Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Education - Reading Instruction

Entwicklung der Schreib- und Erzählkompetenzen bei Kindern. Eine detaillierte Analyse

Title: Entwicklung der Schreib- und Erzählkompetenzen bei Kindern. Eine detaillierte Analyse

Term Paper , 2019 , 23 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Education - Reading Instruction
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Hausarbeit zielt darauf ab, Methoden und Modelle zu identifizieren, mit denen die Entwicklung schriftlicher Erzählkompetenzen bei Kindern, insbesondere im Grundschulalter, ermittelt und gefördert werden kann. Durch die Analyse von Erzählungen der Schüler Adrian und Maik über drei Schuljahre hinweg wird untersucht, wie sich deren Fähigkeiten entwickeln und welche pädagogischen Ansätze effektiv zur Unterstützung ihres Lernprozesses eingesetzt werden können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Aspekte

2.1 Erzählstruktur nach Labov und Waletzky

2.2 Stufenmodelle

2.3 Schreibkompetenzen

3. Analyse

3.1 Adrian 2.Klasse

3.2 Adrian 3. Klasse:

3.3 Adrian 4. Klasse:

3.4 Maik 2. Klasse:

3.5 Maik 3. Klasse:

3.6 Maik 4. Klasse:

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Sprachdatenanalyse

Diese Arbeit untersucht, wie sich die schriftliche Erzählkompetenz von Grundschülern über den Verlauf der Klassenstufen zwei bis vier entwickelt, wobei die individuelle Kompetenzentwicklung anhand von Erzählungen zu einem standardisierten Bildimpuls analysiert wird.

  • Erfassung des individuellen Entwicklungsstandes schriftlicher Erzählkompetenzen
  • Anwendung theoretischer Erzählstrukturmodelle (nach Labov/Waletzky sowie Stufenmodelle)
  • Vergleichende Analyse der Texte zweier Schüler (Adrian und Maik) über drei Schuljahre
  • Betrachtung von Schreibkompetenzen nach produkt- und prozessorientierten Ansätzen

Auszug aus dem Buch

Theoretische Aspekte

Das Erzählen wird von Becker als „[...] ein spezifisch strukturierter abgegrenzter Teil des Diskurses oder auch eine kohärente Ereignisfolge mit mindestens einem Element der Diskontinuität oder Ungewöhnlichkeit“ (Becker 2009; zit. n. Hochstadt/ Krafft/ Olsen 2015: 34f.) definiert. Das „Erzählen im engeren Sinne“ (ebd.), welches eine große Nähe zum literarischen Erzählen aufweist, definiert sich laut Becker dadurch, dass es „monologisch, diskursiv isoliert, kohärent, temporal und kausal klar organisiert“ und literal markiert ist. Außerdem enthält es immer einen Erwartungsbruch (ebd.). In diesen Zitaten wird besonders ein zentrales Merkmal einer Erzählung angesprochen: die Kohärenz ihrer Ereignisse. Die Kohärenz beschreibt einen inhaltlichen Zusammenhang eines Textes, der zum Beispiel durch eine explizite Wiederaufnahme eines Referenzträgers hergestellt wird (vgl. Brinker 2005: 27). Unter Linguisten umstritten und von Brinker nicht genutzt, ist die Unterscheidung zwischen Kohärenz und Kohäsion. Die Kohäsion nämlich beschreibt der Zusammenhang, der innerhalb eines Textes an der Textoberfläche, beispielsweise durch verknüpfende Konjunktionen hergestellt wird (vgl. Glück 2010: 339). Auf die Kohärenz der Erzählungen werde ich auch im Rahmen meiner Analyse eingehen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Heterogenität in Grundschulklassen und betont die Notwendigkeit einer kompetenten Einschätzung der Schreibkompetenz von Schülerinnen und Schülern.

Theoretische Aspekte: Dieses Kapitel führt in die wissenschaftlichen Grundlagen des Erzählens ein, insbesondere durch das Modell der Erzählstruktur nach Labov und Waletzky sowie verschiedene Stufenmodelle zur Entwicklung von Erzählkompetenz.

Analyse: Dieser Hauptteil widmet sich der konkreten Untersuchung der Erzähltexte von zwei Schülern über drei Klassenstufen hinweg, wobei individuelle Fortschritte und Verläufe analysiert werden.

Fazit: Das Fazit fasst die individuellen Entwicklungen der Schüler zusammen und reflektiert über die Eignung der angewandten Analysemethoden für die schulpraktische Anwendung.

Schlüsselwörter

Erzählkompetenz, Schriftliche Erzählung, Grundschule, Schreibkompetenz, Narratologie, Labov und Waletzky, Sprachdatenanalyse, Kohärenz, Kohäsion, Stufenmodell, Entwicklungsverlauf, Textproduktion, Bildimpuls, Schülertexterstellung, Deutschunterricht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der schriftlichen Erzählkompetenz von Grundschulkindern und wie diese Lehrkräfte systematisch durch Sprachdatenanalysen ermitteln können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung von Erzählstrukturen, der Erwerb von Schreibkompetenzen im Grundschulalter und die praktische Anwendung von Analysekriterien auf Schülertexte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie Entwicklungen der schriftlichen Erzählkompetenz eines Kindes ermittelt werden können, indem die Texte zweier Schüler über drei Schuljahre hinweg exemplarisch betrachtet werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt deskriptive Sprachdatenanalysen basierend auf den Erzählstrukturmodellen von Labov und Waletzky sowie verschiedenen ontogenetischen Stufenmodellen der Schreib- und Erzählkompetenz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die tabellarische und qualitative Analyse der Erzählungen von Adrian und Maik in der zweiten, dritten und vierten Klasse anhand der theoretischen Kategorien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Kernbegriffe sind Erzählkompetenz, Schreibentwicklung, Grundschule, Kohärenz, Textstrukturanalyse und individuelle Lernverläufe.

Wie unterscheiden sich die Erzählungen der Schüler Adrian und Maik in der vierten Klasse?

Während Adrian seine Erzählung aus einer konsequenten Er-Perspektive verfasst und Elemente der vierten Stufe zeigt, nutzt Maik weiterhin Präsens, zeigt aber eine deutliche Steigerung in Umfang, Adjektivgebrauch und erzählerischer Komplexität.

Warum ist das "Einordnen in Strukturstufen" laut dem Autor schwierig?

Der Autor stellt fest, dass Kinder in der Praxis selten alle Kriterien einer einzigen Stufe gleichzeitig erfüllen und daher eine starre Kategorisierung der komplexen Entwicklung oft nicht gerecht wird.

Welche Rolle spielen Kohäsionsmittel in den Analysen?

Kohäsionsmittel werden als wichtige Indikatoren für die zunehmende Literalität und die Fähigkeit der Kinder gesehen, inhaltliche Zusammenhänge durch anaphorische Referenzen und Artikelgebrauch herzustellen.

Excerpt out of 23 pages  - scroll top

Details

Title
Entwicklung der Schreib- und Erzählkompetenzen bei Kindern. Eine detaillierte Analyse
College
University of Flensburg  (Germanistik)
Course
Sprachliches Handeln von Kindern (für Primarstufe)
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
23
Catalog Number
V1462308
ISBN (PDF)
9783389007693
ISBN (Book)
9783389007709
Language
German
Tags
Erzählkompetenz, Schreibkompetenz, Primarstufe, Lingusitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Entwicklung der Schreib- und Erzählkompetenzen bei Kindern. Eine detaillierte Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1462308
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  23  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint