Das Drama "Orpheus steigt herab" von Tennessee Williams

Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Figur der Carol Cutrere


Diplomarbeit, 2009
48 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort oder Die zweite erste Wahl

A) Der Autor
I.) „Ein wunderbares und schreckliches Leben“: Die Biographie von Tennessee Williams
II.) Auf der Flucht - Der Autor und seine Zeit
1.) Literatur- und theatergeschichtliche Einordnung
2.) Literarische Einflüsse
3.) Autobiographische Einflüsse
III.) Das Eigentliche des Daseins - Tennessee Williams´ literarische Botschaft

B) Das Stück „Orpheus steigt herab“
I.) Künstlerische Einordnung des Werks im Vergleich mit „Endstation Sehnsucht“ &
„Plötzlich letzten Sommer“
II.) Inhalt – Die Geschichte vom "Mann in der Schlangenhaut"
III.) Thema – Orpheus in der "Aussenwelt"
IV.) System der dramatischen Figuren m. Erläuterungen
V.) Konflikt – Die Einsamkeit des Individuums
VI.) Aussage – Eine lebenslange Kampfansage
VII.) Szenarium

C) Carol Cutrere
I.) Portrait der Figur
II.) Fiktive Biographie – Das Leben einer Überlebenden
III.) Entwicklung der Figur anhand eines subjektiven Szenariums
IV.) Die Funktion der Figur innerhalb der Gesamthandlung
V.) Aussage der Figur – "Lebe, lebe, lebe!"
VI.) Botschaft der Figur – Ein Appell an die eigene Vision

Bibliographie

Vorwort oder Die zweite erste Wahl

Meine erste Auswahl für die Abschlussarbeit im Fach Schauspiel schien perfekt: eine Erläuterung zur Figur der Ellida aus Henrik Ibsens „Die Frau vom Meer“. Nachdem ich mich mit Ibsen bereits vor meiner Zeit an der Athanor Akademie beschäftigt hatte, nämlich bei einem Vorsprechen für Regie am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, und dabei mit einer Interpretation von Ibsens Werk beispiellos durchgefallen war, erschien es mir nach meinem vierjährigen Studium und der damit verbundenen, weit gestreuten Beschäftigung mit Dramen und Theatergeschichte wie eine Genugtuung, nun eine beispielhafte Arbeit zu Ibsens Person und Arbeit abliefern zu können.

Doch dann rückte Ellida bei der Rollenauswahl ins Abseits, und ich war gezwungen, mein Repertoire nach einem anderen, „aktuelleren“ Thema für diese Arbeit zu durchsuchen. Dabei landete ich bei dem Monolog der Carol Cutrere aus „Orpheus steigt herab“, einem mir davor völlig unbekannten Stück eines Autors, dessen Name mir zwar ein Begriff war, aber von dem ich so gut wie nichts wusste. Eine frühere Lektüre von „Endstation Sehnsucht“ kam mir in den Sinn, diesem Stück mit der verrückten Blanche und dem brutalen Stanley Kowalski, sowie die Verfilmung der „Nacht des Leguan“ mit Richard Burton und Ava Gardner, die mich in meinem zwanzigsten Lebensjahr dazu brachte, das Schauspiel noch einmal als eine mögliche Berufswahl ins Auge zu fassen. Doch nach wie vor hatte ich keine Anhaltspunkte zum Autor und seiner Botschaft. Auch war ich mir unsicher, ob der Stil seines Werks nicht zu sehr in seiner Zeit verhaftet sei und ich mir hier ein altbackenes Drama aufhalsen würde. Trotzdem begann ich, das Stück „Orpheus steigt herab“ noch einmal aufmerksam zu lesen und etwas über Tennessee Williams als Schriftsteller und Mensch herauszufinden.

Ich wurde nicht enttäuscht. Bei einer erneuten Lektüre zeigte sich das Stück als eine ungemein feine Beobachtung menschlichen Verhaltens und Fühlens, ohne die Abgründe umgehen und verstecken zu wollen. Die Figuren, wie zum Beispiel Carol, sind gefangen in einer feindseligen Gesellschaft, die das Individuum unterdrückt und gewaltsam in eine passendere Form zwängen will, und in sich selbst, in ihren unerfüllten Träumen, Hoffnungen, Ängsten und Schwächen. Diese Probleme kannte ich sehr gut aus meiner früheren Umgebung und eigenen Lebensführung. Der Autor selbst entpuppte sich als äußerst schwieriger und unsteter Charakter: ein Hypochonder, der Kritik nicht vertrug, der in seinen Memoiren mehr von seinen homosexuellen Eroberungen als von seinen Stücken spricht und der jahrelang unter Depressionen und seiner Abhängigkeit von Alkohol und Medikamenten litt. Sowohl dieser Schriftsteller als auch seine Dramenfiguren sind unbequem: sie stellen Fragen, die in der Gesellschaft unerwünscht sind, reißen Wunden auf, die man bei sich selbst schon verheilt glaubte und versuchen egozentrisch, ihre Träume zu verwirklichen – obwohl sie scheitern werden. Doch gerade deshalb haben sie mich für sich eingenommen.

