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„David gegen Goliath“ oder „Neuer Deutscher Film gegen New Hollywood“

Die Entwicklung des deutschen Films und der deutschen Filmwirtschaft im Vergleich mit den dominanten amerikanischen Verhältnissen.

Title: „David gegen Goliath“  oder  „Neuer Deutscher Film gegen New Hollywood“

Term Paper , 2004 , 24 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Daniel Efler (Author)

Communications - Movies and Television
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Summary Excerpt Details

Ich möchte mich in dieser Hausarbeit ganz dem kränkelnden Medium Film widmen. Der erste Teil erläutert die geschichtlichen Zusammenhänge, zeigt, wie unterschiedlich sich Deutschland und die USA filmisch entwickelt haben. Über den Neuen Deutschen Film kommt man im zweiten Teil zu einer Analyse, die zeigt, warum Deutschland heute im filmischen Abseits steht und ob man in Zukunft genauso viel Angst um die deutsche Filmlandschaft wie um die Nationalmannschaft haben muss. Daran schließt noch ein Exkurs über die deutsche Filmförderung an.
Zahlenfreunde werden enttäuscht sein, das statistische Jahrbuch habe ich nicht zu Rate gezogen. Dennoch ist diese Hausarbeit in der Lage, eine detaillierte Einführung in das aktuelle und umfangreiche Thema „Deutscher Film“ zu liefern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 VORWORT

2 DIE GESCHICHTE DER UFA UND DIE GLEICHZEITIGE SITUATION AUF AMERIKANISCHER SEITE

2.1 WIE ENTSTEHT EIN MEGAKONZERN?

2.2 WAS WAR BIS 1945 ´FILMISCH´IN DEN USA PASSIERT?

2.3 WIE KONNTE SICH DIE ERFOLGREICHE UFA IN DIE KRISE REITEN?

3 DER NEUE DEUTSCHE FILM UND HOLLYWOOD

3.1 EIN NEUANFANG?

3.2 NEUER DEUTSCHER FILM?

3.3 WAS MACHTE DER ´GEGNER´?

4 VERSUCH EINER ANALYSE: WIE IST ES ZUR GEGENWÄRTIGEN SITUATION DES FILMMARKTES GEKOMMEN? QUO VADIS, DEUTSCHER FILM?

4.1 ´HAND AUF´S HERZ´: WELCHE FEHLER MACHTE DER DEUTSCHE UND DER EUROPÄISCHE FILM UND WO LIEGEN DIE AKTUELLEN SCHWIERIGKEITEN?

4.2 WIESO SIND DIE AMERIKANER ERFOLGREICHER?

4.3 WIE SIEHT DER HEUTIGE KLASSENKAMPF AUS?

4.4 AUSBLICK AUF DIE ZUKUNFT: WIE KÖNNTE MAN DIE KRISE STOPPEN?

4.4.1 FILMWIRTSCHAFTLICH

4.4.2 INHALTLICH/KULTURELL

4.4.3 FAZIT

5 EXKURS: DIE DEUTSCHE FILMFÖRDERUNG

5.1 WAS BEDEUTET FILMFÖRDERUNG?

5.2 WIE SINNVOLL IST DIE FILMFÖRDERUNG?

6 LITERATURVERZEICHNIS

7 ANHANG

7.1 DEUTSCH-AMERIKANISCHE FILMHISTORIE

7.1.1 DER ANFANG: WAS „ZUM TEUFEL“ IST FILM?

7.1.2 WIE GEHT ES WEITER, ALS BERÜHMTE FILME ENTSTEHEN UND DER WIRTSCHAFTLICHE FAKTOR STEIGT?

7.2 CHRONOLOGIE DER SIGNIFIKANTEN KRISENSYMPTOME (ERTEL, 2001, 192 FF)

7.3 TABELLEN UND STATISTIKEN

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die gegenwärtige wirtschaftliche Krise des deutschen Films im direkten Vergleich mit der dominanten amerikanischen Filmindustrie (Hollywood). Dabei wird analysiert, inwieweit strukturelle Defizite, Abhängigkeiten und inhaltliche Schwächen den internationalen Erfolg des deutschen Kinos behindern und welche Rolle die Filmförderung bei der Bewältigung dieser Krise spielt.

