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Beeinflusst die Persönlichkeit eine Partnerbeziehung oder die Partnerbeziehung unsere Persönlichkeit?

Auswertung zweier Entwicklungspsychologischer Studien von Richard Robins, Avshalom Caspi und Terrie Moffitt

Titel: Beeinflusst die Persönlichkeit  eine Partnerbeziehung  oder die Partnerbeziehung unsere Persönlichkeit?

Hausarbeit , 2008 , 12 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Julia Lieder (Autor:in)

Psychologie - Entwicklungspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Partnerbeziehungen sind nicht erst in der aktuellen Forschungslandschaft ein intensiv bearbeitetes Thema. Die Frage nach der Existenz einer Formel für eine glückliche, belastbare und bestenfalls ewig andauernde Beziehung steht schon lange Zeit im Raum der Wissenschaft; verschiedene Fachrichtung sind auf der Suche nach ihr. Kann es eine allgemeine Formel für eine glückliche Partnerschaft überhaupt geben?
Was stimmt denn nun: „Gleich und gleich gesellt sich gern?“ oder doch: „Gegensätze ziehen sich an“ orientieren?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Allgemeiner Forschungsrahmen

2.1 Definitionen

2.2 Das Forschungsfeld

3 Querschnittsstudie von Robins, Caspi, Moffitt, 2000:

3.1 Teilnehmer/ Methode

3.2 theoretische Modelle der Studie

3.3 Ergebnisse

3.4 Kritik

4 Eine Längsschnittstudie von Robins, Caspi, & Moffitt, 2002:

4.1 Teilnehmer/ Methode

4.2 Ergebnisse

4.3 Kritik

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die wechselseitige Beeinflussung von individuellen Persönlichkeitseigenschaften und der Qualität von Partnerbeziehungen. Ziel ist es, anhand zweier entwicklungspsychologischer Studien zu klären, ob die Persönlichkeit die Beziehungsgestaltung bestimmt oder ob umgekehrt die Partnerschaftserfahrung die Persönlichkeitsentwicklung beeinflusst.

  • Grundlagendefinitionen von Persönlichkeit und Partnerschaft
  • Analyse intrapersoneller Wirkungsmodelle
  • Untersuchung von Actor-Effekten auf die Beziehungszufriedenheit
  • Längsschnittliche Betrachtung von Partnerwechsel und Konflikterleben
  • Diskussion der Stabilitätsfaktoren beider Konstrukte

Auszug aus dem Buch

3.2 theoretische Modelle der Studie

Anschließend werden die verschiedenen theoretischen Ansätze und die damit verbundenen Fragestellungen dargestellt:

Die erste Fragestellung der Studie untersucht, inwieweit die Persönlichkeit einer Person, Einfluss auf die Vorstellung der Partnerschaft hat. Untersucht werden die actor effects.

Zweite Fragestellung war entsprechend, die Untersuchung der partner effects mit dem Interesse, ob die Persönlichkeitsmerkmal eines Menschen auch die Sichtweise des Partners auf die Beziehung beeinflussen. Ebenfalls interessierte, ob die Persönlichkeitsmerkmale eines Mannes einen anderen Effekt auf die Partnerschaft haben aus die einer Frau. Die gender effects wurden betrachtet.

Neben diesen Untersuchungsschwerpunkte fokussierten die Forscher das Vorhandensein von additive effects mit der Fragestellung, ist die Partnerschaft die Summe ihrer Teile, dem Vorhandensein von synergetic effects mit der Fragestellung ist die Partnerschaft mehr als die Summe ihrer Teile und außerdem wurde erhoben, ob die Ähnlichkeit (similarity) in den Persönlichkeitseigenschaften der Partner zu einer höheren Zufriedenheit führt.

Da für den zugrunde liegenden Erklärungsansatz ausschließlich die Wahrnehmung der Beziehung durch den actor relevant ist, werden die weiteren Betrachtungen sich ausschließlich auf die Aus- und Bewertung der sogenannten actor effects beschränken.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Darstellung der Ausgangsfragestellung nach dem Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und Beziehungsqualität im Kontext verschiedener psychologischer Fachrichtungen.

2 Allgemeiner Forschungsrahmen: Definition der zentralen Begriffe „Persönlichkeit“ und „Partnerschaft“ sowie Einordnung des Themas in die differenzielle und Entwicklungspsychologie.