Inzwischen habe ich hinter dem Namen Tennessee Williams nun ein Gesicht und eine spannende Geschichte entdeckt – das Gleiche gilt für seine oft widersprüchlichen Figuren. Ich verstehe beide Parteien immer noch nicht völlig. Und gerade das macht sie für mich so interessant.

A) Der Autor

I) Ein „wunderbares und schreckliches Leben“ – Die Biographie von Tennessee Williams

Sichtbar ist für uns Menschen immer nur die Oberfläche eines anderen, und alle Vorstellungen sind Täuschungen, zumal die Ansichten der Öffentlichkeit über persönliche Geschicke.

Tennessee Williams, „Sommerspiel zu dritt“[1]

Lachen war für mich schon immer ein Ersatz für Klagen (...)

Tennessee Williams, „Memoiren“[2]

Tennessee Williams wurde als Thomas Lanier Williams am 26. März 1911 in Columbus im amerikanischen Bundesstaat Mississippi geboren. Er war das erste von drei Kindern des Ehepaares Cornelius Coffin Williams und Edwina Dakin. Der Vater verdingte sich als Handlungsreisender; sein Sohn beschrieb ihn später als einen Mann mit „einem harten und widerspenstigen Charakter“[3], der dem Alkohol und dem Glücksspiel nicht abgeneigt war. Seine Mutter, die unter einer krankhaften Launenhaftigkeit litt[4], war stolz auf ihre Herkunft aus dem Südstaaten-Mittelstand und ließ ihre Kinder dies durch das Verbot von Freundschaften mit ihr unpassend erscheinenden Kindern und einer Erziehung im Geist, etwas „Besseres“ zu sein, spüren. Diese „schmerzliche Konfrontation mit dem unheilvollen Snobismus des Mittelstands“[5] beschrieb Williams später als „traumatische“5 Auswirkung auf sein Leben und das seiner Schwester Rose, mit der ihn zeitlebens eine enge Beziehung verband – laut Williams „das tiefste Gefühl in unser beider Leben“[6].

Mit 5 Jahren erkrankte er an einer lebensgefährlichen Diphterie, die zu einer zweijährigen Paralyse seiner Beine führte: „Sie [die Krankheit] veränderte mein Wesen ebenso radikal wie meine körperliche Verfassung. (...) Während dieser Periode (...) legte die übergroße Besorgtheit meiner Mutter den Keim zu einem Weichling in mich, sehr zum Missvergnügen meines Vaters. Ich entwickelte mich zu einem völlig aus der Art geschlagenen Mitglied der Familie (...).“[7]

Aufgrund dieses „Versagens“ gab sein Vater dem jüngerem Bruder Dakin häufig den Vorzug. Die Mutter hingegen ermunterte ihren Sohn in ihrer Fürsorge zum Lesen und Schreiben eigener Geschichten; als er elf Jahre alt war, schenkte sie ihm eine Schreibmaschine. Interessant ist hierbei die Frage, ob Williams aufgrund des zwiespältigen Verhältnisses zu seiner Mutter auch zum von ihr geförderten Schreiben eher eine Hassliebe entwickelte. Im Bezug auf die Konfrontation mit dem Snobismus seiner Mutter hielt er in seinen Memoiren fest: „Etwa um diese Zeit (...) begann ich Geschichten zu schreiben...vielleicht als Kompensation, wer weiß...“[8]

1918 zog die Familie nach St. Louis, ein Ereignis, das Williams nie ganz überwinden sollte, da er sehr unter der Hässlichkeit der Stadt litt[9]. Hier besuchte er die University City High School; mit 16 Jahren wurde seine Erzählung „Die Rache des Nitocris“ im „Weird Tales“-Magazin veröffentlicht und ausgezeichnet.

In den Jahren 1929 bis 1931 besuchte er die Universität in Columbia, wo er – nachdem seine „Sandkastenliebe“ Hazel seinen Heiratsantrag abgelehnt hatte – erste Erfahrungen mit Homosexualität machte, sowohl in noch harmlosen Annäherungen von Studienkollegen als auch in der radikal ablehnenden Haltung der Studentenverbindungen zu diesem Thema. Williams´ erste Versuche im dramatischen Genre stammen ebenfalls aus dieser Zeit. Mit seiner Prosa und Lyrik gewann er mehrmals Preise, jedoch blieb er wegen häufiger Depressionen der Universität immer öfter fern; auch sprach er inzwischen vermehrt dem Alkohol zu, wohl als Mittel gegen seine chronische Schüchternheit[10]. Schließlich verließ er die Universität ganz und nahm aus finanziellen Gründen einen Job bei einer Schuhfabrik an. Nach einem Herzanfall mit nur 24 Jahren reichte er jedoch seine Kündigung ein, um sich, frei nach Dylan Thomas, dem „trüben Handwerk des Schreibens“[11] voll und ganz zu widmen. Der Herzanfall hatte seine Ahnung einer allgemein schwachen Konstitution bestätigt und Williams´ Hypochondrie gefördert; sein ganzes Leben über glaubte er, an gefährlichen physischen und psychischen Krankheiten zu leiden und nur eine geringe Lebenserwartung zu haben.

Sein erstes Stück „Kairo, Shanghai, Bombay!“ wurde im gleichen Jahr von einer kleinen Theatergruppe in Memphis aufgeführt: „Damit hatten das Theater und ich uns ein für allemal auf Gedeih und Verderb gefunden. Das hat mir, wie ich annehme, das Leben gerettet.“[12] In diesem Jahr wurde Williams auch sein Interesse am eigenen Geschlecht deutlich bewusst. In den kommenden Jahrzehnten sollten seine sexuelle Orientierung und seine damit einhergehende Promiskuität immer wieder für Skandale, vor allem bei der konservativen Presse, sorgen.

Während eines erneuten Universitätsaufenthaltes, diesmal an der theaterwissenschaftlichen Fakultät in St. Louis, wurde sein zweites Stück „Kerzen in der Sonne“ aufgeführt und von der Kritik verrissen – eine Erfahrung, die Williams noch öfter machen sollte. Damit umzugehen lernte er jedoch Zeit seines Lebens nicht: „(...) ich wusste bereits, dass Schreiben mein Leben bedeutete und ein Versagen darin meinen Tod.“[13]

1937 verließ er die Universität in New Orleans, um im darauffolgenden Jahr einen Abschluss an der Universität von Iowa zu machen. Noch im Jahr 1937 kam es allerdings zu einem äußerst dramatischen Ereignis in Williams´ Leben: seine geliebte Schwester Rose, bei der bereits in jungen Jahren eine Schizophrenie diagnostiziert worden war, wurde 1937 in eine Nervenheilanstalt eingewiesen und einer Gehirnoperation unterzogen, um sie „ruhig zu stellen“. Dieser Eingriff sollte Rose ihr restliches Leben lang beeinträchtigen. Williams konnte seinen Eltern die Entscheidung zu dieser Operation nie verzeihen und sah zudem im „starren Puritanismus“[14] seiner Mutter den eigentlichen Grund für den Krankheitsausbruch bei Rose. Auch seine Mutter wurde Anfang der fünfziger Jahre kurzzeitig in eine Nervenheilanstalt eingeliefert, wo sie als „paranoid“[15] und „realitätsfremd“15 eingestuft wurde. Ihrem Sohn sollte ähnliches bevorstehen.

Im Jahr 1939 publizierte Williams zum ersten Mal unter seinem Künstlernamen „Tennessee“. Diesen legte er sich als Tribut an seine Vorfahren zu, die aus diesem Staat stammten und dort als Pioniere und Gouverneure berühmt geworden waren: „Auch habe ich [soeben] einer Schwäche aller Südstaatler nachgegeben, nämlich in meinem Stammbaum herumzuklettern.“[16]

In dieser Zeit begann Williams auch seine ausgedehnten Reisen durch das In- und Ausland als „wandernder Schriftsteller“[17] ; er wechselte häufig seinen Wohnort und die Anstellungen, mit denen er sich sein Schreiben finanzierte. Während dieser Zeit der Wanderung entstand das Stück „Kampf der Engel“ – der Vorläufer zu „Orpheus steigt herab“. 1940 besuchte er einen „play writing“-Kurs an der New School in New York City, unter der Leitung von Erwin Piscator. Trotz einer darauf folgenden umfangreichen Bearbeitung wurde „Kampf der Engel“ nur zwei Wochen nach der Uraufführung wieder abgesetzt. Auch ein durch seine Agentin Audrey Wood vermittelter Vertrag mit den MGM-Studios in Hollywood scheiterte, da seine dort eingereichten, speziell für die Schauspielerinnen Lana Turner und Margaret O´Brien geschriebenen Drehbücher abgelehnt wurden.

Das Schicksal sollte sich erst 1945 mit der Uraufführung des Stückes „Die Glasmenagerie“ schlagartig wenden. Innerhalb eines Jahres wurde das Stück 561 mal aufgeführt und gewann zahlreiche Preise. Mit dem unerwarteten Erfolg konnte Williams allerdings auch nur schwer umgehen: „Nach dem Erfolg der Glasmenagerie überkam mich (...) eine tiefe Depression (...). Ich hatte nie gedacht, dass mir der Erfolg treu bleiben würde, sondern fest damit gerechnet, dass ihm der Absturz auf dem Fuße folgen würde.“[18] Nach einer kurzzeitigen Rückkehr zu seiner Familie nahm er das rastlose Wanderleben wieder auf und lebte zwischenzeitlich in New Orleans, Mexiko City und auf Nantucket Island, zusammen mit der Schriftstellerin Carson McCullers. Seine Arbeit unterbrach er dabei jedoch nicht. Mit seinem Drama „Endstation Sehnsucht“ schaffte er es 1947, den Erfolg der „Glasmenagerie“ zu übertreffen.