  • Historische Entwicklung von Ufa und Hollywood
  • Strukturanalyse des deutschen Filmmarktes und seiner Abhängigkeiten
  • Kritik an der deutschen Filmförderung
  • Vergleich der Marktmechanismen (vertikale Integration vs. fragmentierte Strukturen)
  • Zukunftsperspektiven und Strategien zur Krisenbewältigung

Auszug aus dem Buch

4.2 Wieso sind die Amerikaner erfolgreicher?

Legen wir unser Augenmerk auf die U.S.-Produktion. Drei schon früh entscheidende Faktoren für deren Siegeszug: 1. Der Film als leichte Transport-Ware, ungleich z.B. schwerindustriellen Gütern, die somit für jeden schnell Export-Markt erreichbar ist. 2. Die schon genannte „Film-Versorgung“ in Europa nach den Weltkriegen, um den schwachen europäischen Markt zu unterstützen. 3. Wichtig: Das amerikanische Modell der vertikalen Integration (vergl. Ertel 2001, 204f).

Wie schon angesprochen hatten die Amerikaner bereits durch ihren Binnenmarkt Profit gemacht. „Seeßlen vertritt die These, dass eine nationale Filmwirtschaft um so exportfähiger ist, je stärker der eigene Markt ist“ (ebd. 221, bezogen auf: Seeßlen 1995, 34f). Europa wurde zum Ziel, zum ´gefundenen Fressen´. Es war leicht, den hiesigen Markt zu überfluten und ein perfektes Exportsystem zu etablieren. Kein Wunder, dass von Kulturimperialismus gesprochen wird. Angesichts der deutschen Fehler ist es beinahe erschreckend, wie professionell die Filmwirtschaft der USA organisiert ist!

Ich möchte drei zusammenhängende Fakten ansprechen, die besonders auffallen. Erstens die Tatsache, dass Export-Filialen direkt am Absatzmarkt errichtet wurden. Auf diese Weise kann man die Distribution optimieren und auf aktuelle Strömungen reagieren. Zweitens das in der Filmwelt patentierenswerte Integrationsmodell - Verleih und Abspiel verbindend. Der Staat förderte die Autonomie der Studios gegenüber den Fernsehsendern (vergl. Ertel 2001, 210). Die deutschen Kollegen werden neidisch sein: „…US-Produzenten können über die Ressourcen „Talent“ und „Finanzierung“ frei verfügen. Sie können als selbstständige Unternehmer agieren“ (ebd. 211).

Der dritte Punkt gehört eigentlich zum Integrationskonzept. Durch das Modell ist es möglich, dass die vielen finanzstarken Major Companies risikoreicher produzieren können, „weil mit den Ticketerlösen erfolgreicherer Filmen [Blockbuster] die Verluste kleinerer Filme amortisiert werden konnten“ (ebd. 209). „Während den Hollywood-Gesellschaften [1994] zwischen 2-3 und 7-8 Billionen $ zur Verfügung stehen, können die europäischen Produzenten nur über 50-100 Millionen $ verfügen“ (Lash/Urry 1994, 129). „Die Dominanz kann letztlich als die Summe aus multiplen, interdependenten Faktoren (ökonomische, technologische, künstlerische und ästhetische Aspekte) beschrieben werden“ (Ertel 2001, 205).

Zusammenfassung der Kapitel

1 VORWORT: Der Autor führt in die Thematik ein und vergleicht die Situation des deutschen Films mit der des deutschen Fußballs, wobei er das Ziel verfolgt, die historische und wirtschaftliche Krise des Mediums zu beleuchten.

2 DIE GESCHICHTE DER UFA UND DIE GLEICHZEITIGE SITUATION AUF AMERIKANISCHER SEITE: Dieses Kapitel analysiert die Entstehung der Ufa unter kriegsbedingten Bedingungen und stellt diese der zeitgleichen, auf Expansion ausgerichteten Entwicklung der amerikanischen Filmindustrie gegenüber.

