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Die Darstellung des menschlichen Körpers in den Medien

Title: Die Darstellung des menschlichen Körpers in den Medien

Seminar Paper , 1999 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Laura Dahm (Author)

Sociology - Media, Art, Music
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Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit der Darstellung des menschlichen Körpers in den Medien. Dieses Thema ist in der Literatur bisher noch gar nicht so explizit behandelt worden. Deshalb beinhaltet diese Arbeit eine Zusammenstellung aller Aspekte, die in den verschieden Literaturquellen zu finden sind. Um so schwieriger war es allerdings, Verbindungen zwischen den einzelnen Schwerpunkten der jeweiligen Bücher herzustellen. Im folgenden wird die Körperdarstellung im Fernsehen (Kapitel 1) und in den Printmedien (Kapitel 2) erläutert. Schwerpunkt ist die Darstellung des menschlichen Körpers in der Werbung (Kapitel 3), sowohl im Fernsehen (3.1.) als auch in den Printmedien (3.2.). Kapitel 3.3. beschäftigt sich mit den Wirkungen der Körperdarstellung in der Werbung. Ein Thema was damit zusammenhängt, ist die Meinung (einiger) weiblicher Rezipientinnen, im Zusammenhang mit der Körperdarstellung in den Medien mit Frauenfeindlichkeit konfrontiert zu sein. Damit befaßt sich Kapitel 4.
Die Massenmedien beschreibt Monika Weiderer in ihrem Buch Das Frauen- und Männerbild im Deutschen Fernsehen als Agenten der Geschlechtsrollenstereotypisierung. Später wird noch beschrieben, in welchem Zusammenhang das mit dem Körper steht (vgl. Weiderer 1995, S. 19). Sie nimmt also beide Geschlechter ins Blickfeld, wie es auch Gitta Mühlen Achs und Bernd Schrobe in ihrem Sammelband Geschlecht und Medien tun. Trotzdem tauchen im Zusammenhang mit Körper doch hauptsächlich Bemerkungen zu Frauen auf: So wird schon in der Einleitung darauf hingewiesen, daß die Repräsentation von Männlichkeit selten ins Blickfeld gerät. Frauen hingegen werden von den Medien ständig mit dem von Barbie repräsentierten Schönheitsideal konfrontiert (vgl. Achs/Schorb 1995, S. 7). Die Frau ist zu femininer Attraktivität verpflichtet, während der Mann seinen Körper weitestgehend bedeckt hält. Den medialen Frauenbildern wird eine Enteignung und Vermarktung des weiblichen Körpers nachgesagt (vgl. Achs 1995, S. 14f, 22f). Außerdem wird die Inszenierung des weiblichen Körpers meist in Verbindung mit Sexualität und Erotik gebracht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. EINLEITUNG

1. DARSTELLUNG DES MENSCHLICHEN KÖRPERS IM FERNSEHEN

1.1. SENDUNGEN MIT SPIELHANDLUNG

1.2. NON-FICTION BEREICH

2. KÖRPERPRÄSENTATION IN DEN PRINTMEDIEN

3. MENSCHLICHE KÖRPER IN DER WERBUNG

3.1. WERBUNG IM FERNSEHEN

3.2. WERBUNG IN DEN PRINTMEDIEN

3.3. WERBEWIRKUNG

4. FRAUENFEINDLICHKEITEN IN DEN MEDIEN

5. SCHLUßBETRACHTUNG

6. LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die mediale Darstellung des menschlichen Körpers und analysiert, inwieweit diese durch Geschlechterrollen, Stereotypenbildung und gesellschaftliche Ideale geprägt ist. Ein zentrales Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen medialen Inszenierungen und der Realität aufzuzeigen sowie den Einfluss dieser Darstellungen auf das Geschlechterverhältnis kritisch zu hinterfragen.

  • Körperdarstellung in fiktionalen und nicht-fiktionalen Fernsehformaten.
  • Die Rolle des Körpers in der Printmedienberichterstattung.
  • Menschliche Körperattribute und Wirkungsmuster in der Werbeindustrie.
  • Kritische Analyse von Frauenfeindlichkeit und Sexualisierung in den Medien.

Auszug aus dem Buch

0. Einleitung

Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit der Darstellung des menschlichen Körpers in den Medien. Dieses Thema ist in der Literatur bisher noch gar nicht so explizit behandelt worden. Deshalb beinhaltet diese Arbeit eine Zusammenstellung aller Aspekte, die in den verschieden Literaturquellen zu finden sind. Um so schwieriger war es allerdings, Verbindungen zwischen den einzelnen Schwerpunkten der jeweiligen Bücher herzustellen.

Im folgenden wird die Körperdarstellung im Fernsehen (Kapitel 1) und in den Printmedien (Kapitel 2) erläutert. Schwerpunkt ist die Darstellung des menschlichen Körpers in der Werbung (Kapitel 3), sowohl im Fernsehen (3.1.) als auch in den Printmedien (3.2.). Kapitel 3.3. beschäftigt sich mit den Wirkungen der Körperdarstellung in der Werbung. Ein Thema was damit zusammenhängt, ist die Meinung (einiger) weiblicher Rezipientinnen, im Zusammenhang mit der Körperdarstellung in den Medien mit Frauenfeindlichkeit konfrontiert zu sein. Damit befaßt sich Kapitel 4.

