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Die Relevanz des Coachings in der Bundeswehr. Maximierung der Resilienz und Bewältigung von Herausforderungen

Titel: Die Relevanz des Coachings in der Bundeswehr. Maximierung der Resilienz und Bewältigung von Herausforderungen

Hausarbeit , 2024 , 19 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Mandy Bauer (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit beleuchtet intensiv die entscheidende Rolle von Coaching in der Bundeswehr, um die mentale Widerstandsfähigkeit und Stressbewältigung der SoldatInnen zu verbessern. Durch eine gründliche Analyse verschiedener Coaching-Ansätze und deren Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Streitkräfte bietet sie wertvolle Einblicke für Ausbilder, Führungskräfte und alle Interessierten. Basierend auf aktuellen Erkenntnissen und Forschungsergebnissen liefert diese Arbeit fundierte Einsichten und praxisorientierte Empfehlungen für die Förderung der Resilienz in militärischen Einsätzen.

Die Fragestellung dieser Hausarbeit befasst sich mit der Frage, ob Coaching als effektives Instrument eingesetzt werden kann, um die psychische Widerstandsfähigkeit der SoldatInnen zu verbessern und sie bei der Stress- und Traumabewältigung zu unterstützen. Die folgende Hausarbeit besteht aus insgesamt sechs Kapiteln. Im anschließenden Kapitel 2 werden relevante Grundbegriffe, deren Merkmale und die besondere Bedeutung von Resilienz erläutert. Darüber hinaus wird untersucht, inwiefern sich traumatische Ereignisse auf SoldatInnen auswirken. Im Anschluss wird in Kapitel 3 die Rolle des Coachings bei der Stressbewältigung in der Bundeswehr untersucht. Hierbei werden Theorien und Modelle der Resilienzentwicklung und Stressbewältigung näher betrachtet. Des Weiteren werden auch Coaching-Programme zur Prävention und Nachsorge näher beschrieben. Gewonnene Erkenntnisse werden schließlich in Kapitel 4 zusammengefasst und durch eine Diskussion in Kapitel 5 differenziert bewertet. Ein abschließendes Fazit liefert Kapitel 6 durch eine Einordnung der Relevanz des Coachings bei der Förderung von Resilienz und Stressbewältigung in der Bundeswehr.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Resilienz in der Bundeswehr

2.1 Definition und Merkmale von Resilienz in der Bundeswehr

2.2 Bedeutung von Resilienz für SoldatInnen

2.3 Traumatische Ereignisse und ihre Folgen

2.4 Auswirkungen auf SoldatInnen

3 Stressbewältigung durch Coaching in der Bundeswehr

3.1 Theorien und Modelle der Resilienzentwicklung und Stressbewältigung in der Bundeswehr

3.2 Rolle von Coaching in der Bundeswehr

3.3 Coaching-Programme zur Prävention und Nachsorge

3.3.1 Präventionsprogramme

3.3.2 Nachsorgeprogramme

4 Ergebnisse

5 Diskussion

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Wirksamkeit von Coaching als Instrument zur Stärkung der Resilienz von SoldatInnen der Bundeswehr im Kontext von Stressbewältigung. Dabei wird analysiert, inwieweit Coachingpräventiv und zur Nachsorge bei herausfordernden Einsätzen beitragen kann und wie psychische Belastbarkeit durch zielgerichtete Maßnahmen maximiert wird.

  • Methoden der Resilienzstärkung im militärischen Kontext
  • Analyse von Stressfaktoren und Traumata durch Auslandseinsätze
  • Implementierung von Coaching-Programmen (z.B. FMO, SPC)
  • Die Rolle von Präventions- und Nachsorgeprogrammen
  • Psychologische Unterstützung durch den Psychologischen Dienst

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition und Merkmale von Resilienz in der Bundeswehr

Die Bundeswehr erklärt Resilienz als Strapazier- bzw. Widerstandsfähigkeit eines Individuums. Hierbei handelt es sich um Fähigkeiten einer Person, schwierige Situationen und Probleme zu lösen, ohne Beeinträchtigung der psychischen Gesundheit. Einhergehend mit guter Resilienz ist ein gestärktes Herauskommen aus solchen Situationen. Unter dem Begriff „Resilienz“ versteht die Bundeswehr zudem die Fähigkeit, flexibel auf unerwartete Situationen zu reagieren und trotz möglicher Hindernisse nicht aufzugeben. (Franke & Nawrat, 2023) Oberst i. G. Franke betrachtet Resilienz als den zentralen Aspekt des militärischen Denkens und Handels sowie als grundlegende Voraussetzung, um in Gefechtssituationen und unvorhersehbaren Situationen erfolgreich zu sein. Dabei spielte laut Franke vor allem die psychische und physische Belastbarkeit eine wichtige Rolle. Oberst Nawrat sieht darüber hinaus in Resilienz eine mentale Fähigkeit, die relevant für die Durchsetzungsfähigkeit, das Durchhaltevermögen und die Leistungsfähigkeit sei. Hierzu gehöre insbesondere der schnelle Umgang mit Rückschlägen. (Franke & Nawrat, 2023) Laut Franke müsse allerdings zwischen der Resilienz der Bundeswehr und der einzelnen SoldatInnen unterschieden werden. Für die Bundeswehr bedeute dies die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte bzgl. effizienter Führung und starker Reserve, wohingegen es für jedes Individuum um die psychische und physische Vorbereitung bzgl. des Einsatzes ginge. Zudem sind beide Offiziere der Überzeugung, dass Resilienz als individuelle Eigenschaft erlernbar bzw. verbesserbar sei. Dies könne laut Oberst Nawrat vor allem durch eine realitätsnahe Ausbildung gefördert werden. (Franke & Nawrat, 2023)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz von Resilienz durch militärische Konflikte und definiert das Ziel, Coaching als Instrument zur Stressbewältigung zu bewerten.

2 Resilienz in der Bundeswehr: Dieses Kapitel definiert Resilienz im militärischen Kontext, erläutert die Bedeutung für SoldatInnen und untersucht die Auswirkungen traumatischer Ereignisse.

3 Stressbewältigung durch Coaching in der Bundeswehr: Hier werden Modelle der Resilienzentwicklung vorgestellt sowie spezifische Coaching-Programme (Prävention und Nachsorge) detailliert beschrieben.

4 Ergebnisse: Die Ergebnisse fassen den aktuellen Kenntnisstand zusammen und bewerten Coaching-Maßnahmen sowie die Rolle des Psychologischen Dienstes.

5 Diskussion: Die Diskussion reflektiert die Effektivität und Implementierung von Coaching-Programmen kritisch und verdeutlicht Forschungsbedarfe.

6 Fazit: Das Fazit resümiert, dass Coaching einen wertvollen Beitrag zur Resilienzstärkung leistet, jedoch die kontinuierliche Evaluation und Ausweitung der Angebote entscheidend bleibt.

Schlüsselwörter

Resilienz, Bundeswehr, Coaching, Stressbewältigung, Einsatzvorbereitung, PTBS, Prävention, Nachsorge, Psychische Gesundheit, Führungskultur, FMO, SPC, Mentale Fitness, Krisenmanagement, Trauma

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Wirksamkeit von Coaching-Programmen innerhalb der Bundeswehr zur Steigerung der psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) von SoldatInnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Resilienz, den Auswirkungen von Auslandseinsätzen und Kampfhandlungen auf die Psyche sowie verschiedenen Coaching-Modellen und Präventionsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Bewertung, ob Coaching als effektives Instrument eingesetzt werden kann, um SoldatInnen bei der Stress- und Traumaverarbeitung zu unterstützen und ihre psychische Belastbarkeit zu erhöhen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Studien, Leitlinien der Bundeswehr und psychologischer Standards in der Stressbewältigung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Modelle der Resilienz, detaillierte Coaching-Programme (z.B. Performance Coaching for Special Forces) sowie Angebote zur psychologischen Nachsorge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Resilienz, Coaching, Bundeswehr, Stressbewältigung, Einsatzvorbereitung, Traumaprävention und psychische Gesundheit.

Welche spezifische Rolle spielt der Psychologische Dienst?

Der Psychologische Dienst agiert als zentraler Träger für die Ausbildung, Beratung und Krisenintervention und stellt sicher, dass SoldatInnen in allen Phasen des Einsatzes unterstützt werden.

Was zeichnet das "SpitzenPersonalCoaching" (SPC) aus?

Das SPC bietet Führungskräften eine individuelle, durch Tandem-Coaches (intern und extern) begleitete Unterstützung, um die Professionalität und Selbsterkenntnis kontinuierlich zu fördern.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Prävention und Nachsorge wichtig?

Prävention bereitet präventiv auf Belastungen vor, während die Nachsorge (z.B. durch Psychotraumatologie-Maßnahmen) der Heilung und Wiedereingliederung nach traumatischen Erfahrungen dient.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Relevanz des Coachings in der Bundeswehr. Maximierung der Resilienz und Bewältigung von Herausforderungen
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Veranstaltung
Organisationspsychologie
Note
2,0
Autor
Mandy Bauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
19
Katalognummer
V1465197
ISBN (PDF)
9783389011690
ISBN (Buch)
9783389011706
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bundeswehr Coaching Bundeswehr Coaching Resilienz Resilienzförderung Bewältigung PTBS Organisationspsychologie Coaching-Ansätze Coaching-Ansätze in der Bundeswehr
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mandy Bauer (Autor:in), 2024, Die Relevanz des Coachings in der Bundeswehr. Maximierung der Resilienz und Bewältigung von Herausforderungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1465197
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Leseprobe aus  19  Seiten
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