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Auswirkungen und Konsequenzen des Selbstvertrauens auf weitere Leistungsentwicklung und den beruflichen Werdegang von Mädchen und Jungen

Titel: Auswirkungen und Konsequenzen des Selbstvertrauens auf weitere Leistungsentwicklung und den  beruflichen Werdegang von Mädchen und Jungen

Hausarbeit , 2022 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Welche Auswirkungen kann das Selbstvertrauen von Schüler*innen auf die weitere Leistungsentwicklung und auf die Berufswahl haben und welche geschlechtsspezifischen Unterschiede können konstatiert werden? Um diese Frage zu klären werden zuerst die drei Ebenen des Selbstvertrauens nach Hattie und Yates (2015) theoretisch dargelegt. Außerdem wird das akademische Selbstkonzept definiert und die Auswirkungen des Selbstkonzepts auf schulische Leistungsentwicklung werden beleuchtet. Anschließend werden zwei aktuelle Studien von Felix Weinhardt (2017) und Jonberg et al. (2021) herangezogen, die sich mit dem Zusammenhang von Selbstvertrauen und Leistungsentwicklung von Jungen im Vergleich zu Mädchen in den Fächern Deutsch und Mathematik auseinandersetzen. Daraufhin werden geschlechtsbezogene Unterschiede im Selbstkonzept diskutiert. Aus den Erkenntnissen werden pädagogische Konsequenzen gezogen. Den Abschluss der Arbeit bildet ein Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Selbstvertrauen

2.1. Globales Selbstvertrauen

2.2. Domänenspezifisches Selbstvertrauen

2.2.1. Akademisches Selbstkonzept

2.3. Selbstwirksamkeit bei der Aufgabe

2.4. Auswirkungen von Selbstvertrauen auf schulische Leistungen

3. Aktuelle Studien

3.1. Studie von Jonberg, Pereira Kastens und Lipowsky (2021)

3.2. Studie von Weinhardt (2017)

4. Geschlechtsunterschiede im Fähigkeitsselbstkonzept

5. Pädagogische Folgerungen / Möglichkeiten der Förderung von Selbstvertrauen bei Schüler*innen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des Selbstvertrauens auf die schulische Leistungsentwicklung sowie den beruflichen Werdegang von Mädchen und Jungen. Zentral ist dabei die Forschungsfrage, inwiefern geschlechtsspezifische Unterschiede im Selbstkonzept bereits in jungen Jahren das Lernverhalten beeinflussen und welche langfristigen Folgen sich daraus für die Bildungslaufbahn ergeben.

  • theoretische Fundierung der drei Ebenen des Selbstvertrauens nach Hattie und Yates
  • Analyse des akademischen Selbstkonzepts und dessen Einfluss auf Leistung
  • Untersuchung aktueller Studien zum Zusammenhang von Selbstvertrauen und Lernentwicklung
  • Diskussion geschlechtsspezifischer Differenzen insbesondere in MINT-Fächern
  • Ableitung pädagogischer Interventionsmöglichkeiten zur Förderung von Selbstvertrauen

Auszug aus dem Buch

1.Einleitung

Die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten hat einen großen Einfluss auf das eigene Lernverhalten. Den Begriff „Selbstvertrauen“ wird häufig im Alltag benutzt. Allerdings unterscheiden sich einige Aspekte des Begriffs bei seiner Verwendung in der Wissenschaft vom Alltagsverständnis des Wortes (Hattie & Yates, 2015). Dahinter können sich sogar verschiedene Begriffe verbergen, wie Selbstwert, Kompetenzerleben und Selbstwirksamkeit.

Das Thema Selbstkonzept ist in der Forschung der pädagogischen Psychologie in Bezug auf Schüler präsent und relevant (Möller & Trautwein, 2020). Zwei Gründe sprechen für die Auseinandertzung mit Selbstvertrauen im pädagogischen Kontext: Erstens, profitiert das psychische Wohlbefinden von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen von einem positiven Selbstkonzept. Daher gilt die Vermittlung eines positiven Selbstbildes als ein wichtiges Erziehungsziel (Möller & Trautwein, 2020). Zweitens, wird angenommen, dass ein positives Selbstkonzept positive Auswirkungen auf tatsächliche Leistungen haben kann. Somit stellen Selbstwirksamkeit und das Selbstkonzept bedeutende Prädiktoren für Lernerfolg dar (Hannover & Kessler, 2008). Der Glaube an die eigenen Fähigkeiten beeinflusst, ob Angst oder Freude beim Lernen empfunden wird, wie hoch die Lernziele gesetzt werden, wie viel Anstrengung der/die Lernende bereit ist zu investieren, wie resilient Herausforderungen angenommen werden und wie Erfolg und Misserfolg interpretiert werden (Hannover und Kessler, 2008).