Auch privat ging es für Williams bergauf: 1947 lernte er seinen zukünftigen Lebensgefährten Frankie Merlo kennen, mit dem er fast 14 Jahre verbringen sollte. In den kommenden Jahren folgten, neben zwei Reisen nach Europa und der Freundschaft mit bedeutenden Zeitgenossen wie dem Schriftsteller Truman Capote und der Schauspielerin Anna Magnani erfolgreiche Stücke wie „Sommer und Rauch“, „Die tätowierte Rose“ (eine Liebeserklärung an seinen Partner Merlo und verfilmt mit Anna Magnani, der Williams persönlich das Rollenangebot gemacht hatte) und „Camino Real“, welche allerdings auch immer wieder gemischte Kritiken erhielten. Einig schienen sich jedoch die Kritiker im Lob des Stückes „Die Katze auf dem heißen Blechdach“, dass 1955 uraufgeführt wurde. Die Verfilmung mit Paul Newman und Elizabeth Taylor wurde ein Kassenschlager, das Stück erhielt – ebenso wie „Endstation Sehnsucht“ - den „Pulitzer Price for Drama“. Williams´ Karriere hatte ihren Höhepunkt erreicht, auch wenn ihm dies nicht zu wichtig erschien: „Mein Gott, Karriere! Das war es für mich nie. Ich habe immer nur das getan, was ich von innen her tun musste, mit dem Furor, es so gut zu tun, wie es mir irgend möglich war.“[19]

Privat begann in dieser Zeit allerdings eine schwierige Phase für Williams. Sein Alkoholproblem hatte er bereits in verschiedenen Stücken verarbeitet; das Trinken als Realitätsflucht sollte sich wie ein roter Faden durch fast alle seiner Stücke ziehen.[20] Hatte sich sein eigener Alkohol- und Medikamentenkonsum in den letzten Jahren schon erheblich gesteigert, so schrieb er seit dem Sommer 1955 „meist unter künstlichen Stimulantia“[21], auch um wiederkehrende Schreibblockaden aufzuheben. Im Jahr 1957 starb sein Vater, und sein neues Stück „Orpheus steigt herab“ wurde ein unglaublicher Misserfolg: „An Orpheus hatte ich (...) nicht nur zuviel herumgeschrieben... (...) Die Rolle des Val war auf verhängnisvolle Weise fehlbesetzt, mit einem jungen Mann, der drauflosspielte wie ein Mafia-Killer[22] (...) Ich hatte zuviel in das Stück hineingepackt; es war völlig überladen ...“[23] Der Rückschlag verstörte ihn derart, dass er sich in psychoanalytische Behandlung begab und einige Zeit nichts mehr zu Papier brachte. Im Jahr 1960 kam es zum Bruch zwischen ihm und Frank Merlo. Aus dieser schwierigen Zeit nach „Orpheus steigt herab“ stammen unter anderem die Stücke „Plötzlich letzten Sommer“ und „Die Nacht des Leguan“.

Vier Jahre nach der Trennung starb Frankie Merlo an Lungenkrebs. Williams hatte zwar die Beziehung beendet, hegte aber immer noch starke Gefühle für seinen ehemaligen Lebensgefährten, so dass ihn dessen Tod in eine tiefe Depression stürzte, die ihn sieben Jahre lang verfolgen sollte[24]: „Meine Zerrüttung in den sechziger Jahren, meiner Sauf- und Tablettenphase, lässt mich an eine Zeitlupenaufnahme der Sprengung eines Gebäudes mit Dynamit denken; der Zusammenbruch ging schrittweise vor sich(...)“[25] Williams weiter: „Mein Leben entfernte sich immer mehr sowohl von gesellschaftlichen wie sexuellen Kontakten, nicht durch freie Wahl, sondern weil ich mich immer mehr und mehr in mein zerbrochenes Innere zurückzog“[26]. In dieser Zeit wurde es auch um Tennessee Williams als Schriftsteller stiller: er schrieb einige Erzählungen und Stücke, die aber nicht mehr an den Erfolg seiner vorhergehenden Arbeiten anknüpfen konnten. Das war laut ihm selbst bedingt durch „eine Wendung hin zu einem neuen Stil und einer neuen kreativen Vorstellungswelt, mit der Kritik und Publikum zunächst wenig anzufangen wussten“[27] Seine fortwährende Depression führte im Jahr 1969 zu einem kurzzeitigen Aufenthalt in einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung – es schien, als würde Williams das Schicksal seiner Mutter und seiner Schwester teilen, doch schaffte er es aus eigener Kraft, diese schreckliche Zeit zu überstehen. 1972, zwei Jahre nach seiner Entlassung, konnte er mit seinem Stück „Sturmwarnung“ einen erneuten Erfolg verbuchen.

