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Handbücher der Mediengeschichte

Titel: Handbücher der Mediengeschichte

Hausarbeit , 2009 , 22 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: M.A. Hülya Akkaş (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Mediengeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Befasst man sich mit dem Thema Mediengeschichte, so muss man sich dessen bewusst sein, dass es verschiedene Wege der Annäherung an dieses Feld gibt. Es formiert sich ferner aus weiteren Themenfeldern – wie zum Beispiel den jeweiligen Einzelmedien und ihrer Entwicklung – die für sich gesehen ebenfalls über eine gewisse Komplexität verfügen. Somit wird auch eine jeweils eigene Perspektive auf die Mediengeschichte geboten.
Im Seminar „Modelle der Mediengeschichte - Vom „Gänsemarsch der Stile“ zur „Akteur-Netzwerk-Theorie“ wurde die Mediengeschichte in drei Abschnitten behandelt: 1. Bildende Kunst, 2. Historie und 3. Probleme. Innerhalb dieser Aufteilung wurde bereits deutlich, wie umfangreich dieses Feld ist und dass es hinsichtlich dessen immer weiter führender Abhandlungen bedarf; denn die Mediengeschichte ist ein Gebiet, dass sich mit der stetigen Entwicklung der Einzelmedien und der Medienlandschaft insgesamt, immer wieder neu schreibt und ausdehnt. So stellte sich auch die Frage, wie Mediengeschichtsschreibung erfolgen kann? Diese Fragestellung eröffnete wiederum neue Möglichkeiten der Herangehensweise an die Thematik der Mediengeschichtsschreibung: das heißt, es kann eine Geschichtsschreibung von Medien, über Medien oder ein „double-bind“, eine Verknüpfung zwischen diesen beiden geben, die eine Geschichtsschreibung durch Medien ergibt. Ferner kann selbstverständlich eine Geschichtsschreibung der Medien erfolgen. Grob betrachtet scheinen all diese Möglichkeiten der Mediengeschichtsschreibung dasselbe zu bedeuten; dennoch gibt es feine Unterschiede.
Ziel dieser Arbeit ist es jedoch nicht, diese Unterschiede herauszuarbeiten, sondern vielmehr ein Augenmerk darauf zu werfen, wie Medienwissenschaftler Mediengeschichte darstellen. Somit bezieht sich die vorliegende Arbeit auf den zweiten Teil des Seminars, die Historie, und baut gleichzeitig auf dem gleichnamigen Referat, aus der Sitzung vom 19. Januar 2009 auf. Es gibt unzählbare Lektüren zum Thema Medien, beziehungsweise Mediengeschichte auf dem Büchermarkt, die sich auf verschiedene Weise mit der Mediengeschichte befassen und häufig unterschiedliche Herangehensweisen aufzeigen. Die Arbeit soll daher einen Einblick in die Inhaltsverzeichnisse, in einige Vorworte und in bestimmte Passagen sieben ausgewählter Handbücher zur Mediengeschichte bieten und die alternativen Vorgehensweisen der Autoren sowie die Verteilung der Themen näher betrachten. Die Auswahl der Handbücher soll hier chronologisch [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Auswahl der Handbücher

2.1 Grundwissen Medien (Faulstich)

2.1.1 Vorbemerkung

2.2 Geschichte der Medien (Faßler/Halbach)

2.3 Die Medien (Hiebel/Hiebler/Kogler/Walitsch)

2.4 Von der Stimme zum Internet (Schöttker)

2.5 Handbuch der Mediengeschichte (Schanze)

2.5.1 Integrale Mediengeschichte

2.6 Mediengeschichte (Stöber)

2.7 Einführung in die Geschichte der Medien (Kümmel/Scholz/Schumacher)

2.7.1 Vorwort

3. Persönliches Fazit

4. Bibliografie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht ausgewählte Handbücher zur Mediengeschichte, um einen Einblick in deren unterschiedliche Herangehensweisen, inhaltliche Schwerpunkte und methodische Strukturen zu geben. Dabei steht die Analyse der Art und Weise im Vordergrund, wie Medienwissenschaftler Mediengeschichte darstellen und welche Bedeutung sie den verschiedenen Medien beimessen.

  • Vergleichende Analyse sieben ausgewählter medienhistorischer Handbücher.
  • Chronologische Vorstellung der Werke basierend auf ihrem Erscheinungsjahr.
  • Untersuchung der methodischen Ansätze und Strukturen der Literatur.
  • Betrachtung der Gewichtung einzelner Medien innerhalb der verschiedenen Publikationen.
  • Kritische Reflexion über die Eignung der Handbücher für Studium und Forschung.

Auszug aus dem Buch

2.5.1 INTEGRALE MEDIENGESCHICHTE

Der erste Abschnitt in diesem Kapitel, welcher nun genauer betrachtet werden soll, ist in neun weitere Schwerpunkte gegliedert. Schanze hat diesem Abschnitt der „Integralen Mediengeschichte“ die Überschrift Von der Schrifterfindung zu den Digitalmedien gegeben. Somit bietet dieser Abschnitt gleichzeitig eine Art Gesamtüberblick über den mediengeschichtlichen Verlauf. Schanze beginnt bei den Historiographischen Konzepten und betrachtet Am Anfang der Medien: Die Sinne. Er geht dann über zu den Basismedien und den Intermedialitäten und Koevolutionen. Von dort kommt er auf die Medien und die Künste, die Medialen Differenzen, die Medien als Übergänge und auf die Geschichte des Scheins sowie abschließend auf die Vorgeschichte zu sprechen.

