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Religiöse Kunst - Lob oder Leugnung Gottes?

Título: Religiöse Kunst - Lob oder Leugnung Gottes?

Ensayo , 2009 , 11 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Tobias Knöller (Autor)

Teología - Otras
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Es gibt gewisse Momente in unserem Leben, in denen wir mit Dingen und Situationen konfrontiert werden, die einen bleiben Eindruck in uns hinterlassen. Besondere Erfahrungen, die besser als Erlebnisse bezeichnet werden, da sie uns den Geschmack des Lebens in einer ganz besonderen Duftnote, Süße oder Farbnuance offenbaren können.
Dieses können Erlebnisse wie z. B. die erste große Liebe, besondere Feste wie Geburtstage, die Konfirmation oder die Verlobung / Hochzeit als besondere Abschnitte auf dem Lebensweg sein. Aber auch so manch andere, „kleinere“ und unvorhergesehene Alltagserlebnisse sind in diesem Zusammenhang zu nennen: die Versöhnung nach einem längeren Streit, die plötzliche Lösung eines schon länger andauernden Problems, evtl. auch das Genießen des sonntäglichen Frühstücks auf der Terrasse, ein langes Gespräch unter Freunden bei einer guten Flasche Wein oder der Genuss wohlklingender Musik. - Kurz gesagt: Es sind Momente, welche meines Erachtens nach mit dem Begriff der „Schönheit“ umschrieben werden können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Problembegegnung

2. Der Mensch als göttliches Kunstwerk aus schöpfungstheologischer Perspektive

3. Die Verherrlichung Gottes in der Kunst des Mittelalters

4. Der Mensch als „göttlicher“ Künstler in der Renaissance

5. Die Verknüpfung zwischen dem Lobe Gottes und der menschlich-künstlerischen Tätigkeit sowie ihre religionspädagogischen Herausforderungen

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Verbindung zwischen künstlerischem Schaffen und der religiösen Verehrung Gottes zu untersuchen und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für die religionspädagogische Praxis mit Jugendlichen zu reflektieren.

  • Schöpfungstheologische Einordnung des Menschen als Abbild göttlicher Liebe
  • Analyse der Gottesverherrlichung in der mittelalterlichen Kunst
  • Betrachtung des Renaissance-Ideals des Menschen als "göttlicher" Künstler
  • Konstruktiver Dialog zwischen ästhetischem Selbstausdruck und religiösem Lobpreis
  • Religionspädagogische Vermittlung von Kunst an Jugendliche

Auszug aus dem Buch

4. Der Mensch als „göttlicher“ Künstler in der Renaissance

Mit der Renaissance, welche ihre Wiege hauptsächlich im Italien des 15. und 16. Jahrhunderts hatte, rückten nun parallel zur göttlichen Botschaft der Mensch und die Natur in den Fokus der künstlerischen Darstellungen. Mehr noch: Durch die Wiederentdeckung antiker Lebens und Denkweisen erlangte der Mensch ein neues Selbstbewusstsein und wuchs buchstäblich aus seiner Vertiefung heraus. Er stand nun im Mittelpunkt ohne Hüllen und Scham und wirkte in sich ruhend. Dieses lässt sich besonders an Michelangelos berühmtem Florenzer „David“ beobachten.

Viele Künstler sahen darüber hinaus in der detailgetreuen Abbildung der Natur mehr als nur einen künstlerischen Anreiz; es galt die Schönheit der Schöpfung in der Kunst zu übertreffen! Zentrum dieser Epoche, die sich das Streben nach künstlerisch höchster Perfektion und Harmonie auf die Fahnen ihrer Ideale geschrieben hatte, war neben florierenden Städten wie Venedig und Florenz das päpstliche Rom ungefähr in der Zeit zwischen 1490 und 1520.

In diesem Zusammenhang fallen in der Kunst des christlichen Abendlandes - und das unterscheidet die Renaissance in ganz signifikanter Weise vom Mittelalter - plötzlich Namen: Persönlichkeiten wie der eben kurz erwähnte Michelangelo Buonarotti, Leonardo da Vinci, Raffael Santi und viele weitere hinterlassen gerade im italienischen Horizont bleibende Spuren. Ihrem Ehrgeiz zur Perfektion und Selbstüberschreitung kamen diese Künstler gleichzeitig in den verschiedensten bildenden Künsten wie der Bildhauerei, der Malerei und der Architektur nach. Und schon zu Lebzeiten erlangten viele der genannten Personen durch ihre Werke eine Bewunderung und einen Ruhm, welcher schon an Anbetung grenzte und noch bis heute fortwirkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problembegegnung: Der Autor beschreibt persönliche ästhetische Erlebnisse in Rom und leitet daraus die grundlegende Frage ab, ob religiöse Kunst Gott verherrlicht oder menschliche Schöpferkraft in den Mittelpunkt stellt.

