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Lehrpraxis Leichtathletik - Erlernen der Hürdentechnik

Title: Lehrpraxis Leichtathletik - Erlernen der Hürdentechnik

Seminar Paper , 2010 , 41 Pages

Autor:in: Hans-Christian Landrock (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
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Summary Excerpt Details

Meine lehrpraktische Übung behandelt das Thema „Einführung in das Hürdenlaufen und die
Hürdentechnik“. Ich selbst hatte während meiner Schulzeit leider nicht die Gelegenheit die
Hürdentechnik zu erlernen, da dies bei uns im Rahmen des Sportunterrichtes nicht angeboten
wurde, da längere Laufstrecken ab 400m im Rahmen der Leichtathletik im Vordergrund
standen. Im Studium kam ich zum ersten Mal mit diesem Bereich der Leichtathletik in
Kontakt und fand dies sehr interessant. Aus diesem Grund möchte ich eine Vermittlung der
Technik des Hürdenlaufs für Anfänger als lehrpraktische Übung durchführen. Da man den
Hürdenlauf für Anfänger auch gut in der Halle vermitteln kann, ist dieses Thema auch für das
Wintertrimester geeignet und umsetzbar. Der Einstieg in die Technik soll der Vorbereitung
dienen, den Hürdenlauf dann im Sommer auf dem Platz durchführen zu können. Er erfordert
wenig materielle Vorraussetzungen und kann daher gut in der Halle durchgeführt werden.

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Institutionelle Voraussetzungen

2.1 Räumliche Voraussetzungen

2.2 Materielle Voraussetzungen

2.3 Organisatorische Voraussetzungen

3 Planung der Makrostruktur

3.1 Festlegung der Grobziele

3.2 Sachanalyse

3.2.1 Technikmodell Hürdenlauf

3.2.2 Gesamttechnik Hürdensprint

3.2.2.1 Erster Beschleunigungsabschnitt

3.2.2.2 Der Hürdenschritt

3.2.2.3 Der Drei-Schritt-Rhythmus

3.2.2.4 Zweiter Beschleunigungsabschnitt

3.2.2.5 Unterschiede zwischen Frauen und Männern

3.3 Lernstrukturdiagramm

3.4 Spezielle Voraussetzungen der Teilnehmer

3.5 Entwurf der Lehreinheiten

3.5.1 Lehreinheit I

3.5.1.1 Festlegung der Lernziele

3.5.1.2 Methoden

3.5.1.3 Medien

3.5.1.4 Organisation

3.5.2 Lehreinheit II

3.5.2.1 Festlegung der Lernziele

3.5.2.2 Methoden

3.5.2.3 Medien

3.5.2.4 Organisation

3.5.3 Lehreinheit III

3.5.3.1 Festlegung der Lernziele

3.5.3.2 Methoden

3.5.3.3 Medien

3.5.3.4 Organisation

3.5.4 Lehreinheit IV

3.5.4.1 Festlegung der Lernziele

3.5.4.2 Methoden

3.5.4.3 Medien

3.5.4.4 Organisation

3.5.5 Lehreinheit V

3.5.5.1 Festlegung der Lernziele

3.5.5.2 Methoden

3.5.5.3 Medien

3.5.5.4 Organisation

3.5.6 Lehreinheit VI

3.5.6.1 Festlegung der Lernziele

3.5.6.2 Methoden

3.5.6.3 Medien

3.5.6.4 Organisation

3.6 Abschnittsplan

4 Planung der Mikrostruktur

4.1 Mikrostruktur der vierten Unterrichtseinheit

4.1.1 Stundenthema

4.1.2 Lernziele

4.1.3 Methodik

4.1.4 Medien

4.1.5 Organisationsformen

4.1.6 Benötigte Geräte und Materialien

4.2 Beschreibung einzelner Stundeninhalte

4.2.1 Begrüßung, Bekanntgabe Stundenablauf, Organisation

4.2.2 Einlaufen und Lauf-ABC

4.2.3 Hürdendehnung/ allg. Dehnung

4.2.4 Hürdengewöhnung

4.2.5 Wdh. Hürdentechnik anhand von Bildreihen und Flipchart

4.2.6 Wdh. Beschleunigungsphase und Hürdenschritt bei 1.Hürde

4.2.7 Üben Drei-Schritt-Rhythmus mit Überlaufen 2.Hürde

4.2.8 Üben Drei-Schritt-Rhythmus mit Überlaufen 3.Hürde

4.2.9 Mentales Training (Einstieg)

4.2.10 Nachbesprechung mit Auswertung und Ausblick

4.3 Unterrichtsablauf

5 Unterrichtsauswertung

5.1 Fragen zum Lehrverhalten

5.2 Fragen zum Teilnehmerverhalten

5.3 Fragen zur Methodik

5.4 Fragen zur Stundenorganisation

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der systematischen Planung einer lehrpraktischen Übung zur Einführung in den Hürdenlauf. Ziel ist es, ein schlüssiges Unterrichtskonzept zu entwickeln, das Studierenden der Sportwissenschaften die komplexe Hürdentechnik in der Halle vermittelt und dabei sowohl methodische als auch organisatorische Voraussetzungen berücksichtigt.

  • Grundlagen der Hürdentechnik und des Kurzhürdensprints
  • Planung von Makro- und Mikrostrukturen für Sportunterrichtseinheiten
  • Methodische Vermittlung von Bewegungsabläufen (z. B. Hürdenschritt, Drei-Schritt-Rhythmus)
  • Einsatz von mentalem Training zur Leistungssteigerung
  • Evaluation des Lehr- und Lernverhaltens im sportpraktischen Kontext

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Technikmodell Hürdenlauf

Der Kurzhürdensprint gehört zu den komplexesten Disziplinen der Leichtathletik und stellt hohe Ansprüche hinsichtlich Schnelligkeit, Athletik, Kraft und koordinative, technomotorische Fertigkeiten. In der Regel kann man davon ausgehen, dass bis zum Beherrschen der Feinform des Hürdensprints ca. 4 – 5 Trainingsjahre zu absolvieren sind.

