Parkraummanagement Reichenbach: Parkraummanagement im Quartier 'Stadtteile mit besonderen Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt'


Studienarbeit, 2003

45 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I Bildverzeichnis

II Tafelverzeichnis

1 Thema

2 Einleitung

3 Datenerhebung
3.1 Parkraumbestand und Parkraumangebot
3.2 Strukturdaten

4 Parkraumbedarf
4.1 Ermittlungsmethode
4.2 Quartiere
4.3 Bedarfsermittlung
4.4 Vergleich mit vorhandenen Parkraum

5 Verkehrserhebung
5.1 Erhebungen zu den Quartieren
5.2 Quartier XVI (Museumsstraße – Kolpingstraße)

6 Parkraumprognose
6.1 Bevölkerungsentwicklung
6.2 städtebauliche Entwicklungstendenzen

7 Maßnahmen
7.1 Allgemeines und Bewirtschaftung
7.2 bauliche Maßnahmen

8 Zusammenfassung

9 Quellenverzeichnis

I Bildverzeichnis

Bild 1: Parkraumverteilung

Bild 2: betriebliche und Kundenparkplätze

Bild 3: Spezifisches Zielverkehrsaufkommen nach Quartierstyp

Bild 4: Normierte Tagesganglinien für stadtkernnahe Altbaugebiete

Bild 5: Quartiere

Bild 6: Quartier Annenplatzcenter

Bild 7: Quartier um Mittelgasse und Blumengasse

Bild 8: Quartier Bergstraße- Moritzstraße

Bild 9: Quartier Heinsdorfer Straße

Bild 10: Quartier Plaunsche Straße - Krankenhaus

Bild11: Quartier Wiesenstraße

Bild 12: Quartier Birkenstraße- Kleiner Anger

Bild 13: Quartier Burgstraße

Bild 14: Quartier Kirchplatz- Kirchgasse

Bild 15: Quartier Am Graben

Bild 16: Quartier Krummer Weg

Bild 17: Quartier Untere Dunkelgasse

Bild 18: Quartier Oberreichenbacher Straße

Bild 19: Quartier Heinrich-Ludwig Straße

Bild 20: Quartier Am Bach - Mosraberg

Bild 21: Quartier Museumsstraße

Bild 22: Verkehrserhebung zu Quartier XVI - Museumsstraße

Bild 23: Einwohnerstatistik

II Tafelverzeichnis

Tafel 1 : vorhandene Parkstände und Stellplätze

Tafel 2 : Strukturdaten

Tafel 3 : Quartierseinteilung

Tafel 4 : Vergleich Bedarf – vorhandener Parkraum

Tafel 5 : Verkehrserhebung zu den Quartieren

1 Thema

Erstellen sie ein Parkraummanagement im Quartier „Stadtteile mit besonderen Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“ in Reichenbach „Erweiterte Altstadt“.

Stellen Sie dabei den Ist – Zustand, den erforderlichen Parkraumbedarf und die sich daraus ergebenen Maßnahmen auf.

2 Einleitung

Der Straßenverkehr spielt in der heutigen technisierten Gesellschaft eine immer größere Rolle und beeinflusst nachhaltig die Entwicklung bzw. das Wachstum oder Schrumpfung unserer Städte. Das Vorhandensein eines ausgebauten und intakten Verkehrsnetzes ist eines der Hauptelemente eines Verkehrskonzeptes für die Stadtentwicklung.

Im Rahmen dieses Verkehrskonzeptes ist eine Beurteilung der Parkräume unausweichlich. Hierbei ist zu beachten, dass jede Fahrt mit einer Parkmöglichkeit beginnt und endet. Durch verschiedene Daseinsgrundfunktionen der Bevölkerung, bei denen Wohnflächen, Arbeitsplätze, kulturelle Nutzungsflächen und Verkaufsflächen in Anspruch genommen werden, kann es zu unterschiedlichen Nutzungsansprüchen und Auslastungen innerhalb der Parkräume durch Fahrzeuge kommen. Wie hoch diese Auslastungsgrade sind, bestimmt der Parkraumbedarf.