2. Der Mensch als göttliches Kunstwerk aus schöpfungstheologischer Perspektive: Dieses Kapitel verortet den Menschen als Geschöpf Gottes, das aus der vollkommenen göttlichen Liebe hervorgegangen ist und daher selbst kreativ wirken soll.

3. Die Verherrlichung Gottes in der Kunst des Mittelalters: Die Untersuchung zeigt auf, wie im Mittelalter der Fokus der Kunst nahezu ausschließlich auf der göttlichen Macht lag und das Individuum des Künstlers in den Hintergrund trat.

4. Der Mensch als „göttlicher“ Künstler in der Renaissance: Hier wird der historische Wandel beschrieben, in dem der Mensch und sein individuelles Selbstbewusstsein zum Zentrum der künstlerischen Darstellung und Perfektion wurden.

5. Die Verknüpfung zwischen dem Lobe Gottes und der menschlich-künstlerischen Tätigkeit sowie ihre religionspädagogischen Herausforderungen: Der Autor reflektiert, wie moderne Jugendliche für Kunst begeistert werden können und warum künstlerische Selbstverwirklichung als Dialog mit Gott verstanden werden kann.

Schlüsselwörter

Religiöse Kunst, Gottesverherrlichung, Renaissance, Mittelalter, Schöpfungstheologie, Ästhetische Bildung, Religionspädagogik, Jugendliche, Künstler, Selbstbewusstsein, Gottesbild, Kreativität, Liebe, Kunstwerk, Schöpfergott.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Essay?

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen künstlerischem Schaffen, das als Lob Gottes fungiert, und dem menschlichen Drang zur Selbstverwirklichung, wie er sich in der Kunstgeschichte widerspiegelt.

Welche Epochen werden thematisiert?

Der Fokus liegt auf dem Mittelalter als Zeit der Gotteszentrierung und der Renaissance als Epoche, in der der Mensch und das Individuum des Künstlers in den Vordergrund rückten.

Was ist das Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen theoretischen Rahmen zu schaffen, um die Bedeutung von Kunst im Kontext von Schöpfung und Glauben zu bestimmen und Ansätze für die Arbeit mit Jugendlichen zu finden.

Welche wissenschaftliche Perspektive nimmt der Autor ein?

Der Autor verbindet schöpfungstheologische Grundlagen mit kunstgeschichtlichen Beobachtungen und entwicklungspsychologischen Aspekten des Jugendalters.

Welche Rolle spielt die Jugendarbeit in diesem Werk?

Das Werk diskutiert, wie Jugendliche durch die eigene künstlerische Betätigung einen persönlichen Zugang zu religiösen Themen finden können, ohne dabei durch antiquierte Vorstellungen abgeschreckt zu werden.

Was charakterisiert den hier verfolgten Ansatz?

Es ist ein integrativer Ansatz, der ästhetische Bildung nicht als Konkurrenz, sondern als notwendigen Dialog zwischen Gott und Mensch begreift.

Wie bewertet der Autor den Übergang vom Mittelalter zur Renaissance?

Er sieht darin eine Verschiebung, bei der der Mensch zwar eine neue Rolle als "göttlicher" Künstler einnimmt, dies jedoch nicht zwangsläufig als Leugnung Gottes, sondern als Teil seiner schöpfungsgemäßen Bestimmung verstanden werden kann.

Warum wird der "David" von Michelangelo als Beispiel genannt?

Er dient als ikonisches Beispiel dafür, wie der Mensch in der Renaissance als in sich ruhendes, selbstbewusstes Wesen zum Mittelpunkt der Kunst wurde.

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Detalles

Título
Religiöse Kunst - Lob oder Leugnung Gottes?
Universidad
University of Religions Education Moritzburg
Calificación
1,3
Autor
Tobias Knöller (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
11
No. de catálogo
V146917
ISBN (Ebook)
9783640569915
ISBN (Libro)
9783640570485
Idioma
Alemán
Etiqueta
Religiöse Kunst Leugnung Gottes Theologie Religionspädagogik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Tobias Knöller (Autor), 2009, Religiöse Kunst - Lob oder Leugnung Gottes?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146917
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