Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Law - IT law

Künstliche Intelligenz

Vergleichbar mit der Nutzbarmachung von Elektrizität oder der Anfang vom Ende?

Title: Künstliche Intelligenz

Master's Thesis , 2024 , 62 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Robin Hansche (Author)

Law - IT law
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Digitalisierung und auch Künstliche Intelligenz (KI) sind immer weiter auf dem Vormarsch. Damit sind sie auch ständig in den Medien präsent. Das betrifft nicht nur automatische Schreibprogramme, sondern auch Bild- und Tonerzeugnisse, die von KI generiert werden können. Immer mehr Menschen fürchten deshalb, durch KI ersetzt zu werden und ihre Arbeitsstellen zu verlieren.

Worauf müssen Unternehmen, die KIs entwickeln und auf den Markt bringen, achten? Welche Vorgaben sind einzuhalten? Gibt es gesetzliche Einschränkungen? Wie werden KIs im Zusammenhang mit Straftaten verwendet? Wie hängen Datenschutz und KI miteinander zusammen? Und darf man die Erzeugnisse einer KI einfach so verwenden?

Diese und weitere Fragen beantwortet Robin Hansche in seinem neuen Buch. Im Fokus steht dabei die Betrachtung der KI aus den Blickwinkeln des Datenschutz- und Urheberrechts. Mit seiner Arbeit richtet sich der Autor an alle, die sich für das Thema KI interessieren und einen rechtlichen Einblick zu dem Thema gewinnen wollen. Dabei achtet Robin Hansche in seinen Formulierungen auf eine leichte Verständlichkeit der rechtlichen Regelungen, sodass seine Publikation auch für Nichtjuristen geeignet ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Künstliche Intelligenz - Ein Überblick über die Technologie

2.1 Expertensysteme

2.2 Neuronale Netzwerke

2.2.1 Maschinelles Lernen

2.2.2 Deep Learning

2.3 Von Intelligenz zu künstlicher Intelligenz

3 Urheberrecht

3.1 Das Urheberrecht im Internet

3.1.1 Die „klassischen“ Werke

3.1.2 Werke im Internet

3.2 KI im Kontext des UrhG

3.2.1 Urheberrechtsverstöße in der Entwicklung

3.2.2 Quellenangaben und Output als Werk

3.3 Möglichkeiten der Urheberschaft am Output

3.3.1 KI als Urheber

3.3.2 Entwickler als Urheber

3.3.3 Verwender als Urheber

3.4 Zwischeneinschätzung

4 KI unter Betrachtung des Schutzes personenbezogener Daten

4.1 Grundsätzliches zum EU-Recht und dem Datenschutz

4.2 Die Entwicklung datenschutzkonformer KI

4.3 Anwendungsbereich des Datenschutzrechtes

4.4 Die Datenschutzgrundsätze

4.5 Die Zwecke der Verarbeitung

4.6 Die Betroffenenrechte

4.6.1 Betroffeneninformation

4.6.2 Automatisierte Entscheidungsfindung

4.6.3 Weitere Betroffenenrechte

4.7 Drittlandstransfer

4.7.1 Angemessenheitsbeschluss

4.7.2 Weitere Möglichkeiten des Drittlandstransfers

4.8 Zwischeneinschätzung

5 Straftaten, Strafverfolgung und EU-Regulierung

5.1 Erstellen von Schadsoftware mit KI

5.2 Strafbarkeit bei von KI verübten Straftaten

5.3 Strafverfolgung mittels KI-Systemen

5.4 Regulierung in der EU - Gesetz über Künstliche Intelligenz

5.4.1 Allgemeiner Überblick

5.4.2 Verbotene Praktiken

5.4.3 Hochrisiko-KI-Systeme

5.4.4 KI-Systeme mit niedrigem Risiko

5.5 Zwischeneinschätzung

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die rechtlichen Herausforderungen, die durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in verschiedenen Wirtschaftsbereichen entstehen, und analysiert, ob der aktuelle Rechtsrahmen in Deutschland und der EU ausreicht, um die durch KI-Technologien entstehenden Risiken abzumildern und gleichzeitig deren Chancen nutzbar zu machen.

  • Grundlagen der KI-Technologien (Maschinelles Lernen, Deep Learning)
  • Urheberrechtliche Fragestellungen bei Anlernen und Output von KI
  • Datenschutzpflichten gemäß DSGVO beim Einsatz von KI
  • Strafrechtliche Relevanz von durch KI begangenen oder unterstützten Taten
  • Die EU-Regulierung (AI Act) als zukünftiger Rechtsrahmen

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Urheberrecht im Internet

Das deutsche Urheberrechtsgesetz trat in seiner ursprünglichen Fassung am 09.09.1965 in Kraft. Die Ursprünge des Internets können auf die Entwicklung des Advanced Research Projects Agency Networks (ARPANET) im Jahre 1969 durch das amerikanische Verteidigungsministerium zurückgeführt werden, wobei das Internet erst seit Ende der 1980er bis Mitte der 1990er Jahre für die Öffentlichkeit nutzbar ist. ChatGPT gibt es, wie im Kapitel 2 bereits erläutert, seit November 2022.