Der Hürdensprint ist ein “Zwangslauf”, also kein freier Sprint. Aber leistungsbestimmend bleibt die Fähigkeit, mit viel Mut, so schnell wie irgend möglich, den Zwischenhürdensprint zu gestalten. Die Hürdensprinter/ -innen haben dementsprechend Schrittzahl, Schrittlänge und Schrittrhythmus den vorgeschriebenen Maßen anzupassen. Darüber hinaus in ein ständiger Wechsel von maximalen sowie maximal schnellen Krafteinsätzen (Zwischenhürdensprint und Hürdenattacke) und eher “ruhenden” Phasen (Hürdenüberquerung) zu realisieren. Zentrale Fähigkeiten der Hürdensprinter sind die koordinativen, technomotorischen Fähigkeiten in Verbindung mit den Schnelligkeitsfähigkeiten. Darüber hinaus sind die Flexibilität, vor allem im Hüftgelenk und die nicht beeinflussbaren anthropometrischen Merkmale, wie Beinlänge und Hüfthöhe, von entscheidender Bedeutung. Die Kernaufgaben im Hürdentraining sind daher: Rhythmisierung vor Isolierung von Bewegungssequenzen (Variation von Hürdenhöhen und Abstände etc.). Die Entwicklung des “Zwangssprints” durch die Hürden (Schrittlängen-/ frequenzverhalten). Des Weiteren die Entwicklung der disziplinspezifischen Ausdauer.

Einwichtiger Grundsatz ist Rumpfstabilisierung vor Beinkrafttraining und die Ausbildung größtmöglicher Flexibilität (WLV, 2001, S.1).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der persönlichen Motivation und des Vorhabens, das Thema Hürdenlauf als lehrpraktische Übung für Anfänger zu vermitteln.

2. Institutionelle Voraussetzungen: Analyse der räumlichen, materiellen und organisatorischen Rahmenbedingungen an der Universität der Bundeswehr München für die Durchführung der Sportstunden.

3. Planung der Makrostruktur: Festlegung der übergeordneten Grobziele, Durchführung einer Sachanalyse der Hürdentechnik und Konzeption der sechs Lehreinheiten im Wintertrimester.

4. Planung der Mikrostruktur: Exemplarische detaillierte Verlaufsplanung für die vierte Unterrichtseinheit inklusive Zielen, Methoden, Medien und spezifischen Inhalten wie dem mentalen Training.

5. Unterrichtsauswertung: Reflektion der Planung und Durchführung mittels Kriterien für das Lehrverhalten, das Teilnehmerverhalten, die Methodik und die Organisation.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Quellen für die Planung und Analyse der lehrpraktischen Übung.

Schlüsselwörter

Hürdenlauf, Hürdentechnik, Sportunterricht, Makrostruktur, Mikrostruktur, Hürdenschritt, Drei-Schritt-Rhythmus, Lehreinheit, Mentales Training, Lehrplan, Sportwissenschaften, Didaktik, Bewegungsanalyse, Rumpfstabilität, Beschleunigungsabschnitt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und methodischen Planung einer lehrpraktischen Übung, die Studierenden der Sportwissenschaften die Technik des Hürdenlaufs näherbringt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die technische Analyse des Hürdenlaufs, die methodische Strukturierung von Lehreinheiten, die Planung von Kraft- und Techniktraining sowie die Evaluation von Unterrichtsprozessen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines strukturierten Lehrkonzepts für den Hürdenlauf, das die Teilnehmer schrittweise von der Hürdengewöhnung bis hin zum wettkampforientierten Hürdensprint führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden methodische Planungsschritte nach Heymen & Leue angewendet, kombiniert mit sportwissenschaftlicher Literatur und empirischen Beobachtungskriterien für die Unterrichtsevaluation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte Planung der Makro- und Mikrostruktur, die Sachanalyse der Bewegungstechnik sowie die konkrete Ausarbeitung von sechs inhaltlich aufeinander aufbauenden Lehreinheiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Hürdenlauf, Hürdentechnik, Methodik, Sportunterricht, Makrostruktur, Mikrostruktur, Lehreinheit, Mentales Training.

Warum spielt die Rumpfstabilität im Hürdentraining eine so wichtige Rolle?

Die Rumpfstabilität gilt laut Autor als Grundvoraussetzung für alle leichtathletischen Disziplinen und ist essenziell für die nötige Körperkontrolle bei der Hürdenüberquerung.

Wie wird das mentale Training in die vierte Lehreinheit integriert?

Das mentale Training wird als verdecktes Wahrnehmungstraining durchgeführt, bei dem die Teilnehmer die Bewegungsabläufe aus einer Außenperspektive visualisieren, um den Lernerfolg zu beschleunigen.

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Details

Title
Lehrpraxis Leichtathletik - Erlernen der Hürdentechnik
Author
Hans-Christian Landrock (Author)
Publication Year
2010
Pages
41
Catalog Number
V147235
ISBN (eBook)
9783640595426
ISBN (Book)
9783640595730
Language
German
Tags
Lehrpraxis lehrpraktische Übung Hürdenlauf Leichtathletik Anfängertraining Lehrprobe Hürdentechnik Neulernen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hans-Christian Landrock (Author), 2010, Lehrpraxis Leichtathletik - Erlernen der Hürdentechnik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147235
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