 Subjektive Bedeutung der Erwerbslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit

2.3.1 Unbefriedigte Bedürfnisse durch Mangel an Erlebniskategorien

2.3.2 Reaktionsmöglichkeiten auf die Erlebnisleere

2.3.3 Haltungstypen, Phasenmodelle und Verlaufsmuster in der Erwerbslosigkeit

2.3.4 Stigmatisierung und Distanzierung

2.3.5 Distanzierung als Abwehrreaktion auf Stigmatisierung

2.3.6 Erwerbslosigkeit in der Familie: Rollenverständnis, Territorien, Kinder und Geschlecht

2.3.7 Erwerbslosigkeit und gesundheitliche Folgen

2.3.8 Erwerbslosigkeit und Identität

2.3.9 Fazit: zahlreiche notwendige Veränderungen durch Erwerbslosigkeit

3 Wesentliche Theorien und Stand der Glücksforschung in Bezug auf Erwerbslosigkeit

3.1 Glücksforschung und Glück - Einordnung und Definitionen

3.1.1 Definition und Einordnung der Glücksforschung

3.1.2 Definition und Messung von ‚Glück‘

3.2 Strukturmodell, Haupttheorien und –befunde zum subjektiven Wohlbefinden

3.2.1 Affektives Wohlbefinden: Positive und negative Affekte

3.2.2 Kognitives Wohlbefinden: Lebenszufriedenheit und Lebensbereichszufriedenheit

3.2.3 Subjektives Wohlbefinden und Persönlichkeit – Extraversion und Neurotizismus

3.2.4 Kognitives Wohlbefinden – Aufwärts-, Abwärtsvergleiche und soziale Norm

3.2.5 ‚Happiness Set Point‘ und ‚Hedonic Adaption‘

3.3 Steigerung des subjektiven Wohlbefindens – Coping by happiness?

3.3.1 Sustainable Happiness Model

3.3.2 Studien mit gezielten glückssteigernden Aktivitäten

3.3.3 Optimismus und positive Illusionen

3.3.4 Stimmungsinduktion

3.3.5 Freunde, Computer und Fernsehen

3.3.6 Soziales Engagement, aktive Freizeitgestaltung und Sport

3.3.7 Therapieziel Glück

3.3.8 Humor

3.3.9 Erwerbslosigkeit und Glück – möglicher Nutzen

3.3.10 Zusammenfassung ‚happy coping‘

4 Bedeutung der Glücksforschung für die Soziale Arbeit

4.1 Bedeutung der Glücksforschung für die Klienten

4.1.1 Ausschlussgründe und Hindernisse

4.1.2 Bedingungen für die intrinsische Motivation

4.1.3 ‚Happy coping‘ vs. soziale Arbeitsnorm

4.2 Bedeutung der Glücksforschung für die Praxis der Sozialen Arbeit

4.2.1 Erstes Beispiel: Glücksbezogene Beratung von Klienten

4.2.2 Zweites Beispiel: Glücksbezogenes Empowerment

4.2.3 Drittes Beispiel: Glücksbezug bei Sozialarbeitern

4.3 Bedeutung der Glücksforschung und Positiven Psychologie für die Soziale Arbeit als Profession

4.3.1 Glück als erweiterter Wissenschaftsbezug der Sozialen Arbeit

4.3.2 Glück als berufsethische Herausforderung

4.4 Zusammenfassung: Bedeutung der Glücksforschung und Positiven Psychologie für die Soziale Arbeit

5 Internetbefragung zum Thema ‚Erwerbslosigkeit und Glück‘

5.1 Entwurf des Fragebogens

5.2 Durchführung der Befragung

5.3 Auswertung der Befragung

5.3.1 Erwerbslosigkeit und maximale Lebenszufriedenheit

5.3.2 Deskriptive Datenanalyse

5.3.3 Kritische Beurteilung der Gültigkeit der Daten

5.3.4 Ergebnisse

5.4 Zusammenfassung und Interpretation der Studie

6 Fazit

7 Ausblick: Positiv in die Zukunft

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Glücksforschung für die Soziale Arbeit, insbesondere im Kontext der Erwerbslosigkeit. Ziel ist es, zu eruieren, wie Erkenntnisse aus der Glücksforschung und Positiven Psychologie genutzt werden können, um die Bewältigung von Erwerbslosigkeit zu unterstützen, Stigmatisierung entgegenzuwirken und das subjektive Wohlbefinden der Betroffenen zu fördern.