1977 begann er mit dem Schreiben seiner Memoiren – zwei Jahre, bevor ihm noch einmal deutlich vor Augen geführt wurde, dass seine Lebensweise nicht von allen akzeptiert wurde. Der 67-Jährige wurde im Januar 1979 von fünf Jugendlichen zusammengeschlagen, die von einer anti-homosexuellen Zeitungsanzeige zu dem Übergriff aufgestachelt worden waren[28].

Seinen sehnlichsten Wunsch, sich zu seinem Lebensende auf einen Bauernhof in Sizilien zurückzuziehen, „um Ziegen und Gänse zu züchten“[29], hat sich Williams niemals erfüllt. Er starb am 24. Februar 1983 mit 71 Jahren im New Yorker Hotel Elysee. Als Todesursache wurde Ersticken am Verschlussdeckel seiner Augentropfen angegeben, da er diesen gewohnheitsmäßig bei der Tropfenanwendung auf seiner Zunge platziert hatte, aber durch Einwirkung verschiedener Drogen und Alkoholika benommen war und den Deckel verschluckte.[30] Auch seine letzte testamentarische Verfügung, nämlich „(...) dass man meinen Leichnam in einen sauberen, weißen Sack einnäht und 12 Grad nördlich von Havanna ins Meer wirft (...)“[31], wurde nicht erfüllt. Er liegt auf dem Calvary Cemetery der ihm verhassten Stadt St. Louis begraben.

Doch ich habe ein wunderbares und schreckliches Leben gehabt, und ich würde mich selbst nie bejammern. Würden Sie das tun?

Tennessee Williams, „Memoiren“[32]

II) Auf der Flucht - Der Autor und seine Zeit

Diese Stücke nicht kennen, heißt, die Welt nicht kennen, in der wir leben.

John Osborne[33]

Die Leute haben immer und immer wieder gesagt, mein Werk sei zu persönlich, und ich bin diesem Vorwurf genauso beharrlich mit der Behauptung entgegengetreten, dass jede schöpferische Arbeit persönlich sein muss (...) Sie muss (und wird, ob gewollt oder ungewollt) ein Spiegel der Gefühlswelt und der Seelenlage ihres Schöpfers sein.

Tennessee Williams, „Memoiren“[34]

1.) Literatur- und theatergeschichtliche Einordnung

Tennessee Williams zählt nach wie vor zu den bekanntesten amerikanischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts, seine berühmten Dramen finden sich auch heute noch auf den Spielplänen europäischer und amerikanischer Theaterhäuser. Mit seinen Werken verkörperte er einen eigenen Weg, den das amerikanische Theater im vergangenen Jahrhundert einschlug.

In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts entstand innerhalb der amerikanischen Literatur die Bewegung der „Südstaaten-Renaissance“, welche das „Aufblühen einer eigenständigen Literatur in den Südstaaten“[35] förderte. Angeführt wurde diese Bewegung von der um John Crowe Ramson versammelten Gruppe „The Fugitives“, also „Die Flüchtigen“ (ein Begriff, der in Williams´ Werken öfter zu finden ist). Anliegen der Bewegung war es, die Eigenständigkeit der Südstaaten-Kultur zu betonen und dieser literarische Denkmäler zu setzen. Aus dieser „Southern Renaissance“ gingen in den späteren Jahrzehnten Autoren wie Truman Capote, William Faulkner und Carson McCullers hervor, die mit dem Thema der Südstaaten-Kultur auf eigene Weise umgingen: „Sie alle fangen in ihrem Werk die exotische Atmosphäre, aber auch die Dekadenz der Südstaaten ein.“[36] Dass die alte, feudal anmutende Südstaatengesellschaft sich bereits in der Auflösung befand, wurde einerseits als tragischer Verlust einer eigenen Lebenswelt empfunden, andererseits wurde jedoch gerade die Rückwärtsgewandtheit dieser Lebenswelt und die damit verbundenen Probleme des Rassismus, des Snobismus und der Intoleranz kritisiert. Insofern lässt sich auch Tennessee Williams in diese Nachfolgebewegung der „Südstaaten-Renaissance“ einordnen, da er diese Probleme in seinem Werk immer wieder aufgegriffen hat. Sich selbst zählte er, ebenso wie McCullers und Capote zur sogenannten „Gothic School“, wie er im Vorwort zu McCullers Roman „Reflections in a Golden Eye“ deutlich machte; der dabei verwendete Begriff „gothic“ entstammte ursprünglich der Literatur des 19. Jahrhunderts und bezeichnete Schauer- und groteske Literatur, wie z.B. die Werke von E.T.A. Hoffmann[37]. In diesem Fall wurde der Einfluss von Gewalt und Groteske sowie die Beschreibung einer einzigartigen, aber „sterbenden“ Lebenswelt in der Südstaatenliteratur als „gothic“ betitelt. Williams selbst erklärt: „Es ist etwas in der Landschaft, etwas im Blut und in der Kultur der Südstaaten, das sie irgendwie zum Mittelpunkt dieser ¢Gothic School¢ von Dichtern gemacht hat.“[38] Auch mit der philosophischen Bewegung des Existenzialismus fühlte sich Williams verbunden, durch ein beidseitiges „Gefühl, eine Intuition von irgendeiner unterschwelligen Grausamkeit in der modernen Lebenserfahrung“[39].

