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Die Stellung der Frau in der Arbeitswelt. Auswirkungen und Maßnahmen

Titre: Die Stellung der Frau in der Arbeitswelt. Auswirkungen und Maßnahmen

Dossier / Travail , 2020 , 32 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Auteur)

Psychologie - Psychosociologie
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Résumé Extrait Résumé des informations

Ziel dieser Arbeit ist das Aufdecken von Vorurteilen und deren möglicher negativer Einfluss auf die Besetzung von Führungspositionen durch Frauen. Kapitel 2 befasst sich in diesem Zusammenhang damit, wie Vorurteile zustande kommen, sowie welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen. Anschließend folgt ein historischer Exkurs über den Wandel der Frauenrolle in der Arbeitswelt und deren heutige Stellung. Drei konkrete Vorurteile aus der Berufswelt sollen den negativen Einfluss von Vorurteilen in diesem Kontext aufzeigen, wobei in Kapitel 6 geeignete Lösungsansätze folgen. Ein abschließendes Fazit fasst zentrale Aspekte der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick zur Thematik.

Die Relevanz von Diversitäts-Thematiken steigt in der heutigen Zeit immer weiter an. So wurde bereits mehrfach versucht, geschlechterbezogene Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt zu reduzieren. Der Status-Quo zeigt allerdings, dass auch heute noch eine erhebliche Diskrepanz bei der Entlohnung und insbesondere der Besetzung von Führungspositionen in deutschen Unternehmen existiert. Umersbach belegt, dass Deutschland mit einem Anteil von 29,6% weiblicher Führungskräfte sogar unter dem EU-Durchschnitt von 34,7% liegt. Die Unterrepräsentanz weiblicher Führungskräfte ist folglich nach wie vor ein sehr aktuelles Thema. Bei genauerer Betrachtung wird deutlich, dass Frauen in ihrer beruflichen Karriere häufiger mit Hürden konfrontiert werden, als ihre männlichen Kollegen. Die Gründe hierfür sind vielfältig, doch oftmals basieren die Barrieren auf stereotypen Annahmen und Vorurteilen, die Frauen angeblich weniger geeignet und qualifiziert für Führungspositionen erscheinen lassen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorurteile

2.1 Die Begriffsbestimmung und Entstehung von Vorurteilen

2.2 Die Messung und Aktivierung von Vorurteilen

2.3 Vor- und Nachteile von Vorurteilen

3. Die Stellung der Frau in der Arbeitswelt

3.1 Die historische Entwicklung

3.2 Frauen in Führungspositionen im 21. Jahrhundert

4. Die Auswirkungen von Vorurteilen auf die Besetzung von Führungspositionen durch Frauen

4.1 Die Rollenkongurenztheorie

4.2 Die männliche Dominanzkultur

4.3 Die geringere Verfügbarkeit

5. Zusammenfassung der Theorien

6. Maßnahmen zum Abbau geschlechterbezogener Vorurteile

6.1 Verbesserte Arbeitsmarktbedingungen

6.2 Die gesetzliche Frauenquote

6.3 Strukturierte Auswahlverfahren & Bias-Awareness

7. Diskussion

8. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss von Stereotypen und geschlechterspezifischen Vorurteilen auf die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen in Deutschland, um Barrieren aufzudecken und potenzielle Lösungsansätze zu bewerten.

  • Wissenschaftliche Analyse der Entstehung und sozialen Funktion von Vorurteilen.
  • Historische und soziologische Entwicklung der Rolle der Frau in der Arbeitswelt.
  • Untersuchung zentraler psychologischer Theorien wie der Rollenkongruenztheorie zur Erklärung der gläsernen Decke.
  • Vergleichende Analyse von Diskriminierungsstrukturen und bestehenden Hindernissen für Managerinnen.
  • Evaluierung von Maßnahmenpaketen (z. B. Frauenquote, Bias-Awareness) zur Förderung der Chancengleichheit.

Auszug aus dem Buch

4.2 Die männliche Dominanzkultur

Da Führungspositionen, wie bereits festgestellt, auch heute noch als „typisch männlich“ angesehen werden, wird diese Karriereebene meist auch von Männern dominiert. Kaup zufolge werden Frauen als Fremdgruppe und somit als Eindringlinge in den „Herrschaftsbereich“ der Männer wahrgenommen, versuchen diese in die Führungsebene aufzusteigen (2015, 73). Die wenigen Frauen, die es trotzdem bis zur Führungsetage geschafft haben, passen sich dem männlichen Verhalten an, um akzeptiert und respektiert zu werden. Sie zeigen Loyalität gegenüber den männlichen Kollegen, identifizieren sich teilweise mit deren Normen und grenzen sich von anderen Frauen und „typisch weiblichen“ Lebensbereichen ab. Der vielversprechende und vorteilhafte weibliche Führungsstil ist dadurch nur schwer umzusetzen, was dazu führt, dass das Potenzial von Managerinnen nie voll ausgeschöpft werden kann und die Männer ständig erfolgreicher und leistungsfähiger erscheinen (Tewes 2015, 43).

