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Zur Shop-Startseite › Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention

Das Asperger-Syndrom

Entwicklungsverlauf, Spezialinteressen und Merkmale in der Motorik, Sensorik und im Sozialverhalten

Titel: Das Asperger-Syndrom

Studienarbeit , 2004 , 13 Seiten , Note: 1

Autor:in: Christoph Burger (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Wiener Kinderarzt Hans Asperger verwendete 1943 zum ersten Mal den Begriff „autistische Psychopathen“, mit dem er in seiner Habilitationsschrift eine Gruppe verhaltensaufälliger Kinder bezeichnete. Zur gleichen Zeit veröffentlichte Leo Kanner eine Publikation mit dem Titel "Autistische Störung des affektiven Kontakts". Beide Wissenschaftler beschrieben also, ohne einander zu kennen, autistische Menschen, die im Vergleich zu „normalen“ Menschen Verhaltensauffälligkeiten aufweisen und scheinbar in ihrer eigenen Welt leben. Die Beschreibungen beider Wissenschaftler unterschieden sich aber trotzdem enorm. Während die von Kanner beschriebenen Kinder schwerer betroffen zu sein schienen, waren die von Asperger beobachteten Kinder normal- bis hochintelligent und neigten zu Spezialfähigkeiten, in denen sie über ein enormes Wissen verfügten. Der von Kanner beschriebene „frühkindliche Autismus“ (Kanner-Syndrom) fand weltweite Anerkennung, das Asperger-Syndrom wurde hingegen lange Zeit nicht beachtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Vorwort
  • 1 Begriffdefinition und Geschichte
  • 2 Entwicklungsverlauf
    • 2.1 Vorschulalter
    • 2.2 Jugend und Schulalter
    • 2.3 Erwachsenenalter
  • 3 Merkmale
    • 3.1 Sozialverhalten
    • 3.2 Spezialinteressen und Routinen
    • 3.3 Motorik
    • 3.4 Sensorik
  • 4 Resümee
  • 5 Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Seminararbeit befasst sich mit dem Asperger-Syndrom, einer tiefgreifenden Entwicklungsstörung, die mit sozialen und kommunikativen Schwierigkeiten einhergeht. Die Arbeit soll ein umfassendes Verständnis dieser Störung vermitteln, indem sie ihre Definition, Entwicklungsverlauf und charakteristischen Merkmale beleuchtet.

  • Definition und Geschichte des Asperger-Syndroms
  • Entwicklung des Asperger-Syndroms im Verlauf des Lebens
  • Soziale, kommunikative und motorische Auffälligkeiten bei Menschen mit Asperger-Syndrom
  • Spezialinteressen und Routinen im Kontext des Asperger-Syndroms
  • Zusammenfassende Betrachtung der Schlüsselmerkmale und Besonderheiten des Asperger-Syndroms

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1 beleuchtet die Definition und die Geschichte des Asperger-Syndroms. Es wird die Entwicklung des Begriffes und die Forschungsarbeiten von Leo Kanner und Hans Asperger erläutert. Das Kapitel beleuchtet auch die Unterschiede zwischen dem Asperger-Syndrom und dem Kanner-Syndrom.

Kapitel 2 widmet sich dem Entwicklungsverlauf des Asperger-Syndroms. Es werden die Besonderheiten des Vorschulalters, des Jugend- und Schulalters sowie des Erwachsenenalters betrachtet. Hierbei werden die typischen Verhaltensauffälligkeiten und Herausforderungen in den verschiedenen Lebensphasen beleuchtet.

Kapitel 3 behandelt die Merkmale des Asperger-Syndroms. Es werden detailliert die Besonderheiten des Sozialverhaltens, die Spezialinteressen und Routinen, die Motorik und die Sensorik erörtert. Dieses Kapitel soll ein tieferes Verständnis der spezifischen Ausprägungen des Asperger-Syndroms ermöglichen.

Schlüsselwörter

Asperger-Syndrom, Autismus, Entwicklungsstörung, soziale Interaktion, Kommunikation, Spezialinteressen, Routinen, Motorik, Sensorik, Verhaltensauffälligkeiten, Schulalter, Erwachsenenalter, Kinderarzt, Habilitationsschrift.

Häufig gestellte Fragen

Wer prägte den Begriff des Asperger-Syndroms?

Der Begriff geht auf den Wiener Kinderarzt Hans Asperger zurück, der 1943 erstmals Kinder als „autistische Psychopathen“ beschrieb.

Was ist der Unterschied zwischen dem Asperger- und dem Kanner-Syndrom?

Während das Kanner-Syndrom (frühkindlicher Autismus) oft mit schwereren Beeinträchtigungen einhergeht, sind Menschen mit Asperger-Syndrom meist normal- bis hochintelligent.

Welche Merkmale im Sozialverhalten sind typisch für Asperger?

Typisch sind Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion, Probleme beim Deuten nonverbaler Signale und Herausforderungen in der Kommunikation mit Mitmenschen.

Was versteht man unter Spezialinteressen beim Asperger-Syndrom?

Betroffene entwickeln oft ein enormes Fachwissen in eng begrenzten Themengebieten und neigen zur Einhaltung fester Routinen im Alltag.

Wie verändert sich das Syndrom im Erwachsenenalter?

Die Arbeit beleuchtet den Entwicklungsverlauf und zeigt auf, dass die Symptome bestehen bleiben, aber durch Kompensationsstrategien im Beruf und Alltag anders wahrgenommen werden.

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Details

Titel
Das Asperger-Syndrom
Untertitel
Entwicklungsverlauf, Spezialinteressen und Merkmale in der Motorik, Sensorik und im Sozialverhalten
Hochschule
Universität Wien
Note
1
Autor
Christoph Burger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
13
Katalognummer
V146611
ISBN (eBook)
9783640568062
ISBN (Buch)
9783640567843
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Asperger-Syndrom Aspergersyndrom Autismus Entwicklungsverlauf Motorik Sensorik Spezialinteressen Routinen Sozialverhalten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Burger (Autor:in), 2004, Das Asperger-Syndrom, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146611
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Leseprobe aus  13  Seiten
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