Im Jahr 1999 wurde wurde im Rahmen eines Seminars eine Studie zum Thema „Jugend und Religiosität“ an der Johannes Gutenberg Universität durchgeführt. Anhand der uns vorliegenden Ergebnisse dieser Studie werden wir nun einige Hypothesen, die im theoretischen Teil erläutert werden, untersuchen.
Als Hilfsmittel hierzu wurde das Windows NT - Statistikprogramm SPSS (Vers. 8.0) verwendet. Für den sinnvollen Umgang mit dem vorliegenden Bericht werden Grundkenntisse im Umgang mit SPSS 8.0 vorausgesetzt. Es werden Tabellen und Abkürzungen in Spalten und Zeilenbeschriftung direkt aus dem SPSS 8.0 Viewer übernommen.
Um die Voraussetzungen der Studie zu klären dient der erste, theoretische Teil dieses Forschungsberichtes. Er stellt die entsprechenden Studien zu den Themen ,,Religiosität", ,,Selbstkonzept" und ,,Probleme Jugendlicher" soweit wie relevant vor, die in Form von Skalen und Items Einzug in den Fragebogen von Herrn T. Badawia gehalten haben.
Der Fragebogen, der als Grundlage dieser empirischen Studie diente, wurde von Herrn Tarek Badawia M.A. erstellt und ist ausschließlich zur Nachvollziehbarkeit der Items und wissenschaftlichen Vollständigkeit angegliedert. Eine hierüber hinausgehende Nutzung des Fragebogens ist nur mit Einverständnis von Herrn Tarek Badawia gestattet. Die Auswertung erfolgte mit SPSS 8.0.
Inhaltsverzeichnis
1. Theoretischer Teil
1.1 Religiosität
Hypothese 1
1.2 Selbstkonzept
Hypothese 2
Hypothese 3
Hypothese 4
Hypothese 5
1.3 Problemstellung- Problemfragebogen für Jugendliche
Hypothese 6
2.0 Datenanalyse
2.1 Hypothese 1
2.2 Hypothese 2
2.3 Hypothese 3
2.4 Hypothese 4
2.5 Hypothese 5
2.6 Hypothese 6
3.0 Zusammenfassung und Schlußkommentar
4.0 Anhang
Fragebogen „Jugend und Religiosität“
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht mittels einer empirischen Studie den Zusammenhang zwischen religiöser Erziehung, dem Selbstkonzept von Jugendlichen und deren Lebenseinstellung. Ziel ist es, durch die Analyse erhobener Daten Hypothesen zu überprüfen, die den Einfluss von Religion auf Wertesysteme, Zukunftsängste und die Bewältigung von Alltagsproblemen beleuchten.
- Analyse der Bedeutung von Religiosität in der Jugendphase
- Untersuchung von Selbstkonzepten und deren Konsistenz
- Einfluss religiöser Erziehung auf die Herausbildung von Wertesystemen
- Statistische Auswertung von Problemfragebögen Jugendlicher mittels SPSS
Auszug aus dem Buch
1.1 Religiosität
In den „Trierer psychologischen Berichten“ (Band 15, 1988, Heft 6) wurde von Peter Becker und Sabine Weißer in Zusammenarbeit mit dem Bischöflichen Generalvikariat ein Fragebogen zum Thema Religiosität entwickelt, der zu einer genaueren Bestimmung von Erkennungsmerkmalen für Religiosität führen sollte. Er umfaßte insgesamt 139 Items. Insbesondere sollte ein möglicher Zusammenhang von Religiosität und seelischer Gesundheit mit Hilfe des Trierer Persönlichkeitsfragebogens (TPF) untersucht werden. Da das Ergebnis jedoch keinen signifikanten Zusammenhang deutlich werden ließ, soll der TPF an dieser Stelle nicht näher dargestellt werden.
Der Fragebogen zur Religiosität wurde in 19 Inhaltsbereiche unterteilt: (1) Persönliche Bedeutung der Religion (10 Items), (2) Religiöses Wissen (9 Items), (3) Religiöse Erziehung (5 Items), (4) Religiöse Gefühle (5 Items), (5) Religiöse Vorbilder (5 Items), (6) Religiöse Autorität (3 Items), (7) Zehn Gebote (4 Items), (8) Gewissen (5 Items).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel liefert den theoretischen Rahmen, indem es bestehende Konzepte zu Religiosität, Selbstkonzept und jugendlichen Problemen vorstellt und die daraus abgeleiteten Hypothesen formuliert.
2.0 Datenanalyse: Hier erfolgt die statistische Auswertung der erhobenen Daten mittels SPSS, um die aufgestellten Hypothesen zu prüfen und Zusammenhänge zwischen den Variablen zu identifizieren.
3.0 Zusammenfassung und Schlußkommentar: Dieses Kapitel reflektiert die Ergebnisse, bewertet die Validität der Hypothesen und diskutiert die Grenzen der durchgeführten Studie.
4.0 Anhang: Dieser Teil enthält den für die Untersuchung verwendeten Forschungsfragebogen sowie die zugrunde liegende Struktur zur Datenerhebung.
Schlüsselwörter
Religiosität, Selbstkonzept, Jugendliche, SPSS, statistische Auswertung, Werteindex, Problemfragebogen, Leistungsfähigkeit, Problembewältigung, empirische Sozialforschung, Erziehung, Persönlichkeitsfragebogen, Korrelationsanalyse, Jugendforschung, Fragebogenstudie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es grundsätzlich in dieser Arbeit?
Die Arbeit untersucht empirisch die Zusammenhänge zwischen religiöser Erziehung, der Ausprägung verschiedener Selbstkonzepte und der allgemeinen Lebenseinstellung von Jugendlichen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Arbeit fokussiert sich auf drei Hauptgebiete: die Religiosität des Individuums, die Struktur des Selbstkonzepts und die spezifischen Probleme Jugendlicher in ihrem Alltag.
Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?
Das Ziel ist die statistische Überprüfung von sechs aufgestellten Hypothesen, um zu klären, inwiefern religiöse Erziehung einen messbaren Einfluss auf das Wertesystem und die Zukunftsoptimistik von Jugendlichen hat.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es wird eine quantitative empirische Untersuchung durchgeführt. Die Daten wurden mittels eines strukturierten Fragebogens erhoben und anschließend mit der Statistiksoftware SPSS Version 8.0 ausgewertet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im theoretischen Teil werden relevante psychologische Skalen eingeführt; im Analyse-Teil werden diese Daten dann in Beziehung gesetzt, wobei Hypothesen mittels Chi-Quadrat-Tests und anderen statistischen Maßen geprüft werden.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Neben dem zentralen Begriff der Religiosität sind Selbstkonzept, statistische Signifikanz, jugendliche Lebenswelt und Werteorientierung entscheidend für das Verständnis der Arbeit.
Warum ist der Chi-Quadrat-Test bei einigen Hypothesen problematisch?
Die statistische Validität des Tests ist gefährdet, wenn die erwartete Häufigkeit in bestimmten Kreuztabellen-Feldern unter den Wert von fünf fällt, was eine Umkodierung oder Vorsicht bei der Interpretation erfordert.
Welche Rolle spielt das Frankfurter Selbstkonzeptinventar für den Forschungsbericht?
Es dient als methodisches Instrument, um verschiedene Dimensionen des Selbstbildes der befragten Jugendlichen, wie z.B. Leistungsfähigkeit oder Entscheidungsfreiheit, messbar zu machen.
- Arbeit zitieren
- Dipl.-Päd. Frank Stula (Autor:in), 1999, Jugendliche und Religion (empirische Untersuchung), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1463