In theatergeschichtlicher Hinsicht traten Williams und sein Zeitgenosse Arthur Miller „in der Mitte der vierziger Jahre das Erbe Eugene O´Neills auf der amerikanischen Bühne an“[40]. Ebenso wie O´Neill schilderten Miller und Williams in ihren Stücken die „Not des Menschen in der modernen Welt“35, wenn auch mit verschiedenen untergeordneten Themen und Problematiken. Während O´Neill besonders Figuren darstellte, „die durch Selbstbetrug und Rausch versuchen, der Verantwortung ihres Lebens zu entfliehen“[41] (worin ihm Williams in gewisser Weise ähnelt, jedoch in seinem Werk auch die Probleme des Individuums in der Gesellschaft schildert), betonte Arthur Miller vor dem Hintergrund des Zusammenbruchs des „American Dream“ und der Politik der 50er Jahre die ethische Verantwortung des einzelnen. Die Einflüsse diese „spezifisch amerikanischen Beitrags“35 lagen vor allem in den Dramen des Realismus und beginnenden Naturalismus von Henrik Ibsen, August Strindberg und Anton Tschechow: „besonders die analytische Technik ist ihm [Williams] Vorbild“[42]. Es ging den Autoren darum, den Menschen unter realen Bedingungen mit seinen Sorgen, Nöten und Ängsten sowie einer problematischen Vergangenheit und Gegenwart und das daraus bedingte Zusteuern auf die Katastrophe darzustellen. Oftmals wurden die behandelten Inhalte als „psychoanalytische Dramen“ bezeichnet, da häufig emotionale Extremsituationen und psychische Probleme der Figuren zugrunde liegen. Dennoch sollte das Hauptaugenmerk des Lesers bzw. Zuschauers nicht auf der Psyche liegen, sondern viel mehr auf der Umwelt des Dargestellten, aus der heraus sich die Krisen der Figuren entwickeln konnten, wie der Dramatiker Arthur Miller erklärte: „Wenn unser Theater es nicht dahin bringt, durch die Gemütsbewegungen hindurch vorzustoßen zu einer Bewertung der Welt, wird es sich meiner Ansicht nach einer belanglosen Psychiatrie verschreiben (...).“[43]

Durch die Teilnahme an einem Workshop des nach Amerika emigrierten Theatermachers Erwin Piscator wurde Williams auch mit dem epischen Theaterstil vertraut und lernte, ihn für seine Zwecke zu nutzen; so verwendete er in vielen seiner Stücke keine konkrete Aktteilung auf Basis der aristotelischen „drei Einheiten“, sondern Szenenfolgen mit größeren Zeitsprüngen.

Teilweise lassen sich in Williams´ Werken auch Anklänge an den Surrealismus feststellen: „Bei allen Anweisungen für das Bühnenbild findet sich kaum je die Forderung nach einem realistischen Bild. Das Bühnenbild stellt auf unrealistische Art eine Kurzwarenhandlung dar, heißt es etwa bei ¢Orpheus steigt herab¢.“[44]

Diese Mischung verschiedener theatergeschichtlicher Einflüsse entwickelte Williams zu einem eigenen Stil, der auch in der Aufführungspraxis neue Richtungen fördern sollte: „Williams und seine künstlerischen Mitarbeiter[45] (...) haben Stücken wie ¢Die Glasmenagerie¢, ¢Endstation Sehnsucht¢ und ¢Camino Real¢ Inszenierungsformen gegeben, die das Welttheater als die ¢American Method¢ kennt.“[46] Durch eine „Modifikation des psychologischen Naturalismus von [Konstantin] Stanislawski“[47], wie sie vor allem durch Lee Strasberg und den Regisseur Elia Kazan betrieben wurde, konnte dem amerikanischen Theater „ein eigene Form gegenüber den früheren Formen“39 ermöglicht werden. Die jungen Schauspieler Richard Burton und Marlon Brando waren die frühesten und bekanntesten Vertreter dieses Stils, nachdem sie ihre Karriere mit Rollen in Williams´ Theaterstücken begannen und später in Verfilmungen seiner Werke mitwirkten. Diese immer noch gängige Form des Schauspielstils und der Dramaturgie waren vielleicht zwei der „sichtbarsten“ Neuerungen, die durch Williams´ Arbeit „ins Rollen gebracht“ wurden.

2.) Literarische Einflüsse

Von seiner Mutter während der langen Krankheitsphase mit Literatur bekannt gemacht, war Tennessee Williams Zeit seines Lebens ein begeisterter Leser. Daher finden sich in seinem Werk auch Einflüsse verschiedener literarischer Vorbilder. Zwei dieser Einflüsse erscheinen äußerst bedeutend.