Angefangen bei den Historiographischen Konzepten gibt Schanze einen generellen Überblick über die geschichtliche Entwicklung und den technischen Fortschritt der Medien. Hier bespricht er die Frage: Warum sollte man Mediengeschichte als integrale Mediengeschichte behandeln? Die Antwort auf diese Frage bietet er mit folgender Erläuterung: „Eine integrale Darstellung der Mediengeschichte kann einerseits das Erzählmodell, ihre Orientierung am roten Faden des zeitlichen Verlaufs nicht aufgeben, andererseits muss sie die Grenzen von Geschichte, Geschichten und Geschichtlichkeit mit in ihre Darstellung einbeziehen.“

Schanze kommt daraufhin also zu dem Schluss, dass die technische Entwicklung von Medien nicht nur auf dem Fortschritt, sondern auch auf „Um- und Rückbrüchen“ beruht. Dies gibt zu verstehen, dass der Gegenstandsbereich der Mediengeschichte derart komplex geworden ist, dass diese Komplexität gegenwärtig nicht mehr synchron, sprich mit dem Lauf der Zeit, erfolgen kann, sondern deshalb auch einer Temporalisierung bedarf. Mediengeschichte muss sich demnach also auch auf Medien der Vergangenheit beziehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt den theoretischen Grundstein der Arbeit und definiert das Ziel, die Vielfalt der medienhistorischen Perspektiven durch eine Analyse ausgewählter Handbücher zu veranschaulichen.

2. Auswahl der Handbücher: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil der Arbeit, in dem sieben zentrale Werke zur Mediengeschichte chronologisch vorgestellt, analysiert und hinsichtlich ihrer Struktur und Methode kritisch hinterfragt werden.

3. Persönliches Fazit: Das abschließende Fazit wertet die untersuchten Handbücher aus und gibt eine Empfehlung, welche Werke sich besonders gut für angehende Medienwissenschaftler als Nachschlagewerk eignen.

4. Bibliografie: Dieses Kapitel listet sämtliche verwendete Literatur sowie Internetquellen auf, die zur Erstellung dieser wissenschaftlichen Arbeit herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Mediengeschichte, Medienwissenschaft, Handbuch, Medientheorie, Medienanalyse, Massenmedien, Schriftlichkeit, Digitalisierung, Mediendiskurse, Einzelmedien, Technikgeschichte, Kommunikation, Wissensordnung, Medienkompetenz, Intermedialität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Vergleich und der kritischen Analyse von sieben ausgewählten Handbüchern zur Mediengeschichte, um die unterschiedlichen Zugänge und Perspektiven der Autoren zu verdeutlichen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themenfelder umfassen die Geschichte der Einzelmedien (z.B. Schrift, Film, Fernsehen), die Entwicklung medienwissenschaftlicher Methoden sowie die Frage, wie Mediengeschichte strukturiert und dargestellt wird.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Einblick in die Inhaltsverzeichnisse und Vorworte der Handbücher zu geben, um die verschiedenen alternativen Vorgehensweisen der Autoren und deren Wirkung auf den Leser zu betrachten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt eine chronologische Analyse der Handbücher, wobei sie deren Aufbau, Seitenzahlen, Autorenstruktur und inhaltliche Schwerpunkte untersucht und in einem persönlichen Fazit bewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Vorstellung und Beurteilung der sieben Werke, wobei jedes Handbuch einzeln analysiert und die Stärken sowie Schwächen der jeweiligen Konzeption herausgearbeitet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mediengeschichte, Medienwissenschaft, Medientheorie, Medienanalyse, Massenmedien und Einzelmedien charakterisiert.

Warum spielt das Handbuch von Helmut Schanze eine besondere Rolle?

Schanzes Werk ist das umfangreichste und bietet mit seinem Ansatz der "integralen Mediengeschichte" einen besonders tiefen Einblick in die Thematik, weshalb es als eines der empfehlenswertesten Werke hervorgehoben wird.

Was wird an der "Einführung in die Geschichte der Medien" von Kümmel, Scholz und Schumacher kritisiert?

Die Autorin kritisiert, dass der Titel "Einführung" falsche Erwartungen weckt, da das Werk keine allgemeine Einführung in die Mediengeschichte darstellt, sondern vielmehr eine diskurshistorische Analyse moderner Medien.

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Details

Titel
Handbücher der Mediengeschichte
Hochschule
Universität Siegen
Veranstaltung
Modelle der Mediengeschichte
Note
1,7
Autor
M.A. Hülya Akkaş (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
22
Katalognummer
V146831
ISBN (eBook)
9783640577590
ISBN (Buch)
9783640577965
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hanbücher Mediengeschichte Faulstich Faßler Halbach Hiebel Hiebler Kogler Walitsch Schöttker Schanze Stöber Kümmel Scholz Schumacher Hülya Akkaş
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. Hülya Akkaş (Autor:in), 2009, Handbücher der Mediengeschichte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146831
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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