  • Erkenntnisstand der Arbeitslosenforschung (psychosoziale Belastungen, Identitätsverlust).
  • Grundlagen der Glücksforschung und Positiven Psychologie.
  • Steigerungsstrategien für subjektives Wohlbefinden (Coping-Strategien).
  • Anwendungsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit (Beratung, Empowerment, Berufsverständnis).
  • Empirische Untersuchung mittels Internetbefragung zur Erwerbslosigkeit und zum Glücksempfinden.

Auszug aus dem Buch

2.3.4 Stigmatisierung und Distanzierung

Es wurde bereits erörtert, dass ‚Arbeitslose‘ im Grunde gar nicht ‚arbeitslos‘ sind, sondern vielmehr ‚erwerbslos‘. Im alltäglichen Sprachgebrauch werden sie jedoch meist als ‚Arbeitslose‘ stereotypisiert, d. h. es werden alle Varianten erwerbsloser Personen in die allgemeine soziale Kategorie mit der Bezeichnung ‚Arbeitslose‘ eingeordnet. Diese definitionsähnliche Zuordnung (Etikettierung, Labeling) – z. B. „Hartz IV“ – geht mit der Zuschreibung unterschiedlicher Attribute einher und löst entsprechende Erwartungen aus. Wenn diese Merkmale und Erwartungen eine negative Wertung besitzen, wird von einem Stigma oder Stigmatisierung gesprochen, wodurch die Devianz von der gegenwärtig vorherrschenden sozialen Norm betont wird (vgl. Truniger 1990: 70ff.).

Die Stigmatisierung kann zu Diskriminierungen führen, sie kann aber auch sehr unterschiedliche Bewältigungsstrategien hervorrufen, z. B.:

- Diskriminierungen, d. h. Personen werden aufgrund einer Zugehörigkeit zu einer sozialen Kategorie benachteiligt: „Das Spektrum reicht dabei von Kontaktmeidung, verbalen Beleidigungen bis hin zu offener Aggression und Ausgrenzung“ (a.a.O.: 72). Es ist aber auch ein ambivalentes, weder eindeutig positives noch negatives Verhalten möglich (vgl. ebd.)

- „Self-fulfilling prophecy“ bzw. Selbststigmatisierung, d. h. die betroffenen Personen übernehmen die negativen Fremdbewertungen mit der Zeit in ihr Selbstbild. Dies betrifft besonders Jugendliche, weil sie oft noch kein gefestigtes Selbstbild besitzen und sich dann selbst als ‚faul und dumm‘ bezeichnen (vgl. a.a.O.: 73).

- Abwehr der Zuschreibung durch „Aufbegehren“ oder durch Distanzierung, z. B. durch einen Wechsel in eine andere Kategorie, die als weniger stigmatisierend erlebt wird, also beispielsweise ‚krank‘ statt ‚arbeitslos‘ (vgl. ebd.).

- Absicherung der alten Identität oder Aufbau einer neuen Identität, in deren Folge Betroffene Angst vor Aufdeckung der Fassade haben oder im anderen Fall das Gefühl der Zerrissenheit „zwischen der Zugehörigkeit zu den Erwerbstätigen und den Erwerbslosen, da sie sich weder mit der einen noch der andern Gruppe völlig identifizieren können oder wollen“ zu bewältigen versuchen (ebd.).

- Geringe Sichtbarkeit, d. h. „Arbeitslosigkeit kann verschwiegen, sozial verborgen oder überdeckt werden, was vielfach auch gemacht wird“ (a.a.O.: 74).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle gesellschaftliche Situation bezüglich Erwerbslosigkeit und stellt das Forschungsinteresse an der Glücksforschung als unterstützendem Ansatz für die Soziale Arbeit vor.

2 Wesentliche Theorien und Stand der Arbeitslosenforschung: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen Folgen der Erwerbslosigkeit, wie Stigmatisierung, Identitätskrisen und familiäre Belastungen, gestützt auf klassische und aktuelle Studien.

3 Wesentliche Theorien und Stand der Glücksforschung in Bezug auf Erwerbslosigkeit: Hier werden die Grundlagen des subjektiven Wohlbefindens sowie verschiedene Methoden zur Steigerung des Glücksempfindens (‚Coping by happiness‘) im Kontext der Erwerbslosigkeit analysiert.

4 Bedeutung der Glücksforschung für die Soziale Arbeit: Die praktische Relevanz der Glücksforschung für Klienten, Beratungspraxis und als professionelle berufsethische Herausforderung wird kritisch reflektiert und in den sozialarbeiterischen Arbeitsauftrag integriert.

5 Internetbefragung zum Thema ‚Erwerbslosigkeit und Glück‘: Das Kapitel dokumentiert eine eigene empirische Untersuchung mittels Internetbefragung, deren Ergebnisse die theoretischen Annahmen zur Lebenszufriedenheit und Arbeitsmotivation ergänzen und kritisch einordnen.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass die Verbindung von Glückspsychologie und Soziale Arbeit ein hohes, wenn auch noch wenig genutztes Potenzial für die Praxis bietet.

7 Ausblick: Positiv in die Zukunft: Der Ausblick plädiert für die Etablierung einer „Positiven Sozialen Arbeit“ als neuen Wissenschaftszweig, um die fachliche Arbeit nachhaltig zu stärken.

Schlüsselwörter

Erwerbslosigkeit, Glücksforschung, Positive Psychologie, Soziale Arbeit, Subjektives Wohlbefinden, Lebenszufriedenheit, Empowerment, Stigmatisierung, Coping, Psychosoziale Beratung, Identität, Arbeitslosenselbsthilfe, Lebensqualität, Resilienz, Glück.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis?

Die Arbeit untersucht, inwieweit Erkenntnisse der Glücksforschung und Positiven Psychologie genutzt werden können, um erwerbslose Menschen in ihrer Lebenssituation zu unterstützen und die Soziale Arbeit methodisch zu erweitern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Felder sind die psychologischen Auswirkungen von Erwerbslosigkeit (Stigmatisierung, Identitätskrise), die theoretischen Konzepte der Glücksforschung (subjektives Wohlbefinden, Lebenszufriedenheit) sowie Strategien zur Steigerung des Wohlbefindens im Alltag.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, welche Bedeutung die Glücksforschung für die Soziale Arbeit hat und wie Sozialarbeiter Interventionen glücksorientiert gestalten können, ohne dabei die problemorientierte Sichtweise zu vernachlässigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse theoretischer Konzepte sowie einer eigenen empirischen Internetbefragung unter Erwerbslosen zur Analyse ihres Glücksempfindens und ihrer Lebenszufriedenheit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung der Arbeitslosenforschung, die Darstellung glückspsychologischer Ansätze sowie die Transferleistung in die Praxis der Sozialen Arbeit (Beratung, Empowerment, Berufsidentität).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Erwerbslosigkeit, Glücksforschung, Positive Psychologie, Subjektives Wohlbefinden, Empowerment, Identität und psychosoziale Beratung.

Wie bewertet die Autorin die Rolle von ehrenamtlichem Engagement für Erwerbslose?

Das ehrenamtliche Engagement wird als wertvolle Ressource gesehen, da es aktivierende, strukturgebende und entstigmatisierende Effekte hat und somit das subjektive Wohlbefinden und den Selbstwert fördern kann.

Welche Rolle spielt das Internet bei der Bewältigung von Erwerbslosigkeit laut der Arbeit?

Das Internet fungiert einerseits als wichtige Informationsquelle und Zugangsweg für Beratung (z.B. Foren zur Selbsthilfe), andererseits wird exzessiver Fernsehkonsum als tendenziell abträglich und passiv machend eingestuft.

Welchen Stellenwert nimmt die Persönlichkeit bei der Bewältigung ein?

Die Persönlichkeitsstruktur, insbesondere Faktoren wie Extraversion und Neurotizismus, beeinflusst maßgeblich, wie effektiv Personen glückspsychologische Coping-Strategien anwenden und wie resilient sie gegenüber den Belastungen der Erwerbslosigkeit sind.

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Résumé des informations

Titre
Die Bedeutung der Glücksforschung für die Soziale Arbeit
Sous-titre
Eine Untersuchung am Beispiel der Bewältigung von Arbeitslosigkeit
Université
University of Applied Sciences Fulda
Note
1,0
Auteur
Kirsten Vieth (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
190
N° de catalogue
V146034
ISBN (ebook)
9783640565658
ISBN (Livre)
9783640565184
Langue
allemand
mots-clé
Glücksforschung Positive Psychologie Sozialarbeit Arbeitslosigkeit Beratung Empowerment Berufsethik Internetbefragung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Kirsten Vieth (Auteur), 2010, Die Bedeutung der Glücksforschung für die Soziale Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146034
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Extrait de  190  pages
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