3 DER NEUE DEUTSCHE FILM UND HOLLYWOOD: Es wird die Bewegung des „Neuen Deutschen Films“ als Reaktion auf die als unzureichend empfundene Nachkriegsfilmkultur untersucht und dem Erfolg Hollywoods in dieser Phase gegenübergestellt.

4 VERSUCH EINER ANALYSE: WIE IST ES ZUR GEGENWÄRTIGEN SITUATION DES FILMMARKTES GEKOMMEN? QUO VADIS, DEUTSCHER FILM?: Eine detaillierte Untersuchung der Fehler und strukturellen Schwächen des deutschen Films sowie ein Vergleich der Erfolgskriterien amerikanischer Produktionen im Hinblick auf zukünftige Lösungen.

5 EXKURS: DIE DEUTSCHE FILMFÖRDERUNG: Das Kapitel widmet sich den Mechanismen der staatlichen Filmförderung in Deutschland, deren Sinnhaftigkeit und der Frage, wie diese zur Qualitätssteigerung und Marktstabilität beitragen kann.

Schlüsselwörter

Deutscher Film, Ufa, Hollywood, Filmwirtschaft, Filmförderung, Kinomarkt, Export, Kulturimperialismus, Blockbuster, Filmkrise, Medienkonzern, Drehbuchautoren, Filmanalyse, Marktanteil, Vertikale Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse der historischen Entwicklung und der anhaltenden wirtschaftlichen Krise des deutschen Films im Vergleich zur überlegenen amerikanischen Filmindustrie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Geschichte der Ufa, der Aufstieg von New Hollywood, die strukturellen Defizite des deutschen Marktes, die Rolle der deutschen Filmförderung sowie die Analyse von Erfolgsfaktoren für internationale Filmproduktionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, zu verstehen, warum der deutsche Film im internationalen Vergleich häufig unterlegen ist und ob durch eine Neuorientierung der Filmförderung oder strukturelle Änderungen eine Krisenbewältigung möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Fachpublikationen, historische Zusammenhänge sowie aktuelle Statistiken und Branchenberichte, um die Situation des Filmmarktes zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die spezifischen Fehler des deutschen Films, vergleicht diese mit den Erfolgsparametern der amerikanischen Majors und diskutiert Ansätze zur wirtschaftlichen und inhaltlichen Stärkung des deutschen Kinos.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Filmförderung, Marktanteil, Kulturimperialismus, wirtschaftliche Krise, vertikale Integration und der Vergleich zwischen deutschem Film und Hollywood charakterisiert.

Warum ist der Begriff „stupid german money“ für den Autor so nachdenklich stimmend?

Der Autor kritisiert, dass deutsche Finanz-Fonds massiv in Hollywood-Produktionen investieren, während die heimische Filmindustrie finanziell darbt, was durch steuerliche Anreize für Anleger paradoxerweise gefördert wird.

Wie bewertet der Autor den Einfluss der Filmförderung auf die Kreativität der Filmemacher?

Er weist darauf hin, dass eine zu starke Abhängigkeit von Fördergremien die Kreativität hemmen kann, da Produzenten dazu neigen, den Erwartungen der Institutionen statt denen des Publikums zu entsprechen.

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Details

Title
„David gegen Goliath“ oder „Neuer Deutscher Film gegen New Hollywood“
Subtitle
Die Entwicklung des deutschen Films und der deutschen Filmwirtschaft im Vergleich mit den dominanten amerikanischen Verhältnissen.
College
University of Siegen
Grade
2,3
Author
Daniel Efler (Author)
Publication Year
2004
Pages
24
Catalog Number
V146536
ISBN (eBook)
9783640575510
ISBN (Book)
9783640575459
Language
German
Tags
Neuer Deutscher Film New Hollywood Filmwirtschaft Filmwissenschaft Film UFA Medienwissenschaft Filmförderung Filmgeschichte Filmvermarktung Vergleich Film Filmmarkt Amerikanischer Film Europäischer Film Junger Deutscher Film Filmchronologie Hollywood
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Efler (Author), 2004, „David gegen Goliath“ oder „Neuer Deutscher Film gegen New Hollywood“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146536
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