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Die Steintransportbahn von Kandern nach Malsburg-Marzell

Título: Die Steintransportbahn von Kandern nach Malsburg-Marzell

Trabajo Universitario , 2010 , 99 Páginas

Autor:in: Michael Kopfmann (Autor)

Historia de Alemania - 1848, Imperio alemán, Imperialismo
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[...] An diese kleine 900 mm breite Schmalspurbahn, können sich heute nur noch wenige erinnern. Auch sichtbare Spuren von Gleisanlagen und anderen Baulichkeiten, sind gegenwärtig fast keine mehr aufzufinden.
Es ist angebracht, die Nachwelt zum 100-jährigen Geburtstag mit einer Aufarbeitung der Geschichte an diese Schmalspurbahn zu erinnern. Auch ist die kleinen „Steinförderbahn“ wegen ihre Spurbreite ein Unikat in der badischen Eisenbahngeschichte geblieben. In ganz Baden wurde noch nie eine Schmalspurbahn in der Spurbreite von 900 mm als feste Anlage gebaut. Sie weicht damit von der in Baden üblichen Schmalspurbreite von 1000 mm ab. Die 900 mm Spur wurde hauptsächlich auf Baustellen zum Bau von Normalspurbahnen oder anderen großen Bauprojekten provisorisch angelegt und nach Vollendung der Arbeiten wieder abgebaut. Auch hat diese Bahn nichts mit den anderen Eisenbahngesellschaften für Klein- oder Schmalspurbahnen in Baden, dem benachbarten Elsass sowie der Schweiz, weder organisatorisch noch betrieblich gemein. Sie ist eine unabhängige private Förderbahn der Steinbruchunternehmer im hinteren Kandertal gewesen, die nur mit der Kandertalbahn in Verbindung zu bringen ist. Wäre die Kandertalbahn nicht schon gewesen, hätte es diese kleine Steinbahn nie gegeben. Da sie für den öffentlichen Verkehr nicht zur Verfügung stand, wurde sie weder in einem Verkehrsatlas verzeichnet noch in irgendeinem Kursbuch aufgeführt.

Wie in den meisten Nachforschungen auch war es wieder einmal schwer und sehr zeitaufwendig, geeignete Unterlagen zur informativen Darstellung der Geschichte dieser „Steinförderbahn“ zu finden. Wie bereits erwähnt handelt es sich nur um eine kleine Privatbahn, deren große Teile ihrer Unterlagen sich im Besitz der Eignerfirma befanden. Solche historisch interessanten Akten und Schriftdokumente wurden nach Jahren nicht mehr aufbewahrt und verschwanden im Nichts.
Ich versuchte alles was in den Archiven des Generallandesarchivs in Karlsruhe, Staatsarchiv Freiburg, den Gemeindenarchiven von Kandern und Malsburg - Marzell aufzufinden war, zu sammeln. Nach der Auswertung der Unterlagen konnte ich einen Lebenslauf über diese kleine Eisenbahn schreiben. Der Werdegang und das zwölfjährige Bestehen dieser Bahn werden im folgenden Text ausführlich dokumentiert. [...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Eine kleine Ortskunde

Vom ersten Gedanken bis zum Bau der Steinbahn Malsburg - Marzell

Der Bau der Bahn und die nächsten Schwierigkeiten

Die ersten Betriebsjahre

Die Thielesche Zeit

Die Streckenbeschreibung von Kandern nach Malsburg - Marzell

Die Klärung der Spurfrage

Der Fuhrpark

Die Lokomotivführer

Die Lokomotiven

Der Personenwagen

Die Güterwagen

Das Fahrzeug nach der Eisenbahn

Der Weitertransport der Gesteinsprodukte auf der Normalspurbahn und die Betriebsstatistik

Daten in der Übersicht

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dokumentiert die historische Entwicklung, den Betrieb und die letztendliche Stilllegung der privaten Schmalspurbahn zwischen Kandern und Malsburg-Marzell, die primär dem Transport von Gesteinsprodukten diente. Im Zentrum steht die Untersuchung, wie wirtschaftliche Notwendigkeiten und lokale Industriebedürfnisse die Entstehung dieser technischen Besonderheit im Schwarzwald vorantrieben.

  • Wirtschaftliche Bedeutung der Steinbrüche im hinteren Kandertal
  • Herausforderungen beim Bau und Betrieb einer Schmalspurbahn mit 900 mm Spurbreite
  • Konfliktlinien zwischen industriellem Fortschritt und öffentlichem Interesse
  • Technische Details zu Lokomotiven, Fuhrpark und Gleisanlagen
  • Verkehrsstatistiken und der Übergang zum motorisierten Transport

Auszug aus dem Buch

Die Klärung der Spurfrage

Die Baubeschreibung von 1903, sowie alle anderen Vorgaben, haben keine bestimmte Spurbreite verlangt. Nur das verzeichnete Lichtraumprofil gibt Auskunft darüber, dass es sich um eine Schmalspurbahn handeln müsse. Auch die örtlichen Verhältnisse ließen ohne größere Umbauarbeiten keine andere Wahl als eine schmalspurige Eisenbahn zu. Warum man sich bei dieser kostengünstigen Variante gerade auf die seltene Spur mit 900 mm entschied, kann nur vermutet werden.

Die von mir am Bauhof von Malsburg vom 05.07.2005 gefundene Schiene, die eindeutig als eine Originalschiene der Steinbahn identifiziert werden kann (der Schienentyp wurde in der Baubeschreibung genau beschrieben), gibt neue Spekulationen über die Einführung dieser wenig verbreiteten Spur für unsere Steinbahn wieder. Nach eingehender Untersuchung habe ich festgestellt, dass es sich um eine Schiene der Neuenkirchner Stahlwerke „GEBR. Stumm“ aus dem Saarland handelt. Diese Schiene hat den Produktionsvermerk von 1897, also wurde sie genau 10 Jahre vor dem Bau unserer Bahn produziert. Die starke Abnutzung des Schienenkopfes beweist, dass diese Schiene vor dem Einbau auf unserer Steinbahn bei einer anderen Schmalspurstrecke verlegt sein musste. Zu dieser Zeit, um die Jahrhundertwende herum, wurde auf vielen stark befahrenen Schmalspurbahnen in Deutschland ein stärkerer Schienentyp als dieser benötigt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Überblicksartige Einführung in das kurzzeitige Bestehen der Steintransportbahn und ihre wirtschaftliche Bedeutung für das Kandertal.

Eine kleine Ortskunde: Geologischer und historischer Hintergrund der Region Kandern sowie die Besiedlungsgeschichte des hinteren Kandertals.

Vom ersten Gedanken bis zum Bau der Steinbahn Malsburg - Marzell: Dokumentation der langwierigen Planungsprozesse, der Finanzierungsfragen und der regulatorischen Hürden.

Der Bau der Bahn und die nächsten Schwierigkeiten: Schilderung der praktischen Bauarbeiten und der rechtlichen Auseinandersetzungen mit Anwohnern und Behörden.

Die ersten Betriebsjahre: Beschreibung der Inbetriebnahme und der betrieblichen Eingliederung in das System der Kandertalbahn.

Die Thielesche Zeit: Darstellung der unternehmerischen Phase unter der Leitung der Gebrüder Thiele und der damit verbundenen neuen Betriebsabschnitte.

Die Streckenbeschreibung von Kandern nach Malsburg - Marzell: Detaillierte geografische und infrastrukturelle Routenführung der Bahnstrecke.

Die Klärung der Spurfrage: Untersuchung der technischen Besonderheit der 900 mm Spurbreite anhand archäologischer Schienenfunde.

Der Fuhrpark: Detaillierte Auflistung und Analyse der Lokomotiven und Waggons sowie deren technischer Spezifikationen.

Der Weitertransport der Gesteinsprodukte auf der Normalspurbahn und die Betriebsstatistik: Analyse der Transportvolumina und der operativen Abläufe an der Umladestelle.

Daten in der Übersicht: Zusammenfassende tabellarische Auflistung technischer und historischer Eckdaten der Strecke.

Schlüsselwörter

Steintransportbahn, Kandertal, Schmalspurbahn, Malsburg, Marzell, Steinbruch, Granit, Industriebahn, Kandertalbahn, 900 mm Spurbreite, Industriegeschichte, Transportwesen, Wirtschaftsgeschichte, Dampflokomotive, Güterverkehr.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Das Buch dokumentiert die Geschichte und den operativen Betrieb der privaten Steintransportbahn, die zwischen 1907 und 1919 im Kandertal Gesteinsprodukte aus den Steinbrüchen zum Bahnhof Kandern beförderte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die industrielle Entwicklung des Kandertals, die technischen Spezifikationen einer seltenen 900-mm-Schmalspurstrecke sowie die bürokratischen und gesellschaftlichen Herausforderungen beim Betrieb einer solchen Privatbahn.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Aufarbeitung der vergessenen Geschichte dieses lokalen Unikats in der badischen Eisenbahngeschichte anlässlich des 100-jährigen Jubiläums.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine tiefgehende Archivrecherche, die Auswertung zeitgenössischer Schriftdokumente, Baubeschreibungen, polizeilicher Protokolle und die Analyse technischer Überreste.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die chronologische Abfolge von der Planung über den Bau, die betrieblichen Phasen (inklusive der "Thieleschen Zeit") bis hin zur Einstellung des Betriebs und dem anschließenden Übergang auf den LKW-Transport.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Steintransportbahn, Schmalspurbahn, 900 mm Spurbreite, Granitabbau, Kandertalbahn und Industriegeschichte.

Warum war die 900-mm-Spur so ungewöhnlich?

Die 900-mm-Spur war eine seltene Ausnahme, da in Baden üblicherweise 1000 mm als Schmalspurmaß gewählt wurden; die 900 mm kamen in der Region sonst nur bei temporären Baustellenanlagen vor.

Wie wurde das Problem des Transports mit Pferdefuhrwerken gelöst?

Durch die Einführung der Bahn konnten die schweren Steinfrachten von der Straße auf die Schiene verlagert werden, was die straßenzerstörenden Fuhrwerke überflüssig machte und die wirtschaftliche Effizienz der Steinbrüche steigerte.

Warum durften keine Personen befördert werden?

Der Personentransport war aus Sicherheitsgründen und fehlender technischer Zulassung sowie vorschriftsmäßiger Ausrüstung der Fahrzeuge durch die Behörden offiziell untersagt, wurde jedoch im Volksmund durch illegale Mitfahrten auf Güterwagen umgangen.

Final del extracto de 99 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Steintransportbahn von Kandern nach Malsburg-Marzell
Autor
Michael Kopfmann (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
99
No. de catálogo
V146050
ISBN (Ebook)
9783640556090
ISBN (Libro)
9783640555475
Idioma
Alemán
Etiqueta
Eisenbahn Schmalspurbahn Industriebahn Straßenbahn 900 mm Spur Nebenbahn Kandern Kleinbahn Malsburg- Marzell
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Michael Kopfmann (Autor), 2010, Die Steintransportbahn von Kandern nach Malsburg-Marzell, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146050
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