Zusammenfassung der Kapitel

0. EINLEITUNG: Die Einleitung definiert das Forschungsinteresse an der medialen Körperdarstellung und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie die Herausforderung der Quellenverknüpfung.

1. DARSTELLUNG DES MENSCHLICHEN KÖRPERS IM FERNSEHEN: Dieses Kapitel analysiert inhaltsanalytische Studien zur Geschlechterrollenverteilung und zum äußeren Erscheinungsbild von Personen im Fernsehprogramm.

1.1. SENDUNGEN MIT SPIELHANDLUNG: Hier wird untersucht, wie stark fiktionale Formate wie Serien und Filme geschlechtsspezifischen Schönheitsidealen folgen.

1.2. NON-FICTION BEREICH: Dieses Kapitel betrachtet, inwiefern Nachrichtensendungen und Dokumentationen ebenfalls auf die Reduktion von Personen auf ihr Äußeres zurückgreifen.

2. KÖRPERPRÄSENTATION IN DEN PRINTMEDIEN: Die Untersuchung konzentriert sich auf die visuelle Inszenierung von Frauen und Männern in Zeitschriften und Magazinen.

3. MENSCHLICHE KÖRPER IN DER WERBUNG: Es wird analysiert, wie die Werbeindustrie menschliche Körper als Verkaufsargument instrumentalisiert und dabei Stereotype festigt.

3.1. WERBUNG IM FERNSEHEN: Fokus auf die Polarisierung der Geschlechterbilder in TV-Spots und die Verdinglichung des weiblichen Körpers.

3.2. WERBUNG IN DEN PRINTMEDIEN: Analyse der Anzeigenwerbung hinsichtlich dominanter Körperhaltungen und traditioneller Rollenmuster.

3.3. WERBEWIRKUNG: Diskussion über den psychologischen Einfluss von Sex-Appeal und idealisierten Körperbildern auf die Rezipientinnen.

4. FRAUENFEINDLICHKEITEN IN DEN MEDIEN: Dieses Kapitel thematisiert die feministische Kritik an der Instrumentalisierung und Sexualisierung des weiblichen Körpers zu Werbezwecken.

5. SCHLUßBETRACHTUNG: Zusammenfassende Bewertung der Entwicklung medialer Körperbilder und Reflexion über die heutige Situation der Gleichbehandlung.

6. LITERATURVERZEICHNIS: Auflistung aller verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

Körperdarstellung, Medienanalyse, Geschlechterrollen, Frauenbild, Männerbild, Werbung, Körperästhetik, Sexismus, Frauenfeindlichkeit, Stereotypisierung, Schönheitsideal, Rezipientinnen, Fernsehforschung, Printmedien, Inhaltsanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Art und Weise, wie menschliche Körper in verschiedenen Massenmedien – vom Fernsehen bis zu Printmedien – dargestellt werden und welche gesellschaftlichen Auswirkungen diese Bilder haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Körperbildern in der Werbung, dem Vergleich von fiktionalen und nicht-fiktionalen Fernsehformaten sowie der feministischen Kritik an der Darstellung von Frauen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen medialen Repräsentationen von Körperlichkeit und traditionellen Rollenzuweisungen sowie deren Wirkung auf die Wahrnehmung von Frauen und Männern zu durchleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin stützt sich primär auf eine Zusammenstellung und Analyse existierender inhaltsanalytischer Studien, um einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu geben.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Fernsehen, Printmedien und Werbung, wobei jeweils spezifische Stereotype und Wirkungsmechanismen untersucht werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Körperdarstellung, Geschlechterrollen, Stereotypisierung, Schönheitsideal und mediale Sexualisierung.

Warum ist die Darstellung des weiblichen Körpers in der Werbung so umstritten?

Sie wird kritisiert, weil Frauen häufig auf dekorative oder sexuelle Attribute reduziert werden, was zu einer einseitigen und diskriminierenden Darstellung führt, die gesellschaftliche Rollenmuster zementiert.

Welche Rolle spielt die "moderne Frau" in der aktuellen Medienlandschaft?

Die Autorin stellt fest, dass Frauen heute selbstbewusster auftreten und als kaufkräftige Zielgruppe an Einfluss gewonnen haben, was zu einer Diversifizierung der Frauenrollen führt, auch wenn traditionelle Schönheitsideale weiterhin präsent bleiben.

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Details

Title
Die Darstellung des menschlichen Körpers in den Medien
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Dt. Institut Kulturanthropologie)
Course
Körperverständnis und Hygienevorstellungen seit dem 18. Jahrhundert
Grade
1,0
Author
Laura Dahm (Author)
Publication Year
1999
Pages
23
Catalog Number
V14713
ISBN (eBook)
9783638200332
ISBN (Book)
9783638682831
Language
German
Tags
Darstellung Körpers Medien Körperverständnis Hygienevorstellungen Jahrhundert
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laura Dahm (Author), 1999, Die Darstellung des menschlichen Körpers in den Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14713
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