Niemand konnte bei der Erstellung der ersten Fassung des UrhG ahnen, was für Möglichkeiten von Urheberrechtsverstößen künftig einmal betrachtet werden müssen und wie Urheber geschützt werden können. Die vielen Änderungen seit Erlass des UrhG belegen, dass der Gesetzgeber stets daran arbeitet, den Schutz der Urheber an die aktuelle technische Entwicklung anzupassen. Mittlerweile sind im § 2 I Nr. 1 UrhG sogar Computerprogramme als geschützte Werke aufgeführt. Vergeblich sucht man hier allerdings die KIs. Dies ist nicht verwunderlich, da der Einsatz einer KI, welche Texte, Bilder, Musik etc. generieren kann, bisher für die breite Masse nicht zur Verfügung stand, wodurch kein Handlungsbedarf der Erweiterung des Erfassungsbereichs des UrhG bestand, bspw. durch Aufnahme expliziter KI-Vorschriften. Das bedeutet jedoch nicht, dass man sich im rechtsfreien Raum bewegt, wenn KIs entwickelt oder verwendet werden.

Wie bereits erwähnt, arbeiten die gängigen KIs in Form von NLPs auf Basis von Open Source-Daten aus dem Internet. Die Art von Daten ist dabei vielfältig. Dort findet man Bücher, Bilder, Musik, Filme und sogar ganze Websites kann man, mit dem Hintergrund des Anlernens von KI, in die Betrachtung miteinbeziehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Künstlichen Intelligenz (KI) ein, beleuchtet deren Rolle als technologischer Treiber und verdeutlicht die damit verbundenen rechtlichen sowie gesellschaftlichen Herausforderungen.

2 Künstliche Intelligenz - Ein Überblick über die Technologie: Dieses Kapitel erläutert die technischen Grundlagen wie Expertensysteme sowie neuronale Netzwerke, einschließlich maschinellem Lernen und Deep Learning, und setzt sich mit der schwierigen Begriffsdefinition von KI auseinander.

3 Urheberrecht: Hier wird untersucht, inwieweit das deutsche Urheberrecht auf moderne KI-Systeme anwendbar ist, wobei insbesondere die Nutzung urheberrechtlich geschützten Materials beim Anlernen sowie die Urheberschaft an generiertem Output im Vordergrund stehen.

4 KI unter Betrachtung des Schutzes personenbezogener Daten: Dieses Kapitel analysiert, wie die Verarbeitung personenbezogener Daten durch KI-Systeme mit den Anforderungen der DSGVO in Einklang zu bringen ist, unter Berücksichtigung von Betroffenenrechten und Datenübermittlungsfragen.

5 Straftaten, Strafverfolgung und EU-Regulierung: Das vorletzte Kapitel befasst sich mit den strafrechtlichen Aspekten der KI, der Möglichkeiten der Strafverfolgung durch KI sowie dem geplanten europäischen AI Act zur Regulierung dieser Technologie.

6 Schlussbetrachtung: Das Abschlusskapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen, bewertet die rechtliche Situation und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Gesetzgebung bei der KI-Regulierung.

Schlüsselwörter

Künstliche Intelligenz, KI, Urheberrecht, Datenschutz, DSGVO, AI Act, maschinelles Lernen, Deep Learning, Urheberschaft, Schadsoftware, Strafrecht, Personenbezogene Daten, IT-Sicherheit, Regulierung, ChatGPT.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Publikation analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen und Herausforderungen, die für Unternehmen und Entwickler durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Deutschland und der EU entstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf dem Urheberrecht, dem Datenschutzrecht, dem Strafrecht sowie der aktuellen regulatorischen Entwicklung im Bereich KI.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es zu bewerten, inwieweit die derzeitigen deutschen und europäischen Gesetze ausreichen, um Chancen der KI zu nutzen und gleichzeitig rechtliche Risiken wie Urheberrechtsverletzungen oder Datenschutzverstöße zu kontrollieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Rechtsquellenanalyse, die aktuelle Gesetzeslagen (insb. UrhG, DSGVO) und relevante Rechtsprechung auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Nach einer technischen Einleitung werden die rechtlichen Fragestellungen systematisch durchgegangen: von der urheberrechtlichen Einordnung von KI-Output über die datenschutzrechtliche Verarbeitung von Daten bis zur strafrechtlichen Einordnung bei KI-Missbrauch.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind KI, Urheberrecht, Datenschutz, DSGVO, Deep Learning, KI-Verordnung, Schadsoftware und Haftung.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen schwacher und starker KI?

Sie erläutert, dass wir uns derzeit auf der Stufe einer sogenannten „schwachen KI“ bewegen, die spezifische Aufgaben löst, jedoch noch weit von einer allgemeinen, selbstbewussten und autonom denkenden „Human-Level-KI“ entfernt ist.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor in Bezug auf den Datenschutz?

Der Autor betont, dass Datenschutzaspekte zwingend in frühe Entwicklungsphasen integriert werden müssen, da die nachträgliche Einhaltung der DSGVO, etwa bei der Anonymisierung großer Datensätze, technisch hochkomplex und oft kaum möglich ist.

Excerpt out of 62 pages  - scroll top

Details

Title
Künstliche Intelligenz
Subtitle
Vergleichbar mit der Nutzbarmachung von Elektrizität oder der Anfang vom Ende?
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,3
Author
Robin Hansche (Author)
Publication Year
2024
Pages
62
Catalog Number
V1474115
ISBN (PDF)
9783389034262
ISBN (Book)
9783389034279
Language
German
Tags
Künstliche Intelligenz Digitalisierung Datenschutz Recht Urheberrecht IT-Recht Fortschritt KI
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Robin Hansche (Author), 2024, Künstliche Intelligenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1474115
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  62  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint