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Ausländische Direktinvestitionen Chinas in Portugal im Kontext der Eurokrise. "Ein Retter in der Not?"

Título: Ausländische Direktinvestitionen Chinas in Portugal im Kontext der Eurokrise. "Ein Retter in der Not?"

Trabajo Escrito , 2022 , 23 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Política - Tema: Gobalización, economía política
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Insbesondere im Rahmen der Eurokrise kam es zu einem erheblichen Anstieg chinesischer ausländischer Direktinvestitionen in europäischen Ländern. Vor allem in den stark von der Krise getroffenen PIIGS-Staaten, sah China und dort ansässige Unternehmen eine Chance, systematisch Infrastruktur und Unternehmen insgesamt aufzukaufen. Vor diesem Hintergrund untersucht die Arbeit Voraussetzungen und Motive chinesischer Direktinvestitionen in Portugal und erklärt überblicksartig die historische Verflechtung beider Länder. Darüber hinaus bietet die Arbeit einen kurzen Einstieg in die Theorie ausländischer Direktinvestitionen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Eine kurze Einführung in ausländische Direktinvestitionen

2.1. Definition von FDIs und Dunnings OLI-Paradigma

2.2. Motive für ausländische Direktinvestitionen

3. Günstige Voraussetzungen für chinesische FDI in Portugal

3.1. Der Geist von Austeritätsprogrammen und Privatisierungen

3.2. geringe Restriktionen gegenüber ausländischen Direktinvestitionen

3.3. wirtschaftliche und nicht-wirtschaftliche Anreize

3.4. chinesisch-portugiesische Beziehungen

3.5. „Go Global or Stay Home!”

4. chinesische OFDIs in Portugal nach der Eurokrise

5. Motive für chinesische Direktinvestitionen in Portugal

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss chinesischer Direktinvestitionen (FDI) auf die portugiesische Wirtschaft vor dem Hintergrund der Eurokrise. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob China als "Retter in der Not" agierte oder primär eigene strategische Interessen verfolgte.

  • Analyse der Motive für ausländische Direktinvestitionen mittels des OLI-Paradigmas
  • Untersuchung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Portugal während der Eurokrise
  • Bewertung chinesischer Investitionsprojekte in portugiesische Schlüsselsektoren
  • Diskussion geopolitischer Implikationen der chinesisch-portugiesischen Wirtschaftsbeziehungen
  • Einordnung chinesischer Investitionen in die nationale „Go Global“-Strategie

Auszug aus dem Buch

Der Geist von Austeritätsprogrammen und Privatisierungen

Wie bereits in der Einleitung angedeutet, bedeuteten die Krisen Ende der 2010er-Jahre einen tiefen Einschnitt für die portugiesische Wirtschaft. So sank bspw. das Bruttoinlandsprodukt des Landes im Jahre 2009 um 3,1 %, bevor es nach einem kurzen Wachstum 2010 in den darauffolgenden drei Jahren jährlich um durchschnittlich 2,2 % abfiel. Auch die Arbeitslosenquote stieg zwischen 2008 und 2013 um fast 9 % und die portugiesischen Staatsschulden anteilig am Bruttoinlandsprodukt kletterten zwischen 2008 und 2013 von etwa 76 % auf etwa 131 %. Als Reaktion auf diese Entwicklungen, die nicht ausschließlich Portugal betrafen, vergab die TROIKA – das Dreigespann aus Europäischer Kommission, Europäischer Zentralbank und IMF – an die Krisenstaaten nicht nur Kredite in Milliardenhöhe, sondern zwang diese, ganz im Geiste neoliberaler Wirtschaftspolitik, auch dazu, heftige Sparmaßnahmen und Privatisierungen staatlicher Unternehmen einzuleiten (vgl. Meunier 2014b: 292). Diese Welle an Privatisierungen sorgte in Portugal dafür, dass die Menge an abzugebenden Vermögenswerten zunächst auf eine zu geringe Zahl von (ausländischen) InvestorInnen bzw. AbnehmerInnen traf. Denn nicht nur europäische Unternehmen waren aufgrund zurückhaltender Finanzinstitutionen in ihren Möglichkeiten in ausländische Sachanlagen zu investieren begrenzt (vgl. ebd.), auch Unternehmen aus dem EU-Ausland waren nach der Weltfinanzkrise wirtschaftlich teils stark geschwächt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von FDI ein und skizziert die ökonomische Situation Europas und Portugals während der Finanzkrise.