3 Querschnittsstudie von Robins, Caspi, Moffitt, 2000:: Auswertung einer Studie zur Untersuchung von Persönlichkeitseffekten („actor effects“) auf die Wahrnehmung der Beziehungsqualität bei jungen Erwachsenen.

4 Eine Längsschnittstudie von Robins, Caspi, & Moffitt, 2002:: Analyse der langfristigen Auswirkungen von Beziehungserfahrungen und Konflikten auf die Persönlichkeitsmerkmale über mehrere Jahre hinweg.

5 Fazit: Synthese der Ergebnisse, die darauf hindeutet, dass beide Wirkungsrichtungen existieren und Persönlichkeitsmerkmale sowie Partnerschaftserfahrungen in einem komplexen Wechselverhältnis stehen.

Schlüsselwörter

Persönlichkeit, Partnerschaft, Entwicklungspsychologie, Differenzielle Psychologie, Actor Effects, Partner Effects, Negative Emotionalität, Positive Emotionalität, Kontrolliertheit, Beziehungszufriedenheit, Längsschnittstudie, Querschnittsstudie, Konfliktverhalten, Persönlichkeitsentwicklung, Psychologische Faktoren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das komplexe Wechselspiel zwischen der individuellen Persönlichkeit eines Menschen und der Qualität seiner Partnerbeziehung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die Begriffe Persönlichkeit und Partnerschaft, deren Stabilität sowie die Frage, wer durch wen beeinflusst wird.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist die kritische Auswertung zweier spezifischer Studien, um Anhaltspunkte für die Beantwortung der Frage zu finden, ob Persönlichkeit die Beziehung prägt oder die Beziehung die Persönlichkeit formt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine literaturgestützte Auswertung von zwei empirischen Studien (Querschnitt und Längsschnitt) der Autoren Robins, Caspi und Moffitt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in den Forschungsrahmen, die detaillierte Vorstellung der Studienmethodik, die Ergebnisse zu den „actor effects“ und die Diskussion über die Stabilität der untersuchten Konstrukte.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Zentrale Begriffe sind negative Emotionalität, Actor-Effects, Partnerschaftsqualität und die Stabilität von Persönlichkeitsmerkmalen.

Warum spielt die „negative Emotionalität“ eine so große Rolle in den Ergebnissen?

Die Studien zeigten konsistent, dass eine hohe Ausprägung bei diesem Merkmal mit einer schlechteren Einschätzung der Beziehungsqualität und einer höheren Konfliktrate korreliert.

Welche Rolle spielt die Zeitkomponente in der Längsschnittstudie von 2002?

Die Längsschnittstudie ermöglichte es, Persönlichkeitsveränderungen über den Zeitraum des frühen Erwachsenenalters in Bezug auf konkrete Beziehungserfahrungen und Partnerwechsel zu betrachten.

Was schlussfolgert die Arbeit hinsichtlich der Stabilität der Konstrukte?

Unter Bezugnahme auf Neyer wird argumentiert, dass Persönlichkeit ein relativ stabiles Konstrukt ist, während die „Partnerschaft“ aufgrund ihrer Komplexität eine geringere Stabilität aufweist und stärkeren Schwankungen unterliegt.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Beeinflusst die Persönlichkeit eine Partnerbeziehung oder die Partnerbeziehung unsere Persönlichkeit?
Untertitel
Auswertung zweier Entwicklungspsychologischer Studien von Richard Robins, Avshalom Caspi und Terrie Moffitt
Hochschule
Universität Erfurt
Veranstaltung
Mechanismen der menschlichen Entwicklung
Note
1,3
Autor
Julia Lieder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
12
Katalognummer
V147209
ISBN (eBook)
9783640568147
ISBN (Buch)
9783640567942
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Beeinflusst Persönlichkeit Partnerbeziehung Persönlichkeit Auswertung Entwicklungspsychologischer Studien Richard Robins Avshalom Caspi Terrie Moffitt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Lieder (Autor:in), 2008, Beeinflusst die Persönlichkeit eine Partnerbeziehung oder die Partnerbeziehung unsere Persönlichkeit?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147209
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Leseprobe aus  12  Seiten
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