Als sein größtes Vorbild bezeichnete Williams den Schriftsteller D.H. Lawrence, dessen Biographie er sogar seinem Stück „Phönix in Flammen“ zugrunde legte. Lawrences oftmals als skandalös empfundene Beschäftigung mit dem Geschlechtlichen wie zum Beispiel in seinem Roman „Lady Chatterleys Liebhaber“ findet sich auch im Großteil der Werke von Tennessee Williams. Im Gegensatz zu Lawrences positiver Darstellung trat bei Williams aber „neben die rücksichtslose Darstellung des Geschlechtlichen die von dessen Ungenügen, ja sogar der Gefahr, die es als Verunreinigung für eine dauerhafte Erfüllung der Lebenserwartungen bedeuten kann“[48]. Bestes Beispiel hierfür ist die Figur der Blanche aus „Endstation Sehnsucht“, die ihre innere Reinheit und Anmut bewahrt hat, aber durch ihre Beziehungen mit zahllosen Männern ihren eigenen Ansprüchen nicht mehr genügt. Auch die Figur der Carol Cutrere steht vor einem ähnlichen Problem, wie später erläutert werden soll.

Das zweite bedeutende Vorbild für die Arbeit Williams´ sollte der russische Dichter Anton Tschechow werden. Williams selbst hat in seinen Memoiren die erste „Begegnung“ mit Tschechow festgehalten: „Im selben Sommer [1934] verliebte ich mich in das Werk von Anton Tschechow (...). Hier lernte ich eine literarische Sensibilität kennen, der ich mich damals sehr verwandt fühlte. Heute will mir scheinen, dass er zu viel unausgesprochen lässt. Doch die zarte Poesie, die sein Werk durchzieht, greift mir nach wie vor ans Herz, und die Möwe ist, meiner Meinung nach, immer noch das hervorragendste aller neueren Theaterstücke (...).“[49] Von Tschechow übernahm Williams wohl vor allem den unverfälschten Blick auf den Menschen und die Grundproblematik der dargestellten Figuren: diese befinden sich zumeist in einer festgefahrenen, unangenehmen Situation, können sich aber aus eigener Kraft aus dieser Situation bzw. von ihren zur Situation beitragenden Charaktereigenschaften und Wünschen nicht lösen.

3.) Weitere Einflüsse

Wie schon zu Beginn des Kapitels zitiert, verteidigte Williams immer wieder die autobiographische Beeinflussung seiner Stücke als natürlichen Vorgang. In der Tat lassen sich in seinen Stücken immer wieder Hinweise auf Williams´ eigenes Leben, seine Familiengeschichte und seine Sicht auf die Gesellschaft der Zeit erkennen.

Die Figuren, für die Williams´ Theater berühmt wurde, sind oftmals behaftet mit Neurosen und anderen psychischen Problemen, resultierend aus traumatischen Erlebnissen in ihrer Vergangenheit. Williams stammte aus einer Familie, in der psychische Labilität und Krankheit nicht unbekannt waren. So entwarf er die Figuren nicht nur basierend auf seiner eigenen Exaltierheit und seiner ständigen unterbewussten Angst vor einer Geisteskrankheit („Ich bin, wenn man so will, genauso exaltiert wie Tante Belle und auch wie Blanche.“[50] ), sondern vor allem in Anlehnung an das Leben seiner Schwester Rose. So scheint zum Beispiel die Rolle der Laura Wingfield aus der „Glasmenagerie“ auf Rose zu basieren[51] ; in seinem Stück „Plötzlich letzten Sommer“ verarbeitete er zudem das Thema der Lobotomie, der Gehirnoperation bei psychisch gestörten Menschen, wie sie Ende der Dreißiger Jahre häufig praktiziert wurde und der auch seine Schwester zum Opfer fiel. Vorlagen für andere Figuren seiner Werke fand er in der Beobachtung seiner früheren Mitstudenten, Lebenspartner, Freunde und Bekannten. So wird man beim Lesen seiner Memoiren bei den Passagen über kurzzeitige sexuelle Erlebnisse mit Frauen, die er zum Beispiel in einem Fall als „waschechte Nymphomanin und Alkoholikerin“[52] bezeichnet, automatisch an die Figur der Carol Cutrere erinnert. Die bereits erwähnte sexuelle Konnotation der Stücke scheint ebenfalls auf persönlichen Erfahrungen Williams´ mit seiner Sexualität und den damit verbundenen gesellschaftlichen und persönlichen Problemen zu beruhen.

Die Stücke sind an Schauplätzen in den amerikanischen Südstaaten, in Williams´ Heimat angesiedelt: „Ich bevorzuge solche Schauplätze (...), weil mir die Menschen der Südstaaten, ihre Sprache, ihre Gefühle und Gewohnheiten vertrauter sind.“[53] So schildert der Schriftsteller in seinen Werken die Lebenswelt der Südstaaten originalgetreu; jedoch begnügt er sich nicht mit einer sentimentalen „Wiederauferstehung“, sondern er nutzt sein Wissen zur Kritik an Lebens- und Denkweise der geschilderten Welt.

