Der Terminator: Eine Figur - viele Ansichten

Ein Überblick über die literarischen Zuschreibungen für den Terminator, in James Camerons Terminator 2


Essay, 2007
6 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Einführung

Der Terminator ist aus der Geschichte des Kinos nicht mehr wegzudenken. 1984 hatte er seinen ersten Auftritt in James Cameron The Terminator. Sieben Jahre später mimte Arnold Schwarzenegger im Sequel Terminator 2: Judgement Day erneut die Kampfmaschine aus der Zukunft. Auch für diesen Film zeichnete sich James Cameron verantwortlich.

Der T800, so seine Typbezeichnung, wird von John Connor, der den Anführer der menschlichen Resistance im Kampf gegen die Maschinen darstellt, aus der Zukunft des Jahres 2029 in die Gegenwart des Jahres 1994 geschickt, um den noch jungen John Connor vor dem T1000 zu schützen. Dieser Terminator ist wiederum im Auftrag der Maschinen durch die Zeit gereist, um Connor zu töten und somit den Krieg für die Roboter zu entscheiden.

Terminatoren

Die Kampfmaschinen werden in den Filmen als Cyborgs bezeichnet. Dieser Begriff wurde 1960 von Manfred E. Clynes und Nathan S. Kline kreiert. Er stellt eine Verbindung der Worte

„kybernetisch“ und „Organismus“ dar und wurde in Verbindung mit NASA-Forschungen erdacht, die sich mit Veränderungen am menschlichen Körper befassten, die das Ziel hatten diesen überlebensfähig für extraterrestrische Umwelten zu machen.1 Cyborg bezeichnet somit einen technisch aufgerüsteten Menschen. Dass den Terminatoren des Films eigentlich kein Organismus zu Grunde liegt und sie daher als Roboter bezeichnet werden müssten, soll in diesem Essay ausgeblendet werden.

In der Literatur ist mit dieser Begriffsbestimmung noch längst nicht alles gesagt. Verschiedene Autoren finden und untersuchen diverse Ansätze. Insbesondere Arnold Schwarzenegger als T800, steht dabei im Mittelpunkt des Interesses. Dieses Essay soll einen Überblick über die Analysen geben und versucht am Ende zu einem Resumee zu gelangen, welches Bild am sinnvollsten erscheint, oder ob es sich doch lediglich um einen Actionhelden handelt. Dazu liegt der Schwerpunkt auf dem zweiten Teil der Trilogie. Um Dinge besser veranschaulichen zu können, werden jedoch auch Details aus den anderen beiden Filmen genannt. Im Fokus steht außerdem der T800, also Arnold Schwarzenegger, doch auch hier sollen andere Terminatoren, insbesondere der T1000, zur Sprache kommen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten besser zu verdeutlichen. Um den Rahmen nicht zu sprengen, wird eine Auswahl von drei Theorien vorgestellt.

[...]


1 Vgl. Cornea (2007): S. 123

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten

Details

Titel
Der Terminator: Eine Figur - viele Ansichten
Untertitel
Ein Überblick über die literarischen Zuschreibungen für den Terminator, in James Camerons Terminator 2
Hochschule
Bauhaus-Universität Weimar
Veranstaltung
Männerfilm
Note
1,3
Autor
Jahr
2007
Seiten
6
Katalognummer
V147140
ISBN (eBook)
9783640588817
Dateigröße
465 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
terminator, DONNA HARAWAY, CHRISTINE CORNEA, THOMAS OBERENDER, PETER SLOTERDIJK, james cameron, terminator 2, zuschreibungen, theorien, cyborg, kybernetisch, organismus, kampfmaschine, t800, t1000, tx, männlichkeit, maskulin, science fiction, Techno-Gladiator, maschine, trickster, Multipersonalität, messias, Christopherus, actionheld, filmanalyse, filmwissenschaft
Arbeit zitieren
Markus Stegmann (Autor), 2007, Der Terminator: Eine Figur - viele Ansichten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147140

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Der Terminator: Eine Figur - viele Ansichten


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden