Im Rahmen des übergeordneten Prinzips der Individualität und Altersgemäßheit ist es nötig, vor der Trainingsplanung relevante Daten sowie Einschränkungen der Sportlerin zu erfassen, um in der späteren Planung Trainingsreize zu setzten, die ihrer psychophysischen Belastbarkeit entsprechen. Eine Auswertung der erhobenen Daten zeigt, dass sich die Person in einem optimalen Zustand für Beweglichkeitstraining befindet. Auch die aufgeführte Trainingserfahrung lässt auf ein gewisses Maß an Beweglichkeit schließen, da diese für die Ausübung der Sportarten von Bedeutung ist. Es sollte jedoch beachtet werden, dass die einseitige Belastung und Körperhaltung durch das Boxtraining zu Bewegungsdefiziten in der Brustwirbelsäule und einem sportartspezifischen Stereotyp, in diesem Fall zu einer leichten Hyperkyphose im Brustwirbelbereich, geführt haben könnte. Der sportliche Hintergrund lässt außerdem auch auf eine gut ausgeprägte Gleichgewichtsfähigkeit schließen, da die Stabilität insbesondere bei Kampfsportarten eine große Rolle spielt.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
2.1 Übungsauswahl und Dehnmethoden im Beweglichkeitstraining
2.2 Belastungsgefüge Beweglichkeitstraining
2.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Beweglichkeitstraining
3 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
3.1 Übungsauswahl Koordinationstraining
3.2 Belastungsgefüge Gleichgewichtstraining
3.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Gleichgewichtstraining
4 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt auf die fundierte Erstellung einer individuellen Trainingsplanung für eine sportlich aktive Person ab, mit dem primären Fokus auf die Verbesserung der Beweglichkeit sowie der koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichtstraining).
- Erfassung biometrischer Daten und individuelle Anamnese
- Systematische Auswahl von Dehnübungen für Ober- und Unterkörper
- Festlegung spezifischer Belastungsparameter pro Trainingseinheit
- Praxisorientierte Planung von Gleichgewichtsübungen mit und ohne Hilfsmittel
- Wissenschaftliche Begründung der gewählten Trainingsmethoden
Auszug aus dem Buch
1 Personendaten
Im Rahmen des übergeordneten Prinzips der Individualität und Altersgemäßheit ist es nötig vor der Trainingsplanung relevante Daten sowie Einschränkungen der Sportlerin zu erfassen, um in der späteren Planung Trainingsreize zu setzten, die ihrer psychophysischen Belastbarkeit entsprechen. Diese Daten werden in Tabelle 1 dargestellt.
Eine Auswertung der erhobenen Daten zeigt, dass sich die Person in einem optimalen Zustand für Beweglichkeitstraining befindet. Auch die aufgeführte Trainingserfahrung lässt auf ein gewisses Maß an Beweglichkeit schließen, da diese für die Ausübung der genannten Sportarten von Bedeutung ist. Es sollte jedoch beachtet werden, dass die einseitige Belastung und Körperhaltung durch das Boxtraining zu Bewegungsdefiziten in der Brustwirbelsäule und einem sportartspezifischen Stereotyp, in diesem Fall zu einer leichten Hyperkyphose im Brustwirbelbereich, geführt haben könnte.
Der sportliche Hintergrund lässt außerdem auch auf eine gut ausgeprägte Gleichgewichtsfähigkeit schließen, da die Stabilität insbesondere bei Kampfsportarten eine große Rolle spielt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die biometrischen Daten und der sportliche Hintergrund der Probandin erfasst, um eine Grundlage für die individuelle Trainingsgestaltung zu schaffen.
2 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Hier wird ein detaillierter Plan zur Verbesserung der Beweglichkeit erstellt, inklusive Übungsauswahl, Dehnmethoden und der wissenschaftlichen Begründung für die gewählten Belastungsparameter.
3 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Dieses Kapitel widmet sich der Entwicklung der Gleichgewichtsfähigkeit durch spezifische Übungen mit und ohne Hilfsmittel, abgestimmt auf die Anforderungen im Kampfsport.
4 LITERATURRECHERCHE: Hier werden zur Vorbereitung der Planung bestehende Studien hinsichtlich der Effekte von Gleichgewichtstraining zur Sturzprophylaxe analysiert.
Schlüsselwörter
Trainingsplanung, Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Grappling, Kampfsport, Dehnmethoden, Gleichgewichtsfähigkeit, Sturzprophylaxe, Belastungsgefüge, Propriozeption, Sportökonomie, Bewegungsdefizite, Hyperkyphose, Übungsauswahl, Individuelles Training
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Erstellung eines gezielten Trainingskonzepts für eine sportlich aktive Person zur Optimierung der Beweglichkeit und Koordination.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Schwerpunkte sind Beweglichkeitstraining, Gleichgewichtstraining und eine wissenschaftlich fundierte Trainingsplanung für eine Athletin mit Hintergrund im Grappling.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Entwicklung eines strukturierten Trainingsplans, der optimal auf die individuellen Bedürfnisse und das Anforderungsprofil der Probandin zugeschnitten ist.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Anamnese, eine systematische Übungsauswahl nach Trainingsprinzipien sowie die Auswertung relevanter Fachliteratur aus dem Bereich Sportwissenschaft.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden konkrete Tabellen für Dehn- und Koordinationsübungen mit entsprechenden Belastungsparametern sowie deren jeweilige trainingsmethodische Begründung aufgeführt.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Kernbegriffe sind Trainingsplanung, Beweglichkeit, Koordination, Gleichgewichtstraining, Kampfsport-Spezifik und Trainingslehre.
Warum wird im Training Fokus auf die Brustwirbelsäule gelegt?
Aufgrund der durch Boxtraining vermuteten leichten Hyperkyphose in der Brustwirbelsäule wird ein Schwerpunkt auf die Dehnung der Brustmuskulatur und des vorderen Deltamuskels gesetzt.
Welche Rolle spielen Hilfsmittel im Koordinationstraining?
Hilfsmittel wie Pilatesbälle oder Fitbälle werden eingesetzt, um den Schwierigkeitsgrad sukzessive zu erhöhen und eine größere Instabilität zu simulieren, wie sie auch im Kampfsport vorkommt.
- Arbeit zitieren
- Michelle Stettinski (Autor:in), 2022, Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine sportliche Person, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1472074