Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Controlling

Life Cycle Costing. Ziele, Methodik und Probleme

Title: Life Cycle Costing. Ziele, Methodik und Probleme

Seminar Paper , 2010 , 28 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Daniel Hanssmann (Author)

Business economics - Controlling
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Seminararbeit befasst sich mit dem Thema Life Cycle Costing und konzentriert sich auf dessen Ziele, Methoden und Kritik. Mit der zunehmenden Globalisierung und dem stetigen Wandel unserer Gesellschaft von einer Industrie- in eine Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft wird es für Unternehmen immer wichtiger, nachhaltige Wettbewerbsvorteile gegenüber Konkurrenten generieren. Immer kürzer werdende Produktlebenszyklen von oft nur noch zwei bis fünf Jahren, die Verlängerung von Entstehungszyklen, vielfach immer größer werdende Vorleistungskosten für Forschung und Entwicklung und anschwellende Folgekosten, zum Beispiel für Entsorgung und Verwertung, durch gesetzliche Regelungen zum Umweltschutz und einem gestiegenen Umweltbewusstsein der Bevölkerung, machen ein Instrument wie das Life Cycle Costing unerlässlich, durch das eine mehrperiodische Planung, Steuerung und Kontrolle der Kosten und Erlöse eines Produkts von der Wiege bis ins Grab, also über dessen gesamten Lebenszyklus, ermöglicht wird.

Anfangs werden der integrierte Produktlebenszyklus aus Produzentensicht und die Grundlagen des Life Cycle Costings, wie zum Beispiel Trade-Offs und die Kostenbeeinflussbarkeit im Zeitverlauf thematisiert. Darauf aufbauend befasst sich die Arbeit mit den Zielen des Life Cycle Costings, sowie dessen Methoden und einer kritischen Würdigung. Der Methodische Ansatz verfolgt neben Dynamischen Investitionsrechnungsmethoden auch Deckungsbeitragsrechnungsbasierte Methoden, sowie Methoden zur Abschätzung bzw. Prognose von Kosten und zur Eingrenzung der Unsicherheit in Form von Sensitivitätsanalysen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung und Gang der Untersuchung

2. Grundlagen der Thematik

2.1 Life Cycle – Integrierter Produktlebenszyklus aus Produzentensicht

2.2 Life Cycle Costing

3. Ziele des Life Cycle Costings

4. Methoden des Life Cycle Costings

4.1 Abschätzung von Kosten

4.2 Dynamische Investitionsrechnung

4.2.1 Kapitalwertmethode

4.2.2 Interne Zinsfußmethode

4.2.3 Annuitätenmethode

4.2.4 Dynamische Amortisationszeit

4.3 Deckungsbeitragsrechnungsbasierte Methoden

4.3.1 Life Cycle Costing auf Basis der Grenzplan- und Deckungsbeitragsrechnung

4.3.2 Life Cycle Costing auf Basis der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung

4.3.2.1 Deckungsanalyse

4.3.2.2 Break-even-Analyse mit alternativen Planwerten

4.3.2.3 Analyse der Kosten- und Erlösfestlegung

4.4 Sensitivitätsanalysen für die Gefahren der Unsicherheit

5. Kritische Würdigung des Life Cycle Costing

6. Abschlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Verfahren des Life Cycle Costing als Instrument des strategischen Kostenmanagements, um die Wirtschaftlichkeit von Produkten über deren gesamten Lebenszyklus hinweg zu analysieren und zu steuern. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Eignung der verschiedenen Methoden des Life Cycle Costing, die Komplexität der Kostenverläufe abzubilden und strategische Entscheidungsbedarfe frühzeitig zu identifizieren.

  • Integrierte Betrachtung von Produktlebenszyklen (Entstehung, Markt, Nachsorge)
  • Methodische Ansätze: Dynamische Investitionsrechnung vs. Deckungsbeitragsrechnung
  • Frühzeitige Beeinflussbarkeit von Kosten ("Trade-offs")
  • Kritische Würdigung von Annahmen und Praxisrelevanz
  • Umgang mit Unsicherheiten durch Sensitivitätsanalysen

Auszug aus dem Buch

4.2 Dynamische Investitionsrechnung

Aufgrund der Ausrichtung auf Erlöse und Kosten, während des gesamten Lebenszyklus, ist eine Periodisierung der einzelnen Zahlungen nicht erforderlich, da wegen der Betrachtung der gesamten Lebensdauer alle Zahlungen zeitpunktgenau in die Rechnung einfließen können. Für den Kauf, einer für die Produktion benötigten, Maschine ist beispielsweise der Auszahlungszeitpunkt relevant. Eine Periodisierung der Anschaffungsauszahlungen als Abschreibung über die Nutzungsdauer würde stören. Zudem muss der Präferenz für frühzeitige Einzahlungsüberschüsse Rechnung getragen werden, in dem man auf unterschiedliche Zeitpunkte fallende Zahlungen auf einen gemeinsamen Beobachtungszeitpunkt zu- oder abzinst. Im Hinblick auf diese gestellten Anforderungen sind Methoden der dynamischen Investitionsrechnung denen der statischen Investitionsrechnung vorzuziehen.

