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Theorien zur Nachrichtenselektion

Título: Theorien zur Nachrichtenselektion

Trabajo Escrito , 2019 , 11 Páginas , Calificación: 1,2

Autor:in: Sabrina Wirth (Autor)

Medios / Comunicación: Periodismo, publicidad
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In der Kommunikationswissenschaft wird seit langem der Frage nachgegangen, wie Medieninhalte ausgewählt werden. Welche Rolle spielen Journalisten dabei? Wann ist ein Ereignis es wert, dass darüber berichtet wird? Was für Faktoren sind entscheidend? In der Journalismusforschung gibt es verschiedene Theorien, die sich mit journalistischen Selektionstheorien befassen.
In dieser Seminararbeit werde ich die drei wichtigsten Theorien behandeln: Gatekeeping, News Bias und die Nachrichtenwerttheorie.
Gatekeeping und News Bias stützen sich auf die Theorie, dass strukturelle Gegebenheiten und individuelle Präferenzen der Journalisten eine sehr entscheidende Rolle bei der Nachrichtenselektion spielen. Die Nachrichtenwerttheorie untersucht die Ereigniseigenschaften und legt den Fokus auf die Merkmale dieser Ereignisse.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gatekeeper-Theorie

2.1. Entwicklung der Gatekeeper-Theorie

2.2. Kritik an der Gatekeeper-Theorie

3. News Bias Theorie

4. Nachrichtenwerttheorie

4.1. Entwicklung der Nachrichtenwertforschung

4.2. Nachrichtenwertfaktoren nach Galtung und Ruge

4.3. Konstruktivismus

5. Zusammenfassung

6. Quellen- und Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der journalistischen Nachrichtenselektion, um zu erläutern, wie Medieninhalte ausgewählt werden und welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, durch welche Mechanismen und Kriterien Ereignisse in den Nachrichtenwert gelangen und wie Journalisten als Selektionsinstanzen agieren.

  • Die drei zentralen Selektionstheorien (Gatekeeping, News Bias, Nachrichtenwerttheorie)
  • Die Rolle der Journalisten bei der Filterung und Gewichtung von Informationen
  • Die Bedeutung von Nachrichtenwertfaktoren für die öffentliche Wahrnehmung
  • Der Einfluss von Organisationsstrukturen auf die journalistische Arbeit

Auszug aus dem Buch

2. Gatekeeper-Theorie

Gatekeeping beschreibt die Aufgabe der Journalisten und Redaktionen, zu entscheiden, welche Inhalte und Produkte in welcher Form zu welchem Zeitpunkt veröffentlicht werden. Journalisten kontrollieren die Schleusen (also „Gates“), durch die Inhalte an die Leser und Zuhörer gelangen.

Durch das Internet haben zwar immer mehr Menschen Zugang direkt zu den Informationen vor den Schleusen, aber diese Masse ist für den Einzelnen ungeordnet und nicht überschaubar. Daher gehört es auch zu den Aufgaben des Redaktionsteams, auszuwählen, zu gewichten, einzuordnen und als Medium zusätzliche und zuverlässige Informationen zu suchen und klug zu verbreiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik journalistischer Nachrichtenselektion ein und umreißt das Ziel der Arbeit, drei zentrale Theorien des Feldes vorzustellen.

2. Gatekeeper-Theorie: Das Kapitel erläutert das Konzept der journalistischen „Schleusenwärter“, die entscheiden, was publiziert wird, und reflektiert sowohl die historische Entwicklung als auch fachliche Kritik daran.

3. News Bias Theorie: Hier wird der Fokus auf bewusst gesetzte Verzerrungen in der Berichterstattung und die politische Linie von Medienhäusern gelegt.

4. Nachrichtenwerttheorie: Dieses Kapitel analysiert die ereignisbezogenen Faktoren, die darüber entscheiden, welche Nachrichten eine hohe Aufmerksamkeit beim Publikum erzielen.

5. Zusammenfassung: Die Kernaussagen der dargestellten Theorien werden rekapituliert und die Relevanz der Nachrichtenselektion für die Konstruktion der gesellschaftlichen Realität hervorgehoben.

6. Quellen- und Literaturverzeichnis: Auflistung der im Rahmen der Seminararbeit verwendeten wissenschaftlichen Publikationen.

Schlüsselwörter

Nachrichtenselektion, Journalismus, Gatekeeper-Theorie, Nachrichtenwerttheorie, News Bias, Galtung und Ruge, Medienberichterstattung, Nachrichtenwertfaktoren, Redaktion, Konstruktivismus, Öffentlichkeitsarbeit, Medienwirkung, Nachrichten, журналистика, Journalistische Selektion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht wissenschaftlich, nach welchen theoretischen Modellen Journalisten und Redaktionen entscheiden, welche Informationen in die Nachrichten gelangen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit konzentriert sich auf die theoretischen Ansätze der Nachrichtenselektion, speziell die Bereiche Gatekeeping, News Bias und Nachrichtenwertforschung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, die drei wichtigsten Theorien zu erläutern, die erklären, wie Journalisten als Selektionsinstanzen Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung von Ereignissen nehmen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, bei der bestehende Forschungsansätze aus der Kommunikationswissenschaft systematisch zusammengeführt und bewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Abschnitte: die Gatekeeper-Theorie (mit Fokus auf ihre Entwicklung und Kritik), die News Bias Theorie und die detaillierte Darstellung der Nachrichtenwerttheorie inklusive des Konstruktivismus.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Nachrichtenselektion, Nachrichtenwertfaktoren, Medienrealität und der journalistische Selektionsdruck.

Wie unterscheidet sich die Gatekeeper-Theorie von der Nachrichtenwerttheorie?

Während die Gatekeeper-Theorie sich primär mit der subjektiven Auswahlentscheidung des Journalisten befasst, konzentriert sich die Nachrichtenwerttheorie auf die objektiven Merkmale und Eigenschaften von Ereignissen, die sie berichtenswert machen.

Welche Rolle spielt der Faktor der Elite-Nationen in der Nachrichtenwerttheorie?

Dieser Faktor besagt, dass Ereignisse eine höhere Aufmerksamkeit erhalten, wenn sie sich in politisch oder wirtschaftlich einflussreichen Staaten abspielen, da diese für das globale Zielpublikum relevanter erscheinen.

Warum wird die Realität durch Medien konstruiert?

Da nicht über alle Ereignisse weltweit berichtet werden kann, treffen Journalisten eine Auswahl. Diese Auswahl und die Art der Gewichtung beeinflussen das Bild, das sich der Rezipient von der Welt macht, was man als Konstruktion der Realität bezeichnet.

Was bedeutet der Begriff „News Bias“ in diesem Kontext?

News Bias bezieht sich auf bewusste Verzerrungen in der Berichterstattung, oft bedingt durch politische Präferenzen der Medienorganisation oder der Journalisten, welche die Neutralität der Informationsvermittlung beeinflussen können.

Final del extracto de 11 páginas  - subir

Detalles

Título
Theorien zur Nachrichtenselektion
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz  (Institut für Publizistik)
Curso
Nachrichtenauswahl
Calificación
1,2
Autor
Sabrina Wirth (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
11
No. de catálogo
V1472989
ISBN (PDF)
9783389021347
Idioma
Alemán
Etiqueta
Journalismus Publizistik Nachrichtenauswahl
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sabrina Wirth (Autor), 2019, Theorien zur Nachrichtenselektion, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1472989
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