Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Auswirkungen der Dieselskandal auf die Autoindustrie sowie die Käufer und Verkäufer hat. Anhand dieser Fragstellung wird ein Experteninterview konzipiert, welches methodisch dargestellt werden soll.
Zunächst wird eine Übersicht über das gesamte Themengebiet gegeben, insbesondere wird hier auf den Dieselskandal bei VW eingegangen und welche Folgen es dadurch bei den Verbrauchern gibt. Danach wird erklärt was sich hinter einem Interview verbirgt und was ein Interview überhaupt ist. Auch wird genauer auf den Abgasskandal eingegangen.
Im dritten Kapitel wird ein Leitfaden zu einem Interview erstellt. Es werden potentielle Fragen ausgearbeitet, welche bei dem Thema „Wie wirkt sich der Dieselskandal auf die Autoindustrie, auf ihre Käufer und ihre Verkäufer aus?“ gestellt werden können. Auch wird der Interview-Leitfaden in einer ausführlichen und in einer gekürzten Version gezeigt, um beim Interview zielgerechte Fragen zu stellen. Im letzten Kapitel der Arbeit werden die verschiedenen Methoden der Interview-Auswertung aufgezeigt. Es wird auch auf verschiedene Arten der Transkription eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Theorie
2.1 Das Interview
2.2 Der Abgasskandal
3. Die Methode
4. Die Durchführung
4.1 Der Fragenkatalog
4.2 Der verdichtete Fragenkatalog
5. Ausblick in die Zukunft
5.1 Der Interviewpartner
6. Die Auswertung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des Dieselskandals auf die Automobilindustrie sowie die betroffenen Käufer und Verkäufer. Ziel der Forschungsarbeit ist es, durch die Konzeption eines Experteninterviews fundierte Erkenntnisse über die Marktveränderungen, das Vertrauen in die Branche und zukünftige Antriebstechnologien zu gewinnen.
- Analyse der Folgen des Dieselskandals für Hersteller und Konsumenten
- Erarbeitung eines strukturierten Interview-Leitfadens für Experten
- Untersuchung von Vertrauensverlusten in der Automobilbranche
- Diskussion über alternative Antriebstechnologien wie Elektro- und Wasserstoffantriebe
- Bewertung von qualitativen Methoden zur Datenerhebung und -auswertung
Auszug aus dem Buch
2.1 Das Interview
Generell leitet sich das Wort „Interview“ von dem deutschen Begriff „Befragung“ ab. Ein Interview besteht aus mindestens zwei Personen, einmal dem Fragesteller (Interviewer) und dem Befragten. Zum Interview gibt es drei verschiedene Formen, bei jeder ist ein anderer Ablauf.
1. Standardisiertes Interview: Falls man mehrere Befragte Personen hat (auch unabhängig voneinander) wird meist ein Standardisiertes Interview gehalten, da hierbei eine recht hohe Vergleichbarkeit der Ergebnisse entsteht. Die Formulierung der Fragen und auch die Reihenfolge sind im Vorhinein schriftlich vorgegeben.
2. Freies Interview: Auch wird das freie Interview unstrukturiertes Interview genannt. Hierbei sind die Reihenfolge und die Formulierung nicht wichtig, dies wird dem Interviewer überlassen, dieser hat dadurch einen recht großen Einfluss auf das Interview. Im Vordergrund steht eher, dass das Ziel und das Thema der Befragung streng vorgegeben sind.
3. Strukturiertes Interview: Bei dieser Art des Interviews wird neben dem Ziel und dem Thema ein sogenanntes Fragegerüst vorgegeben. Auch hier kann der Interviewer das Interview ziemlich beeinflussen, da auch Zusatzfragen gestellt werden können.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Dieselskandals ein und skizziert die Fragestellung bezüglich der Auswirkungen auf Industrie, Käufer und Verkäufer.
2. Theorie: Das Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen zum Interview als Methode sowie die Hintergründe und Konsequenzen des Dieselskandals für Unternehmen und Verbraucher.
3. Die Methode: Hier wird begründet, warum sich das Experteninterview als qualitative Erhebungsmethode für die vorliegende Forschungsfrage am besten eignet.
4. Die Durchführung: Dieses Kapitel präsentiert sowohl den ausführlichen als auch den verdichteten Fragenkatalog zur Anwendung im Experteninterview.
5. Ausblick in die Zukunft: Es wird dargelegt, welche Anforderungen ein potenzieller Interviewpartner erfüllen muss, um fundierte Fachinformationen zu liefern.
6. Die Auswertung: Dieses Kapitel behandelt die methodischen Schritte der Interview-Auswertung, insbesondere die Möglichkeiten der Transkription.
Schlüsselwörter
Dieselskandal, Volkswagen, Experteninterview, Automobilindustrie, Abgastechnik, Befragung, Transkription, Verbrauchervertrauen, Elektromobilität, Klimabilanz, Defeat-Gate, Forschungsmethodik, Antriebstechnik, Marktwandel, Stakeholder
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Auswirkungen des Dieselskandals bei Volkswagen auf die Automobilbranche, dessen Folgen für die Käufer und Verkäufer sowie die daraus resultierende Notwendigkeit für neue technologische Entwicklungen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themenfelder umfassen die Interviewmethodik in der qualitativen Forschung, die Aufarbeitung des Dieselskandals und die Zukunft alternativer Antriebsformen.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens für ein Experteninterview, um fundierte Aussagen über die Marktveränderungen und das Kundenvertrauen nach dem Dieselskandal treffen zu können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird die qualitative Methode des Experteninterviews genutzt, um tiefgehende Informationen von fachkundigen Personen zu erhalten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, methodische Überlegungen zum Experteninterview, die Konzeption spezifischer Fragenkataloge sowie die Planung der Auswertung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Typische Schlüsselbegriffe sind Dieselskandal, Experteninterview, Automobilbranche, Verbrauchervertrauen und Elektromobilität.
Warum wird im Kontext des Dieselskandals ein Experteninterview gewählt?
Ein Experteninterview ist zweckmäßig, da es erlaubt, tiefgehendes Fachwissen von Personen abzufragen, die täglich mit der Thematik befasst sind und eine qualitative Einschätzung zur Zukunft der Branche geben können.
Welche Rolle spielt die Transkription bei der Auswertung?
Die Transkription ist notwendig, um die mündlichen Informationen aus dem Interview in eine schriftliche Form zu bringen, wobei der Autor zur Vermeidung von Informationsverlusten bei technischen Themen die vollständige Transkription empfiehlt.
- Arbeit zitieren
- Julia Zentgraf (Autor:in), 2020, Methodischer Aufbau und Ablauf eines Interviews zum Thema "Wie wirkt sich der Dieselskandal auf die Autoindustrie sowie ihre Käufer und Verkäufer aus?", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1471416