Ausgehend von Eingangsdaten wie Einwohnerzahl, Arbeitsplätze und Verkaufsflächen soll dieser Bedarf ermittelt werden. Im Gegensatz zu den Bestimmungen des § 49 der Sächsischen Bauordnung (Sächs BauO) wird in diesem Parkraummanagement die tatsächliche Nutzung der Parkflächen dargestellt und ermittelt. Dies bedeutet, dass eine effektive Nutzung unter dem Begriff der Mitnutzung durch alle Nutzergruppen dieser Flächen angestrebt wird. Das zu betrachtende Quartier stellt sich als stadtkernnahes Altbaugebiet mit überwiegender Wohnraumfunktion dar. Es ist in das kommunale Entwicklungsprojekt „Die Soziale Stadt“ in Reichenbach – „Erweiterte Altstadt“ eingebunden, bei dem vor allem private Grundstücksbesitzer mit staatlichen und städtischen Zuschüssen Gebäude sanieren können.

Aus diesen gewonnenen Daten soll eine Prognose für zukünftige Szenarien erstellt werden. Durch den Vergleich aus vorhandenen Parkmöglichkeiten mit den theoretisch benötigten Parkmöglichkeiten zur Spitzenstunde sollen Maßnahmen ergriffen werden, die einem möglichen Misstand entgegen wirken, sei es ein Über – oder Unterangebot an vorhandenen Parkierungsflächen.

3 Datenerhebung

3.1 Parkraumbestand und Parkraumangebot

Beim Parkraumangebot wird zwischen zwei verschiedenen Arten von Parkraum unterschieden:

- Parkstand:
- nutzbarer oder abgegrenzter Teil einer öffentlichen Verkehrsfläche zum Parken eines Fahrzeuges
- Stellplatz:
- Abgegrenzte Fläche auf privatem Grund bzw. außerhalb der öffentlichen Verkehrsfläche zum Parken eines Fahrzeuges

Diese unterschiedlichen Parkräume wurden durch örtliche Begehungen und Zählungen je Straße zusammengestellt. Bei der Erhebung der Parkstände wurden alle Möglichkeiten für das Abstellen von Fahrzeugen ermittelt, die nicht durch eine Ausschilderung laut Straßenverkehrsordnung (StVO) als Verbot gekennzeichnet worden.

Bei der Erhebung der Stellplätze wurde aufgrund der Quartiersgröße nicht zwischen

gewerblicher Nutzung und Einwohnernutzung unterschieden. Des weiteren wurde auf eine Auflistung von Garagen verzichtet, da in diesem Quartier keine öffentliche Parkgarage vorhanden ist. Die Zusammenstellung des Parkraumangebotes stellt sich in der folgenden Tabelle dar.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bild 2: betriebliche und Kundenparkplätze

3.2 Strukturdaten

Die zur Ermittlung des Parkraumbedarfs benötigten Strukturdaten des Untersuchungsgebiets konnten aus Daten des städtischen Sanierungsträgers (KEWOG), Angaben der Industrie- und Handelskammer sowie eigenen Erhebungen zusammengestellt werden.

Die hierfür benötigten Daten waren Einwohnerzahl, Anzahl der Beschäftigten und Verkaufsflächen die in der folgenden Tabelle straßenbezogen dargestellt werden.

Die Verkaufsflächen wurden in einzelnen Fällen durch Besucher am Tag ersetzt, da dies bei Gaststätten, Museen und Ärzten eine effektivere Lösung bietet, den Park -raumbedarf zu ermitteln. Aus den gegebenen Besucherzahlen pro Tag wurde das Zielverkehrsaufkommen nicht direkt berechnet, sondern in Bezug auf die Art der Nutzung dementsprechend abgeschätzt.

[...]

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten

Details

Titel
Parkraummanagement Reichenbach: Parkraummanagement im Quartier 'Stadtteile mit besonderen Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt'
Hochschule
Westsächsische Hochschule Zwickau, Standort Zwickau  (Stadtverwaltung Reichenbach)
Note
2
Autor
Jahr
2003
Seiten
45
Katalognummer
V14670
ISBN (eBook)
9783638200059
Dateigröße
4544 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Parkraummanagement, Reichenbach, Parkraummanagement, Quartier, Stadtteile, Entwicklungsbedarf, Stadt
Arbeit zitieren
Pierre Kirchner (Autor), 2003, Parkraummanagement Reichenbach: Parkraummanagement im Quartier 'Stadtteile mit besonderen Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt', München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14670

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