Die wichtigsten Methoden einer solchen dynamischen Investitionsrechnung werden im Folgenden erläutert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung und Gang der Untersuchung: Einführung in das Thema, die Relevanz des strategischen Kostenmanagements bei verkürzten Produktlebenszyklen und der Aufbau der Seminararbeit.

2. Grundlagen der Thematik: Definition des integrierten Produktlebenszyklus aus Produzentensicht und Erläuterung der theoretischen Grundlagen des Life Cycle Costing.

3. Ziele des Life Cycle Costings: Erläuterung der vier Hauptfunktionen: Abbildung, Prognose, Erklärung und Gestaltung zur Unterstützung der Unternehmensführung.

4. Methoden des Life Cycle Costings: Detaillierte Darstellung verschiedener methodischer Ansätze, insbesondere dynamischer Investitionsrechnungsverfahren sowie deckungsbeitragsorientierter Modelle.

5. Kritische Würdigung des Life Cycle Costing: Analyse der praktischen und theoretischen Probleme, wie die Zuordnung von Gemeinkosten und die Unsicherheit zukunftsbezogener Daten.

6. Abschlussbemerkungen: Zusammenfassende Einschätzung der Anwendbarkeit des Life Cycle Costing als Methodensammlung und Notwendigkeit interdisziplinärer Datenbasen.

Schlüsselwörter

Life Cycle Costing, Strategisches Kostenmanagement, Produktlebenszyklus, Dynamische Investitionsrechnung, Kapitalwertmethode, Deckungsbeitragsrechnung, Kostenbeeinflussung, Sensitivitätsanalyse, Gemeinkosten, Produktrentabilität, Unternehmensführung, Kostensenkung, Investitionsrechnung, Wirtschaftsplanung, Kostenanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konzept des Life Cycle Costing als strategisches Werkzeug zur ganzheitlichen Planung und Steuerung der Kosten und Erlöse eines Produkts über dessen gesamte Lebensdauer.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des Produktlebenszyklus, die methodischen Ansätze zur Kostenberechnung (dynamisch vs. deckungsbeitragsbasiert) sowie die kritische Reflexion des Verfahrens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Eignung und Anwendungsmöglichkeiten des Life Cycle Costing zur Optimierung der Produktrentabilität und zur strategischen Entscheidungsfindung darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und kritische Literaturanalyse verschiedener investitionstheoretischer sowie kostenrechnerischer Ansätze vorgenommen, ergänzt durch grafische Darstellungen zur Veranschaulichung der Kostenverläufe.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Herleitung des Life Cycle Costing, eine detaillierte Gegenüberstellung von Investitionsrechnung und Deckungsbeitragsrechnung sowie die Analyse von Unsicherheitsfaktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Life Cycle Costing, strategisches Kostenmanagement, Produktlebenszyklus, dynamische Investitionsrechnung und Kostenbeeinflussbarkeit.

Wie unterscheidet sich die dynamische Investitionsrechnung von traditionellen Verfahren?

Im Gegensatz zu periodenbezogenen Verfahren berücksichtigt die dynamische Investitionsrechnung den Zeitwert des Geldes durch Diskontierung und betrachtet Zahlungsströme über den gesamten Lebenszyklus hinweg.

Welche Kritik übt der Autor an der deckungsbeitragsorientierten Methode?

Der Autor kritisiert insbesondere das Fehlen einer Diskontierung (Zinseffekte) und die teilweise mangelnde Aussagekraft in Bezug auf einen echten Vorteilhaftigkeitsvergleich von Investitionsalternativen.

Warum ist die "frühzeitige" Anwendung des Life Cycle Costing so entscheidend?

In der Entwicklungsphase sind die Kosten noch hochgradig beeinflussbar, während die Kostenbindung mit Fortschreiten des Lebenszyklus zunimmt, was spätere Korrekturen erschwert oder verteuert.

Excerpt out of 28 pages  - scroll top

Details

Title
Life Cycle Costing. Ziele, Methodik und Probleme
College
Technical University of Darmstadt
Grade
1,7
Author
Daniel Hanssmann (Author)
Publication Year
2010
Pages
28
Catalog Number
V146038
ISBN (eBook)
9783640569526
ISBN (Book)
9783640570140
Language
German
Tags
Life Cycle Costing LCC Lebenszyklusrechnung Lebenszykluskostenrechnung Strategisches Kostenmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Hanssmann (Author), 2010, Life Cycle Costing. Ziele, Methodik und Probleme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146038
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  28  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint