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Die Vorteilhaftigkeit privater und gewerblicher Vermögensverwaltung in Personen- und Kapitalgesellschaften

Title: Die Vorteilhaftigkeit privater und gewerblicher Vermögensverwaltung in Personen- und Kapitalgesellschaften

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 34 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Steffen Bosch (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Der folgende Beitrag vergleicht Finanzinvestitionen im privaten und betrieblichen Bereich, die unter der unsystematischen Besteuerung der aktuellen Rechtslage unterschiedliche steuerliche Auswirkungen auf die optimale Gestaltung einer Kapitalanlage haben. Die Vorteilhaftigkeit von Finanzinvestitionen durch eine Personengesellschaft, wird mit einer Finanzinvestition durch eine Kapitalgesellschaft verglichen, um die verschiedenen Belastungswirkungen der Ertragsbesteuerung herauszufiltern. Zur vollständigen Beurteilung der alternativen Formen von Kapitalanlagen, werden im folgenden Abschnitt zunächst die relevanten steuerlichen Regelungen erläutert, um den folgenden Ausführungen der Vorteilhaftigkeitsüberlegungen eine steuerrechtliche Grundlage zu geben.

Die Vorteilhaftigkeit bei privater und gewerblicher Kapitalanlage wird mithilfe eines detaillierten Steuerbelastungsvergleich in Anlehnung an Gratz (2008) und Hechtner / Hundsdorfer (2009) unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtslage durchgeführt. Verglichen wird die effektive Steuerbelastung bei Eigen- und Fremdfinanzierung im Privatbereich, mit der Finanzanlage durch eine Kapitalgesellschaft bzw. einer Personengesellschaft. Das Entscheidungskriterium des Endvermögens nach Steuern bzw. die effektive Steuerbelastung, stellen beim folgenden Alternativenvergleich ein steuerliches Suboptimierungsproblem dar. Anhand eines Fallbeispiels werden die Steuerwirkungen, die durch die “Steuersatzspreizung”18 des gesonderten Steuertarifs der Abgeltungsteuer entstehen, aufgezeigt. Im vierten Abschnitt werden die Gestaltungsmöglichkeiten für Kapitalanlagen diskutiert, die bei entsprechendem Anteil an Fremdfinanzierungskosten im Privatvermögen diskriminiert werden. Der Bericht endet mit einer abschließenden Zusammenfassung.

Excerpt


Struktur des Inhaltsverzeichnisses

1 Problemstellung

2 Steuerliche Behandlung von Finanzinvestitionen in Deutschland

3 Vorteilhaftigkeit von Finanzinvestitionen bei privater und gewerblicher Vermögensverwaltung

3.1 Modellierung

3.1.1 Grundlagen, Modellbeschreibung

3.1.2 Annahmen

3.1.3 Fallbeispiel

3.2 Vorteilhaftigkeit bei Eigenfinanzierung

3.2.1 Personengesellschaft

3.2.1.1 Privater Investor

3.2.1.2 Gewerblicher Investor

3.2.1.3 Freiberufler

3.2.2 Kapitalgesellschaft

3.2.2.1 Privater Investor

3.2.2.2 Gewerblicher Investor

3.2.2.3 Freiberuflicher Investor

3.3 Vorteilhaftigkeit bei Fremdfinanzierung

3.3.1 Personengesellschaft

3.3.1.1 Privater Investor

3.3.1.2 Gewerblicher Investor

3.3.1.3 Freiberufler

3.3.2 Kapitalgesellschaft

3.3.2.1 Privater Investor

3.3.2.2 Gewerblicher Investor

3.3.2.3 Freiberuflicher Investor

4 Steuerwirkungen und Gestaltungsmöglichkeiten

5 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, die steuerliche Vorteilhaftigkeit von Finanzinvestitionen (Zinsen und Dividenden) im privaten versus betrieblichen Bereich unter Berücksichtigung der durch die Unternehmensteuerreform 2008 eingeführten Abgeltungsteuer zu untersuchen und Gestaltungsmöglichkeiten für Investoren aufzuzeigen.

  • Analyse der Steuerwirkungen bei Eigen- und Fremdfinanzierung.
  • Vergleich zwischen privater Vermögensverwaltung, Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften.
  • Untersuchung der Auswirkungen des Systemwechsels der Besteuerung auf die Entscheidungsneutralität.
  • Ermittlung kritischer Kostenquoten für die Verlagerung von Kapitalanlagen.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Grundlagen, Modellbeschreibung

Thematisiert wird die steuerliche Vorteilhaftigkeit für unterschiedliche Finanzinvestitionen von Kapitalanlagen in Personen- und Kapitalgesellschaften. Finanzinvestitionen im Bereich von Personengesellschaften werden die Möglichkeiten der Anlage bei einer Kapitalgesellschaft, jeweils bei Eigen- und Fremdfinanzierung gegenübergestellt. Mithilfe eines Steuerbelastungsvergleiches werden die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten einer Kapitalanlage in Formelschreibweise auf ihre steuerliche Vorteilhaftigkeit untersucht und miteinander verglichen. Anhand eines praktischen Fallbeispiels, das im folgenden Abschnitt kurz erläutert wird, werden die auftretenden Steuerwirkungen der Kapitalanlage im privaten und betrieblichen Bereich dargestellt. Dabei wird für die Art der Kapitaleinkünfte zwischen Zinsen und Dividenden differenziert, da diese unterschiedlichen steuerlichen Belastungen unterliegen.

Der nun folgende Steuerbelastungsvergleich betrachtet die Vorteilhaftigkeit einer Kapitalanlage anhand von sechs unterschiedlichen Fällen:

1. Die Finanzinvestition erfolgt durch eine private Kapitalanlage des Investors.

2. Die Finanzinvestition des Investors erfolgt im Betriebsvermögen einer gewerblich geprägten Personengesellschaft.

3. Die Finanzinvestition des Investors erfolgt im Betriebsvermögen einer Freiberufler-Personengesellschaft.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Erläuterung der steuerlichen Auswirkungen der Unternehmensteuerreform 2008 und der Abgeltungsteuer auf die Vorteilhaftigkeit von Finanzinvestitionen.

2 Steuerliche Behandlung von Finanzinvestitionen in Deutschland: Zusammenfassung der relevanten steuerrechtlichen Rahmenbedingungen für privat oder gewerblich gehaltene Kapitalanlagen.

3 Vorteilhaftigkeit von Finanzinvestitionen bei privater und gewerblicher Vermögensverwaltung: Untersuchung der Steuerbelastung bei verschiedenen Anlageformen, unterteilt in Modellierung, Eigen- und Fremdfinanzierung.

4 Steuerwirkungen und Gestaltungsmöglichkeiten: Analyse kritischer Kostenquoten, die einen Wechsel von der privaten zur betrieblichen Vermögensverwaltung steuerlich sinnvoll machen.

5 Zusammenfassung und Fazit: Abschließende Bewertung der Ergebnisse bezüglich der Ungleichbehandlung von Anlagealternativen und der Bedeutung steuerlicher Planung.

Schlüsselwörter

Abgeltungsteuer, Unternehmensteuerreform 2008, Finanzinvestitionen, Eigenfinanzierung, Fremdfinanzierung, Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft, Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Steuerbelastungsvergleich, Nettoprinzip, Kapitaleinkünfte, Thesaurierung, Steuerplanung, Kostenquote.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die steuerliche Vorteilhaftigkeit von Finanzinvestitionen in Zinsen und Dividenden unter Berücksichtigung der rechtlichen Änderungen durch die Unternehmensteuerreform 2008.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen den Vergleich von privater und gewerblicher Vermögensverwaltung, die Besteuerung von Personen- und Kapitalgesellschaften sowie die Auswirkungen von Finanzierungskosten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse und der Vergleich der effektiven Steuerbelastung bei verschiedenen Anlageformen, um rationalen Investoren steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine formelbasierte Steuerbelastungsanalyse in Anlehnung an bestehende finanzwissenschaftliche Literatur (Gratz, Hechtner/Hundsdorfer) durchgeführt, ergänzt durch ein systematisches Fallbeispiel.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Steuerbelastung bei Eigen- und Fremdfinanzierung in verschiedenen Gesellschaftsformen und für unterschiedliche Anlegertypen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Abgeltungsteuer, Eigen- und Fremdfinanzierung, Steuerbelastungsvergleich und gewerbliche Vermögensverwaltung.

Wie wirkt sich die Abgeltungsteuer auf den privaten Investor aus?

Durch die pauschale Abgeltungsteuer und das Verbot des Abzugs tatsächlicher Werbungskosten (abgesehen vom Sparer-Pauschbetrag) werden fremdfinanzierte private Anlagen steuerlich diskriminiert.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Zinsen und Dividenden wichtig?

Zinsen und Dividenden unterliegen unterschiedlichen Besteuerungsregimen, insbesondere aufgrund des Teileinkünfteverfahrens bei Dividenden und der unterschiedlichen Anrechnungsmöglichkeiten der Gewerbesteuer.

Was besagt die ermittelte kritische Kostenquote?

Die kritische Kostenquote von 45 % gibt den Punkt an, ab dem eine Verlagerung der fremdfinanzierten Finanzinvestition in das Betriebsvermögen vorteilhafter ist als die private Anlage.

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Details

Title
Die Vorteilhaftigkeit privater und gewerblicher Vermögensverwaltung in Personen- und Kapitalgesellschaften
College
University of Tubingen
Course
Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
Grade
2,3
Author
Steffen Bosch (Author)
Publication Year
2009
Pages
34
Catalog Number
V146526
ISBN (eBook)
9783668330047
Language
German
Tags
vorteilhaftigkeit vermögensverwaltung personen- kapitalgesellschaften
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Steffen Bosch (Author), 2009, Die Vorteilhaftigkeit privater und gewerblicher Vermögensverwaltung in Personen- und Kapitalgesellschaften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146526
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