Dem kommt erschwerend hinzu, dass sich immer mehr „Männerbündnisse“ finden lassen, je höher die Hierarchieebene (Oakley 2000, 328-329). Auch Auswahlgremien, die für die Besetzung von Management-Positionen verantwortlichen sind, bestehen nach wie vor überwiegend aus Männern, welche oftmals kritische Haltungen gegenüber gendergerechter Stellenbesetzung vertreten. So kommen aufgrund der sozialen, geschlechtsspezifischen Ähnlichkeit bei der Besetzung überwiegend persönliche Beziehungen zum Tragen (Kunzmann, Ringelband, Hoyndorf 2019, 140). Das Bildungs- und Qualifikationsniveau der Stellenanwärter ist demzufolge dem „old boys network“ untergeordnet. Dieses informale männliche Sozialsystem bietet für Männer einen enormen Vorteil. Stoßen Frauen in die Führungsebenen vor, so läuft dieses System Gefahr auseinanderzubrechen, da sich die weiblichen Mitstreiterinnen wohlmöglich gegen dieses System zur Wehr setzen würden (Oakley 2000, 328-329). Durch das Fehlen gleichgeschlechtlicher Führsprecherinnen in Auswahlgremien sind die Zugangschancen zur Führungsebene für weibliche Stellenanwärterinnen gering.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz der Unterrepräsentanz von Frauen in Führungsetagen ein und formuliert das Ziel, Vorurteile als Barrieren zu identifizieren.

2. Vorurteile: Es werden die kognitiven, affektiven und Verhaltenskomponenten von Vorurteilen sowie deren Entstehung und Funktion erläutert.

3. Die Stellung der Frau in der Arbeitswelt: Dieses Kapitel beleuchtet den historischen Wandel der Frauenrolle und die aktuelle Situation in der modernen Arbeitswelt.

4. Die Auswirkungen von Vorurteilen auf die Besetzung von Führungspositionen durch Frauen: Hier werden spezifische Theorien und Mechanismen wie das „Lack-of-fit-Modell“ oder das „old boys network“ analysiert, die Frauen beim Aufstieg behindern.

5. Zusammenfassung der Theorien: Die bisher behandelten psychologischen und soziologischen Erklärungsansätze werden kompakt rekapituliert.

6. Maßnahmen zum Abbau geschlechterbezogener Vorurteile: Das Kapitel diskutiert praktische Lösungsansätze wie die Frauenquote, Arbeitsmarktpolitik und Unconscious-Bias-Trainings.

7. Diskussion: Die Ergebnisse bestätigen die Hypothese, dass Vorurteile signifikante Hindernisse für Frauen darstellen und diskutiert die Hürden bei deren praktischer Umsetzung.

8. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentrale Rolle von Vorurteilen zusammen und betont die Notwendigkeit von Sensibilisierung und strukturellem Wandel.

Schlüsselwörter

Vorurteile, Führungspositionen, Frauen, Stereotype, Diskriminierung, Unterrepräsentanz, Rollenkongurenztheorie, gläserne Decke, Karriere, Geschlechterrollen, Unconscious Bias, Personalmanagement, Chancengleichheit, Arbeitsmarkt, Führungskompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Ursachen für die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen, mit einem besonderen Fokus auf die psychologische Wirkung und die Folgen von geschlechterbezogenen Vorurteilen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten gehören die Vorurteilsforschung, die historische Entwicklung der Erwerbstätigkeit von Frauen sowie strukturelle Barrieren wie männlich dominierte Netzwerke („old boys network“).

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den negativen Einfluss von Stereotypen auf die Besetzung von Führungspositionen durch Frauen aufzudecken und Strategien zu bewerten, die zum Abbau dieser Diskriminierung beitragen könnten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Zusammenführung sozialpsychologischer Modelle und Theorien zur Vorurteilsentstehung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die praktische Analyse der Diskriminierungsmechanismen und eine kritische Darstellung von Lösungsmaßnahmen wie der gesetzlichen Frauenquote.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Vorurteile, gläserne Decke, Rollenkongurenztheorie, geschlechterspezifische Diskriminierung und Talentförderung.

Was versteht man in diesem Kontext unter dem „Lack-of-fit-Modell“?

Es beschreibt die Wahrnehmung, dass typisch weibliche Eigenschaften nicht mit den traditionell männlich besetzten Attributen einer Führungskraft korrespondieren, was Frauen als unpassend für solche Positionen erscheinen lässt.

Warum gelten die „old boys networks“ als Hindernis für Frauen?

Diese informellen männlichen Sozialsysteme dienen laut der Arbeit der Sicherung männlicher Machtverhältnisse und verwehren Frauen den Zugang zu vitalen Informationen, Koalitionen und Unterstützung, die für den beruflichen Aufstieg essentiell sind.

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Résumé des informations

Titre
Die Stellung der Frau in der Arbeitswelt. Auswirkungen und Maßnahmen
Université
SRH - Mobile University
Cours
Sozialpsychologie
Note
1,7
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
32
N° de catalogue
V1471510
ISBN (PDF)
9783389019962
ISBN (Livre)
9783389019979
Langue
allemand
mots-clé
Vorurteile Frauen in der Arbeitswelt Frauen in Führungspositionen im 21. Jahrhundert Führungspositionen Rollenkongurenztheorie männliche Dominanzkultur geschlechterbezogene Vorurteile Frauenquote Bias-Awareness
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2020, Die Stellung der Frau in der Arbeitswelt. Auswirkungen und Maßnahmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1471510
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Extrait de  32  pages
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