[...]


[1] Tennessee Williams: „Sommerspiel zu dritt. Erzählungen“, S. 14

[2] Tennessee Williams: “Memoiren”, S.9

[3] Tennessee Williams: „Memoiren“, S.26

[4] vgl. http://en.wikipedia.org/wiki/Tennessee_williams

[5] Tennessee Williams: „Memoiren“, S.28

[6] Tennessee Williams: “Memoiren”, S.156

[7] Tennessee Williams: „Memoiren“, S.24 f.

[8] Tennessee Williams: „Memoiren“, S.28

[9] Christian Jauslin: „Williams“, S.7

[10] Christian Jauslin: “Williams”, S.7f

[11] Tennessee Williams: „Memoiren“, S.58

[12] Tennessee Williams: „Memoiren“, S.61

[13] Tennessee Williams: „Memoiren“, S.64

[14] Tennessee Williams: „Memoiren“, S.155

[15] Tennessee Williams: „Memoiren“, S.152

[16] Tennessee Williams: „Memoiren“, S.:25

[17] Christian Jauslin: „Williams“, S. 9

[18] Tennessee Williams: “Memoiren”, S.122

[19] Tennessee Williams: “Memoiren”, S.220

[20] siehe hierzu das Williams-Zitat zu Beginn von Kapitel II über die schöpferische Arbeit, die „persönlich sein muss“

[21] Tennessee Williams: „Memoiren“, S. 217

[22] Der Name des jungen Schauspielers ist leider nicht überliefert, da er im Laufe der Produktion durch den – laut Williams ebenfalls fehlbesetzten – Cliff Robertson ersetzt wurde.

[23] Tennessee Williams: „Memoiren“, S. 218f.

[24] vgl. Tennessee Williams: „Memoiren“, S.245

[25] Tennessee Williams: „Memoiren“, S.256

[26] Tennessee Williams: „Memoiren“, S.257

[27] Tennessee Williams: „Memoiren“, S. 2615

[28] vgl. http://en.wikipedia.org/wiki/Tennessee_williams

[29] Tennessee Williams: „Memoiren“, S.227

[30] vgl. http://en.wikipedia.org/wiki/Tennessee_williams

[31] Tennessee Williams: „Memoiren“, S.153

[32] Tennessee Williams: „Memoiren“, S.269

[33] zitiert bei Christian Jauslin: „Williams“, S.15

[34] Tennessee Williams: „Memoiren“, S.237

[35] Christian Jauslin: „Williams“, S. 15

[36] Christian Jauslin: „Williams“, S.16

[37] vgl.Christian Jauslin: „Williams“, S.17

[38] Christian Jauslin: „Williams“, S. 17f.

[39] Christian Jauslin: “Williams”, S.18

[40] Franz H. Link: „Tennessee Williams´ Dramen”, S.5

[41] http://de.wikipedia.org/wiki/Eugene_O´Neill

[42] Christian Jauslin: „Williams“, S.25

[43] zitiert bei Christian Jauslin: “Williams“, S.22; kursive Hervorhebungen durch Chiara Nassauer

[44] Christian Jauslin: „Williams“, S.26

[45] gemeint sind hier die Regisseure, die seine Stücke inszenierten wie z.B. Margo Jones, Lee Strasberg, Jean Rosenthal und Elia Kazan

[46] zitiert bei Christian Jauslin: „Williams“, S.30

[47] Christian Jauslin; „Williams“, S. 30

[48] Franz H. Link: „Tennessee Williams´ Dramen”, S.6

[49] Tennessee Williams: „Memoiren“, S. 59f.

[50] Tennessee Williams: „Memoiren“, S.153

[51] vgl. http://en.wikipedia.org/Tennessee_williams

[52] Tennessee Williams: „Memoiren“, S.62

[53] Christian Jauslin: „Williams“, S.19

Ende der Leseprobe aus 48 Seiten

Details

Titel
Das Drama "Orpheus steigt herab" von Tennessee Williams
Untertitel
Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Figur der Carol Cutrere
Hochschule
Athanor Akademie für Darstellende Kunst Burghausen
Autor
Jahr
2009
Seiten
48
Katalognummer
V147245
ISBN (eBook)
9783640581184
ISBN (Buch)
9783640582044
Dateigröße
661 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tennessee, Williams, Plötzlich letzten Sommer, Endstation Sehnsucht, Katze auf dem heißen Blechdach, Glasmenagerie, Drama, USA, Amerika, Theater, Brando, Newman, Taylor, Piscator, Gothic, Southern Renaissance, Miller, O´Neill, Battle of Angels, Carol Cutrere, Schauspiel, Monolog, Rollenarbeit, Schauspieler, Method, Capote, McCullers, amerikanisches Theater, Orpheus Descending, Fugitive Kind
Arbeit zitieren
Isabella Nassauer (Autor), 2009, Das Drama "Orpheus steigt herab" von Tennessee Williams, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147245

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