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Begrifflichkeit des Selbstvertrauens ein und betont dessen hohe Relevanz für den schulischen Erfolg und das psychische Wohlbefinden von Schülern.

2. Selbstvertrauen: Es werden die drei zentralen Ebenen des Selbstvertrauens sowie das akademische Selbstkonzept definiert und theoretisch hergeleitet.

3. Aktuelle Studien: In diesem Kapitel werden empirische Untersuchungen analysiert, die den Zusammenhang zwischen Selbstkonzept, Prüfungsangst und Leistung in Fächern wie Mathematik beleuchten.

4. Geschlechtsunterschiede im Fähigkeitsselbstkonzept: Dieses Kapitel diskutiert die kontroversen Forschungsergebnisse zu geschlechtsspezifischen Differenzen und der systematischen Unterschätzung durch Mädchen in mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichen.

5. Pädagogische Folgerungen / Möglichkeiten der Förderung von Selbstvertrauen bei Schüler*innen: Hier werden konkrete Handlungsstrategien für Lehrkräfte abgeleitet, um durch authentisches Feedback und eine wertschätzende Lernumgebung das positive Selbstkonzept von Kindern zu stärken.

6. Fazit: Das Fazit fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, der systematischen Unterschätzung von Mädchen in MINT-Fächern durch gezielte Förderung entgegenzuwirken.

Schlüsselwörter

Selbstvertrauen, Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit, schulische Leistung, Geschlechtsunterschiede, MINT-Bereich, akademische Fähigkeiten, Lernverhalten, Pädagogische Psychologie, Leistungsentwicklung, Berufswahl, Bildungsforschung, Prüfungsangst, Grundschulalter, Erziehungsziel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bedeutung des Selbstvertrauens für Kinder und Jugendliche sowie dessen Einfluss auf schulische Leistungen und die spätere Berufswahl.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das globale und domänenspezifische Selbstvertrauen, das akademische Selbstkonzept, geschlechtsspezifische Unterschiede in mathematischen Fächern und pädagogische Fördermöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Auswirkungen des Selbstvertrauens auf die Leistungsentwicklung zu analysieren und zu klären, warum insbesondere bei Mädchen häufig eine Unterschätzung der eigenen Fähigkeiten in MINT-Fächern auftritt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender psychologischer Forschung sowie der Diskussion aktueller empirischer Studien, wie etwa von Jonberg et al. (2021) und Weinhardt (2017).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Konzepte (nach Hattie & Yates) definiert, aktuelle Studien zum Zusammenhang zwischen Prüfungsangst, Leistung und Selbstkonzept interpretiert und Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen diskutiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept, Leistungsentwicklung, Geschlechterunterschiede und MINT-Förderung.

Spielt das Alter der Schüler bei der Untersuchung eine Rolle?

Ja, insbesondere das Grundschulalter wird als entscheidende Phase hervorgehoben, in der sich erste geschlechtsspezifische Tendenzen im akademischen Selbstkonzept verfestigen und wichtige Weichen für die weitere Bildungslaufbahn gestellt werden.

Wie wirkt sich ein hohes Selbstkonzept auf die Prüfungsangst aus?

Die Arbeit zeigt, dass ein hohes Selbstkonzept nicht zwangsläufig vor Prüfungsangst schützt, da leistungsstarke Schüler mitunter hohe Erwartungen an sich selbst stellen, was den Druck in Prüfungssituationen erhöhen kann.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Auswirkungen und Konsequenzen des Selbstvertrauens auf weitere Leistungsentwicklung und den beruflichen Werdegang von Mädchen und Jungen
Hochschule
Universität Paderborn  (Fakultät für Kulturwissenschaften)
Veranstaltung
Lehr- lerntheoretische Bedingungen von Bildungsprozessen
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
26
Katalognummer
V1474078
ISBN (PDF)
9783389024638
ISBN (Buch)
9783389024645
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lehr- lerntheoretische Bedingungen von Bildungsprozessen Selbstvertrauen Selbstkonzept Akademisches Selbstkonzept Fähigkeitsselbstkonzept Geschlechterunterschiede
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Auswirkungen und Konsequenzen des Selbstvertrauens auf weitere Leistungsentwicklung und den beruflichen Werdegang von Mädchen und Jungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1474078
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Leseprobe aus  26  Seiten
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