2. Eine kurze Einführung in ausländische Direktinvestitionen: Es werden theoretische Grundlagen wie das OLI-Paradigma nach Dunning sowie allgemeine Motive für ausländische Investitionen erläutert.

3. Günstige Voraussetzungen für chinesische FDI in Portugal: Das Kapitel beleuchtet die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, Privatisierungen und Anreizsysteme, die den chinesischen Markteintritt in Portugal begünstigt haben.

4. chinesische OFDIs in Portugal nach der Eurokrise: Hier werden konkrete Fallbeispiele für chinesische Investitionen in Sektoren wie Energie und Infrastruktur näher betrachtet.

5. Motive für chinesische Direktinvestitionen in Portugal: Das Kapitel analysiert, welche spezifischen strategischen Ziele China mit den Investitionen in Portugal verfolgt.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Ergebnis, dass chinesische Investitionen eher die Nutzung günstiger Gelegenheiten im Rahmen der "Go Global"-Strategie widerspiegeln, als eine altruistische "Retter"-Rolle einzunehmen.

Schlüsselwörter

Ausländische Direktinvestitionen, FDI, China, Portugal, Eurokrise, OLI-Paradigma, Going Global, Privatisierung, Infrastruktur, Energiewirtschaft, Wirtschaftsdiplomatie, Troika, Investitionsstrategie, Staatsunternehmen, Handelsbeziehungen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Publikation befasst sich mit der Rolle Chinas als Investor in Portugal während und nach der Eurokrise.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen ausländische Direktinvestitionen (FDI), wirtschaftliche Krisenphänomene, staatliche Strategien zur Internationalisierung und die spezifischen bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen China und Portugal.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu ermitteln, ob China mit seinen Investitionen als "Retter" der portugiesischen Wirtschaft fungierte oder rein strategische ökonomische Motive verfolgte.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, welche theoretische Konzepte (wie das OLI-Paradigma) mit empirischen Daten zu FDI-Strömen und Berichterstattungen über spezifische Investitionsprojekte kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, die Analyse der günstigen Investitionsvoraussetzungen durch die Eurokrise, die Darstellung konkreter Investitionen und die motivorientierte Einordnung dieser Handlungen.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich besonders durch Begriffe wie "Go Global Strategie", "Eurokrise", "Privatisierungswelle" und "chinesische Direktinvestitionen" beschreiben.

Welche spezifische Rolle spielt der Privatisierungsprozess in Portugal?

Die Privatisierungswelle im Zuge der Sparauflagen der Troika schuf ein Überangebot an portugiesischen Staatsvermögen, was chinesischen Unternehmen den kostengünstigen Erwerb strategischer Infrastrukturen ermöglichte.

Warum wird im Fazit von der Bezeichnung Chinas als "Retter in der Not" abgeraten?

Der Autor argumentiert, dass chinesische Unternehmen primär die krisenbedingten Marktgegebenheiten nutzten, um ihre eigene, staatlich geförderte "Go Global"-Strategie umzusetzen, anstatt ein altruistisches Rettungsinteresse zu verfolgen.

Final del extracto de 23 páginas  - subir

Detalles

Título
Ausländische Direktinvestitionen Chinas in Portugal im Kontext der Eurokrise. "Ein Retter in der Not?"
Universidad
University of Erfurt  (Staatswissenschaftliche Fakultät)
Curso
Einführung in die vergleichende Kapitalismusforschung
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
23
No. de catálogo
V1472905
ISBN (PDF)
9783389021774
ISBN (Libro)
9783389021781
Idioma
Alemán
Etiqueta
China Portugal Ausländische Direktinvestitionen Eurokrise Politische Ökonomie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2022, Ausländische Direktinvestitionen Chinas in Portugal im Kontext der Eurokrise. "Ein Retter in der Not?", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1472905
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